Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 20.07.2026

    tagesschau.de

    PayPal wird zum Übernahmekandidat, ein 53 Milliarden US-Dollar schweres Angebot ist dem Verwaltungsrat von PayPal aber zu niedrig. Der neue Chef Enrique Lores hofft, Ausgaben mit Hilfe von KI einzusparen.

  • BBC

    Der britische Premierminister Andy Burnham will nach seinem Amtsantritt am heutigen Montag die umstrittenen Pläne der Regierung für einen digitalen Personalausweis kippen. Stattdessen sollen die Mittel in die Entlastung bei den Lebenshaltungskosten fließen.

  • Forrester Research

    Die EU erziele beim Thema digitale Souveränität kaum Fortschritte und bis 2030 werde sich die starke Abhängigkeit von internationalen Partnern nicht wesentlich verringern, so das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsunternehmens Forrester Research.

  • Die Bundesregierung

    Der Deutsch-Französische Ministerrat strebt ein "einheitliches digitales Volljährigkeitsalter" in der EU an und begrüßt die Alterskontroll-App der EU-Kommission. Beim Thema digitaler Gewalt gegen Frauen wollen beide Länder stärker zusammenarbeiten.

  • CNBC

    US-Präsident Donald Trump will mit seinen Online-Posts auf Truth Social künftig Geld verdienen. Ein Bezahlabo erlaubt einen schnelleren Zugang zu den Beiträgen des Präsidenten und soll bis zu 100.000 Dollar monatlich kosten.

  • Reuters

    Das Raumfahrtunternehmen Space X von Elon Musk verhandelt laut WSJ (€) mit dem US-Verteidigungsministerium über die Bereitstellung von KI-Rechenleistung. Es geht dabei offenbar um Rechenkapazitäten im Wert von mehreren Milliarden Dollar.

  • Der Standard

    Das Medienunternehmen Thomson Reuters verkauft für 125 Millionen Euro personenbezogene Daten an die US-Einwanderungsbehörde ICE: Adressen, Sozialversicherungsnummern, ethnische Zugehörigkeiten, Beiträge in sozialen Medien, KFZ-Kennzeichen und Standorte.

  • Ticker vom 18.07.2026

    United States Courts

    Ein US-Richter fordert die Trump-Regierung auf, die Einreisesperren gegen den ehemaligen EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton und die HateAid-Geschäftsführerinnen, Josephine Ballon und Anna-Lena von Hodenberg, aufzuheben, weil diese verfassungswidrig seien.

  • Unicode Blog

    Zu den neuen Emojis des Unicode-Konsortiums gehört ein Smiley mit Rissen. "Verwende diesen Ausdruck, wenn deine sorgfältig aufgebaute Fassade Risse bekommen hat, du aber trotz der Scherben weiter lächelst."

  • Ticker vom 17.07.2026

    UK Parliament

    Die britische Technologie-Ministerin Liz Kendall will VPN-Dienste nicht im Namen des Jugendschutzes verbieten, weil sie ein legitimes Werkzeug für Privatsphäre seien. Dennoch sollten Plattformen VPN-Nutzer:innen erkennen und ausschließen.

  • Forbidden Stories

    Internationale Medien rund um das Netzwerk Forbidden Stories decken auf, wie Marokkos Geheimdienst den Staatstrojaner Pegasus eingesetzt hat. Ins Visier des Regimes gerieten demnach Journalist:innen und Dissident:innen.

  • Correctiv

    Als im Bundestag direkt vor der Sommerpause über das neue Bundespolizeigesetz abgestimmt wurde, waren anscheinend zu wenig Abgeordnete im Saal. Die Abstimmung muss wohl nach der Sommerpause wiederholt werden.

  • tagesschau.de

    Trump wirft China vor, bei der Präsidentschaftswahl 2020 Wählerdaten gestohlen zu haben. Damit streut er drei Monate vor den Zwischenwahlen zum US-Kongress Zweifel an der Sicherheit des Wahlsystems. Manipulation aus dem Ausland schlossen Behörden schon 2021 aus.

  • France24

    China schränkt AI Companions ein, also Sprachmodelle, die emotionale Nähe simulieren sollen. "Ich kann nicht akzeptieren, dass mein KI-Liebhaber mich für immer verlassen wird“, zitiert die Nachrichtenagentur AFP eine betroffene Person.

  • heise online

    Sprechen jugendliche User mit dem Meta AI Chatbot über Selbstverletzung oder Suizid, sichtet ein Meta-Mitarbeitender den Chat und kann die Eltern alarmieren. Vorausgesetzt, diese haben auch einen Account und die Funktion „Elternaufsicht“ aktiviert.

  • Correctiv

    Correctiv hat ausgewertet, was Verbände und Expert*innen von dem aktuellen Geheimdienstgesetz-Entwurf halten: Sie zeigen sich besorgt über die Ausweitung von Befugnissen bei gleichzeitiger Einschränkung der Transparenz.

  • 404 Media

    Die Firma Flock hat mit ihren Kennzeichenscannern ein recht dichtes Überwachungsnetz über US-amerikanische Straßen gelegt. Nun kam heraus: Die Polizei sucht damit nicht nur nach bestimmten Kennzeichen, sondern gibt auch Personenbeschreibungen in das Suchprogramm ein.

  • taz

    Erik Peter von der taz hat recherchiert, was Menschen auf X so über Berlin schreiben. Das Zerrbild des woken Failed States ohne Deutsche ist weitgehend von der Realität entkoppelt.

  • BGH

    Wer online Verträge kündigen will, bekommt mitunter Steine in den Weg gelegt. Im Fall eines Fitnessstudios hat der BGH dem jetzt Grenzen gesetzt. Geklagt hatte der Verbraucherzentrale Bundesverband.

  • Stern

    Das ZDF hat den Auftritt von Musiker Danger Dan in der Satire-Sendung "Die Anstalt" kurzfristig abgesagt, weil der Sender in seinem Lied Keine Angst einen "Aufruf zur Gewalt" befürchtete. Der Songtext handelt von Widerstand gegen Rechtsextremismus.

  • EU-Kommission

    Mit zwei Maßnahmen gegen Google will die EU-Kommission den Wettbewerb fairer machen: Der Konzern soll der Konkurrenz Zugriff auf Daten seiner Suchmaschine geben und Android-Handys für fremde KI-Assistenten öffnen. Grundlage ist das Gesetz über digitale Märkte (DMA).

  • Ticker vom 16.07.2026

  • YouTube / Oversight Board

    Entwickelt in privilegierten Ländern, exportiert in die Welt: Maßnahmen wie Alterskontrollen werden in Ländern mit schwachem Datenschutz zum Instrument für Überwachung, warnt die pakistanische Juristin Nighat Dad in einem Webinar.

  • Niwis

    Dutzende Landkreise bundesweit haben wegen Trockenheit die Wasserentnahme beschränkt. Ein neues Niedrigwasserinformationssystem namens Niwis zeigt an, wo bald Ähnliches droht, indem es Wasserstände in Flüssen und Bächen sowie Daten zu Grundwasser und Bodenfeuchte zusammenträgt.