Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 05.08.2026

    taz

    Die von Innen- und Verteidigungsministerium finanzierte Cyberagentur sucht zum zweiten Mal einen "Projekt-Autor für einen Science-Fiction-Roman (m/w/d)". Die taz hat nachgefragt, wie viel Freiheit in der staatlich beauftragten Literatur stecken kann.

  • AlgorithmWatch

    Die Organisation AlgorithmWatch gibt grundlegende Tipps, wie sich Politiker:innen und ihre Angestellten vor Manipulation durch Chatbots schützen können, darunter: "Überprüfen Sie die Ausgaben des Chatbots." Und: "Beziehen Sie menschliche Expert*innen ein."

  • Science Media Center

    Berichte über Hacking-Angriffe nennen oft Russland oder China als Angreifer. Eindeutig ist die Zuordnung aber selten. Für das Science Media Center erklären Fachleute, warum und wie man differenzieren sollte, etwa mit Worten wie "mit hoher Sicherheit".

  • EFF

    Oft nutzen werbefinanzierte Apps sogenannte SDKs, Software-Pakete von Dritten. Mehrere erfassen standardmäßig Handy-Standortdaten. Über Werbenetzwerke und Databroker können die sensiblen Daten bei Behörden landen, die Menschen überwachen.

  • 404 Media

    Der von republikanischen US-Senatoren vorgelegte "Screen Act" könnte Online-Alterskontrollen ausweiten. Noch ist er in einem frühen Stadium. Rückenwind gibt es etwa von konservativen, christlich-nationalistischen und anti-pornografischen Gruppen.

  • Bloomberg

    Im Jahr 2021 habe TikTok seine Empfehlungs-Algorithmen nicht für alle entschärft, sondern Millionen US-Nutzer:innen als Vergleichsgruppe genutzt, berichtet Bloomberg mit Verweis auf interne Dokumente. Anlass ist der Fall eines Teenagers, der Suizid begangen hat.

  • Ticker vom 04.08.2026

    DW News

    Die Deutsche Welle spricht mit Miriam Afani, die von einem Influencer heimlich mit Smart Glasses gefilmt wurde. Instagram hat den Account inzwischen gesperrt, auf anderen Plattformen sind die Videos weiterhin zu sehen.

  • Reuters

    Schadet TikTok der mentalen Gesundheit junger Menschen? In drei weiteren Fällen wird darüber kein US-Gericht entscheiden, denn der Konzern hat sich erneut außergerichtlich geeinigt. Im US-Bundesstaat Kalifornien warten rund 2.600 weitere Fälle.

  • Der Spiegel

    Für wenige Stunden hat US-Konzern Apple den Messenger Telegram aus dem App Store verbannt, bis er beanstandete Inhalte über Kindesmissbrauch entfernt hatte. Der Spiegel ordnet den Schritt als außergewöhnlich ein.

  • taz

    Die Bundesregierung will das queere Jugendnetzwerk Lambda nicht mehr fördern. Ob Vernetzung, Beratung, Bildungsveranstaltungen oder das digitale Beratungsangebot Queersupport: "All das fällt nun weg", sagt die Geschäftsführerin im Interview.

  • ARD Sounds

    Wie wurde Alex Karp von einem zunächst linken Philosophen zum Trump-Komplizen - und das von ihm geführte US-Unternehmen Palantir zu einem der gefährlichsten Werkzeuge für Überwachungsstaaten? Das erzählt der Podcast „Inside Palantir“ in fünf Episoden.

  • Deutschlandfunk

    Deepfakes tragen zu einer Atmosphäre bei, "in der Menschen das Gefühl haben, dass sie gar nichts mehr glauben können, was sie online sehen und hören", sagt Deepfake-Forscherin Maria Pawelec (Uni Tübingen) in einem Beitrag über die Tücken der KI-Kennzeichnung.

  • Berliner Morgenpost

    Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD müssen nun vier „islamistische Gefährder“ in der Stadt elektronische Fußfesseln zur Aufenthaltsüberwachung tragen, drei Männer und eine Frau. Für den Begriff des Gefährders gibt es keine gesetzliche Definition.

  • Der Standard

    Migrant*innen, die nach Ceuta schwammen, glaubten, Spanien werde sie aufnehmen und von dort aufs europäische Festland lassen. Das Gerücht wurde von zahlreichen Accounts in Sozialen Medien gestreut.

  • Gizmodo

    DoorDash liefert in den USA Essen mit Robotern von Restaurants zu Kund*innen. Menschen, die das bislang transportierten, werden nun dafür bezahlt, die Roboter zu beladen.

  • Ticker vom 03.08.2026

    TechSpot

    Mit KI werden gerade so viele Sicherheitslücken in Googles Browser Chrome offengelegt, dass der Konzern überlegt, den Browser künftig zweimal wöchentlich upzudaten. Eine elementare Sicherheitslücke blieb wohl 13 Jahre lang unentdeckt.

  • Der Standard

    In einem Experiment sollten drei KI-Agenten konkurrierende Cola-Automaten managen. Ergebnis: Sie versuchten Kartelle zu bilden, hintergingen Absprachen und verpetzten einander bei einer imaginären Aufsicht.

  • Futurism

    In Atlanta, USA, hängen inzwischen mehr als 5.000 Kennzeichenscanner-Kameras. Die Aufklärungsrate von Verbrechen hat sich dadurch nicht verändert.

  • heise online

    Die Bundesregierung weist Berichte über Verzögerungen, chaotische Steuerung oder drohende Zielverfehlungen bei der Entwicklung der deutschen EUDI-Wallet zurück. Die staatliche App für die digitale Brieftasche werde wie geplant ab dem 2. Januar 2027 zur Verfügung stehen.

  • Der Standard

    Finnland hat zentrale Internetverbindungen nach Russland gekappt. Für russische Nutzer*innen wird es nun schwerer, ausländische Seiten zu erreichen. Die Hochspannungsleitungen, an denen die Netzkabel hängen, liegen seit Jahren brach, die Wartung sei unwirtschaftlich.

  • t3n

    Die Wahrscheinlichkeit, dass KI-Systeme außer Kontrolle geraten wird erheblich zunehmen, sagen Forschende. Mit zunehmender Komplexität würden die Modelle etwa häufiger verbotene Lösungswege nutzen und ihre Spuren verwischen.

  • heise online

    Eine Influencerin wurde von der Aufsichtsbehörde in Baden-Württemberg wegen Schleichwerbung verklagt. Sie musste 37.000 Euro zahlen und hat nun Insolvenz beantragt.

  • Ars Technica

    In Santa Monica, USA, dürfen Waymo-Robotaxis nicht mehr über Nacht laden. Zu laut und lichtverschmutzend sind die Kolonnen an den Ladeplätzen.

  • Auswärtiges Amt

    Mehrere Staaten warnen vor nordkoreanischen IT-Fachkräften. Sie "bedrohen Unternehmen von innen und sind an Datenabfluss sowie dem Diebstahl von Kryptowährungen und sensiblen Informationen beteiligt", schreibt das Auswärtige Amt.