Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 08.09.2026

    Which

    Seit Jahren weist das britische Verbraucherschutz-Medium Which dem Buchungsdienst booking.com nach, zu wenig gegen Betrug zu unternehmen. Zuletzt gelang es, den weltbekannten Wohnsitz britischer Premiers ungeprüft zur Buchung auf die Seite zu stellen.

  • tagesschau.de

    "Live long and prosper": Heute vor 60 Jahren wurde die erste Folge von "Star Trek" im US-Fernsehen ausgestrahlt. Von Beginn an habe die Serie das Publikum mit neuen Perspektiven auf eine bessere Zukunft fasziniert, so die Kulturwissenschaftlerin Rebecca Haar.

  • Bundestakt

    Das Projekt Bundestakt analysiert mit Hilfe von KI jede Plenarsitzung des Deutschen Bundestags und erklärt, was passiert ist. Zugleich werden Aussagen einem Fakten-Check unterzogen. Jede Veröffentlichung wird von Menschen freigegeben, verspricht das Projekt.

  • Reuters

    Erst seit wenigen Monaten sollen US-Soldat:innen im Nahen Osten das Werbe-Tracking auf ihren Geräten abschalten, um die Preisgabe ihrer Standortdaten zu stoppen. Das berichtet die Agentur Reuters mit Blick auf Erkenntnisse des demokratischen US-Senators Ron Wyden.

  • heise online

    Im US-Bundesstaat Kalifornien braut sich eine Sammelklage gegen Meta wegen seiner Überwachungsbrillen ("Smart Glasses") zusammen. Es geht unter anderem darum, dass Meta private Aufnahmen durch Dritte sichten ließ.

  • Right to Repair

    Vier von fünf Smartphones auf dem Markt schludern bei Angaben zur Reparierbarkeit. Das beklagt die Initiative "Right to Repair Europe", die sich für das Recht auf Reparatur starkmacht, nach einer eigenen Untersuchung.

  • VSquare

    Während der Orbán-Ära war Átlátszo eines der letzten unabhängigen Investigativmedien in Ungarn, die zu den Machenschaften der Regierung recherchierten. Anlässlich des 15. Geburtstages spricht der Gründer darüber, wie das Medium die Angriffe in dieser Zeit überlebt hat.

  • EDRi

    Mit ihrer eigens entwickelten Alterskontroll-App kann die EU-Kommission ihre Datenschutz-Versprechen nicht einhalten, warnt der Dachverband EDRi nach einer Analyse der App-Spezifikationen.

  • Der Standard

    Ein US-amerikanisches Start-up darf das Twitter-Logo und den Begriff "Tweet" verwenden, um eine eigene Plattform aufzubauen. Das hat ein US-Gericht entschieden. Twitter-Nachfolger X kann jedoch in Berufung gehen.

  • Die Zeit

    Nach jahrelangen Diskussionen sollen sich die 128 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen geeinigt haben, was sie unter autonomen Waffen verstehen. Die Definition ist die Grundlage, um verbindliche Regeln zu verhandeln.

  • heise online

    Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) steht zunehmend wegen Netzsperren unter Druck. Während die Bundesländer die Befugnisse ausweiten wollen, bremsen Verwaltungsgerichte die Behörde aus.

  • Reuters

    Die vier größten Mobilfunkanbieter Europas sollen mit dem Gedanken spielen, als Konsortium in den Satellitenmarkt einzusteigen. Demnach würden Deutsche Telekom, Orange, Vodafone und Telefonica einen Teil des Funkspektrums lizenzieren.

  • The Register

    Auch wenn EU-Länder bis Sommer Zeit hatten, die EU-Regeln zum Recht auf Reparatur umzusetzen, zeigen sich die Hersteller bislang behäbig. Die allermeisten schaffen es nicht, sich an die Vorgaben zu halten.

  • The Guardian

    Nach der Geröllflut sind die Stimmen von Menschen aus Tibet online fast völlig verstummt: Der Guardian beschreibt, wie die chinesische Operation „Clean Internet“ erfolgreich Informationen über die Katastrophe unterdrückt, die von Pekings offiziellen Darstellungen abweichen.

  • Schweizer Bundesrat

    Die Schweiz experimentiert mit dem Umstieg auf freie Software. Rund 3.000 Nutzer:innen in der Verwaltung sollen ab Ende 2027 eine souveräne Arbeitsplatzsoftware mit Office-Kernfunktionen nutzen können.

  • SWR

    Das Landgericht Mannheim hat ein Verfahren gegen Xavier Naidoo wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung eröffnet. Es geht unter anderem um antisemitische und Holocaust-leugnende Inhalte, die Naidoo über seinen Telegram-Kanal publiziert haben soll.

  • WDR

    In drei nordrhein-westfälischen Gefängnissen gibt es bald Internet light unter Aufsicht für die Gefangenen. Das soll auf das Leben nach der Haftanstalt vorbereiten, aber auch Gefangenentransporte reduzieren, die sonst etwa für Amtsgänge nötig sind.

  • Ticker vom 07.09.2026

    PsyPost

    Sogenanntes "Looksmaxxing" erfreut sich unter jungen Männern, die vermeintlich ihre Attraktivität steigern wollen, zunehmender Beliebtheit. Befeuert werde der Trend von Empfehlungsalgorithmen sozialer Medien, aber auch durch ein "koordiniertes System von Empörung" und kurze Video-Clips.

  • Verbraucherzentrale Bundesverband

    Die EU-Kommission evaluiert die Roaming-Verordnung, mit der sich im EU-Ausland so telefonieren lässt wie zu Hause. Dazu hat der vzbv Verbesserungsvorschläge: In Grenzregionen zu Ländern wie der Schweiz sollten Handynutzer:innen vor Kosten geschützt werden.

  • rest of world

    Nach seiner Promotion suchte James Maisiri einen Job - und bekam ein Angebot, eine KI zu trainieren. Doch sollte er dabei helfen, sich selbst zu ersetzen? Diese und weitere Fragen stellten sich dem Jobsuchenden beim maschinellen Bewerbungsprozess.

  • ABC

    Schüler:innen unter 14 Jahren dürfen in New York Citys öffentlichen Schulen vorerst keine Generative-KI-Werkzeuge mehr nutzen. Das Moratorium gilt für ein Jahr, während zeitgleich Pilotprojekte rund um Medienkompetenz laufen.

  • Chalmers University of Technology

    Rund 10 Prozent aller Anträge der vergangenen Legislaturperiode im schwedischen Parlament seien mit Hilfe von KI-Chatbots wie ChatGPT geschrieben worden, hat eine Studie ermittelt. Offengelegt wurde der Einsatz solcher Tools nicht.

  • Der Standard

    Spielzeuge mit integrierten Large Language Models finden ihren Weg in Kinderzimmer. Diese können Kinder verwirren und frustrieren. Außerdem sammeln sie teils permanent Daten für unbekannte Zwecke, zeigt eine neue Studie.

  • Golem

    Lieferando darf die Erstattung eines vorab gezahlten Trinkgeldes nicht pauschal ausschließen, hat das Kammergericht Berlin nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands entschieden. Lieferando hatte Trinkgeld auch nach Stornierung durch das Restaurant nicht erstattet.