Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 27.08.2026

    heise online

    Wie priorisieren TikToks Algorithmen politische Inhalte und gibt es regionale Unterschiede? Da hierzu trotz Digital Services Act noch immer nicht genug Infos vorliegen, bittet das Weizenbaum-Institut anlässlich der Wahlen in Ostdeutschland um Datenspenden.

  • Deutscher Bundestag

    Bund und Länder steuern bei der Reform der Datenschutzaufsicht wohl auf einen Konflikt zu. Zu einer Gesetzesinitiative des Bundesrates für eine Vereinfachung der föderalen Aufsichtsstruktur sagt die Bundesregierung nun, sie werde bald lieber einen eigenen Entwurf vorlegen.

  • BR

    Mobilfunknetze haben laut BR-Recherchen bei Telefonaten sensible Gerätedaten an die Anruferseite übertragen, noch bevor jemand abgehoben hat. Inzwischen ist die Sicherheitslücke in deutschen Mobilfunknetzen behoben.

  • Reuters

    Der Meta-Konzern soll massenhafte Entlassungen zugunsten sogenannter KI geplant haben. Unter anderem nach Unruhen in der Belegschaft sei das Vorhaben auf den letzten Metern geplatzt.

  • Ticker vom 26.08.2026

    Gates Notes

    In einem Essay fordert Microsoft-Gründer Bill Gates einen politischen Wandel, um den Gefahren sogenannter KI zu begegnen. Manche Bereiche müssten Menschen vorbehalten sein. Der Multi-Milliardär will deshalb auch mit Chinas Präsident verhandeln, wie die Agentur Reuters berichtet.

  • vzbv

    Laut Verbraucherzentrale Bundesverband berichten Menschen von hohem Kaufdruck und Glücksspiel-Mechanismen bei sogenannten Lootboxen. Die EU-Kommission solle beim geplanten Gesetz über digitale Fairness verbindliche Regeln schaffen.

  • Viral App

    Die Betreiber des Analyse-Tools Viral App haben die Social-Media-Reichweite von Parteien zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt untersucht. Demnach dominieren Kurzvideos der als gesichert rechtsextrem eingestuften AfD auf TikTok, Instagram, Facebook und YouTube.

  • Euractiv

    Führende KI-Anbieter müssen der EU-Kommission mehr Informationen zu Sicherheit und Urheberrecht liefern, bestätigt Digitalkommissarin Henna Virkkunen gegenüber Euractiv. Damit nimmt die Kommission erstmals dieses Instrument aus der KI-Verordnung in die Hand.

  • Die Zeit

    Meta hat ​im Streit über die Gefahren sozialer Medien für Kinder und Jugendliche mit mehreren US-Bundesstaaten einen Vergleich geschlossen. Der Konzern zahlt rund 17 Mrd. US-Dollar und entgeht damit einem Prozess.

  • amazon mechanical turk

    Amazon schließt nach 21 Jahren „Mechanical Turk“. Amazon-Gründer Jeff Bezos hatte die Gig-Working-Plattform einst als „artificial artificial intelligence“ bezeichnet. Nun drängen KI-Werkzeuge sie offenbar vom Markt.

  • Guardian

    Detektoren versprechen, versteckte Kameras, Mikrofone und weitere Werkzeuge zur heimlichen Überwachung zu entdecken. Eine Studie kommt jedoch zum Schluss, dass sie unzuverlässig sind und fordert, stattdessen den Verkauf von Späh-Tools zu regulieren.

  • Süddeutsche Zeitung

    In die australischen Charts darf nur noch wesentlich von Menschen gemachte Musik. Die neue Maßnahme gegen KI-generierte Klänge hat der zuständige Branchenverband ARIA in seinem Verhaltenskodex verankert.

  • RTE

    Die norwegische Regierung will Überwachungsbrillen strenger regulieren und dafür zunächst eine Expert:innen-Gruppe einsetzen. Verboten werden könnten etwa Funktionen für biometrische Gesichtserkennung in der Öffentlichkeit.

  • Bloomberg News

    Beim potenziell wegweisenden Prozess um suchtfördernde Mechanismen auf Instagram und Facebook will Mutterkonzern Meta offenbar einen Vergleich mit den klagenden US-Bundesstaaten heraushandeln. Das berichtet Bloomberg News mit Verweis auf Insider.

  • Ticker vom 25.08.2026

    Reuters

    Umgerechnet rund 25 Millionen Euro soll das soziale Netz TikTok bezahlen, entschied die brasilianische Datenschutzbehörde. Ihr zufolge habe der Online-Dienst die Daten Minderjähriger ohne Rechtsgrundlage verarbeitet.

  • The Washington Post

    Diverse Datenanalysen deuten darauf hin, dass der KI-Boom nicht zu einer "Demokratisierung" von Wissen führt, sondern die Schere zwischen Arm und Reich weiter aufmacht. Das könnte zu politischen Spannungen führen, fürchten etwa Investment-Banker und Ökonomen.

  • Der Spiegel

    Hunderte Millionen Euro Budget und gerade mal fünf neu aufgestellte Funkmasten: Der Bundesrechnungshof übt scharfe Kritik an der einst von Ex-Infrastrukturminister Andi Scheuer gegründeten Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft.

  • The Guardian

    Die britische Supermarktkette Sainsbury’s legt bis auf Weiteres die KI-Gesichtserkennung auf Eis. Dort schlug das System von Facewatch Alarm, weil es einen Kunden fälschlicherweise als bekannten Dieb identifizierte.

  • Reuters

    US-Präsident Trump hat jüngst Anteile an SpaceX erworben. Das Raumfahrtunternehmen des mit Trump verbündeten Milliardärs Elon Musk war kurz zuvor an die Börse gegangen und profitiert von staatlichen Aufträgen.

  • Frankfurter Rundschau

    Großbritannien erhält Zugang zu einer „Goldgrube“ geheimer Gefechtsfeldinformationen der Ukraine, um damit eigene KI-Systeme zu trainieren. Die Daten enthalten Millionen Aufnahmen, unter anderem von russischen Panzern, Luftabwehrstellungen und Artilleriesystemen.

  • SRF

    Ein herzliches "Gloup! Gloup! Gloup!" zum Abschied: Der belgische Künstler und Anarchist Noël Godin, der über Jahrzehnte hinweg Prominente wie den Microsoft-Chef Bill Gates mit Torten beworfen hat, ist im Alter von 80 Jahren verstorben.

  • Yahoo Finance

    Die US-Fluggesellschaft Delta experimentiert zunehmend mit KI-Ansätzen, unter anderem mit personalisierten und dynamischen Preisen für Reisende. Insgesamt soll das den Gewinn um bis zu 50 Prozent steigern, hofft CEO Ed Bastian.

  • Campact

    Der Verein Campact hat recherchiert, wessen Werbeanzeigen auf YouTube-Kanälen mit Hass und Hetze zu sehen sind. Knapp 30 Unternehmen, darunter Supermärkte, wollen die Kanäle für ihre Anzeigen nun sperren oder das prüfen.

  • taz

    Kein Zugticket, keine günstigen Artikel fürs Baby, nicht mal ein Döner: Die taz hat mit Menschen in Berlin gesprochen, die ihr Leben mit Bezahlkarte bestreiten müssen. Viele sind auf die Hilfe von Freiwilligen angewiesen, die Bargeld gegen Gutscheine tauschen.