Ein 23-jähriger taiwanischer Student wird beschuldigt, Anfang April den Zugverkehr des nationalen Hochgeschwindigkeitsnetzes teilweise zum Erliegen gebracht zu haben. Über eine Schwachstelle sei er in das Bahnfunksystem eingedrungen und habe einen Notruf abgesetzt.
Ticker
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Ticker vom 07.05.2026
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Junge Menschen dringen mit laufenden Handy-Kameras so tief wie möglich in eine Scientology-Kirche vor, bis sie jemand stoppt. Der Streich namens "Scientology Speedrun" ist nun auch in Berlin passiert; die Videos verbreiten sich auf TikTok.
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Mehrere US-Verlage fordern eine Entschädigung für das ihrer Ansicht nach illegale Training von Metas KI-Modellen mit urheberrechtlich geschützten Werken. Meta beruft sich auf Fair Use und will die Sammelklage (PDF) "mit aller Kraft abwehren".
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Die Videoüberwachung und Ausweiskontrollen, die 2023 in einigen Freibädern Berlins eingeführt wurden, sind rechtens. Die Eingriffe in die Rechte der Badegäste seien gering und im Interesse der Sicherheit, urteilte das Verwaltungsgericht Berlin.
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Statt Verbote fordern Jugendliche in Deutschland tendenziell einen besseren Schutz auf digitalen Plattformen. Dazu zählen sie laut einer Unicef-Studie bessere Inhaltsfilter und Privatsphäre-Einstellungen sowie das Löschen ungeeigneter Inhalte.
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Ticker vom 06.05.2026
KI-basierte Wettermodelle schneiden im Vergleich zu klassischen physikbasierten Wettermodellen oft besser ab. Bei unerwarteten Hitzewellen, Rekordwindböen und Kälterekorden versagen sie jedoch.
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Ein 15-Jähriger wird verdächtigt, die französische Behörde für die Ausstellung und Verwaltung von Verwaltungsdokumenten (ANTS) gehackt und 19 Millionen Datensätze entwendet zu haben. Ihm drohen bis zu sieben Jahre Gefängnis.
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In Großbritannien werden immer wieder Kund:innen im Einzelhandel fälschlicherweise von dem KI-Gesichtserkennungssystem Facewatch als Ladendieb:innen identifiziert und der Geschäfte verwiesen. Betroffene können sich nur schwer dagegen wehren.
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Offenbar funktioniert der GPS-Tracker am Timmy getauften Buckelwal nicht – falls überhaupt einer angebracht wurde. Aber wenn er senden würde, hätte man dann einen Anspruch auf die Daten etwa nach dem Umweltinformationsgesetz? LTO wägt Für und Wider ab.
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Die kanadische Datenschutzaufsicht mahnt zur Vorsicht bei Alterskontrollen im Netz: Sie könnten Jugendschutz zwar unterstützen, müssten aber mit Bedacht und Schutzmaßnahmen eingesetzt werden.
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Wo versteckt sich Polymarket? US-Journalist*innen haben das neue Büro der windigen Firma in Panama besucht. Was sie fanden war "ein großer Raum, in dessen Mitte etwa ein Dutzend unbesetzte Computerplätze standen".
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Steven Kleemann vom Deutschen Institut für Menschenrechte hat zu "vertrauenswürdiger KI für polizeiliche Anwendungen" geforscht. Er empfiehlt im taz-Interview eine Enquete-Kommission, um gesellschaftlich zu diskutieren, wie die Polizei sogenannte KI nutzen dürfte.
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Britische Apple-Nutzer:innen sollen wieder auf Pornhub zugreifen können. Die Plattform hatte den Zugang aus Protest gegen Website-basierte Alterskontrollen weitgehend eingeschränkt. Apple bietet nun Alterskontrollen auf Geräte-Ebene.
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Meta durchsucht künftig dein Insta- oder Facebookprofil nach Hinweisen auf dein Alter. Die zuständige Software scannt nach Erwähnungen von Schulnoten oder Geburtstagen und analysiert körperliche Merkmale auf Fotos und Videos.
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Die irische Medienaufsicht hat DSA-Verfahren gegen Facebook und Instagram eingeleitet. Grund sind manipulative Designs. Konkret könnten die Plattformen den Zugang zu nicht-personalisierten Empfehlungssystemen erschweren.
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Dass die Apokalypse naht, erkennt man womöglich daran, dass die Superreichen in ihre Privatjets steigen, um in abgelegene Bunker und Refugien zu fliehen. Das glaubt zumindest ein Künstler und hat eine Website gebaut, die zeigt, wann es so weit ist.
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Am Dienstag waren zahlreiche Websites mit .de-Domains für eine Weile für viele Nutzer:innen nicht erreichbar. Das Problem betraf insbesondere DNSSEC-signierte Domains, die Registrierungsstelle DENIC hat versprochen, bald mehr zur Ursache zu sagen.
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Kein Handy, kein Bezahlsystem, keine Krankenakten: Der großflächige Ausfall digitaler Systeme sei ein "plausibles Szenario", warnt das UN-Büro für Katastrophenvorsorge in einem 24-seitigen Bericht – und mahnt zur Vorsorge.
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Ticker vom 05.05.2026
Die US-Verbraucherschutzbehörde FTC will dem US-Databroker Kochava den Verkauf von Standortdaten verbieten. Anhand solcher Daten ließen sich Bewegungen von Einzelpersonen nachverfolgen.
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In den nächsten Wochen werde die Bundesregierung Pläne für eine Digitalabgabe diskutieren, sagte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) der Augsburger Allgemeinen. Tech-Konzerne wie Google und Meta sollen demnach Geld für Medienförderung abdrücken.
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EU und Bundesregierung sollen der Chatkontrolle eine "endgültige" Absage erteilen, fordern Deutschlands Datenschutzbehörden. Die Pläne seien "anlasslose Massenüberwachung". Derzeit verhandeln auf EU-Ebene Parlament, Rat und Kommission im Trilog darüber.
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Der Digitale Medien-Staatsvertrag (DMStV) soll neue Regeln für Online-Dienste bringen. Den ersten Entwurf erwartet Thorsten Schmiege von der bayerischen Medienaufsicht im Sommer. Unter anderem sollen dann Plattformen verlässliche Informationen stärker im Feed berücksichtigen.
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Knapp die Hälfte der britischen Kinder findet, Alterskontrollen im Netz lassen sich leicht umgehen. Rund ein Drittel hat es schon getan. Das zeigt eine Umfrage der NGO Internet Matters. Die Autor:innen fordern noch strengere Kontrollen.
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Der IT-Sicherheitsforscher Jeremiah Fowler hat rund 87.000 Screenshots vom Smartphone einer ungenannten Prominenten offen im Netz gefunden. Die Aufnahmen sollen private Chats und Fotos zeigen, anscheinend abgeflossen durch Handy-Überwachung per Stalkerware.