Malta versus Lilith Wittmann: Gerichtsurteil stärkt Meinungs- und Pressefreiheit
Lilith Wittmann vor dem Schild des Landgerichts II Berlin
Lilith Wittmann nach der öffentlichen Verhandlung beim Landgericht II Berlin
Malta versus Lilith Wittmann:  Gerichtsurteil stärkt Meinungs- und Pressefreiheit

Die IT-Sicherheitsexpertin Lilith Wittmann leitete Daten der maltesischen Glücksspielbehörde an Medien und Ermittlungsbehörden weiter, wonach diese mutmaßlich illegales Glücksspiel ermöglichte. Die Behörde ging daraufhin gerichtlich gegen Wittmann vor. Nun liegt ein Urteil vor, das die Meinungs- und Pressefreiheit stärkt.

, 25. April 2026
Zum Tod von Bruno Kramm: Ein Spinner im allerbesten Sinne
Bruno Kramm.
Zum Tod von Bruno Kramm:  Ein Spinner im allerbesten Sinne

Am vergangenen Freitag starb überraschend der Musiker und Netzaktivist Bruno Kramm. Er kämpfte für ein besseres Urheberrecht und hatte seine Finger bei vielen Protesten im Spiel, die er beflügelte und bereicherte. Ein Nachruf.

, 25. April 2026
Autistici / Inventati: Es ist immer noch viel zu still
Fotografierte Lexikonseite mit "Censorship"
Die Terror-Sanktionen der USA gegen das Tech-Kollektiv sind eine besondere Form internationaler Zensur. (Symbolbild)
Autistici / Inventati:  Es ist immer noch viel zu still

Anne Roth hat vor 19 Jahren ein Blog bei NoBlogs.org gestartet. Jetzt hat die unkommerzielle Plattform dicht gemacht, weil die USA das dahinter stehende Tech-Kollektiv als Terrorismus eingestuft haben. Die USA greifen damit direkt und ohne jedes Verfahren die Meinungs- und Internetfreiheit in anderen Ländern an.

, 25. April 2026 5
Breakpoint: Im Gleichschritt der Cowboystiefel
Die Beine einer Person mit Cowboy-Stiefeln, die über einen Zebrastreifen läuft.
These boots are made for Likes.
Breakpoint:  Im Gleichschritt der Cowboystiefel

Trends und Labels berauben uns der Möglichkeit, unsere Persönlichkeit auszudrücken. Sie machen uns gleichförmig und ebnen den Weg für eine sprachlose Gesellschaft, die sich autoritären Zwängen unterwirft, weil wir verlernen, Regeln zu brechen.

, 25. April 2026
Für deine Grundrechte: Die Hütte brennt! Wir gehen rein.
Ein Icon mit einer Sirene, eine Menschenmenge, einer Taschenlampe und einem Bolzenschneider
Unsere Tools gegen den Flächenbrand.
Für deine Grundrechte:  Die Hütte brennt! Wir gehen rein.

Wir treten der Faschisierung entgegen. Wir kämpfen für eine freie, offene und solidarische Gesellschaft. Wir verteidigen die Grundrechte für alle. Das geht nur mit deiner Unterstützung.

, 25. April 2026 3
  • #311 Off The Record: Feuer in der Hütte
    Selfie der Podcast-Hosts
    anna, Sebastian und Daniel im Podcast-Studio von netzpolitik.org
    #311 Off The Record:  Feuer in der Hütte

    Ein Monat mit drei Landtagswahlen steht bevor, in zwei Ländern greifen Rechtsradikale nach der Macht. Wie wir als Redaktion damit umgehen und warum wir das Wort Brandmauer nicht mehr nützlich finden, besprechen Anna, Daniel und Sebastian im Podcast.

    , 5. September 2026
  • Degitalisierung: Der Bärendienst
    Eine Fliege in Nahaufnahme
    Das lästige Insekt.
    Degitalisierung:  Der Bärendienst

    Der Name der Stadt Berlin ist nicht direkt mit Bären verwandt. Und doch haben dort gleich mehrere Bärendienste einen großen Cyberangriff begünstigt. Dieser Angriff ist kein Einzelfall und die Informationssicherheit in Deutschland grotesk.

    , 13. September 2026 7

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Deutscher Journalistenpreis für Databroker Files: „Großartiges Investigativstück mit hoher gesellschaftlicher Relevanz“
Ein blauer, rechteckiger Kasten auf dem steht: "Deutscher Journalistenpreis. Mit der Kraft des Wortes."
Der Deutsche Journalistenpreis 2026.
Deutscher Journalistenpreis für Databroker Files:  „Großartiges Investigativstück mit hoher gesellschaftlicher Relevanz“

Ingo Dachwitz und Sebastian Meineck wurden für ihre Databroker-Recherche mit dem Deutschen Journalistenpreis geehrt. Die Jury würdigte den Beitrag als „Paradestück für datengetriebenen Journalismus“.

, 25. April 2026 1
Transparenzbericht 2. Quartal 2026: Unsere Einnahmen und Ausgaben – und Gewitterfronten
Ein Gemälde, das einen stürmischen Tag auf dem Land im 18. Jahrhundert zeigt.
Claude-Joseph Vernet, Die vier Zeiten des Tages, Mittag (1757)
Transparenzbericht 2. Quartal 2026:  Unsere Einnahmen und Ausgaben – und Gewitterfronten

Unwetter kommen mal aus heiterem Himmel, mal kündigen sie sich lange vorher an. In beiden Fällen hilft es, gut gewappnet zu sein. Dank eures Rückenwindes sind wir das.

, 25. April 2026
: Databroker Files
Eine einsame Straße in der Dunkelheit. Nebel. Im Hintergrund Zahlenkolonnen am Himmel - Koordinaten.
Geortet. (Die Daten auf dieser Grafik sind zufällig generiert und illustrativ.)
:  Databroker Files

Seit Februar 2024 recherchiert netzpolitik.org mit dem Bayerischen Rundfunk und internationalen Partnern zum unkontrollierten Datenhandel der Online-Werbeindustrie. Die Recherchen zeigen: Genaue Standortdaten exponieren Abermillionen Menschen. Das macht den Datenhandel zur Gefahr, auch für die nationale Sicherheit.

, 25. April 2026
Genug für 600 Millionen Menschen: Warum verbraucht KI so viel Wasser?
Eine Wasserfontäne vor hellblauem Hintergrund
Die Konkurrenz um die lebenswichtige Ressource Wasser nimmt zu.
Genug für 600 Millionen Menschen:  Warum verbraucht KI so viel Wasser?

Künstliche Intelligenz und Rechenzentren brauchen nicht nur sehr viel Strom, sondern auch gigantische Mengen Wasser. Aber warum ist das eigentlich so? Im FAQ geben wir Antworten auf die wichtigsten Fragen und erklären, weshalb das Thema Wasserverbrauch auf die politische Agenda gehört.

, 25. April 2026 25
Misstrauen gegen Arbeitssuchende: Das Schattenboxen mit dem „organisierten Leistungsmissbrauch“
Eine Ampel leuchtet rot,, dahinter ist das braune Gebäude des Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg.
Manche Menschen werden bereits in der Eingangszone von Jobcentern abgewiesen und können keinen Antrag auf Leistungen stellen.
Misstrauen gegen Arbeitssuchende:  Das Schattenboxen mit dem „organisierten Leistungsmissbrauch“

Mit einem neuen Kompetenzzentrum will die Bundesagentur für Arbeit effizienter „organisierten Leistungsmissbrauch“ aufdecken. Fachleute zweifeln, ob das Problem existiert, und befürchten: Insbesondere rassistisch diskriminierte Menschen könnten so ins Visier geraten und nicht die Leistungen bekommen, die ihnen zustehen.

, 25. April 2026 9
Digitales Stalking: „Er wusste immer genau, wo ich war“
Wo sie hingeht, was sie tippt: Über eine Spionage-App auf dem Mobiltelefon bekommt der Stalker alles mit.
Digitales Stalking:  „Er wusste immer genau, wo ich war“

Aikos Ex-Partner verwanzt ihr Handy. Er kann sehen, was sie liest, was sie tippt, wo sie ist. Er lauert ihr immer wieder auf und verfolgt sie bis nach China. Dieser Fall zeigt, wie invasiv und bedrohlich frei verfügbare Spionage-Apps sind.

, 25. April 2026 40