Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 02.04.2026

    Open Access Government

    Mit Open Research Europe (ORE) bietet die EU eine Open-Access-Plattform für wissenschaftliche Beiträge an. Nun soll sich die Initiative weiter öffnen und insgesamt besseren Zugang für Forscher:innen gewährleisten.

  • The New York Times

    Eigentlich soll die US-Finanzaufsichtsbehörde SEC den Markt beaufsichtigen. Doch das Führungspersonal schmiegt sich auffällig an die Kryto-Branche an, die so überrascht wie erfreut ist.

  • The Washington Post

    Israels Streitkräfte nutzen ein umfassendes technisches Arsenal, um gezielt Mitglieder der iranischen Führungsspitze zu töten. Die Strategie könnte sich jedoch als Schuss ins eigene Knie entpuppen, analysieren Fachleute.

  • Bundeskanzleramt

    Die Bundesregierung in Österreich drängt auf ein EU-weites Social-Media-Verbot bis 14 Jahre mit Alterskontrollen. Ein offener Brief soll der EU-Kommission Druck machen.

  • Ticker vom 01.04.2026

    Belltower News

    Rechtsextreme und Verschwörungsaktivist*innen nutzen die aktuelle Debatte um Collien Fernandes und sexualisierte Gewalt für menschenfeindliche Narrative, analysiert Belltower News. Betroffene erfahren damit "Instrumentalisierung statt Solidarität".

  • heise online

    Der demokratisch regierte US-Bundesstaat Kalifornien bringt schärfere Regeln für sogenannte KI auf den Weg. Damit stellt sich Gouverneur Gavin Newsom gegen Deregulierungs-Bestrebungen von Präsident Donald Trump.

  • beck-aktuell

    Der Bundesgerichtshof hat den Datenschutz von Menschen gestärkt, die im Handelsregister stehen. Im konkreten Fall durften zwei Geschäftsführer ihre Unterschriften und Privatadressen nachträglich entfernen lassen.

  • heise online

    Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Bamberg muss TikTok es Nutzer:innen auf seiner Webseite erleichtern, die Nutzung personenbezogener Daten für die Auswahl angezeigter Videos auszuschalten. Das Unternehmen wird wohl Revision gegen das Urteil einlegen.

  • tagesschau.de

    Der Bayerische Rundfunk und Partnermedien haben recherchiert, wer hinter gefälschten Paket-SMS steckt, die Menschen auf auf betrügerische Websites locken. Die Spur des Netzwerks führte nach China, es gehe um ein Ökosystem mit Tausenden Akteur*innen.

  • rbb

    Weil Einkaufsmöglichkeiten auf dem Land rar sind, machen in Brandenburger Dörfern mehr und mehr automatisierte Läden auf, die 24/7 geöffnet sind. Der rbb gibt einen Überblick über diese neue Form der digital gestützten Nahversorgung.

  • LTO

    Die vom Justizministerium geplanten Verschärfungen für bildbasierte Gewalt sind "aus mehreren Gründen ärgerlich", kommentiert eine Juristin für LTO. "Statt eine Norm zu schaffen, die grundsätzlich unbefugte sexualisierte Abbildungen unter Strafe stellt, wird es noch kleinteiliger."

  • The Register

    Anthropic hat versehentlich den gesamten Quellcode von Claude Code offengelegt. Der Quellcode wurde in einem GitHub-Repository gesichert, das inzwischen zigtausend Mal gespiegelt wurde.

  • Verfassungsblog

    Die Bundesregierung will biometrische Fotofahndung im Netz. Im Verfassungsblog listet eine Juristin Zweifel auf. "Unklar bleiben die Datenbasis, die eingesetzten Systeme, die Kontrolle der Ergebnisse und die rechtlichen Grenzen des biometrischen Abgleichs."

  • Süddeutsche Zeitung

    Die für die Anzeige von Collien Fernandes zuständige Staatsanwaltschaft auf Mallorca plädiert dafür, das Verfahren nach Deutschland zu übergeben und folgt damit den Argumenten von Christian Ulmens Verteidigerteam. Sollte die Richterin zustimmen, würde die Angelegenheit in Spanien nicht weitergeführt.

  • Deutschlandfunk

    Der Senat in Frankreich ist für ein Social-Media-Verbot bestimmter Plattform bis 15 Jahre. Die Nationalversammlung will einen pauschaleren Ansatz. Nun geht der Plan zum Vermittlungsausschuss. Die Vereinbarkeit mit EU-Recht ist fraglich.

  • heise online

    In den Bundesländern stehe eine "Demontage der Transparenzrechte" bevor. Nach Berlin wollen demnach etwa auch Schleswig-Holstein, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern einschränken, was staatliche Stellen offenlegen müssen.

  • eSafety Commissioner

    Nach gut drei Monaten Social-Media-Verbot in Australien stellt die zuständige Behörde fest: Viele unter 16-Jährige haben immer noch ihre Accounts oder erstellen neue. Nun prüft sie, ob Facebook, Instagram, Snapchat, TikTok und YouTube gegen Vorgaben verstoßen.

  • Ticker vom 31.03.2026

    Mogabay

    Indonesien ist einer der wichtigsten Produzenten von Tech-Rohstoffen wie Nickel, Bauxit oder Zinn. Ein von Trump aufgezwunger Zoll-Deal könnte Bemühungen zunichte machen, den Sektor nachhaltiger zu machen und Wertschöpfung im eigenen Land zu halten.

  • Rest of World

    US-Regierung und Silicon Valley haben die Golf-Staaten zu strategischen Partnern beim Bau von Rechenzentren auserkoren, die für den KI-Boom benötigt werden. Seit Iran erstmals Rechenzentren bombarbiert hat, steht ein Scheitern dieser Wette auf die Zukunft im Raum.

  • Reuters

    Tinders Mutterkonzern MatchGroup hat einen Rechtsstreit mit der US-Verbraucherschutzaufsicht FTC per Vergleich beendet. Der Vorwurf: Ein Unternehmen für Gesichtserkennung soll 2014 Bilder und Standortdaten von Millionen OKCupid-Nutzer*innen erhalten haben.

  • Liberties

    Der neueste Bericht der Berliner NGO Liberties zur Rechtsstaatlichkeit in der EU sieht Deutschland als "Absteiger". Zu den Gründen zählen demnach mangelnde staatliche Transparenz, Druck von Rechtsaußen und Verunsicherung der Zivilgesellschaft.

  • Forbes

    Das FBI hat den Hack auf das private GMail-Konto ihres Chefs Kash Patel bestätigt. Für Hinweise zur Identifikation der iranischen Hacker hat die Behörde Forbes zufolge eine Belohnung von 10 Millionen US-Dollar ausgerufen.

  • Rheinische Post

    Verschärfungen zu digitaler Gewalt im Strafrecht könnten weitestgehend verpuffen, warnt Sven Rebehn vom Deutschen Richterbund. Es seien auch keine Wissenslücken, sondern „eklatante Personallücken“, die eine wirksame Strafverfolgung ausbremsen würden.

  • Der Standard

    "Auf Online-Altersbeschränkungen folgt der Wunsch nach dem Verbot von VPN-Diensten", analysiert Der Standard und warnt vor einer Überwachungsspirale nach dem "Vorbild von autoritären Regimen wie Nordkorea, Russland oder China".