Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 26.08.2026

    RTE

    Die norwegische Regierung will Überwachungsbrillen strenger regulieren und dafür zunächst eine Expert:innen-Gruppe einsetzen. Verboten werden könnten etwa Funktionen für biometrische Gesichtserkennung in der Öffentlichkeit.

  • Bloomberg News

    Beim potenziell wegweisenden Prozess um suchtfördernde Mechanismen auf Instagram und Facebook will Mutterkonzern Meta offenbar einen Vergleich mit den klagenden US-Bundesstaaten heraushandeln. Das berichtet Bloomberg News mit Verweis auf Insider.

  • Ticker vom 25.08.2026

    Reuters

    Umgerechnet rund 25 Millionen Euro soll das soziale Netz TikTok bezahlen, entschied die brasilianische Datenschutzbehörde. Ihr zufolge habe der Online-Dienst die Daten Minderjähriger ohne Rechtsgrundlage verarbeitet.

  • The Washington Post

    Diverse Datenanalysen deuten darauf hin, dass der KI-Boom nicht zu einer "Demokratisierung" von Wissen führt, sondern die Schere zwischen Arm und Reich weiter aufmacht. Das könnte zu politischen Spannungen führen, fürchten etwa Investment-Banker und Ökonomen.

  • Der Spiegel

    Hunderte Millionen Euro Budget und gerade mal fünf neu aufgestellte Funkmasten: Der Bundesrechnungshof übt scharfe Kritik an der einst von Ex-Infrastrukturminister Andi Scheuer gegründeten Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft.

  • The Guardian

    Die britische Supermarktkette Sainsbury’s legt bis auf Weiteres die KI-Gesichtserkennung auf Eis. Dort schlug das System von Facewatch Alarm, weil es einen Kunden fälschlicherweise als bekannten Dieb identifizierte.

  • Reuters

    US-Präsident Trump hat jüngst Anteile an SpaceX erworben. Das Raumfahrtunternehmen des mit Trump verbündeten Milliardärs Elon Musk war kurz zuvor an die Börse gegangen und profitiert von staatlichen Aufträgen.

  • Frankfurter Rundschau

    Großbritannien erhält Zugang zu einer „Goldgrube“ geheimer Gefechtsfeldinformationen der Ukraine, um damit eigene KI-Systeme zu trainieren. Die Daten enthalten Millionen Aufnahmen, unter anderem von russischen Panzern, Luftabwehrstellungen und Artilleriesystemen.

  • SRF

    Ein herzliches "Gloup! Gloup! Gloup!" zum Abschied: Der belgische Künstler und Anarchist Noël Godin, der über Jahrzehnte hinweg Prominente wie den Microsoft-Chef Bill Gates mit Torten beworfen hat, ist im Alter von 80 Jahren verstorben.

  • Yahoo Finance

    Die US-Fluggesellschaft Delta experimentiert zunehmend mit KI-Ansätzen, unter anderem mit personalisierten und dynamischen Preisen für Reisende. Insgesamt soll das den Gewinn um bis zu 50 Prozent steigern, hofft CEO Ed Bastian.

  • Campact

    Der Verein Campact hat recherchiert, wessen Werbeanzeigen auf YouTube-Kanälen mit Hass und Hetze zu sehen sind. Knapp 30 Unternehmen, darunter Supermärkte, wollen die Kanäle für ihre Anzeigen nun sperren oder das prüfen.

  • taz

    Kein Zugticket, keine günstigen Artikel fürs Baby, nicht mal ein Döner: Die taz hat mit Menschen in Berlin gesprochen, die ihr Leben mit Bezahlkarte bestreiten müssen. Viele sind auf die Hilfe von Freiwilligen angewiesen, die Bargeld gegen Gutscheine tauschen.

  • heise online

    Die Regierung in Neuseeland hat einen Gesetzentwurf für ein Social-Media-Verbot bis 16 Jahre angekündigt. Plattformen sollen dafür das Alter ihrer Nutzer:innen kontrollieren. Im nahe gelegenen Australien klappt das bislang schlecht.

  • Ticker vom 24.08.2026

    The New York Times

    Sowohl Russland als auch die Ukraine bauen autonome Drohnen, also Killerroboter, die selbst darüber entscheiden, was sie treffen. Eine solche russische Drohne soll im Juli drei ukrainische Zivilist:innen getötet haben.

  • Autoriteit Persoonsgegevens

    Uber muss knapp 825 Millionen Euro Geldbuße bezahlen, so die niederländische Datenschutzbehörde AP. Der Mobilitätsanbieter habe Fahrer:innen automatisiert analysiert und etwa ihren Account abgedreht, wenn sie zu schlecht bewertet wurden.

  • Business Insider

    Hugging Face prüft offenbar einen Verkauf und könnte dabei eine Bewertung von über 13 Mrd. US-Dollar erreichen. Über die KI-Plattform können Entwickler:innen Sprachmodelle finden, veröffentlichen und weiterentwickeln.

  • onet

    In Polen ist der neue Paragraph 255b des polnischen Strafgesetzbuches in Kraft getreten. Er sanktioniert die Verbreitung von Gewaltdarstellungen auf Social-Media-Plattformen mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe.

  • ZDF

    Bei den Welt-Roboter-Spielen in Peking treten humanoide Maschinen in Disziplinen wie Zimmer aufräumen und Kleidung falten gegeneinander an. Während der fünf Stunden, die das ZDF den Wettkampf begleitete, schaffte kein Gerät dies in der vorgegebenen Zeit.

  • Die Zeit

    Nach dem Angriff auf das Berliner Landesnetz sind die beiden betroffenen Senatsverwaltungen wieder ans Landesnetz Berlin angeschlossen und "grundsätzlich arbeitsfähig".

  • taz

    Queere, Migrant:innen, Künst­le­r:in­nen und Linke fürchten einen AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt. Die taz porträtiert Menschen, die sich Gedanken darüber machen, ob sie dann noch in dem Bundesland bleiben oder ob sie es verlassen.

  • TechSpot

    Ein Entwickler hat auf der Website von AliExpress eine neue Überwachungsmethode gefunden. Sie bringt Computer dazu, einen unhörbaren Sound abzuspielen und aufzunehmen. Anhand geringfügiger Unterschiede der Rückkopplung lassen sich einzelne Geräte identifizieren.

  • The Telegraph

    Mutmaßlich iranische Hacker:innen haben in Großbritannien mehrere Tage lang ein Kraftwerk stillgelegt. Die britische Regierung versicherte danach, das Vereinigte Königreich verfüge über eines der zuverlässigsten Stromnetze der Welt.

  • LTO

    Hat ein Knöllchen auch dann Bestand, wenn es keinen Zugriff auf Rohdaten zur Messung der überschrittenen Geschwindigkeit gibt? Der Bundesgerichtshof sagt: Ja - solange das Gerät geeicht und der Messende geschult ist.

  • Caschys Blog

    Der US-Konzern Apple hat erstmals offengelegt, wie viel Gewinn und Steuern er in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten verbucht. In Deutschland zahlte er für das Geschäftsjahr 2025 bei einem Umsatz von umgerechnet 2,33 Mrd. Euro rund 131 Mio. Euro an Ertragsteuern.