Verhaltenserkennung in Mannheim: 10.000 Filme für ein Hallelujah
Beispielbild Verhaltenserkennung
Ist es ein Molotow-Cocktail? Verhaltenserkennung ist für Software schwieriger als für Menschen.
Verhaltenserkennung in Mannheim 10.000 Filme für ein Hallelujah

Sie kloppen sich nach Regieanweisungen: 2.000 Filme hat die Mannheimer Polizei bereits produziert, um eine Software zur Verhaltenserkennung zu trainieren. Künftig sollen es 10.000 Filmszenen werden, obwohl noch immer keine Belege vorliegen, was solche Software bringt. Ein Kommentar.

, 25. April 2026 6
Geheimdienstreform: Geschichtsvergessen und gefährlich
Bundesministerin Nina Warken und Innenminister Alexander Dobrindt blicken sich an
Alexander Dobrindt (CSU) und Nina Warken (CDU) auf der heutigen Pressekonferenz.
Geheimdienstreform Geschichtsvergessen und gefährlich

Die Bundesregierung strukturiert die Arbeit des Verfassungschutzes und des BND grundlegend neu. Ihren heute beschlossenen Gesetzentwurf sieht sie als „absoluten Meilenstein der deutschen Sicherheitsarchitektur“. Tatsächlich ist er geschichtsvergessen und eine Bedrohung für die Grundrechte aller. Ein Kommentar.

, 25. April 2026 3
KI-Sprachmodelle für die Verwaltung: „Das sind Annahmen, die sich schwer belegen lassen“
zwei Menschen vor einem RCA 501 Computer
Staunen über neue Technologien im Büro (Symbolbild)
KI-Sprachmodelle für die Verwaltung „Das sind Annahmen, die sich schwer belegen lassen“

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger ist überzeugt, dass die hauseigene KI-Software „Spark Workflow“ Verwaltungsprozesse deutlich beschleunigen wird. Doch noch seien etliche Fragen offen, die auch der Minister nicht beantworte, sagt Digitalexperte Stefan Kaufmann. Er plädiert für einen alternativen Ansatz, um die Verwaltung zu modernisieren.

, 25. April 2026 1
Angebot an LVMH: Gefährliches Überwachungs-Werkzeug breitet sich aus
Eine Person geht eine ruhige Straße entlang. Rote Stecknadeln, die Standortdaten symbolisieren, markieren den von ihr zurückgelegten Weg.
Unternehmen könnten mit Standortdaten Einbrecher*innen suchen (Symbolbild)
Angebot an LVMH Gefährliches Überwachungs-Werkzeug breitet sich aus

Ein Werkzeug namens Webloc kann Menschen mit Daten aus dem Werbe-Tracking teils metergenau orten und verfolgen. Bislang war nur bekannt, dass staatliche Stellen das nutzen. Jetzt zeigen Recherchen: Die Technologie wird offenbar auch Unternehmen angeboten.

, 25. April 2026 2
Person sitzt an einem Schreibtisch und schaut mit aktivierenden offenen Händn in die Kamera. Über dem Bild liegt ein Play-Button um zu zeigen, dass es sich um ein Video handelt was durch klicken abgespielt werden kann.

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  • Degitalisierung: Fortschritt
    Eine schwelende, trockene Grasfläche
    Welchen Fortschritt wollen wir?
    Degitalisierung Fortschritt

    Wenn wir die Auswirkungen der Klimakatastrophe eindämmen wollen, sollten wir das aus einer hoffnungsvollen Perspektive heraus tun. Die Digitalisierung bietet hierfür einen Ansatz – aber nur in Teilen.

    , 9. August 2026 8

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: Databroker Files
Eine einsame Straße in der Dunkelheit. Nebel. Im Hintergrund Zahlenkolonnen am Himmel - Koordinaten.
Geortet. (Die Daten auf dieser Grafik sind zufällig generiert und illustrativ.)
Databroker Files

Seit Februar 2024 recherchiert netzpolitik.org mit dem Bayerischen Rundfunk und internationalen Partnern zum unkontrollierten Datenhandel der Online-Werbeindustrie. Die Recherchen zeigen: Genaue Standortdaten exponieren Abermillionen Menschen. Das macht den Datenhandel zur Gefahr, auch für die nationale Sicherheit.

, 25. April 2026
Genug für 600 Millionen Menschen: Warum verbraucht KI so viel Wasser?
Eine Wasserfontäne vor hellblauem Hintergrund
Die Konkurrenz um die lebenswichtige Ressource Wasser nimmt zu.
Genug für 600 Millionen Menschen Warum verbraucht KI so viel Wasser?

Künstliche Intelligenz und Rechenzentren brauchen nicht nur sehr viel Strom, sondern auch gigantische Mengen Wasser. Aber warum ist das eigentlich so? Im FAQ geben wir Antworten auf die wichtigsten Fragen und erklären, weshalb das Thema Wasserverbrauch auf die politische Agenda gehört.

, 25. April 2026 24
Misstrauen gegen Arbeitssuchende: Das Schattenboxen mit dem „organisierten Leistungsmissbrauch“
Eine Ampel leuchtet rot,, dahinter ist das braune Gebäude des Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg.
Manche Menschen werden bereits in der Eingangszone von Jobcentern abgewiesen und können keinen Antrag auf Leistungen stellen.
Misstrauen gegen Arbeitssuchende Das Schattenboxen mit dem „organisierten Leistungsmissbrauch“

Mit einem neuen Kompetenzzentrum will die Bundesagentur für Arbeit effizienter „organisierten Leistungsmissbrauch“ aufdecken. Fachleute zweifeln, ob das Problem existiert, und befürchten: Insbesondere rassistisch diskriminierte Menschen könnten so ins Visier geraten und nicht die Leistungen bekommen, die ihnen zustehen.

, 25. April 2026 1
Digitales Stalking: „Er wusste immer genau, wo ich war“
Wo sie hingeht, was sie tippt: Über eine Spionage-App auf dem Mobiltelefon bekommt der Stalker alles mit.
Digitales Stalking „Er wusste immer genau, wo ich war“

Aikos Ex-Partner verwanzt ihr Handy. Er kann sehen, was sie liest, was sie tippt, wo sie ist. Er lauert ihr immer wieder auf und verfolgt sie bis nach China. Dieser Fall zeigt, wie invasiv und bedrohlich frei verfügbare Spionage-Apps sind.

, 25. April 2026 38
Datenschutz Medienpreis: Auszeichnung für unsere Stalkerware-Recherche
Chris und Martin mit dem DAME-Preis in der Hand
Wir freuen uns über die Auszeichnung!
Datenschutz Medienpreis Auszeichnung für unsere Stalkerware-Recherche

Eine Recherche von Chris Köver und Martin Schwarzbeck wurde mit einem Sonderpreis bei der Verleihung des Datenschutz Medienpreises prämiert. Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und gratulieren den Kolleg:innen!

, 25. April 2026
Transparenzbericht 2. Quartal 2026: Unsere Einnahmen und Ausgaben – und Gewitterfronten
Ein Gemälde, das einen stürmischen Tag auf dem Land im 18. Jahrhundert zeigt.
Claude-Joseph Vernet, Die vier Zeiten des Tages, Mittag (1757)
Transparenzbericht 2. Quartal 2026 Unsere Einnahmen und Ausgaben – und Gewitterfronten

Unwetter kommen mal aus heiterem Himmel, mal kündigen sie sich lange vorher an. In beiden Fällen hilft es, gut gewappnet zu sein. Dank eures Rückenwindes sind wir das.

, 25. April 2026