Wikipedia
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: Transparenzbericht: Kein einziger Wikipedia-Artikel auf Druck von außen verändert oder gelöscht
: Transparenzbericht: Kein einziger Wikipedia-Artikel auf Druck von außen verändert oder gelöscht Die Wikimedia-Stiftung hat ihren Transparenzbericht für das zweite Halbjahr 2016 veröffentlicht. In solchen Transparenzberichten werden Anfragen von Regierungsstellen, Ermittlungsbehörden, aber auch von Unternehmen und Privatpersonen erfasst. Der aktuelle Bericht umfasst den Zeitraum von Juli bis Dezember 2016.
Hierzu hat Wikimedia fünf verschiedene Kategorien aufgezählt und ausgewertet:
- Änderung oder Löschung von Inhalten:
Hier gab es 187 Anfragen, von denen Wikimedia keiner Einzigen nachkam. Nur zwei der Anfragen waren von Regierungsstellen. - Urheberrechtliche Ansprüche (Take Down Requests):
Hier gab es zwölf Anfragen, von denen Wikimedia vier nachkam. - Recht auf Vergessen:
Hier gab es eine Anfrage, der nicht stattgegeben wurde. - Anfrage nach Nutzerdaten:
Von 13 Anfragen kam Wikimedia einer nach. - Notfälle (Emergency Disclosures):
Hier handelt es sich um Fälle, in denen Leib und Leben von Personen in Gefahr sind, beispielsweise durch Suizide. Hier gab Wikimedia in 19 Fällen Daten heraus. 17 davon waren so genannte „freiwillige Herausgaben“ (Voluntary Disclosures), die aufgrund von Nutzermeldungen geschahen, in zwei Fällen handelte es sich um staatliche Anfragen (Emergency Requests).
Wikimedia gibt seit 2014 Transparenzberichte heraus. Der aktuelle Bericht lässt leider keine Rückschlüsse zu, aus welchen Ländern besonders viele Anfragen kamen. Die Wikimedia-Stiftung betreibt die Wikipedia und andere Projekte.
- Änderung oder Löschung von Inhalten:
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: Studie zu Belästigung in der Wikipedia belegt Defizite bei Moderation
3D-Darstellung der Einträge binnen 30 Tagen auf Wikipedia-Diskussionsseiten, von denen 1092 verunglimpfende Sprache ("toxic language") aufwiesen (als rot angezeigt, wenn sichtbar, als grau, wenn revertiert) sowie 164.102 nicht-toxische Kommentare (Punkte). <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Demonstrative_visualization_of_personal_attacks_on_Wikipedia.png">Darstellung</a> von Hoshi Ludwig, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en">CC BY-SA 4.0</a>. : Studie zu Belästigung in der Wikipedia belegt Defizite bei Moderation Eine großzahlige Studie zu Belästigung unter Wikipedianern zeigt, dass registrierte Nutzer für einen größeren Teil von Belästigungen verantwortlich sind als unregistrierte. Außerdem wird nur ein geringer Teil der Belästigungen sanktioniert.
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: Die Organisation der Digitalität: Zwischen grenzenloser Offenheit und offener Exklusion
<a href="http://www.publicdomainpictures.net/view-image.php?image=90472&picture=neon-open-sign">Bild</a>: Public Domain : Die Organisation der Digitalität: Zwischen grenzenloser Offenheit und offener Exklusion Die Konjunktur von Phänomenen wie Open Source, Open Innovation, Open Data, Open Government oder Open Strategy zeigt, dass Offenheit eine der zentralen Organisationsmaximen im Zeitalter der Digitalität darstellt. Die Antrittsvorlesung für die Professur für Organisation an der Universität Innsbruck widmet sich der Ambivalenz und der Voraussetzung von digitaler Offenheit.
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: Informationsfreiheit: Verfassungsbeschwerde gegen Pflicht zum Identitätsnachweis
Bundesverfassungsgericht wird nicht über Selektorenherausgabe an G-10-Kommission entscheiden - <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a> via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/mehr-demokratie/7996835698/in/photolist-dbDSDy-cc11rj-cvCPwJ-cvCQS3-bUCQyH-bUCRwX-cvCPJb-3kHYH5-daaBEW-m2upvv-cvCRmC-3kHZ2G-dbDPyS-qUVQ29-cvCR2E-daaBD9-dbDT1Y-cvCQ2S-cL4YxW-3kDwDa-cL3CWS-dbDSa1-dbDSuW-d36DBG-cLvpLh-cL4taw-cvCPj9-cvCQ6A-d36AGb-cvCQD9-daaBx7-dbDNyR-bqYGN-dbDPdX-dbDKUM-dbDKDr-3kDwGR-cvCQbf-3kDwQa-daaBAd-cvCRbC-eRLsUG-cvCQAh-dbDMbi-4UkePj-dbDNVJ-cvCQgN-cvCQrG-dbDJua-d36EAA">Mehr Demokratie</a> : Informationsfreiheit: Verfassungsbeschwerde gegen Pflicht zum Identitätsnachweis In Rheinland-Pfalz sind anonyme Anfragen an Landesbehörden nicht mehr möglich. Das entspricht einem bundesweiten Trend: Immer mehr Behörden greifen in die informationelle Selbstbestimmung von AntragsstellerInnen ein. Bald werden die Gerichte darüber entscheiden. Denn gegen die Regelung wurde in der vergangenen Woche Verfassungsbeschwerde eingelegt.
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: Neues aus dem Fernsehrat (4): Priorisierung von ZDF-Aktivitäten auf Drittplattformen
: Neues aus dem Fernsehrat (4): Priorisierung von ZDF-Aktivitäten auf Drittplattformen In der dritten Sitzung des Fernsehrats ging es unter anderem um die neue Selbstverpflichtung des ZDF und die Frage, ob das ZDF neben YouTube und Facebook verstärkt auch auf gemeinnützigen Plattformen wie Wikipedia mit seinen Inhalten präsent sein sollte.
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: Neues aus dem Fernsehrat (2): Mehr Creative Commons im ZDF?
Diese Mainzelmaennchen gibt es im ZDF-Shop in Mainz zu kaufen. : Neues aus dem Fernsehrat (2): Mehr Creative Commons im ZDF? Im Ausschuss Telemedien des ZDF Fernsehrats war Creative Commons ein Thema, soviel ist öffentlich dokumentiert. Was sich dazu unter Wahrung der Vertraulichkeitsverpflichtung von einem Mitglied dieses Ausschusses noch öffentlich sagen lässt, darum geht es in der zweiten Folge der Serie „Neues aus dem #Fernsehrat“.
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: Internet ausgedruckt: Künstler bringt deutsche Wikipedia in Buchform
Quelle: Lizenz: CC BY-SA 3.0 : Internet ausgedruckt: Künstler bringt deutsche Wikipedia in Buchform Eine Kunstausstellung in Berlin präsentiert die deutschsprachige Wikipedia in gedruckter Form. Sie visualisiert dadurch die gigantischen Mengen an akkumuliertem Wissen und zeigt gleichzeitig die Nachteile analoger Nachschlagewerke auf.
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: Creative-Commons-lizenzierte Bilder: Die fünf häufigsten Fehler bei der Weiternutzung
: Creative-Commons-lizenzierte Bilder: Die fünf häufigsten Fehler bei der Weiternutzung Passend zum unlängst gestarteten Lizenzhinweisgenerator für Wikipedia-Bilder hat Wikimedia Deutschland einer Liste der fünf häufigsten Fehler zusammengestellt, die bei der Weiternutzung von CC-lizenzierten Bildern gemacht werden. Beachtet man die fünf einfachen Punkte, sollten sich nahezu alle Fallstricke beseitigen lassen, die mit der Verwendung einer der verschiedenen Creative-Commons-Lizenzen einhergehen. Kurz zusammengefasst:
- Entsprechende Bilder niemals gänzlich ohne Angaben weiterverwenden.
- Urheber angeben
- Richtige CC-Lizenz angeben
- Auf die entsprechende CC-Lizenz verlinken
- Auf eine eventuelle Bearbeitung des Bildes verweisen
Zusätzlich dazu ist nun auch das knapp eine Stunde lange Video der Veranstaltung abrufbar, bei der der Lizenzhinweisgenerator präsentiert wurde. Zu Wort kommen John Weitzmann, Referent Politik & Recht, Wikimedia Deutschland, Dr. Till Jaeger, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, Partner JBB Rechtsanwälte und Jens Ohlig, Kommunikation Software-Entwicklung, Wikimedia Deutschland.
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: #rpTEN: Clash of Cultures – Bewegungen und ihre Organisationen
Share <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a> via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/jakerust/16639834358/in/photolist-rmpv2Q-dtBSgg-anA9LU-a1rEV8-8WNKd6-b8zyNz-ruGA23-gHVux-cRitZ7-7YVszp-9g9z91-6KqdcF-7TrTCP-rnicqU-p2WVuB-8SrUTz-84c8Fa-sritZb-5CoGH1-j3FsRK-sw2cnL-bX2iF9-okukzZ-sXCVBo-9hSWEx-6br1XQ-ovaab6-cDw99j-sdjsKh-bGG58v-dA7Vg-8WGn48-bEgMn7-6zaimS-7MU55g-9jX7Qa-4VMMcB-29JSU3-FDbra-dVdgSB-siCnBo-86iMjk-8CFPRy-5ZRLhX-saSsRy-dGC6uU-5NAgHs-dAEZJx-8SwdwQ-a1imXr">jakerust</a> : #rpTEN: Clash of Cultures – Bewegungen und ihre Organisationen Auf der vergangenen re:publica gab es eine einstündige Diskussion über „Clash of Cultures – Bewegungen und ihre Organisationen“ mit toller Besetzung: Kathrin Passig, Monic Meisel, Volker Grassmuck und Leonhard Dobusch diskutierten über Open-Source-Communities und ihre unterschiedlichen Organisationsstrukturen sowie die damit verbundenen Herausforderungen. Die Schwerpunkte der Debatte bildeten dabei Freifunk, Wikipedia/Wikimedia und der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk.
In der Einführung empfahl Kathrin Passig den Text „The Tyranny of Structurelessness“ von Jo Freeman (dt. Übersetzung).
Bei Voicerepublic gibt es die Audioaufzeichnung.
(Die Tage soll es auch noch Torrents aller #rpTEN-Vorträge zum Download geben.)
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: Wikimedia verliert Kampf um Panoramafreiheit vor schwedischem Höchstgericht
Sonnenuntergang über dem See Mälaren mit einer entfertnen Statue von Carl XIV Johannes von Schweden. Statue ist in der Public Domain. <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Carl_XIV_John_of_Sweden_statue_2011_Stockholm.jpg">Originalbild</a> von Jacob Truedson Demitz in der Public Domain, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sunset_over_Lake_M%C3%A4lar_with_1854_statue_of_Carl_XIV_John_of_Sweden_removed.jpg">abgeleitetes Werk</a> von Kevin Jacobsen lizenziert unter <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en">CC BY-SA 4.0</a>. : Wikimedia verliert Kampf um Panoramafreiheit vor schwedischem Höchstgericht Das schwedische Höchstgericht verbietet in einer aktuellen Entscheidung der schwedischen Wikipedia die Veröffentlichung von Fotos von Kunstwerken im öffentlichen Raum, sofern diesbezüglich nicht die Rechte mit den Urhebern geklärt wurden. Genau rechtzeitig zur laufenden Konsultation der EU-Kommission zum Thema Panoramafreiheit dominiert damit das Thema wieder die europäische Urheberrechtsdebatte.
Denn bereits im letzten Jahr hatte rund um den Bericht der deutschen EU-Abgeordneten Julia Reda (Piraten) zum EU-Urheberrecht ein Vorschlag zur Einschränkung von Panoramafreiheit heftigen Widerstand hervorgerufen, unter anderem auch in Form eines offenen Briefes von deutschsprachigen WikipedianerInnen. Im Endeffekt führte der Aufschrei dazu, dass es die kritisierte Passage zur Panoramafreiheit nicht in die finale Fassung des Reda-Reports geschafft hat.
Dennoch wirkt die Diskussion bis heute nach, und die Kommission entschied, neben einer Konsultation zum Thema eines möglichen EU-Leistungsschutzrechts für Presseverleger auch eine zu Panoramafreiheit zu starten. Julia Reda liefert auf ihrem Blog eine ausführliche Erläuterung dieser Konsultationen.
Die aktuelle Entscheidung des schwedischen Höchstgerichts macht diesbezüglich deutlich, dass es weniger um eine Einschränkung, sondern vielmehr um eine Ausdehnung und Vereinheitlichung von Bestimmungen zu Panoramafreiheit in der EU geht. Die schwedische Verwertungsgesellschaft für Bildkunst, Bildkonst Upphovsrätt i Sverige (BUS), hatte den schwedischen Wikimedia-Verein geklagt, weil dieser unter Offentligkonst.se offen lizenzierte und gemeinfreie Fotos von Kunstwerken im öffentlichen Raum geodatenbasiert angeboten hatte. Das schwedische Höchstgericht entschied nun, dass ein solches Angebot nicht ohne Zustimmung der Rechteinhaber betrieben werden darf. Dass das Angebot nicht profitorientiert ist, macht dafür keinen Unterschied. Absurderweise ist, der Wikimedia Foundation zu Folge, die Nutzung solcher Bilder auch ohne Zustimmung der Rechteinhaber für Produktion und Vertrieb von Ansichtskarten durchaus erlaubt.
Wer also noch einen Grund gesucht hat, bei der Konsultation der EU-Kommission mitzumachen, um sich gegen eine weitere Verschärfung des urheberrechtlichen Schutzniveaus bzw. für eine Vereinheitlichung und Ausdehnung von Schranken- und Ausnahmebestimmungen auszusprechen, dem hat das schwedische Höchstgericht gerade noch einmal einen ziemlich guten Grund geliefert.
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: Wikipedia-Gründer setzt sich für syrischen Aktivisten ein: #whereisBassel?
: Wikipedia-Gründer setzt sich für syrischen Aktivisten ein: #whereisBassel? Wikipedia-Gründer Jimmy Wales hat in einem Editorial für den Guardian abermals gefordert, dass der syrische Aktivist Bassel Khartabil freigelassen werden soll:
Khartabil is a member of the Wikipedia community, a true believer in free knowledge and freedom of expression. His arbitrary arrest, torture and rumoured death sentence are not only grave violations of International Human Rights Law, but also a significant blow to our shared values of internet freedom and free speech.
Im November gab es Gerüchte, dass Khartabil zum Tode verurteilt worden sein könnte.
Angesichts des vierten Jahrestags von Khartabils Verhaftung wird es am Samstag, den 19.3. in einigen Städten Solidaritätsdemos für Khartabils Freilassung geben, darunter auch in Berlin um 14 Uhr am Weinbergspark nahe dem Rosenthaler Platz (Facebook-Event).
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: Wikimedia Deutschland präsentiert Lizenzhinweisgenerator für Wikipedia-Bilder
Screenshot des Lizenzhinweisgenerators; Bild links: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Mikegr">User:Mikegr</a>, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:LentosNightBlue.jpg">LentosNightBlue</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode">CC BY-SA 4.0</a> : Wikimedia Deutschland präsentiert Lizenzhinweisgenerator für Wikipedia-Bilder Rechtzeitig zum 15. Geburtstag der deutschsprachigen Wikipedia präsentiert der deutsche Wikimedia-Verein einen Lizenzhinweisgenerator, der die Weiternutzung von Bildern aus der Wikipedia bzw. von Wikimedia Commons vereinfachen soll. Denn auch wenn die offenen Lizenzen von Wikipedia-Inhalten eine Nutzung in vielen anderen Kontexten auch ohne Rechteklärung ermöglichen, ist das Lizenzhandling nicht ohne Tücken – wie auch die Rechtsprechung zu Creative Commons belegt. Neben einem Verweis auf den Urheber des verwendeten Werks muss beispielsweise auch die Lizenz genannt und, sofern möglich, verlinkt werden.
Der Lizenzhinweisgenerator richtet sich an all jene, die bei der Verwendung von Wikimedia-Bildern auf Nummer sicher gehen wollen und führt Nutzer Schritt für Schritt an Hand von Fragen durch den Lizenzierungsprozess. Vor allem ist der Generator hilfreich, wenn an einem Werk Bearbeitungen vorgenommen wurden – in so einem Fall muss nämlich auf diesen Umstand bzw. die Art der Bearbeitung hingewiesen werden. Gleichzeitig kann man sich selbst als Urheber der Bearbeitung kenntlich machen.
Am Ende steht das Ergebnis in Form eines Lizenzhinweises in Text- und HTML-Form:
Zum Einstieg fordert der Lizenzhinweisgenerator nur einen Link auf ein Bild in der Wikipedia bzw. Wikimedia Commons. Das Tool birgt abgesehen von seiner praktischen Nützlichkeit auch durchaus didaktisches Potential hinsichtlich der urheberrechtlichen Fragen, die sich bei der Verwendung offen lizenzierter Inhalte regelmäßig stellen.
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: Wikimedia-Chefin Lila Tretikov tritt zurück [Update]
: Wikimedia-Chefin Lila Tretikov tritt zurück [Update]
Schon länger schwelte bei der Wikimedia Foundation eine Führungs- und Managementkrise, die auch den 15. Geburtstag des Flaggschiffs Wikipedia überschattet hat – schließlich war ein von der Community gewähltes Vorstandsmitglied von seinen VorstandskollegInnen aus dem Gremium geworfen worden und ein in das Board nominierter Ex-Google-Manager trat nach Kritik an seiner Bestellung seinen Posten gar nicht erst an. Nachdem die Kritik am Führungsstil von Wikimedia CEO Lila Tretikov in den letzten Wochen an Intensität mehr und mehr zugenommen hatte, zog diese nun die Konsequenzen und trat zurück. Anlass waren zunächst dementierte Pläne Tretikovs, eine Wikipedia-Suchmaschine zu bauen (Hintergründe dazu liefert Wikipedia Signpost). Torsten Kleinz hat bei heise.de die Vorgänge rund um Tretikovs Rücktritt schön zusammengefasst. Er spricht von einem Dammbruch:
In den vergangenen Tagen kam es jedoch zum Dammbruch: Immer mehr Angestellte erklärten auf der Mailingliste der Wikimedia Foundation ihre Kündigung mit der Unzufriedenheit [mit] Tretikov. Auch derzeitige Angestellte forderten offen ihren Rücktritt.
Wie es jetzt weitergeht ist unklar, nach der Ankündigung des Abschieds von Tretikovs Vorgängerin Sue Gardner war mehrere Monate lang nach einem/r Nachfolger/in gesucht worden – mit offensichtlich nicht gerade großem Erfolg.
[Update, 26.02.2016] Für alle, die die Ereignisse seit der Bestellung von Lila Tretikov im Detail nachvollziehen möchten empfiehlt sich ein Blick in eine diesbezügliche Timeline der Programmiererin Molly White. Außerdem wurde ich für einen längeren Beitrag zum Them bei SZ.de interviewt. [/Update]
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: Ausbaufähig: Die englische Wikipedia über uns
: Ausbaufähig: Die englische Wikipedia über uns Per Zufall haben wir gerade festgestellt, dass wir eine englischsprachige Wikipedia-Seite haben. Die ist aber nur rudimentär mit Inhalten gefüllt. Da man sich ja nicht selber bearbeiten soll, fragen wir lieber: Wer hat Lust und Zeit, die Seite auszubauen?
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: Netzpolitik-Podcast 133 mit Markus und Leonhard über Urheberrecht, 15 Jahre Wikipedia und Österreich
Logo der Initiative für ein Recht auf Remix : Netzpolitik-Podcast 133 mit Markus und Leonhard über Urheberrecht, 15 Jahre Wikipedia und Österreich Anlässlich seines Abschieds aus Berlin habe ich mich noch einmal mit Leonhard Dobusch zum Podcasten getroffen. Neben aktuellen Entwicklungen rund um geplante Urheberrechtsreformen in Deutschland und Europa waren auch Wikipedia und Leonhards neue, alte österreichische Heimat Thema des Gesprächs.
Intro
- Es ist bereits der 133. Netzpolitik-Podcast
- Leonhards alte Webseite an der FU Berlin (noch online)
- Ruf an die Universität Innsbruck auf Universitätsprofessur für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Organisation
Stand der Urheberrechtsdebatte in Europa
- Reda-Report zum EU-Urheberrecht, konkret eine Evaluierung der 2001 verabschiedeten Info-Soc-Richtlinie
- Weitreichende Pläne zum Beginn von Oettingers Zeit als EU-Kommissar…
- …sowie Kommissionspräsident Junckers anfänglicher Fokus auf den Digitalen Binnenmarkt…
- …und was letztlich davon übrig blieb: „Netflix in den Urlaub mitnehmen“
- Schwammige Pläne der Kommission zum EU-Urheberrecht abseits von Geoblocking
- Beispiele für lebensfremde Regeln im Urheberrecht: Handy-Video
Oettinger verliert (sich) in Autometaphern zum Urheberrecht:
.@GOettingerEU an Urheberverbände: „Macht Lobbying, das ist nichts strafbares. VW macht auch Lobbying!“ #kannstedirnichtausdenken
— Leonhard Dobusch (@leonidobusch) 1. Dezember 2015
Urheberrechtsdebatte im deutschsprachigen Raum
- Konferenz zur Zukunft des Urheberrechts, veranstaltet von der Initiative Urheberrecht
- Verwerter-Konferenz zum Urhebervertragsrecht
- Wikipedia zu Urhebervertragsrecht
- Urheberrechtsreform in Österreich mit „Mini-Recht-auf-Remix“ in Form flexiblerer Zitatschranke
- In Deutschland: Umsetzung der EU-Richtlinie zu Verwertungsgesellschaften
- In Deutschland noch möglich: Reformen bei Bildungs- und Wissenschaftsschranken
- Was noch auf sich warten lässt: Recht auf Remix
- Leistungsschutzrecht für Presseverleger ist (leider) noch lange nicht tot, es sind viele Klagen laufen noch.
Und noch mehr zum Urheberrecht
- Denkt im Urheberrecht irgendwer auch an die Kinder? Der Fall „Scratch“.
- Mehr Verhältnismäßigkeit im Urheberrecht entlang der Leitunterscheidung (nicht-)kommerzielle Nutzung
- Noch mehr zum Thema Geoblocking: ein Gastbeitrag von Cory Doctorow, Oettinger und Ansip gegen Geoblocking, Oettinger im Twitterview, Oettingers Parteikollegin Grütters für Geoblocking
- Nur „Ungerechtfertigtes Geoblocking“ soll verboten werden
- Eigentlich sinnvoll: ein einheitliches EU-Urheberrecht in Form einer EU-Verordnung
- Einen Überblick über das meiste liefert der Urheberrechtsjahresrückblick in Star-Wars-Metaphern
Wikipedia wurde im Januar 15 Jahre alt
- Wikipedia in der Pubertät
- Überblick über Berichterstattung zum Wikipedia-Geburtstag
- Wikipedia-Eintrag von Markus (bräuchte dringend Updates!)
- Leonhard ist für die Wikipedia erst ab morgen relevant
- Kommentar zur Kluft zwischen Wikipedia-Community und Wikimedia Foundation
- Visual Editor für die Wikipedia?
- Wikidata
- Streit um neues Mitglied im Vorstand der Wikimedia Foundation
- Ehemaliger Wikimedia CEO Sue Gardner
- Neuer Wikimedia-Deutschland-Vorstand Christian Rickerts
- Crowding-out-Effekt: extrinsische Anreize gefährden intrinsische Motivation
- Algorithmen als Ursache und Lösung für Autorenschwund in der Wikipedia?
- Gastbeitrag von Leonhard in der SZ: „Warum Wikipedia in der Krise steckt?“
Österreich und Netzpolitik
- Leonhard geht nach Innsbruck
- Österreich hat Staatsschutzgesetz mit neuem Geheimdienst eingeführt, über 30.000 Menschen haben dagegen unterschrieben
- Seit kurzem: Netzpolitischer Abend AT in Wien, das nächste Mal am 4. Februar 2016, ab 19:30 Uhr im Metalab Vienna.
- Forscher bei der Wikimedia Foundation: Aaron Halfaker
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: 32C3 zum Nachschauen: Gated Communities
Sim-Karte vom 32c3, Zugangvoraussetzung zum internen GSM-Netz via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/fossasia/23814523850/">Hong Phuc FOSSASIA</a> : 32C3 zum Nachschauen: Gated Communities Im dritten Teil unserer Reihe der 32C3-Vortragsempfehlungen geht es um Gated Communities, Thema und Titel des 32. Chaos Communication Congress.
Gated Communities sind zugangsbeschränkte Gruppen, Plattformen oder Foren jeglicher Art. Im Internet finden sich viele davon, wobei die Zugangsbeschränkung technischer Art sein kann, etwa wenn eine Anmeldung auf einer Internetseite nötig ist; genauso kann es aber auch das Know-How sein, das den Zugang zu bestimmten Themen erst ermöglicht. Das Internet ist aber auch selbst eine Gated Community, schließlich ist ein Internetzugang sowie eine gewisse Medienkompetenz Grundvoraussetzung, um das Internet nutzen zu können und so Teil der Community zu werden. Problematisch können Gated Communities nicht nur für die Ausgeschlossenen, sondern auch für die Mitglieder sein. Dies ist dann der Fall, wenn zum Beispiel Filterblasen die Wahrnehmung verzerren, weil die Zugangsbeschränkung nur Ähnliche oder Ähnliches durchlässt.
Ende Dezember letzten Jahres fand in Hamburg der 32. Chaos Communication Congress statt, von dem wir mehrfach berichtet haben. Bei weit über einhundert gehaltenen Vorträgen zu Technik‑, Politik‑, Kunst- und Gesellschaftsthemen ist es äußerst schwer zu entscheiden, welche sehenswert sind. Daher werden wir in den nächsten Tagen einige Vorträge thematisch sortiert vorstellen.
Die hier empfohlenen Vorträge sind, mit Ausnahme des ersten Vortrags, auf Englisch gehalten worden, aber auch mit einer deutschen Simultan-Übersetzung zum Download in der CCC-Mediathek verfügbar.
Lessons learned: Freifunk für Geflüchtete
Der Chaos Darmstadt e. V. versucht innerhalb der „Initiative Freifunk“, Geflüchteten in Unterkünften Zugang zum Internet zu ermöglichen. Der Chaos Darmstadt e. V. hat bei der Umsetzung mit Parteien, Landräten und Bürgermeistern zusammengearbeitet und berichtet von sehr unterschiedlichen Erfahrungen. In dem Vortrag geht es aber nicht nur um Politik und Verwaltung, sondern auch um das Problem der geringen Bandbreite, vor allem in den ländlichen Gebieten. Ein interessanter Vortrag mit dem Appell, es dem Chaos Darmstadt e. V. nachzumachen, einschließlich motivierender Anekdoten aus der Erfahrung der Initiative.
Dieser Vortrag ist auf Deutsch in der CCC-Mediathek als Stream und Download verfügbar.
A new Kid on the Block
In dem Vortrag von Katharina Nocun geht es um Soziale Netzwerke als die neuen Gatekeeper unserer Zeit. Die Vorteile sozialer Netzwerke sind unbestreitbar, ganz im Gegensatz zu ihren Monopolstellungen, wie es etwa bei Facebook der Fall ist. Katharina Nocun erklärt die Vorteile des dezentral aufgebauten Netzwerkes Diaspora* und erklärt, ob und wie es eine Chance hat, sich gegen Facebooks Omnipräsenz durchzusetzen.
Dieser Vortrag ist in der CCC-Mediathek auf englisch und deutsch als Stream und Download verfügbar.
What is the value of anonymous communication?
Die Benutzung des Anonymisierungsnetzwerkes Tor bringt leider immer auch Einschränkungen mit sich, zum Beispiel die Captcha-Abfragen beim Aufrufen mancher Internetseiten. So verhindert die Nutzung von Tor den Zugang zu einigen Communities. Ein Beispiel dafür ist, dass das Schreiben für Wikipedia nicht komplett anonym und nur sehr bedingt über Tor möglich ist. In dem Vortrag geht es um die Vor- und Nachteile der Anonymität im Internet, einer Studie folgend, in der gefragt wurde, welche unterschiedlichen Sichtweisen Wikipedia-Autoren und Tor-Nutzer darauf haben.
Dieser Vortrag ist in der CCC-Mediathek auf englisch und deutsch als Stream und Download verfügbar.
Internet Landscapes
Der Künstler Evan Roth beschäftigt sich in seinen Werken und Aktionen mit verschiedensten Aspekten von Internet, Technik und damit in Zusammenhang stehenden sozialen Phänomenen. Seine Werke machen Technik und Internet auf verschiedene Arten sicht- oder erfahrbar. In dem Vortrag stellt er einige der vergangenen Aktionen vor, beispielsweise wie er mit einem selbst gebastelten Google-Streetview-Auto durch Berlin fuhr und auf unterschiedliche Weise versuchte, Reaktionen der Passanten zu provozieren. Hauptthema des Vortrags sind aber die „Internet Landscapes“. Ähnlich wie Trevor Paglen reiste Evan Roth an die Küstenorte, an denen Internet-Kabel verlaufen. Dort machte er unter anderem Landschaftsfotos und Aufnahmen mit einem Gerät für selbsternannte Geisterjäger. Evan Roth stellt seine Bilder aber nicht einfach aus, sondern präsentiert die Aufnahmen in einer Weise, die sie in einen Zusammenhang mit dem Abgebildeten oder dem Prozess der Aufnahme stellen: Für die Landschaftsfotos schaute er zum Horizont, für den Geisterdetektor senkte er den Blick auf das Gerät. Die Aufnahmen wurden in einer Austellung hinterher übereinander angeordnet, sodass die Besucher beim Anschauen der Bilder eine ähnliche Bewegung machten. Evan Roth hält einen unterhaltsamen und faszinierenden Vortrag über die sichtbare und unsichtbare Infrastruktur des Internets und die vielen unterschiedlichen Zugangsmöglichkeiten.
Dieser Vortrag ist in der CCC-Mediathek auf englisch und deutsch als Stream und Download verfügbar.
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: Wikipedia wird 15 Jahre alt: Beiträge zur Lage der freien Enzyklopädie [2. Update]
: Wikipedia wird 15 Jahre alt: Beiträge zur Lage der freien Enzyklopädie [2. Update]
Bereits im Vorfeld des 15. Geburtstags der Wikipedia, der eigentlich erst am 15. Januar und damit Ende der Woche gefeiert wird, sind in zahlreichen Medien mehr oder weniger kritische Beiträge zur Lage der freien Online-Enzyklopädie erschienen. Gemeinsamer Nenner sämtlicher Analysen sind einerseits die Anerkennung für die enorme Leistung der freiwilligen AutorInnen und die zentrale Bedeutung der Wikipedia, die, andererseits, aber eben auch zu Sorge (Autorenschwund) und Kritik (Autorendiversität) Anlass geben.Astrid Herbolds Beitrag bei Zeit Online ist dementsprechend mit „Happy Birthday, Sorgenkind!“ betitelt. Herbolds legt den Fokus vor allem auf die Chancen und Risiken des neuen Vorzeigeprojekts Wikidata:
Auch bei Wikidata stehen die Inhalte, die ebenfalls von Ehrenamtlichen zusammengetragen werden, unter freier Lizenz: Sie dürfen ausgelesen, kopiert, verbreitet und weiterverarbeitet werden. „Wikidata hat ein riesiges Potenzial und könnte grundsätzlich verändern, wie wir freies Wissen im Netz wahrnehmen“, sagt Wikimedia-Mitarbeiter Jens Ohlig, der an der Entwicklung der Datenbank beteiligt ist.
Doch mit dem Potenzial geht möglicherweise auch eine neue Gefahr für die klassische Wikipedia einher. Je öfter Suchmaschinen und Sprachassistenzprogramme wie Siri oder Google auf die Wikidata-Datenbank zurückgreifen, desto mehr rückt der ausformulierte Lexikoneintrag in den Hintergrund.
Bei Spiegel Online gab es zum 15. Geburtstag bislang nur eine Klickstrecke mit „Wikipedia-Anekdoten“, aber
vielleicht kommt da ja noch etwas mehr bis Freitagrechtzeitig zum Geburtstag hat Angela Gruber noch einen Artikel beigesteuert (siehe auch 2. Update).Bereits am 8. Januar erschien ein Artikel von Torsten Kleinz im c’t‑Magazin, der inzwischen auch online verfügbar ist. Er widmet sich unter anderem dem Versuch, Autorenschwund mittels Algorithmus zu bekämpfen:
Wenn zudem die ersten Gehversuche eines Neulings sofort wieder gelöscht werden, kommt der wahrscheinlich nicht so schnell wieder. „Unsere Studien zeigen, dass die Wiederkehrrate von wohlmeinenden Autoren eingebrochen ist, als diese Tools eingeführt wurden“, schreiben Aaron Halfaker und Dario Taraborelli, die die Situation in der Wikipedia untersucht hatten. […] Ihre Lösung dafür ist der „Objective Revision Evaluation Service“, ein selbstlernender Algorithmus, der künftig eine bessere Analyse liefern soll und als Webservice in 50 bis 100 Millisekunden eine Bewertung der Beiträge liefern kann. Inwieweit die Änderung im Backend tatsächlich für ein freundlicheres Klima auf Wikipedia sorgen wird, muss sich aber noch erweisen.
In der Süddeutschen Zeitung durfte ich schließlich auch eine Einschätzung beisteuern. Aus dem Fazit:
Das Beispiel Wikipedia ist der beste Beleg dafür, dass rein technologische Offenheit kein Garant für soziale Offenheit ist, im Gegenteil. Für Wikipedia gilt Ähnliches wie für Facebook und Zeitungsforen, die mit Hasskommentaren kämpfen: Digitale Plattformen basieren auf Voraussetzungen, welche die digitale Technik selbst weder herstellen noch garantieren kann, ohne die sie aber auf Dauer nicht lebensfähig sind.
Einen kurzen Fernsehbeitrag zum Wikipedia-Geburtstag gab es ebenfalls bereits im Magazin „Shift“ der Deutschen Welle, der hier online angesehen bzw. als MP4 heruntergeladen werden kann.
[Update, 14.01.2016] Bereits am Sonntag, 10.01. in der österreichischen Wochenzeitung profil erschienen aber erst jetzt frei online verfügbar ist eine „kritische Liebeserklärung“ von Ingrid Brodnig zum Wikipedia-Geburtstag:
Die größte Gefahr für die Wikipedia, wie wir sie kennen, ist wohl, dass aus Liebe eine Hassliebe wird.
[2. Update, 15.01.2016] Am Geburtstag selbst steuerte Torsten Kleinz noch einen zweiten Beitrag für heise.de über „Die Unvollendete“ bei, in der auch auf aktuelle Konflikte zwischen Wikimedia Foundation und Autoren-Community eingegangen wird:
Hinter den Streitigkeiten steckt ein grundsätzlicher Konflikt: Die Wikipedia- Autoren befürchten, dass ihre jahrelange Arbeit entwertet wird, sollte die Wikimedia Foundation die Wikipedia nicht mehr als Hauptzweck, sondern nur noch eine von mehreren Wissensquellen behandeln. Die Wikimedia Foundation befürchtet wiederum, dass sie Relevanz verliert und so ihrer Mission, das Weltwissen an möglichst viele Menschen zu verteilen, nicht mehr nachkommen kann.
Außerdem durfte ich mit Deutschlandradio Kultur über Wikipedia sprechen und Angela Gruper schreibt im Geburtstagsartikel von Spiegel Online über „schlechte Manieren“ als Bedrohung für die Wikipedia.
Das größte journalistische Geschenk machte aber wahrscheinlich die Tagesschau-Redaktion, die ihren Geburtstagsbeitrag gleich im Wikipedia-Gewand präsentiert: