Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 13.03.2026

    The Guardian

    In den Vereinigten Arabischen Emiraten sollen 20 Personen für Videos iranischer Raketenangriffe angeklagt worden sein, darunter ein britischer Tourist. Wer solche Aufnahmen verbreitet, gefährdet aus Sicht des Regimes die "öffentliche Sicherheit".

  • Deutschlandfunk

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) stimmt in den Kanon derer ein, die auf ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre drängen. Rechts- und Forschungslage sprechen eher dagegen; die von der Bundesregierung eingesetzte Expert:innen-Kommission sieht sich in ihrer Arbeit gestört.

  • Ticker vom 12.03.2026

    Der Standard

    Das iranische Regime überwacht seine Bürger*innen mit Kameras. Das wurde Ayatollah Chamenei offenbar zum Verhängnis: Israel hackte die Kameras und kam so an seinen Aufenthaltsort.

  • Futurism

    Nach einem Aufschrei und einer Klage zieht das US-Unternehmen Grammarly eine neue KI-Funktion zurück. Das Programm soll Menschen beim Schreiben unterstützen, in dem neuen Feature kopierte es den Stil prominenter Personen ohne ihr Einverständnis.

  • MDR

    Wir können alles, außer IT-Migration: In Sachsen führt eine fünf Jahre lang vorbereiter Software-Umstieg offenbar zu massiven Problemen. Mitarbeitende berichten von ausbleibenden Gehaltszahlung, Hochschulen fehlt der Überblick über gezahlte Semesterbeiträge.

  • Futurezone

    Dass nachts die Sonne nicht scheint, ist für diese Menschen vor allem ein technisches Problem: Sie wollen mit Spiegel-Satelliten auch nachts die Erzeugung von Solarstrom ermöglichen.

  • Kanton Basel-Stadt

    Der Schweizer Kanton Basel-Stadt hat ein Projekt für die elektronische Erfassung von Wählerstimmen vorläufig ausgesetzt. Am Wochenende blieben mehr als 2.000 abgegebene Stimmen unausgezählt, weil die elektronische Urne nicht entschlüsselt werden konnte.

  • Der Spiegel

    Ausgerechnet der ehemalige BND-Vizepräsident Arndt Freytag von Loringhoven ist Opfer der gezielten Signal-Phishing-Attacke geworden, über die netzpolitik.org mehrfach berichtet hat.

  • TechCrunch

    Hacktivist:innen, die sich "Department of Peace" nennen, haben nach eigenen Angaben das US-Heimatschutzministerium gehackt und Verträge zwischen dem Ministerium, der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) und mehr als 6.000 Unternehmen wie Palantir und Microsoft veröffentlicht.

  • NDR

    Alle reden von digitaler Souveränität, Hannover zieht derweil von einer deutschen Schulsoftware-Lösung zu Microsoft.

  • Futurezone

    Mit dieser Browser-Erweiterung können Menschen Fragen, die sie einer KI stellen würden, von anderen Menschen beantworten lassen. Die reagieren meist lustig und manchmal auch furchtbar genervt.

  • heise online

    Das iranische Regime hat das Internet im Land blockiert. Allerdings nicht für seine eigenen Propagandisten. Die können mit sogenannten „Weißen SIM-Karten“ weiter online gehen.

  • Der Tagesspiegel

    Die von der Bundesregierung einberufene Expert:innen-Kommission wehrt sich gegen das Voranpreschen in Sachen Social-Media-Verbot: "Ich rate der Politik dringend, uns in Ruhe arbeiten zu lassen", sagt Co-Vorsitzende Nadine Schön (CDU) dem Tagesspiegel (€).

  • heise online

    Benno Flügel klebt als „Radikale Anti Smartphone Front“ digitalisierungskritische Botschaften ins Berliner Straßenbild. Teils ist er acht Stunden am Tag unterwegs, um Claims wie „Lieben statt liken“ zu verteilen.

  • Center for Countering Digital Hate

    Das Center for Countering Digital Hate hat untersucht, wie große Sprachmodelle mit Anfragen zu Gewaltakten umgehen. Demnach würden acht von zehn "in mehr als der Hälfte der Antworten Hilfe leisten, indem sie ihnen Tipps zu möglichen Zielen und geeigneten Waffen geben".

  • Frankfurter Rundschau

    Influencer:innen in Dubai dürfen nichts über den Iran-Krieg posten, fasst die Frankfurter Rundschau zusammen. Demnach drohen hohe Geldstrafen, bis zu fünf Jahre Haft oder Abschiebung. Per SMS soll das Regime zu "Fügsamkeit" gemahnt haben.

  • Information Commissioner's Office

    Strenges Social-Media-Verbot über Bande: In einem offenen Brief drängt die britische Datenschutzaufsicht soziale Medien zu strengeren Alterskontrollen. Grund ist eine fehlende Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von Daten unter 13-Jähriger.

  • Euractiv

    Die spanische Regierung will Verbreitung und Reichweite von Hassrede auf sozialen Medien mit einer neuen Software überwachen lassen. Die Daten sollen in halbjährliche Berichte einfließen.

  • Golem

    Dass ein Industriekonsortium eine quelloffene Alternative zu Google Play Integrity entwickeln will, kritisieren Entwickler:innen von GrapheneOS scharf. Sie machen Sicherheitsbedenken geltend und werfen den beteiligten Unternehmen Täuschung vor.

  • Ticker vom 11.03.2026

    Bundesgesundheitsministerium

    Das Bundeskabinett hat heute das Medizinregistergesetz beschlossen. Es soll einen einheitlichen Rechtsrahmen für Medizinregister schaffen und so den Weg für eine umfassende Gesundheitsdateninfrastruktur ebnen.

  • Codewall

    Forscher:innen des Security-Start-ups Codewall ist es nach eigenen Angaben gelungen, innerhalb von zwei Stunden vollständigen Lese- und Schreibzugriff auf eine KI-Plattform der Unternehmensberatung McKinsey zu erlangen.

  • t3n

    Das Bundeskartellamt hatte 2025 festgestellt, dass Apple sich bei seinem Tracking-Schutz ATTF selbst bevorteilt. Deutschen Medien und Werbefirmen, die das Verfahren angestrengt hatten, gehen nun vorgeschlagene Änderungen nicht weit genug.

  • taz

    Wer flaniert, macht sich verdächtig: KI-Videoüberwachung kommt in Berlin nun auch am Roten Rathaus, an der Senatsverwaltung für Inneres und am Abgeordnetenhaus zum Einsatz. Alarm schlagen die Systeme unter anderem bei "Umhergehen ohne Anlass".

  • Handelsblatt

    Um nicht von Elon Musks Starlink abhängig zu sein, will die Bundeswehr ein eigenes Satellitennetzwerk im erdnahen Orbit aufbauen. Kostenpunkt: acht bis zehn Milliarden Euro.