Google muss einem deutschen Nutzer knapp 500 Euro Schadensersatz zahlen, urteilte das Amtsgericht Starnberg. Dieser war auf eine Werbeanzeige auf Google für einen Fakeshop hereingefallen.
Ticker
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Ticker vom 28.07.2026
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Über die Plattform Hugging Face werden KI-Modelle angeboten, die sexuelle Deepfakes erstellen. Forscher:innen haben dort zudem eine eigene KI angeboten und Prompts ausgewertet: Mehrheitlich wollten Nutzer:innen sexualisierte Bilder von Frauen generieren.
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In einem "Sicherheitshinweis für die Wirtschaft" warnt der Verfassungsschutz vor Spionage und Sabotage mit Hilfe von Handy-Standortdaten der Werbe-Industrie. Ausdrücklich verweist die Behörde auf die Recherchen zu den Databroker Files.
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Nach der letzten Entscheidung der EU-Kommission, Google Verstöße gegen den Digital Markets Act zu attestieren, könnten auf den US-Konzern Schadenersatzklagen zukommen. Diverse Unternehmen und Anwaltskanzleien scharren bereits mit den Hufen.
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Eigentlich hatte sich Meta selbst verpflichtet, bei seinen Rechenzentren nur auf erneuerbare Energie zu setzen. Vergangene Woche stieg der US-Konzern jedoch still und heimlich aus der Klimaschutzinitiative RE100 aus.
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Die Regierung in Österreich hat einen Gesetzentwurf für Altersschranken (für unter-14 Jährige) und Alterskontrollen im Netz vorgelegt. Der Zuschnitt liegt auf Video-Sharing-Plattformen mit Funktionen wie optimierten Feeds oder endlosem Scrollen. Kritik kommt von der Opposition.
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Kürzlich hat die Wahlkommission im US-Bundesstaat Wisconsin davor gewarnt, auf Wahlen zu wetten: Dies könnte die eigene Stimme ungültig machen. Dagegen mobilisiert nun die Zockerplattform Kalshi, sie spricht von "Wählerunterdrückung".
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Der Staatstrojaner Finspy vom deutschen Pleite-Unternehmen FinFisher beschäftigt die Justiz: Der Oberste Gerichtshof von Großbritannien wies den Einspruch von Bahrain ab. Das Königreich wollte sich auf Staatsimmunität berufen, um wegen des Schadsoftware-Einsatzes nicht belangt zu werden.
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Immer häufiger fallen Politiker:innen durch KI-generierte Texte auf. Bei einer Parlamentsrede las nun der kanadische Konservative Bill Oliver versehentlich die gesamte Antwort eines Chatbots vor, inklusive Metakommunikation zum gewünschten Stil.
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Nach dem CSD-Anschlag stellt ein Polizeirechtler in den Raum, einerseits über intensiveren Austausch unter Behörden nachzudenken. Anderseits führe flächendeckende Überwachung oder ein weitreichender KI-Einsatz "zu Zuständen, die wir nicht wollen".
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Hunderte Menschen auf der Welt haben ChatGPT gefragt, wie man Gifte oder Biowaffen herstellt. Die Antworten waren teils „tödlich akkurat“, so Expert*innen.
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Die Robotertaxis von Waymo in Austin, Texas, haben ein problematisches Parkverhalten. Immer wieder stehen sie in zweiter Reihe, vor Ausfahrten oder auf Behindertenparkplätzen.
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Weil Spotify KI-generierte Musik nicht kennzeichnet, wollen Portale wie Soulless Music und SlopTracker nachhelfen. Unsicherheit bleibt, wie das Beispiel von "Slime Dot" zeigt, die beteuere, keine KI-Künstlerin zu sein.
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Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD kritisiert das Medium Belltower News die Äußerungen von Spitzenpolitiker*innen, die queeren Projekten teils selbst den Geldhahn abgedreht haben: "Erst kürzen und dann Opfer spielen."
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Chines*innen verkaufen ihr Recht am eigenen Bild an Unternehmen, die dann mit gleich aussehenden Avataren KI-Videos erstellen. Auch Menschen, die ihr Gesicht nicht lizensiert haben, erscheinen in solchen Filmen.
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Ticker vom 27.07.2026
Eine Sicherheitsforscherin hat eine Lücke bei der offiziellen Gebets-App des Papstes aufgedeckt, durch die persönliche Daten der rund 720.000 Nutzer:innen abrufbar waren. Erst ein halbes Jahr nach Meldung haben die Betreiber die Sicherheitslücke geschlossen.
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In Cape Coral im US-Bundesstaat Florida sollen Müllwagen mit KI-Videoüberwachungssystemen auf ihren Fahrten verwilderte Rasenflächen, abblätternde Farbanstriche und illegal gelagerten Müll erfassen. Andere US-Städte planen ähnliche Überwachungssysteme.
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Sie nennen sich „Luddites“ und veranstalten „Ludd parties“. Ein Besuch bei den Ludditen von New York City, die sich gegen die sozialen Folgen und die faschistische Ausrichtung der großen Tech-Konzerne wehren, nicht aber gegen Technologie an sich.
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Die österreichische Datenschutzbehörde hat den Einsatz von automatisierten Gesichtsabgleichen durch die Polizei für rechtswidrig erklärt. Betroffen ist offenbar jeder Fall seit 2020 auf Grundlage des österreichischen Sicherheitspolizeigesetzes.
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Heute treten in der EU die Vorschriften des KI-Omnibus-Gesetzes in Kraft. Sie schwächen bestimmte Regulierungen der KI-Verordnung für die Industrie ab und verschieben Fristen etwa für Hochrisiko-KI-Systeme deutlich nach hinten.
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Überwachungskameras von Flock, die in weiten Teilen der USA Auto-Kennzeichen auslesen, werden zunehmend zum Ziel von Aktivist:innen. Der Guardian hat mit einigen davon gesprochen.
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Nach dem neuen "AI Kill Switch Act" könnte die US-Regierung künftig KI-Unternehmen auffordern, ihre Tools abzustellen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf legten Kongressabgeordnete am Donnerstag vor. Anlass sei der jüngste Vorfall um OpenAIs Sprachmodelle gewesen.
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Die brasilianische Stadt São Paulo geht juristisch gegen das Projekt World ID vor. Das zahlt Menschen Geld, damit sie ihre Iris registrieren lassen. São Paulo sieht Probleme im Datenschutz.
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30 Minuten ohne Internet: Taiwan übt im August, wie man Krisen analog bewältigt. So soll das Land gegen Attacken aus China fit gemacht werden.