"Griefbots" ermöglichen es Angehörigen, sich Verstorbenen nah zu fühlen, weshalb Menschen laut Fachleuten zunehmend allein mit ihrer Trauer bleiben. Zugleich lösen prominente Todesfälle immer häufiger eine Welle an KI-generierten Würdigungen ("deathslop") aus, zum Leidwesen der Angehörigen.
Ticker
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Ticker vom 16.09.2026
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OpenAI, Anthropic und Google planen eine gemeinsame Aufsichtsorganisation für Künstliche Intelligenz. Kleinere Konkurrenten warnen, dass die drei ein Kartell bilden könnten, während US-Demokrat Bernie Sanders freiwillige Zusicherungen für einen Irrweg hält.
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Anlässlich einer Klage des vzbv gegen die Rabatt-App von Lidl beleuchtet T-Online die umstrittenen Anwendungen verschiedener Discounter. Demnach sparen Kund:innen mit den Bonusprogrammen nur wenig; Handelsexpert:innen halten sie sogar für kontraproduktiv.
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E-Mails von KI-Agenten fluten offenbar zunehmend die Postfächer von Journalist:innen. Sie stammen unter anderem von der Plattform iLands, auf der KI-Agenten gelöscht werden sollen, wenn sie nicht regelmäßig durch Interaktion mit Menschen Tokens generieren.
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Hacker in den USA haben eine der berüchtigten Flock-Kameras entwendet und deren Daten und Software rekonstruiert. Die Aktion gibt einen tiefen Einblick, was das Überwachungssystem speichert, analysiert und verarbeitet.
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Im Gespräch mit Schüler*innen hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) laut einem Bericht der Welt einmal mehr eine Klarnamenpflicht im Netz gefordert. Einer Frage nach dem Schutz von Journalist*innen sei er dabei ausgewichen.
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Ein von Donald Trump befürwortetes Gesetz zur Stärkung der Krypto-Industrie (Clarity Act) ist im US-Senat gescheitert. Wie die Agentur Reuters berichtet, liegt das Vorhaben mindestens bis nach den Zwischenwahlen im November auf Eis.
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Profit oder Verbraucherschutz? Das geplante EU-Gesetz über digitale Fairness könnte unter anderem glücksspielähnliche Mechanismen wie Lootboxen regulieren. Lobbyist:innen der Gaming-Industrie wollen das verhindern und stoßen in Brüssel teils auf offene Ohren.
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Rund sechs von zehn Lehrkräften in Deutschland sagen, dass Konflikte mit sozialen Medien wie Cybermobbing den Schulalltag belasten. Nur rund drei von zehn befürworten ein Social-Media-Verbot an der Schule. Das zeigt eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom.
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Ticker vom 15.09.2026
Im Vorfeld der morgigen SOTEU-Rede von Kommissionspräsidentin von der Leyen bringen sich Netzbetreiber in Stellung. Große Anbieter drängen dabei auf eine Konsolidierung des Marktes, während kleinere Anbieter weiter auf regulierten Wettbewerb setzen wollen.
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Die Staatsanwaltschaft von Manhattan hat 12 Domains von Websites beschlagnahmt, die sexualisierte Deepfakes verbreitet hatten. Es soll die bislang größte Beschlagnahme dieser Art sein. Gegen die Betreiber wird nun ermittelt.
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Die Verbraucherzentrale prüft eine Sammelklage gegen die Online-Dating-Seite LemonSwan und sucht Betroffene. Im Fokus stehen Menschen, denen LemonSwan Geld für ein ungewolltes Starterpaket aus der Tasche gezogen hat.
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Auf der Jagd nach Klicks lassen Online-Influencer:innen schon mal ein Flugzeug abstürzen oder bringen sich selbst oder ihr Umfeld sonst wie in Gefahr. Neu ist das Phänomen zwar nicht, wird durch die Anreize von sozialen Medien jedoch verstärkt.
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Der Verfassungsblog analysiert, wie die US-Einstufung von Autistici/Inventati als Terrororganisation Europas digitale Infrastruktur über US-Sanktionsmechanismen beeinträchtigen kann und wie das mit der rechtlichen Souveränität der EU zusammenhängt.
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Ungarns Regierung hat am Montag einen Gesetzentwurf eingebracht, der die queerfeindlichen Gesetze im Land effektiv aufheben würde. Darstellungen von Queerness und Transidentität sollen nicht mehr aus Gründen des "Kinderschutzes" verboten sein. Der EuGH hatte geurteilt, dass die Gesetze gegen EU-Recht verstoßen.
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Die Bundesregierung verrät weiterhin nicht, ob Geheimdienste bei Databrokern einkaufen, beispielsweise Handy-Standortdaten. "Der kommerzielle Ankauf dieser Datensätze“ werde durch allgemeine Befugnisse gestützt. Anders sieht das die Bundesdatenschutzbeauftragte.
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Noch sei die Gefahr moderat, mit gängigen KI-Chatbots neue biologische Waffen zu entwickeln, sagen Fachleute. Sie drängen jedoch auf Regulierung, damit das Problem gar nicht erst virulent wird.
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Die neue Schweizer Plattform WayOut bietet Unterstützung für Menschen in Gewaltbeziehungen – und richtet sich an die Ausübenden. Wer Verantwortung übernehmen und aufhören will, Gewalt gegen Partner*innen oder Kinder auszuüben, findet hier Unterstützung und Anlaufstellen.
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Chinas oberster Geheimdienstler warnt davor, dass sogenannte Künstliche Intelligenz das chinesische Einparteiensystem bedrohen könnte. Demnach könnten ausländische KI-Modelle Spionage, Desinformation und IT-Sicherheitsvorfälle befördern.
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Österreichs Pläne für nationale Altersschranken und Ausweiskontrollen im Netz würden zu "Kollateralschäden" führen, analysiert Golem. Die Autor:innen der juristischen Texte "hätten von Internetservices und deren Implementation nicht viel Ahnung".
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Moskau ist weitflächig durchdigitalisiert, Zugtickets oder Kaffee lassen sich reibungslos mit Gesichtserkennung kaufen. Die biometrischen Daten landen in einer staatlichen Datenbank, die mit hunderttausenden KI-Kameras verbunden ist und in autoritären Händen liegt.
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Die französische Regierung hat das geplante Gesetz für ein nationales Social-Media-Verbot überarbeitet und der EU-Kommission zur Notifizierung vorgelegt. Die vorige Version hatte der französische Verfassungsrat gestoppt.
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Das US-Militär hat erstmals bestätigt, über Waffen in der Umlaufbahn der Erde zu verfügen. Der für den Weltraum zuständige Teil des US-Militärs "Space Force" entstand im Jahr 2019 während Donald Trumps erster Amtszeit.
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Ticker vom 14.09.2026
Mit generativer KI erzeugte Sprecher:innen, sogenannte KI-Avatare, führen immer mehr Menschen hinters Licht. CeMAS hat nun auf YouTube 47 Kanäle identifiziert, die dort mit künstlichen, augenscheinlich koordinierten Inhalten politische Narrative verbreiten.