Eine Familie aus Kentucky will ihr Farmland nicht für den Bau eines Rechenzentrums verkaufen, auch nicht zum Zehnfachen des aktuellen Werts. „Geld bedeutet nichts, wenn man kein Essen und kein Wasser hat und nicht atmen kann“, sagt die 82-jährige Matriarchin.
Ticker
Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.
-
Ticker vom 11.08.2026
-
Ticker vom 10.08.2026
Wer erinnert sich noch an HotBot, AltaVista oder Lycos in den 1990er-Jahren? Wie war das, als es Google noch nicht gab? Und wie fühlte sich das Web an, bevor die Suchmaschinenoptimierung vieles veränderte? Ars Technica mit einem nur leicht nostalgischen Rückblick.
-
Kameras eines Drohnenbootes der britischen Marine haben kontinuierlich eine chinesische IP-Adresse kontaktiert. Jetzt haben die Briten ihnen das Internet abgedreht.
-
In Europa gibt es derzeit viele Brände. Wer sich ein Bild davon machen will, kann über den Copernicus Browser auf aktuelle Satellitenbilder zugreifen. Ars Technica erklärt, wie das geht.
-
Influencer*innen zeigen ihre angebliche Begeisterung oft mit übertriebener Mimik und Gestik. taz-Autor Philipp Brandstädter hat einige dabei erwischt, wie sie sich dabei filmten, noch bevor sie den Song hörten, der das angeblich auslöst. Er ist sehr genervt.
-
Ein Gaskraftwerk, das Amazon für den Betrieb eines Rechenzentrums baut, soll 7,65 Gigawatt Strom liefern. Es wäre damit das klimaschädlichste Kraftwerk der USA.
-
Die Zahl der Widersprüche gegen Bürgergeld- und Grundsicherungsbescheide ist seit 2022 um 50 Prozent gestiegen. Grund für den Anstieg ist wohl auch KI-Nutzung. Ein Viertel der Widersprüche ist erfolgreich.
-
Menschen, die Videos posten, die sie mit Smart Glasses gedreht haben, bekommen viele negative Kommentare. Einer sagt sogar, dass ein derartiges Video ihn Follower gekostet habe.
-
Ticker vom 09.08.2026
Auf Instagram prangert der Creator Malik Yannick "gut situierte Linke an, die sich oft lieber mit Klassenkampf schmücken, als ihn wirklich zu führen", schreibt die taz und empfiehlt seine bislang 42 Beiträge.
-
Ticker vom 08.08.2026
Ute Eiling-Hütig (CDU), Bildungsministerin von Rheinland-Pfalz, will ab Februar 2027 ein Handy-Verbot an Schulen bis zur 10. Klasse, auch in der Pause. Sie spricht von "Daddeln". Die Landesvertretung der Schüler*innen ist dagegen.
-
Trotz Milliarden-Investitionen entstehen in den USA weniger Rechenzentren als geplant. CNN nennt Gründe: Es gebe nicht genug Material, Energie und Arbeitskraft - und in mehreren Bundesstaaten Widerstand aus Politik und Bevölkerung.
-
Ticker vom 07.08.2026
Anbieter von Glasfaser und Mobilfunk könnten ihre Netze freiwillig für die Konkurrenz öffnen, schlagen Branchenverbände vor. Der Vorstoß könnte staatliche Regulierung abwenden, ordnet die Deutsche Presse-Agentur ein.
-
In der Browser-App FreiFahren melden Freiwillige, wo in Berlin gerade Fahrkarten kontrolliert werden. Die Verkehrsbetriebe kritisieren das als "unsolidarisch". Der Entwickler denkt laut taz-Interview an Menschen, "die in prekären Umständen leben und nicht die Mittel für ein Ticket haben".
-
Antifa-Initiativen in Sachsen-Anhalt bereiten sich auf eine mögliche Machtübernahme der als gesichert rechtsextrem eingestuften AfD vor, unter anderem mit Vernetzung, Demos und Chatgruppen, die etwa Geflüchtete vor AfD-Ständen warnen.
-
-
Seit 70 Jahren nennen Forschende und Unternehmer:innen konkrete Zeitpunkte für das Aufkommen der künstlichen Superintelligenz, das oftmals mit fatalen Folgeentwicklungen einhergeht. Ein Archiv sammelt nun widerlegte und noch offene Prognosen.
-
Fußgänger:innen, die Schatten wollen, können in rund 80 deutschen Städten gezielt nach kühleren Routen suchen. Das Heidelberg Institute for Geoinformation Technology hat eine entsprechende Navi-App entwickelt, die OpenStreetMap-Daten nutzt.
-
Ein Mensch fährt mehrfach von einem Staat, in dem Marihuana erlaubt ist, in einen anderen, der es verbietet. Für US-Polizisten, die das Verhalten über Kennzeichenscanner wahrnahmen, reichte das aus, um die Person bei der nächsten automatischen Lokalisierung zu durchsuchen.
-
Ein US-Start-up will mit externen Sensoren Gedanken aus Hirnen extrahieren. Wer seinen Kopfinhalt als Trainingsdaten bereitstellt, bekommt 50 Dollar.
-
Walmart hat angeblich die Stimmen von Kund*innen des Telefonservice analysiert, sie darüber identifiziert und ihr Verhalten kategorisiert. In Illinois wird das Unternehmen deswegen verklagt.
-
Überwachungs-Brillen müssen draußen bleiben: Im Vereinigten Königreich verbieten laut Guardian erste Pubs und Theater Metas "smarte" Brillen, mit denen Menschen heimlich andere filmen können.
-
"Der Fall Ceuta dürfte zu den folgenschwersten bekannten Beispielen gehören, bei denen Desinformationen eine humanitäre Katastrophe mit ausgelöst haben", analysiert Belltower News. Desinformation habe eine soziale Dimension, weil sie Hoffnung schüre.
-
Auf 131 Seiten warnt die französische Soziologin Asma Mhalla in "Cyberpunk" vor einem "hypermodernen Faschismus". Die taz rezensiert: "Bei all dem Insistieren darauf, dass wir in einer ganz neuen Welt leben, findet sich in dem Text wenig Neues."
-
Mitarbeiter*innen der ungarischen Nachrichtenagentur MTI haben ein fast 500 Seiten umfassendes Dossier vorgelegt. Es dokumentiert, wie die abgewählte FIDESZ-Regierung über Jahre Berichterstattung anordnete, verfälschte oder unterdrückte. Jetzt soll eine interne Untersuchung folgen.