Für mehr als 27.000 Kläger:innen will der Verbraucherzentrale Bundesverband Entschädigung für ein Facebook-Datenleck erstreiten. Nun soll der Europäische Gerichtshof entscheiden, ob die Sammelklage zulässig ist.
Ticker
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Ticker vom 01.07.2026
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Ticker vom 30.06.2026
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Auf eine Welle an Kündigungen wegen sogenannter KI kann eine Welle an Einstellungen folgen – weil die Software zu viele Fehler macht. Beispiele dafür sind Auto-Hersteller Ford, Zahlungsanbieter Klarna oder Neo-Broker Trade Republic.
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Daniel Berntsson, Gründer und Teilhaber des IT-Unternehmens Mullvad, steht hinter einer Spende von fünf Millionen Kronen (umgerechnet rund 450.000 Euro) an die populistische Örebro-Partei, die sich für eine „umfassende Rückführung“ aus Schweden einsetzt.
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Die französische Datenschutzaufsicht CNIL sieht Smart Glasses als Gefahr für die Privatsphäre und will gemeinsam mit der EU-Aufsicht eine Untersuchung einleiten, wie der Einsatz solcher Brillen rechtlich zu bewerten ist.
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Wer ein veraltetes Smartphone hat, kann mitunter nicht mehr auf seine elektronische Patientenakte zugreifen. Aus Sicherheitssicht sinnvoll, aber es muss trotzdem möglich sein, an die eigenen Daten zu kommen, fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband.
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Der jährliche Verfassungsschutzbericht ist erschienen. Er beschäftigt sich mit Instagram-Nutzung durch Linksextreme, der Anwerbung von Jugendlichen im Netz durch Rechtsextreme und allerlei Spionagegefahren.
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Die US-Verfassung schützt Bürger:innen vor dem unrechtmäßigen Zugriff auf Handy-Standortdaten, hat der Oberste Gerichtshof entschieden. Die Polizei darf solche Daten demnach nur unter strengen Voraussetzungen bei Tech-Konzernen abfragen.
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Am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte haben zwei Beschwerden von Reporter ohne Grenzen eine Hürde genommen. Es geht unter anderem um den Einsatz von Staatstrojanern durch Geheimdienste. Nun soll sich die Bundesregierung äußern.
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Interne Papiere sollen zeigen, wie Meta die Reaktionen von Sprachmodellen anderer Anbieter erforscht. Wired zufolge haben Menschen im Auftrag von Meta Accounts als Minderjährige angelegt und etwa ChatGPT zu Suizid, Sex und Drogen befragt.
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Ticker vom 29.06.2026
Das US-Repräsentantenhaus könnte diese Woche für den KIDS Act votieren, der starke Anreize für Alterskontrollen setzt. Das gefährde die Anonymität im Netz und damit Journalist:innen und Whistleblower, warnt The Intercept.
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Der Bundestag hat die Umsetzung der EU-Richtlinie zum Recht auf Reparatur beschlossen. Es soll Verbraucher*innen stärker zur Reparatur statt zum Neukauf bewegen und damit die Lebensdauer von Produkten verlängern.
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Das von der Trump-Regierung eingestellte Informationsportal Climate.gov der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) ist zurück auf Climate.us - dank privater Spenden.
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Der WDR verstößt mit der geplanten Überführung des Radiosenders Cosmo in das Jugendprogramm 1Live Street womöglich gegen das WDR-Gesetz. Das ergibt ein Rechtsgutachten, das die Neuen deutschen Medienmacher*innen in Auftrag gegeben haben.
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Der US-Autohersteller Ford verfolgt eine aggressive KI-Strategie und hat dabei viele ältere Arbeitnehmer:innen entlassen. Nun muss er hunderte sogenannte "Grau-Bärte" wieder einstellen, weil es mit der Automatisierung nicht ganz klappt.
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US-Präsident Trump droht Ländern, die eine Digitalsteuer einführen wollen, mit Zöllen von 100 Prozent auf alle Importe. Frankreich arbeitet derzeit daran, die geltende Digitalabgabe auf 6 Prozent zu verdoppeln.
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Streaming-Anbieter bringen sich gegen die geplante Medienabgabe in Stellung: Laut einer von Amazon in Auftrag gegebenen Analyse sind die Investitionsverpflichtungen für Streaming-Plattformen nicht verfassungskonform.
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Rumman Chowdhury war unter Joe Biden die erste US-Wissenschaftsbeauftragte für KI. Im Interview kritisiert sie die CEOs der großen Tech-Konzerne und ihren Einfluss auf staatliche Institutionen.
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Die australische Regierung verdoppelt die Maximalstrafen für Plattformbetreiber, wenn sie das dortige Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige nicht ausreichend umsetzen, auf umgerechnet rund 60 Millionen Euro. Viele Jugendliche dort umgehen die Einschränkungen.
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Der ugandische Armeechef Muhoozi Kainerugaba hat die Schließung mehrerer Medien der Nation Media Group angeordnet, Redaktions- und Senderäume wurden von Militärs umstellt. Kainerugaba hatte mitgeteilt, er glaube nicht an die freie Presse.
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Ticker vom 26.06.2026
Bei Mitgliedern des Zentrums für politische Schönheit gab es Hausdurchsuchungen. Hintergrund sei ein angedeutetes Hakenkreuz auf einem Plakat. Das ZPS nennt die Maßnahme eine Kriminalisierung von Kunst.
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Der Bund digitalisiert schneller als die Länder: Von den insgesamt 222 Digitalisierungsvorhaben der Modernisierungsagenden sind bisher 173 in der Umsetzung, 20 von ihnen sind abgeschlossen. 49 Aufgaben stehen noch an der Startlinie.
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In Großbritannien fallen wegen der Hitze kritische medizinische Geräte und IT-Systeme aus. Gleichzeitig steigt die Zahl der medizinischen Notfälle.
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Die Ausgaben der Bundesverwaltung für Microsoft-Produkte sind erheblich höher als angenommen, wenn man auch die mittelbare Bundesverwaltung und Zuwendungsempfänger des Bundes einbezieht: Rund 1,9 Milliarden Euro gingen demnach zwischen 2017 und 2025 für Lizenzgebühren drauf.