Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 23.02.2026

    Der Spiegel

    Ausführlich hatte das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt institutionellen Rassismus in Deutschland erforscht. Die Studie hat Innenminister Alexander Dobrindt anschließend still und leise online gestellt, zum Frust der Forscher:innen.

  • Science Daily

    Eine spezielle Zutat macht Sodium-Ionen-Akkus doppelt so leistungsfähig wie bisher: Wasser. Eine aktuelle Erfindung könnte als Nebenprodukt sogar Meerwasser entsalzen.

  • Europarat

    Der Menschenrechtskommissar des Europarates warnt in der Debatte um ein Social-Media-Verbot davor, die Verantwortung zu verschieben: Staaten sollten Plattformen dazu verpflichten, Risiken für Kinder zu minimieren, statt diesen den Zugang zu verbieten.

  • Kuketz-Blog

    Google Family Link wird als smarte Lösung verkauft, das Smartphone-Verhalten der eigenen Kinder im Blick zu behalten. Tatsächlich werden dabei aber persönliche Daten der Kinder an Google weitergeleitet, das diese speichert und verarbeitet.

  • AP

    Ein kanadischer Amokläufer ist Monate zuvor dem ChatGPT-Anbieter OpenAI wegen „Förderung gewalttätiger Aktivitäten“ aufgefallen. Das Unternehmen hat erwogen, die Polizei zu informieren, letztlich hat es nur zu einer Account-Sperre gereicht.

  • Gizmodo

    KI ist schlecht für die Umwelt. Aber das ist die Menschheit doch auch, argumentiert Sam Altman, Chef des ChatGPT-Herstellers.

  • Focus

    Wenn deutsche Polizeien Software von Palantir nutzen, können auch Daten Unschuldiger und Unverdächtiger an das Unternehmen abfließen. Es reicht, mit dem Handy zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein.

  • Winfuture

    Das US-Heimatschutzministerium hat sich gerade einen Einkaufsgutschein bei Palantir über eine Milliarde US-Dollar gegönnt. Damit soll Überwachungssoftware beschafft werden.

  • The New York Times

    Mit der KI-Industrie ist in den USA ein neuer politischer Akteur entstanden. Im Vorjahr haben KI-Lobbygruppen rund 83 Mio. US-Dollar in meist republikanische Wahlkampagnen gesteckt, Tendenz rasant steigend.

  • Ticker vom 20.02.2026

    Der Standard

    Das österreichische Innenministerium hat eine Überwachungssoftware gekauft, die auch die US-Abschiebebehörde ICE nutzt. "Tangles" kann mit einem Zusatzmodul auch Standortdaten ausspionieren.

  • t3n

    Ring-Kameras übertragen Daten zu Amazon. Wer einen Weg findet, das zu stoppen, bekommt eine Prämie von 10.000 Dollar, verspricht eine Verbraucherschutz-NGO aus den USA.

  • Fortune

    Selbst OpenAI-Chef Sam Altman spricht nun offen darüber: Manche Unternehmen nennen "KI" bloß als Vorwand, um Kündigungen zu rechtfertigen.

  • Politico

    Dem Trend folgend fordert nun auch der demokratische Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, ein Social-Media-Verbot für Jugendliche nach australischem Vorbild.

  • D64

    Der Verein für Digitalpolitik D64 übt scharfe Kritik am SPD-Impulspapier, das ein Social-Media-Verbot für alle unter 14 und Ausweiskontrollen fordert. Es leide "unter den gleichen strukturellen Defiziten wie viele der aktuell diskutierten Einschränkungen".

  • tagesschau.de

    Ein Journalist der Deutschen Welle wurde in der Türkei festgenommen. Wegen eines Posts auf X mit Regierungskritik wird ihm unter anderem "Präsidentenbeleidigung" vorgeworfen. Der Sender ist entsetzt.

  • taz

    Erstmals wird ein Verhaltensscanner im deutschen ÖPNV betrieben. In Bremer Straßenbahnen soll eine KI analysieren, was die von Überwachungskameras gefilmten Menschen gerade tun.

  • heise online

    Im Rahmen der EU-Richtlinie NIS-2 müssen sich bestimmte Firmen bis März beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik registrieren. 29.000 Unternehmen sind dazu verpflichtet.

  • t3n

    Der Empfehlungsalgorithmus von X kann die politische Einstellung von Nutzer*innen messbar verändern. Das ergab eine Studie in den USA.

  • Reuters

    Die US-Regierung arbeitet laut Reuters an einem Online-Portal, das Menschen außerhalb der USA den Zugriff auf lokal gesperrte Internet-Inhalte erlauben soll. Der Bericht legt nahe, dass es auch gegen EU-Digitalgesetze gerichtet sein könnte.

  • The Register

    KI-generierte Passwörter sind erstaunlich leicht zu knacken. Sie wirken zufällig erstellt, folgen aber Regeln.

  • Der Spiegel

    Die US-Regierung arbeitet angeblich an einem Portal, das unter anderem EU-Bürger*innen Zugriff auf Websites gewährt, die in ihrem Land gesperrt sind.

  • Der Standard

    Robotaxis von Tesla sind häufiger in Unfälle verwickelt als Fahrzeuge mit menschlichen Fahrern. Etwa alle 92.000 Kilometer kracht es einmal.

  • Ticker vom 19.02.2026

    t3n

    Die ePA hat einen „absurd komplizierten Registrierungsprozess“, sagt der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärztinnen- und Hausärzteverbands, Markus Beier.

  • LTO Online

    Elon Musks Plattform X muss einen Fake-Account löschen, der sich als Jan Böhmermann ausgibt und von der Plattform eine Verifizierung mit blauem Haken erhielt. Das hat der Satiriker vor Gericht durchgesetzt.