Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 27.04.2026

    The Guardian

    Die Londoner Polizei setzt Datenanalysen von Palantir auch ein, um Verstöße in den eigenen Reihen zu finden. Offenbar gibt es interne Ermittlungen zu hunderten Fällen - von Verstößen gegen Home-Office-Regeln über Korruption bis zu sexuellen Übergriffen.

  • Cyprus Mail

    Zypern will als einer der ersten EU-Staaten die Altersverifikations-App der EU in seine digitale Brieftasche einbauen. Damit würde die bisher freiwillige App de facto zwingend für alle, die weiter Social Media nutzen wollen.

  • Free Malaysia Today

    Malaysia plant, die Social-Media-Konten von unter 16-Jährigen ab Sommer einzuschränken. Sie sollen nur noch in einem begleiteten Eltern-Modus auf die Plattformen dürfen.

  • The Guardian

    Tech-Firmen wie Meta und Microsoft entlassen bis zu zehn Prozent ihrer Belegschaft, während sie groß in Künstliche Intelligenz investieren.

  • Tagesspiegel

    Berlin hat ein Projekt gegen digitale geschlechtsspezifische Gewalt gestartet. Die Initiative "Ein Team gegen Digitale Gewalt" soll in Zukunft Fachkräfte in Frauenhäusern und Beratungsstellen technisch unterstützen.

  • Mimikama

    Um die Mediennutzung von Minderjährigen zu reglementieren, können Erziehungsberechtigte mit diesen einen Mediennutzungsvertrag aushandeln. Mimikama liefert eine Vorlage und erklärt, was beim Ausfüllen wichtig ist.

  • The Guardian

    Wie viel Strom werden Rechenzentren in Großbritannien nach einer gigantischen Ausbauwelle verbrauchen, wie viel Kohlenstoffdioxid werden sie emittieren? Darüber ist sich die britische Regierung offenbar nicht klar, Angaben zweier Behörden gehen weit auseinander.

  • t3n

    Menschen, die ihre Mails von Chatbots schreiben lassen, werden als faul wahrgenommen. Um die KI-Nutzung zu verschleiern, gibt es jetzt eine Browser-Erweiterung, die absichtlich Fehler in Mails einbaut.

  • Ticker vom 25.04.2026

    Die Zeit

    Offenbar war die Phishing-Kampagne über den Messengerdienst Signal auch bei mehreren Bundesministerinnen erfolgreich. Nun ermittelt der Generalbundesanwalt wegen Spionageverdachts. Es bestehe ein Anfangsverdacht wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit.

  • heise online

    Das kanadische KI-Startup Cohere übernimmt Aleph Alpha aus Heidelberg. Digitalminister Wildberger sieht ein starkes Signal für digitale Souveränität und den Standort Deutschland, sein kanadischer Amtskollege hofft auf EU-Marktzugang.

  • Ticker vom 24.04.2026

    FAZ

    Medizinische Daten von mehr als 500.000 Testpersonen der britischen "UK-Biobank" wurden auf der chinesischen Plattform Alibaba zum Verkauf angeboten. Mit den Daten forscht das Unternehmen zu Demenz, Parkinson oder Krebs.

  • heise online

    Die Zahl der Eilverfahren zu Bürgergeld und Arbeitslosenversicherung an den nordrhein-westfälischen Sozialgerichten nahm 2025 um 55 Prozent zu. Ein Grund dafür sei, dass Klagende mit KI erstellte, fehlerbehaftete Schriftsätze einreichen würden.

  • Tom's Hardware

    Zehntausende Samsung-Mitarbeitende haben in Südkorea dafür demonstriert, stärker an den KI-Gewinnen des Unternehmens beteiligt zu werden. Der von ihnen geforderte Bonus beläuft sich auf einen Gesamtbetrag von 27 Milliarden US-Dollar.

  • Dexerto

    Tinder will offenbar mittels Iris-Scan gegen die zunehmende Zahl von KI-Profilen vorgehen. Es kooperiert dafür mit "World" von OpenAI-CEO Sam Altman. Nutzende sollen einen "Verifizierungsnachweis" darüber erhalten, dass sie Menschen sind.

  • LTO

    Muss man, wenn man zu Hause Kameras installiert, Besucher*innen darauf hinweisen oder sogar ihre Einwilligung einholen? Bisher gibt es dazu keine höchstrichterliche Rechtssprechung – doch jetzt verhandelt der Bundesgerichtshof, nachdem eine Frau ihre Mutter heimlich in der Küche gefilmt hatte.

  • Euronews

    Mit einem Fön soll am Pariser Flughafen Charles de Gaulle mindestens zwei Mal ein Wettersensor manipuliert worden sein, um eine Wette auf der Plattform Polymarket zu gewinnen. Der französische Wetterdienst erstattete Anzeige bei der Flughafengendarmerie.

  • Süddeutsche Zeitung

    Die Bundesregierung hält derzeit Softwareverträge mit US-Konzernen in einem Gesamtumfang von über 8,3 Milliarden Euro. Unter den Vertragspartnern sind Oracle, Adobe und Microsoft.

  • henning-tillmann.de

    Henning Tillmann hat im Auftrag der Stiftung Mercator das Thema "Digitale Daseinsvorsorge" untersucht. In seiner Studie macht er Vorschläge, wie Angebote besser zugänglich werden, und erklärt, warum wir auf Schnittstellen statt viele einzelne Apps setzen sollten.

  • BleepingComputer

    ANTS, der französischen Behörde für die Ausstellung und Verwaltung von Verwaltungsdokumenten, sind nach einem Hackerangriff rund 19 Millionen Datensätze abhanden gekommen. ANTS rät Bürger:innen zu "äußerster Vorsicht" bei verdächtigen Kontaktversuchen.

  • Der Spiegel

    Ein US-Soldat soll mit einer Polymarket-Wette zur Festnahme des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro mehr als 400.000 US-Dollar gewonnen haben. Er war an der Militäraktion beteiligt. Ihm drohen nun mehrere Jahre Haft.

  • tagesschau.de

    Amazon beteiligt sich mit bis zu 20 Milliarden Dollar an Anthropic, das kauft für bis zu 100 Milliarden Dollar bei Amazon ein. Die großen Techkonzerne investieren viel Geld ineinander. Das birgt Gefahren für die Weltwirtschaft.

  • Ticker vom 23.04.2026

    The Washington Post

    Die US-Techbarone Elon Musk und Sam Altman streiten sich derzeit vor Gericht über die ursprüngliche Mission von OpenAI. In dem Verfahren sind nun vertrauliche und peinliche Nachrichten aufgetaucht, darunter Hilfsangebote von Mark Zuckerberg an Musk.

  • Bleeping Computer

    Die französische Behörde ANTS, die digitale Ausweisdokumente von Bürger:innen verwaltet, hat einen Einbruch in ihre Systeme bestätigt. Berichten zufolge sollen Millionen an sensiblen Daten abgezogen worden sein.

  • The Guardian

    Über 54 Milliarden US-Dollar hat das US-Verteidigungsministerium für ein KI-gestütztes Drohnenprogramm angefordert. Das wäre eine 24.000-prozentige Steigerung der Ausgaben für autonome Waffensysteme im Vergleich zum Vorjahr.