Wikipedia
-
: Wikis für eGovernment
: Wikis für eGovernment Viele Leser werden wahrscheinlich aus eigener Erfahrung den Mehrwert von Wikis kennen. Nun haben Wissenschaftler festgestellt, dass sich Wikis auch hervorragend für eGovernment- und eDemocracyProjekte eignen: Researchers Recommend Wikis for Government Information.
E‑government researchers have suggested that collaborative Wiki software may be the best avenue for getting public information to the citizenry.
They advocate building two-layered Web pages, with the agency providing a base layer of information and interactive pages layered on top that domain experts, volunteers and others could use to annotate and link the data.
In diese Richtung geht beispielsweise das Projekt „WikiMap Linz“, welches ich für sehr empfehlenswert halte. Das Projekt ist ein Beitrag der Ars Electronica zur Hotspot-Initiative der Stadt Linz.
WikiMap Linz ist ein interaktiver Stadtplan, der über die Hotspot-Seiten zugänglich ist. Zugrunde liegt der Linzer Stadtplan, in den die NutzerInnen an selbst gewählten Plätzen Informationen in Form von Texten, Bildern oder auch Sounds eingegeben werden können. Ein Stadtplan mit persönlichen Eindrücken der BewohnerInnen oder BesucherInnen entsteht, ähnlich einer Pinwand. Damit wird ein Netz über Linz gespannt, das wesentlich breiter und vielschichtiger Informationen wiedergibt als es mit den üblichen Mitteln möglich war.
-
: Mit Social Software in die reale Welt: Physisch Taggen mit Semapedia
: Mit Social Software in die reale Welt: Physisch Taggen mit Semapedia Man fährt in eine Stadt, steht vor einer Sehenswürdigkeit und hätte gerne die passenden touristischen Infos zur Hand. Nichts leichter als das: Irgendwo am Objekt klebt ein Aufkleber mit dem Weblink zur jeweiligen Seite der Online-Enzyklopädie Wikipedia, der einfach über die Foto-Kamera des Mobiltelefons aufgenommen wird. Darüber lässt kinderleicht über den Netzzugang des Handys die Seite mit den Details aufrufen. Was wie ein Traum für Infojunkies klingt, ist seit diesem Sommer Realität: Das Projekt Semapedia von Alexis Rondeau aus Wien und Stan Wiechers aus New York verknüpft seit August diesen Jahres auf clevere Weise die virtuelle Welt des Internets mit der realen Welt der Stadt: Der Aufkleber mit dem Link nennt sich bei Student Rondeau und Software-Architekt Wiechers „Tag“ in Anlehnung an die Linkverweise, wie sei bei der Social Software eingesetzt werden. Der Link selber wird als grafisches Muster dargestellt, der als Aufkleber, als „Sticker“ an allen öffentlichen Orten auf oder an das betreffende Objekt wie ein Bauwerk oder ein Kunstobjekt geklebt wird: Die physische Manifestation einer Webadresse.
Die Kamera des Handys nimmt dann dieses Muster auf und ein spezieller Software-Reader wandelt es wieder in den Link zurück. Die Software-Vorraussetzungen dafür sind nicht neu: Der freie Software Development Kit von der Firma Semacode wurde bereits für andere Zwecke als Barcode in der Industrie eingesetzt, er ist nämlich ein ISO-Standard. Mit ihm ist es möglich, eine Webadresse, die URL, in ein zweidimensionales Muster umzuwandeln. Ist auf dem Java-fähigen Mobiltelefon die Lese-Software für diesen Code installiert, muss der Besitzer nur ein Foto des betreffenden Tags schießen und die Software erkennt daraus die Webadresse. Über den Online-Zugang des Handys wird kann sofort die jeweilige Seite bei Wikipedia aufgerufen. Einen Tag herzustellen, ist genauso mühelos wie beispielsweise der Code für die Wikipedia-Seite der Creative Commons: Man muss nur bei Semapedia den Link der Wikipedia-Seit zum Objekt eingeben und automatisch werden mehrere Muster generiert, die ausgedruckt werden können.
Ziel des Projekts ist eine Grassroots-Bewegung: In den nächsten Monaten sollen so viele Tags wie möglich flächendeckend als Sticker verteilt und aufgeklebt werden. Der nächste Schritt ist der Aufruf der jeweiligen Wikipedia-Seite in der Landessprache des Handynutzers.
-
: Webmontag in Berlin
: Webmontag in Berlin Nachdem letzten Monat in Köln der erste Webmontag stattfand, wollen wir diesen nun auch in Berlin veranstalten. Der erste Termin ist am Montag, den 16. Januar 2005 um 19 Uhr bei uns im newthinking store in der Tucholskystr. 48. Das übergreifende Thema ist „Web 2.0“. Weitere Infos folgen noch. Bis dahin finden sich alle News im Webmontag-Wiki.
Update: webmontag20060116findetim newthinking store statt.
-
: Wikipedia-DVD als Download
: Wikipedia-DVD als Download Seit gestern ist die angekündigte neue Wikipedia-DVD zum Download frei gegeben. Mittlerweile gibt es ziemlich viele Möglichkeiten, die DVD mit oder ohne Bildern herunterzuladen. Hier ist mal eine kleine Auswahl:
Wikipedia-DVD mit Bildern (7,9 GB):
FTP / HTTP / Bittorrent
Wikipedia-DVD ohne Bilder (2,6 GB):
FTP / HTTP / eMule / Bittorrent
Viel mehr Möglichkeiten finden sich auf der Downloadseite.
-
: Countdown zur neuen Wikipedia-DVD
: Countdown zur neuen Wikipedia-DVD Es kann sich nur noch um Stunden oder Tagen handeln, bis die neue Wikipedia-DVD online zum Download zur Verfügung steht. Der Inhalt der DVD ist die deutsche Wikipedia vom 27. November 2005. Mit 8.054.800.384 Bytes (7,5 GByte) könnte es einer der grössten Downloads von freien und legalen Inhalten sein, die bisher übers Internet gewagt wurden. Mag sein, dass ich mich täusche, Hinweise für noch grössere Dateien bitte in Kommentare schreiben, dann ziehe ich die Behauptung zurück. Sobald die DVD auf einigen Uni-Servern liegt, wird der Bittorrent-Tracker eingerichtet und zur Verfügung gestellt. Wenn es soweit ist, gibt es hier und an vielen anderen Orten im Netz die passenden Hinweise dazu. Wikipedia sucht auch noch weitere FTP-Server und Bittorrent-Seeder, die bei der Bereitstellung der DVD-ISO helfen. Eine email an info@wikipedia.de wird dankend bearbeitet.