Mobilfunkanbieter dürfen Kund:innen mit sehr hohem Datenverbrauch vorerst weiter drosseln, wenn die entsprechende Funkzelle überlastet ist. Das entschied das OVG für Nordrhein-Westfalen in einem Eilverfahren, während das Hauptsacheverfahren weiterläuft.
Ticker
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Ticker vom 16.06.2026
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Bei der Personalsuche in EU-Behörden setzt das Europäische Amt für Personalauswahl zunehmend auf KI. Künftig soll Software des US-Anbieters Anthropic geeignete Kandidat:innen herausfiltern helfen.
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Kürzlich hat erstmals ein Drohnenschwarm selbstständig Jagd auf Menschen gemacht. Nun haben über 100 zivilgesellschaftliche Organisationen einen offenen Brief unterzeichnet, der sich gegen den militärischen Einsatz von KI ausspricht.
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Ticker vom 15.06.2026
Amazon hat den Support für ältere Kindle-E-Book-Reader eingestellt. Dürfen die das? Sieht so aus, sagt Anwalt Florian Niermeier. In Zukunft wären bei so etwas aber noch einige neuere EU-Gesetze zu beachten.
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Jährlich vergibt der Verein Netzwerk Recherche die "Verschlossene Auster". Dieses Jahr ging der Negativpreis an Berlins Bürgermeister Kai Wegner. Anlass für die Auszeichnung waren die starken Einschränkungen des Berliner Informationsfreiheitsgesetzes.
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„Ein Marathon im Hagelsturm“, „seelenzerstörend“ und „brutal“: Menschen aus Metas KI-Abteilung kritisieren die Arbeitsbedingungen hart.
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Großbritannien hat angekündigt, ab Anfang 2027 Soziale Medien für Nutzer*innen unter 16 Jahren verbieten zu wollen. Auch auf Gaming-Plattformen sollen Jugendliche unter 16 nicht mehr livestreamen dürfen
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Dutzende US-Polizisten haben Kennzeichenlesesysteme von Flock missbraucht, um damit aktuelle oder ehemalige Partnerinnen zu überwachen und zu stalken.
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Im Interview erzählt Staatskanzleichef Dirk Schrödter (CDU) aus Schleswig-Holstein, wie die Umstellung auf Open Source im Bundesland läuft und warum digitale Souveränität wichtig ist.
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In Hannover hatte der Netzbetreiber 1&1 in Werbebriefen den Eindruck vermittelt, Glasfaseranschlüsse bis zur Fußball-WM legen zu können. Nun mahnt die Verbraucherzentrale den Anbieter wegen irreführender Werbeversprechen ab.
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Deutschlandfunk fragt angesichts KI-generierter oder -unterstützter Reden von Politikern, die in letzter Zeit ans Licht kamen: Was ist der Unterschied zu üblichem Ghostwriting? Und wo sollten Grenzen der maschinellen Generierung liegen?
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Die Zeit (€) hat Reden und Texte des Digitalministers untersucht und Hinweise gefunden, dass Teile mit generativer KI erstellt wurden. Das Ministerium bestätigte die KI-Nutzung, das Handelsblatt hat einen Gastbeitrag Wildbergers depubliziert.
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Ticker vom 12.06.2026
Linienbusse in Frankfurt am Main machen Fotos von Falschparkern. Die Parksünder werden dann automatisiert beim Ordnungsamt gemeldet.
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Mit Daten von Pokémon-Go-Spieler:innen wurden KI-Modelle trainiert, die nun Militärdrohnen dabei helfen sollen, ihren Standort in Kriegsgebieten zu bestimmen. Datenschützer kritisieren die Verwendung ziviler Spieler:innendaten für militärische Zwecke.
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In Florida ist ein Mann fälschlicherweise wegen versuchter Kindesentführung festgenommen worden, nachdem ein KI-Gesichtserkennungstool ihn angeblich identifiziert hatte. Es ist nicht der einzige Fall, bei dem Unschuldige in den USA so ins Visier der Polizei geraten.
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Mehr als 500 migrantische Organisationen wenden sich in einem offenen Brief gegen das faktische Aus des mehrsprachigen Radioprogramms Cosmo. Es müsse stattdessen "zum starken, bundesweiten ARD-Gemeinschaftsprogramm ausgebaut werden".
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Chatbots haben „Elias Thorne“ erfunden und ihm beim Voneinander-Lernen immer neue Erfahrungen zugeschrieben. Inzwischen findet man ihn nicht nur als Protagonisten, sondern auch als angeblichen Autor zahlreicher Geschichten, Bücher und Musikstücke.
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Biometrie-App, interaktive Karten mit Zielpersonen, Daten-Verknüpfung und -Analyse: Golem zeigt, welche digitalen Überwachungs-Werkzeuge die US-Einwanderungsbehörde nutzt.
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50 Tage saß ein Familienvater in den USA zu Unrecht im Gefängnis. Automatisierte Gesichtserkennung hatte ihn fälschlicherweise als Autodieb identifiziert.
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Ticker vom 11.06.2026
Es gibt Zoff unter quelloffenen Office-Alternativen. Die Menschen hinter dem älteren LibreOffice werfen dem neuen Euro-Office vor, ein Microsoft-nahes Dateiformat zu nutzen.
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Im zweiten Halbjahr 2026 übernimmt Irland die EU-Ratspräsidentschaft. In der Social-Media-Debatte will sich das Land für ein EU-weites Mindestalter einsetzen und die Bedeutung von Alterskontrollen hervorheben, heißt es im 68-seitigen Programm.
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Ab 2. August gelten die Pflichten zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte laut KI-Verordnung (AI Act). Ein neuer Verhaltenskodex der EU-Kommission erklärt, wie das aussehen kann: lesbar für Maschinen und erkennbar fürs menschliche Auge.
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Kanada will das australische Modell kopieren und ein Social-Media-Verbot bis 16 Jahre einführen, inklusive Alterskontrollen. Über den Gesetzentwurf namens Bill C-34 muss nun das Parlament entscheiden.
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Google haftet für fehlerhafte Antworten seiner KI-Übersicht, hat das Landgericht München entschieden. Geklagt hatten zwei Verlage, weil die per Sprachmodell generierte Übersicht sie fälschlicherweise mit Betrug in Verbindung gebracht hatte.