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Wikis für eGovernment

Viele Leser werden wahrscheinlich aus eigener Erfahrung den Mehrwert von Wikis kennen. Nun haben Wissenschaftler festgestellt, dass sich Wikis auch hervorragend für eGovernment- und eDemocracyProjekte eignen: Researchers Recommend Wikis for Government Information. E‑government researchers have suggested that collaborative Wiki software may be the best avenue for getting public information to the citizenry. They advocate building…

  • Markus Beckedahl

Viele Leser werden wahrscheinlich aus eigener Erfahrung den Mehrwert von Wikis kennen. Nun haben Wissenschaftler festgestellt, dass sich Wikis auch hervorragend für eGovernment- und eDemocracyProjekte eignen: Researchers Recommend Wikis for Government Information.

E‑government researchers have suggested that collaborative Wiki software may be the best avenue for getting public information to the citizenry.

They advocate building two-layered Web pages, with the agency providing a base layer of information and interactive pages layered on top that domain experts, volunteers and others could use to annotate and link the data.

In diese Richtung geht beispielsweise das Projekt „WikiMap Linz“, welches ich für sehr empfehlenswert halte. Das Projekt ist ein Beitrag der Ars Electronica zur Hotspot-Initiative der Stadt Linz.

WikiMap Linz ist ein interaktiver Stadtplan, der über die Hotspot-Seiten zugänglich ist. Zugrunde liegt der Linzer Stadtplan, in den die NutzerInnen an selbst gewählten Plätzen Informationen in Form von Texten, Bildern oder auch Sounds eingegeben werden können. Ein Stadtplan mit persönlichen Eindrücken der BewohnerInnen oder BesucherInnen entsteht, ähnlich einer Pinwand. Damit wird ein Netz über Linz gespannt, das wesentlich breiter und vielschichtiger Informationen wiedergibt als es mit den üblichen Mitteln möglich war.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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