Schleswig-Holstein will für digitale Verwaltungsleistungen eine Nutzungspflicht. Auch wenn Ausnahmen etwa für Menschen ohne Internetzugang oder ohne Sprachkenntnisse geplant sind, appellieren Sozialverbände für eine Wahlfreiheit zwischen analogem und digitalem Weg.
Ticker
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Ticker vom 25.09.2026
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Ein Krimineller hat offenbar agentische KI auf Online-Shops angesetzt, um Kreditkartendaten abzugreifen. Bei mindestens 27 von 105 Angriffen scheint das erfolgreich gewesen zu sein, berichtet ein IT-Sicherheitsunternehmen.
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Bei der „Operation Herakles“ versuchen mehrere Polizeien und Staatsanwaltschaften, Infrastruktur zu schwächen, die für Anlagebetrug genutzt wird. Der beteiligten Bundesnetzagentur zufolge wurden 9.304 deutsche Rufnummern abgeschaltet, die für die Taten verwendet wurden.
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Ticker vom 24.09.2026
Am Rande der laufenden UN-Generalversammlung kamen auch die Chefs von OpenAI und Anthropic zu Wort. Vor dem Sicherheitsrat riefen sie zu internationaler Kooperation auf, um drohende Gefahren durch den Einsatz von "künstlicher Intelligenz" einzuhegen.
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An Muse, den persönlichen KI-Assistenten von Meta, lassen sich Aufgaben auslagern, etwa E-Mails schreiben oder Rechnungen bezahlen. Nun sollen Telefonate hinzukommen. Diese tätigen stecken womöglich Menschen, und mitunter äußern sie sich dabei rassistisch.
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Meta bringt drei weitere Smart Glasses auf den Markt, diesmal mit eingebauter KI. Eine der Brillen verfügt über eine Kamera, eine andere über sechs Mikrofone.
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KI-Agenten von OpenAI haben ein Gesundheitsdaten-Portal der australischen Regierung gehackt und dabei auf Daten zugegriffen, so Premier Anthony Albanese. Benachrichtigt habe der Konzern die Regierung erst Monate später.
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Heute gibt es in Berlin ab 17 Uhr Protest gegen Peter Thiel vor der Springer-Zentrale. Dem rechten Tech-Milliardär wird dort der Axel-Springer-Award verliehen.
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Zum Jahresstart 2027 soll die EUDI-Wallet-App „d-you“ in den App-Stores verfügbar sein. Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert die Möglichkeit zur pseudonymen Nutzung und dass Diensteanbieter nur die nötigsten persönlichen Daten abrufen dürfen.
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22 Regierungs- und Staatschefs fordern eine strengere Kontrolle von KI, darunter nachvollziehbare Sicherheitsvorkehrungen und Prüfungen durch unabhängige Fachleute. Die USA und China, deren Unternehmen in der KI-Branche als führend gelten, gehören nicht dazu.
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Nur noch 37 Prozent der IT-Fachkräfte bewerten ihre Jobchancen als gut oder sehr gut. Vor fünf Jahren lag der Wert noch mehr als doppelt so hoch. Gründe sind offenbar wirtschaftliche Unsicherheit, ein verändertes Investitionsverhalten und KI-getriebene Automatisierung.
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Der Traum von der Krebsheilung wird von großen KI-Unternehmen immer wieder befeuert. Eine Wissenschaftlerin ordnet ein: „Es ist nicht die Intelligenz, die den Fortschritt einschränkt, sondern die Daten, Vorschriften und Fördermaßnahmen, die die Krebsforschung bestimmen.“
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Ticker vom 23.09.2026
Offenbar als Reaktion auf den Berichterstattungsboykott renommierter Medien hat das Weiße Haus den Streaming-Sender "Trump TV" gestartet. Zuvor hatte das Weiße Haus den Sendern CNN, MS NOW und "Politico" den direkten Zugang zum Weißen Haus entzogen.
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In Argentinien zieht Menschen der Internettrend „Aura-Farming“ auf die Straßen. Das Ziel ist, das Publikum mit Charisma für sich zu gewinnen. Das Event erinnere an die Discoszene der 90er-Jahre und das Voguing der queeren Community, berichtet die taz.
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Der Autokonzern Tesla weist Feuerwehrleute an, bei einem Unfall mit einem seiner selbstfahrenden Taxis unzählige Details zu beachten. Unter anderem müssten sie zwei separate Support-Hotlines anrufen.
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Donald Trump forderte vor der UN-Vollversammlung, nicht mehr von „künstlicher“, sondern von „Superintelligenz“ zu sprechen. Das Adjektiv „künstlich“ lasse die Technologie als „fake“ erscheinen. Eine langsamere KI-Entwicklung schloss der US-Präsident aus.
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Ticker vom 22.09.2026
Mit dem NDR und weiteren internationalen Medien hat Hackerin Lilith Wittmann zu den Firmengeflechten illegaler Onilne-Casinos recherchiert. Unterlagen aus Aufsichtsbehörden und Unternehmensregistern zeigen demnach, wie die Industrie trotz Regulierung wächst.
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Der von der EU-Kommission vorgelegte "EU Kids Act" bedeute "nichts Gutes für die Zukunft des freien und fairen Internets", kommentiert der Chaos Computer Club. Statt Kinder wirklich zu schützen, bedeute er einen "tiefen Grundrechtseingriff für alle".
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Der österreichische Schriftsteller Clemens J. Setz erklärt anlässlich seines aktuellen Gesprächsbands „Zukunft des Schreibens“ in einem angenehm unaufgeregten Interview, warum er KI hasst, aber so gar keine Angst vor der Zerstörung der Literatur durch diese Technologie hat.
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An der US-Grenze zu Mexiko starben mehr als 1.000 Menschen oftmals in Sichtweite von Kameras KI-gesteuerter Überwachungstürme, weil die Technologie daran scheitere, die Menschen zu erkennen oder Grenzbeamt:innen nicht auf deren Meldungen reagierten, so die MIT Technology Review.
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Zehn Jahre nach Start der chinesischen TikTok-Version Douyin habe die Plattform das Internet "wie kaum ein zweiter Dienst umgepflügt", bilanziert die Deutsche Presse-Agentur. Aus dem einst "belächelten Playback-Portal" sei eine "mächtige Kultur- und Shopping-Maschinerie" geworden.
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Die US-amerikanische Organisation für digitale Freiheitsrechte EFF kritisiert den von der EU-Kommission geplanten Kids Act. Er stelle Online-Dienste hinter Altersschranken, weite eingriffsintensive Alterskontrollen aus und untergrabe die Privatsphäre aller Nutzenden.
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Singapurs Bevölkerung soll mithilfe einer Kampagne weniger am Handy hängen und stattdessen täglich Bücher lesen. Im Rahmen eines auf fünf Jahre angelegten Pilotprojekts gibt es kleine Geldbeträge für Zeit, die Menschen mit Schmökern verbringen.
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Das Landeskriminalamt in Nordrhein-Westfalen warnt vor einer Betrugsmasche, bei der vermeintliche Finanzprofis Menschen in Messengergruppen locken, um sie dann zu "innovativen Investitionen" zu verleiten. Anschließend werden die Betroffenen aus den Chats geworfen.