Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 17.10.2026

    BR

    Ein reales Bild kann durch KI-Bearbeitung wie ein Fake wirken – und ein KI-generiertes Bild kann durch nachträglich ergänzte Unschärfe wiederum real wirken. Der BR erklärt Täuschungsmanöver rund um die Frage, ob ein Bild authentisch ist.

  • Ticker vom 16.10.2026

    Der Standard

    Das Sprachmodell GovGPT soll dem öffentlichen Dienst in Österreich die Arbeit erleichtern. Zum Start berichtet der Standard von einen Flop in der Justiz: Richter:innen sind demnach unzufrieden, die KI erfinde Paragrafen.

  • beck-aktuell

    Der Bundesrat hat sich auf einen Gesetzesvorschlag für einen neuen Straftatbestand geeinigt: "Gemeinschaftlicher Hausfriedensbruch" soll kritische Infrastruktur wie etwa Kraftkwerke schützen, zum Beispiel vorm Ausspähen per Drohne.

  • AP News

    Nachdem in Köln ein möglicherweise ferngesteuerter Roboter eine 16-Jährige begrapscht hat, berichten sogar internationale Medien; die Polizei ermittelt. Neben unklaren rechtlichen Fragen geht es auch um ein neuartiges Phänomen sexualisierter Gewalt.

  • LTO

    Verlieren Kund:innen durch eine unautorisierte Zahlung Geld, müssen Banken das zunächst erstatten. Sollten die Betroffenen allerdings grob fahrlässig gehandelt haben, muss die Bank das danach beweisen. Das hat der Europäische Gerichtshof geurteilt.

  • The Guardian

    Nach internationaler Empörung hat US-Präsident Donald Trump den ursprünglich geplanten Livestream einer Hinrichtung abgesagt.

  • taz

    Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) muss ein Instagram-Video, in dem sie der Partei Die Linke Antisemitismus vorwirft, mindestens vorläufig entfernen. Das hat das Bundesverfassungsgericht im Eilverfahren entschieden.

  • Die Zeit

    Die Bundesregierung hat wohl eine Kooperation mit dem US-Chiphersteller Nvidia vereinbart. Der liefert Chips und Ingenieure, der Bund hunderte Millionen Euro für deutschen KI-Ausbau.

  • The Guardian

    Viele Menschen machen sich Gedanken, was mit ihren Chatbots und KI-Agenten zu ihrem Tod passiert. Eine Person will die Software beim Sterben um sich haben. Eine will, dass ihre Angehörigen nach ihrem Tod weiter mit ihr kommunizieren. Andere wünschen sich, dass sie mit ihnen stirbt.

  • TechSpot

    Metas Smartglasses haben Unterhaltungen auch dann aufgezeichnet, wenn zuvor nicht der Aktivierungsbefehl „Hey Meta“ ausgesprochen wurde. Das gab der Konzern nach Vorwürfen nun zu.

  • taz

    In den USA wächst der Widerstand gegen den Rechenzentren-Boom. Die unbeliebten Bauprojekte werden vor den Zwischenwahlen zu einem wichtigen Wahlkampfthema.

  • Ticker vom 15.10.2026

    The New York Times

    Die New York University kooperiert mit der Stadt, um mit "QFab" ein Forschungszentrum zu Quanten-Technologie einzurichten. Im Gegenzug für die Millionen-Investition erhält New York City 15 Prozent der Erlöse, die mit Technik aus dem QFab erwirtschaftet werden.

  • The Washington Post

    Nach der Festnahme eines mutmaßlichen Spions aus Saudi-Arabien, der OpenAI verwanzt haben soll, machen sich in den USA Sorgen breit. Die Angst vor Spionage verknüpfen manche mit der Einwanderungspolitik des Landes, das traditionell auf Immigration gesetzt hat.

  • Joint Research Centre

    In für die EU strategisch wichtigen Sektoren hat sich die KI-Nutzung in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdoppelt, so eine Studie der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission. 18 Prozent dieser Unternehmen setzen die Technik ein, meist sind es Sprachmodelle.

  • Kuketz-Blog

    Der Einstieg von Nvidia bei Doctolib wirft Datenschutzfragen auf. Gerade weil die Terminvergabeplattform bereits zuvor jede Menge sensible Daten ihrer Nutzer:innen bekam.

  • TechSpot

    Ein halbes Jahr lang haben US-Polizist*innen das Auto eines Mannes im Kameranetzwerk von Flock verfolgt. Der glaubt: Das war Vergeltung, weil er Polizist*innen wegen vorhergehenden Fehlverhaltens verklagt hatte.

  • Reuters

    TikTok wehrt sich vor dem Gerichtshof der Europäischen Union gegen die Einstufung als "Gatekeeper" im Sinne des Digital Markets Act. Laut Generalanwalt Andrea Biondi, dessen Meinung das Gericht üblicherweise folgt, soll es bei dieser Einstufung bleiben.

  • t3n

    Nordkoreanische IT-Fachkräfte arbeiten für US-Unternehmen. Dazu steuern sie Rechner, die in den USA stehen. Mit den Einnahmen kauft Nordkorea wohl Waffen. Das FBI hat nun mehrere solcher „Laptop-Farmen“ ausgehoben.

  • The American Prospect

    100 Millionen US-Dollar sollen der US-Abschiebe-Miliz ICE dabei helfen, das neue Überwachungsprogramm ERO ONE zu betreiben. Teil davon sind knapp 150 Überwachungsexpert:innen, die in Datenbergen wühlen sollen.

  • Uncloseted Media

    Über das "Facebook Content Monetization"-Programm können Influencer:innen Geld verdienen, wenn sie von Meta dazu eingeladen werden. Darunter sind mindestens 29 US-Accounts, die mit fragwürdigen Anti-LGBTQ-Inhalten auffallen.

  • Verbraucherzentrale Bundesverband

    Snapchats "My AI"-Chatbot hat Daten ohne Rechtsgrundlage verarbeitet und für personalisierte Werbung genutzt, darunter auch sensible Daten von Kindern und Jugendlichen. Dies untersagt nun das Landgericht Köln.

  • taz

    Als Reaktion auf den Widerstand vieler US-Städte hat die Deportations-Miliz ICE ihre Strategie verändert, wie die taz beschreibt. Demnach verschleppen kleine Trupps punktuell Menschen.

  • Ticker vom 14.10.2026

    Bundesregierung

    Das Bundeskabinett hat Eckpunkte zum Kinder- und Jugendmedienschutz beschlossen. Darin macht sich die Regierung für den "EU Kids Act" stark und plant eine nationale Übergangsregelung, um Minderjährige von sozialen Medien fernzuhalten.

  • Reuters

    Die Bildagentur Getty Images hat 2,1 Milliarden US-Dollar an Schulden angehäuft und nun Insolvenz angemeldet. Zuvor scheiterte der Versuch, mit Shutterstock zu fusionieren. Neben der Schuldenlast machte der Bildagentur generative KI zunehmend das Leben schwer.