Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 06.08.2026

    Wahl-O-Mat

    Einen Monat vor der Landtagswahl steht der Wahl-O-Mat für Sachsen-Anhalt bereit. Parallel dazu wirbt die Kampagne „Taktisch Wählen 2026“ mit einem Online-Tool dafür, durch taktische Stimmabgabe eine demokratische Mehrheit im Landtag zu erzielen.

  • taz

    Während auch Berlin Kameras mit KI-Überwachung plant, koordinieren Menschen in den USA online Widerstand gegen Kameras. Um nicht zu Straftaten aufzurufen, nutzen sie laut taz Verneinungen, etwa: Sich nicht von hinten nähern und Kabel zerschneiden.

  • fluter

    Seit Jahren wird die Journalistin Fatima Njoya im Netz von einem Mann verfolgt, mit dem sie auf einem einzigen Date war und an dem sie kein Interesse hat. Für den Fluter hat sie ihre Erfahrung aufgeschrieben.

  • Roland Meyer / Bluesky

    Das Bild von im Meer treibenden Schuhen stand sinnbildlich für die Schrecken des EU-Grenzregimes in Ceuta und wurde in den vergangenen Tagen oft auf Social Media geteilt. Wie sich jedoch herausstellt, ist das Bild KI-generiert.

  • Der Spiegel

    Wissenschaftler:innen bestätigen: Das vier Tonnen schwere Schrottteil einer SpaceX-Rakete ist auf dem Mond eingeschlagen, offenbar durch ein Versehen. Zuvor hatte der Konzern des US-Milliardärs Elon Musk das Missgeschick angekündigt.

  • ABC News

    Rechtsradikale in Australien können hetzerische Inhalte auf Facebook zu Geld machen, berichtet der öffentlich-rechtliche Rundfunk ABC News. Mutterkonzern Meta habe auf Anfrage ausweichend reagiert.

  • Die Zeit

    Marketing mit dem Faktor Angst: Nach OpenAI und Anthropic hat nun auch Meta vermeldet, dass eines seiner KI-Systeme aufgrund eines Fehlers ein anderes Unternehmen gehackt habe.

  • Mashable

    Die US-Stadt Winona (Minnesota) wurde zum Schauplatz des Widerstands gegen öffentliche Kamera-Überwachung: Innerhalb weniger Tage sollen dort alle acht Autokennzeichen-Leser des Herstellers Flock verschwunden sein.

  • SWR

    Baden-Württembergs Innenminister Manuel Hagel will nicht nur Verhaltensscanner und Live-Gesichtserkennung im Bundesland ausrollen, sondern auch Menschen im öffentlichen Raum über ihre Stimmen identifizieren. Das würde den Aufbau einer Abhör-Infrastruktur voraussetzen.

  • The Guardian

    Die Trump-Regierung und die Tech-Konzerne des Silicon Valley sind faschistisch, schreibt US-Journalist Gil Durán in seinem neuen Buch "The Nerd Reich". Wie der Guardian rezensiert, hofft der Autor auf Widerstand gegen die Milliardäre.

  • Ticker vom 05.08.2026

    taz

    Die von Innen- und Verteidigungsministerium finanzierte Cyberagentur sucht zum zweiten Mal einen "Projekt-Autor für einen Science-Fiction-Roman (m/w/d)". Die taz hat nachgefragt, wie viel Freiheit in der staatlich beauftragten Literatur stecken kann.

  • AlgorithmWatch

    Die Organisation AlgorithmWatch gibt grundlegende Tipps, wie sich Politiker:innen und ihre Angestellten vor Manipulation durch Chatbots schützen können, darunter: "Überprüfen Sie die Ausgaben des Chatbots." Und: "Beziehen Sie menschliche Expert*innen ein."

  • Science Media Center

    Berichte über Hacking-Angriffe nennen oft Russland oder China als Angreifer. Eindeutig ist die Zuordnung aber selten. Für das Science Media Center erklären Fachleute, warum und wie man differenzieren sollte, etwa mit Worten wie "mit hoher Sicherheit".

  • EFF

    Oft nutzen werbefinanzierte Apps sogenannte SDKs, Software-Pakete von Dritten. Mehrere erfassen standardmäßig Handy-Standortdaten. Über Werbenetzwerke und Databroker können die sensiblen Daten bei Behörden landen, die Menschen überwachen.

  • 404 Media

    Der von republikanischen US-Senatoren vorgelegte "Screen Act" könnte Online-Alterskontrollen ausweiten. Noch ist er in einem frühen Stadium. Rückenwind gibt es etwa von konservativen, christlich-nationalistischen und anti-pornografischen Gruppen.

  • Bloomberg

    Im Jahr 2021 habe TikTok seine Empfehlungs-Algorithmen nicht für alle entschärft, sondern Millionen US-Nutzer:innen als Vergleichsgruppe genutzt, berichtet Bloomberg mit Verweis auf interne Dokumente. Anlass ist der Fall eines Teenagers, der Suizid begangen hat.

  • Ticker vom 04.08.2026

    DW News

    Die Deutsche Welle spricht mit Miriam Afani, die von einem Influencer heimlich mit Smart Glasses gefilmt wurde. Instagram hat den Account inzwischen gesperrt, auf anderen Plattformen sind die Videos weiterhin zu sehen.

  • Reuters

    Schadet TikTok der mentalen Gesundheit junger Menschen? In drei weiteren Fällen wird darüber kein US-Gericht entscheiden, denn der Konzern hat sich erneut außergerichtlich geeinigt. Im US-Bundesstaat Kalifornien warten rund 2.600 weitere Fälle.

  • Der Spiegel

    Für wenige Stunden hat US-Konzern Apple den Messenger Telegram aus dem App Store verbannt, bis er beanstandete Inhalte über Kindesmissbrauch entfernt hatte. Der Spiegel ordnet den Schritt als außergewöhnlich ein.

  • taz

    Die Bundesregierung will das queere Jugendnetzwerk Lambda nicht mehr fördern. Ob Vernetzung, Beratung, Bildungsveranstaltungen oder das digitale Beratungsangebot Queersupport: "All das fällt nun weg", sagt die Geschäftsführerin im Interview.

  • ARD Sounds

    Wie wurde Alex Karp von einem zunächst linken Philosophen zum Trump-Komplizen - und das von ihm geführte US-Unternehmen Palantir zu einem der gefährlichsten Werkzeuge für Überwachungsstaaten? Das erzählt der Podcast „Inside Palantir“ in fünf Episoden.

  • Deutschlandfunk

    Deepfakes tragen zu einer Atmosphäre bei, "in der Menschen das Gefühl haben, dass sie gar nichts mehr glauben können, was sie online sehen und hören", sagt Deepfake-Forscherin Maria Pawelec (Uni Tübingen) in einem Beitrag über die Tücken der KI-Kennzeichnung.

  • Berliner Morgenpost

    Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD müssen nun vier „islamistische Gefährder“ in der Stadt elektronische Fußfesseln zur Aufenthaltsüberwachung tragen, drei Männer und eine Frau. Für den Begriff des Gefährders gibt es keine gesetzliche Definition.

  • Der Standard

    Migrant*innen, die nach Ceuta schwammen, glaubten, Spanien werde sie aufnehmen und von dort aufs europäische Festland lassen. Das Gerücht wurde von zahlreichen Accounts in Sozialen Medien gestreut.