Netflix steigt aus dem Bieterstreit um Warner Bros. aus. Die Geschäftsführer bestätigten, dass sie kein weiteres Angebot für den Medienkonzern abgeben werden. Damit kommt wohl Paramount zum Zuge.
Ticker
Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.
-
Ticker vom 27.02.2026
-
Nachdem SpaceX im Februar unregistrierte Starlink-Terminals in besetzten Gebieten der Ukraine deaktivierte, mussten russische Soldaten zu Funkkommunikation zurückkehren. Politico zeigt auf, wie unverzichtbar Satelliten-Internet auf dem Schlachtfeld inzwischen ist.
-
"Das wird krass": Bundesdigitalminister Karsten Wildberger hat für den Sommer eine App angekündigt, in der Bürger:innen künftig bundesweit Anträge stellen oder Termine buchen können.
-
Regenschirme mit einem bestimmten Muster können wohl Drohnen anziehen und zum Absturz bringen. Das Muster täusche der KI-Zielerfassung vor, dass sich die Person mit dem Schirm beständig entferne.
-
In zunächst 500 US-Filialen führt die Fast-Food-Kette Burger King KI-Headsets für Angestellte ein. Sie sollen deren „Freundlichkeit“ überwachen und Fragen beantworten.
-
Ein von OpenAI vorgelegter Bericht mit acht Fallstudien zeigt, wie Menschen ChatGPT für schädliche Zwecke einsetzen - und wie genau der Konzern Chats überwacht. Ein Fall handelt von einem chinesischen Beamten, der Dissident*innen im Ausland einschüchtert.
-
Der netzpolitische Verein Load hält die Diskussion über ein Social-Media-Verbot für "reine Symbolpolitik". Sie leiste zum Schutz von Kindern "keinen wesentlichen Beitrag".
-
Vor zehn Jahren hat WhatsApp Nutzer*innen fragwürdige Nutzungsbedingungen serviert. Nun hat das Landgericht Berlin dem klagenden Verbraucherzentrale Bundesverband Recht gegeben – aber WhatsApp kann noch in Berufung gehen. "Zäh", ordnet heise online ein.
-
Ticker vom 26.02.2026
In einem Gerichtsverfahren berichten US-Strafverfolger, dass Meta sie seit einiger Zeit mit fehlerhaften Hinweisen auf Kindesmissbrauchs-Inhalte überschwemmt. Die falschen oder unvollständigen Hinweise seien mutmaßlich KI-generiert und erschwerten ihre Arbeit.
-
Sicherheit entsteht nicht durch Kameras, sondern durch gute Nachbarschaft. Das betont eine Kölner Initiative.
-
Ein Fall aus den USA zeigt, dass Grok bei Ermittlungen zu bildbasierter Gewalt mit Behörden kooperiert. So soll ein Nutzer mithilfe des Chatbots nicht-einvernehmliche, sexuelle Deepfakes erstellt haben. Das FBI habe dessen Prompts angefragt und erhalten.
-
Die Generalstaatsanwältin von New York verklagt Valve. Das Unternehmen entwickelt Videospiele wie Counter-Strike. Der Vorwurf: Lootboxen, also kostenpflichtige Überraschungspakete, sind Glücksspiel mit Suchtgefahr.
-
Erneut hat die britische Polizei einen Unbeteiligten festgenommen, nachdem sie per Gesichtserkennung nach einem Verdächtigen gesuchte hatte. Der Betroffene betont verärgert: Der Verdächtige sehe anders aus, sei deutlich jünger, habe keinen Bart.
-
Der Krieg der Zukunft ist automatisiert. Wo das womöglich hinführt, hat eine Studie untersucht: In 95 Prozent der Planspiele entschieden sich die beteiligten Sprachmodelle für einen Atomwaffeneinsatz.
-
Ein Like auf Facebook führte zu einer Hausdurchsuchung. Tarnkappe hat aufgeschrieben, was das mit dem Betroffenen gemacht hat.
-
Bremen hat ein neues Polizeigesetz beschlossen. Es beinhaltet unter anderem den verdeckten Einsatz von Videodrohnen.
-
Ticker vom 25.02.2026
Im Alter von 94 Jahren ist die einflussreiche Pionierin elektronischer Musik, Éliane Radigue, verstorben. CDM bietet eine Rückschau ihres Werks, einen ausführlichen Nachruf gibt es bei der New York Times zu lesen.
-
Die Spionage-Software Predator kann die Kamera und das Mikrofon von iPhones nutzen, ohne dass deren Aktivität angezeigt wird.
-
Nachdem erneut ein Krankenhaus gehackt wurde, dieses Mal in Greifswald, warnt die Datenschutzbehörde Mecklenburg-Vorpommern die Bevölkerung: Möglicherweise abgeflossene Daten könnten für Phishing genutzt werden.
-
Großbritannien scannt die Gesichter von Menschen, die aus Irland anreisen. Das Projekt ist ein Testlauf, künftig könnte es auf weitere Grenzübergänge ausgedehnt werden.
-
Erst Debanking, jetzt Rebanking: Die Rote Hilfe hat nun ein neues Konto bei der GLS. Zuvor habe man gemeinsam die Finanzstruktur des Vereins aufgeräumt.
-
Kein Bock, heimlich gefilmt zu werden? Es gibt jetzt eine App, die davor warnt, wenn Menschen in der Umgebung Smart Glasses tragen.
-
CDU-Bundeskanzler Friedrich Merz darf als "Pinocchio" bezeichnet werden. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn hält das für eine "von der Meinungsfreiheit gedeckte und damit zulässige Machtkritik" und hat das Verfahren eingestellt. Anlass war ein Facebook-Kommentar.
-
Ab Version 148 hat der Browser Firefox einen Schalter, der alle KI-Funktionen deaktiviert. Zuvor hatte es großen Widerstand gegen deren Einführung gegeben.