An Polizeien verteilte Handlungsanleitungen für Straßenkontrollen, überwachte Social-Media-Profile und sonstige Schikanen: Die Polizei Chemnitz lässt offenbar kaum etwas unversucht, um den Adenauer-Protestbus des Zentrums für politische Schönheit aus dem Verkehr zu ziehen.
Ticker
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Ticker vom 02.09.2026
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Anlässlich des Gesetzentwurfes zu automatisierter Datenanalyse argumentiert Lena Rohrbach von Amnesty International für menschenrechtliche Grenzen - "weil menschliche Grenzen obsolet werden".
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Die hessische Landesregierung hat ein "Bildungschancenpaket" vorgestellt. Teil davon ab dem nächsten Schuljahr: In der vierten Klasse sollen Schüler:innen einen Medienführerschein machen, in Klasse 5 wird es das Fach "KI und Digitale Welt" geben.
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GoPro, ein US-Hersteller von Action-Kameras, bekräftigt nach der Übernahme durch eine Holdinggesellschaft den Plan, sich auch dem Markt für Kriegsgerät zuzuwenden.
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Auf der einen Seite ächzen Gerichte unter LLM-generierten Klagen und Schriftsätzen oft fragwürdiger Qualität, auf der anderen Seite testet die Justiz selbst automatisierte Helfer. Der Radioreport Recht spricht mit Fachleuten über "KI in der Justiz".
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Als erstes Bundesland will Hamburg die Überwachungsbrillen von Meta & Co. in Bädern und Bahnen verbieten.
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Ticker vom 01.09.2026
Von der Polizei genutzte Analyse-Systeme wie Palantir verschieben Macht "vom demokratisch kontrollierten Staat zu privaten Firmen, im schlimmsten Fall zu Konzernen außerhalb Europas", warnt der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber.
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Südkorea rollt mit seinem "KI für Alle"-Programm freizügigen Zugang für alle Bürger:innen zu Chatbots aus heimischer Produktion aus. Ziel ist vor allem, generative KI aus Südkorea in die Verwaltung zu pflanzen.
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Sony Music und Warner Music verklagen den KI-Anbieter Anthropic. Er soll unerlaubt urheberrechtlich geschütztes Material zum Training seiner KI-Systeme verwendet haben.
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Amazon soll von seinen Werbekunden heimlich zu viel für Anzeigen kassiert haben. Das wirft die US-Handelsaufsicht FTC gemeinsam mit 22 Bundesstaaten dem Online-Riesen vor und reicht Klage ein.
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Analyse-Software wie die des US-Anbieters Palantir ist ein "Türöffner für die Dystopie", argumentieren zwei Strafrechtler:innen. "Als problematisch gelten dann bereits Personen und Orte, die statistisch betrachtet ein erhöhtes Risiko für abweichendes Verhalten aufweisen."
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Mit angeblich nur zu Werbezwecken erhobenen Handy-Standortdaten lassen sich Menschen identifizieren, etwa über Häufungen von Ortungen bei Wohnort und Arbeitsplatz. Mit großen Sprachmodellen ("KI") klappt das automatisch, warnen Schweizer Forschende nach einem Test mit simulierten Daten.
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Ticker vom 31.08.2026
Google ändert nach Druck aus Brüssel seine Spam-Richtlinien. Das Unternehmen hatte manche Nachrichtenseiten in seinen Suchergebnissen schlechter gestellt, wenn sie gesponsorte Inhalte verbreitet haben.
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Die EU-Kommission stuft ChatGPT als sehr große Suchmaschine (VLOSE) und Reddit sowie Roblox als sehr große Online-Dienste (VLOP) ein. Damit gelten für sie strengere Auflagen nach dem Digital Services Act.
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Die Schweiz hält weiterhin am Vorhaben fest, ein Transparenzregister für Unternehmen einzurichten. Nach dem jüngsten Hack eines vergleichbaren Registers in Liechtenstein hatte die Industrie darauf gedrängt, die Pläne einzustampfen.
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OpenAI macht wieder Werbung in eigener Sache und fordert gemeinsam mit gut 120 weiteren Unternehmen, weltweit die IT-Sicherheit zu stärken. Das Zeitfenster, um sich rechtzeitig gegen KI-gestützte Angriffe zu wappnen, schließe sich bald.
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US-Kriegsminister Pete Hegseth hat heimlich eine Reihe konservativer Militärveteranen angestellt, die ihr Geld als Online-Influencer verdienen. Mutmaßlich geht es darum, auf X und anderen sozialen Netzen Kulturkampf-Propaganda zu verbreiten.
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Das Parlament des US-Bundesstaats Kalifornien hat die gesetzlichen Vorschriften für Alterskontrollen für Open-Source-Betriebssysteme deutlich entschärft. Gouverneur Gavin Newsom muss das neue Gesetz nun noch bestätigen.
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Google reagiert unverzüglich auf die jüngste Kapriole Donald Trumps, wegen eines Streits mit Kanada den Ontariosee in "Lake America" umzubenennen. Der Dienst zeigt Nutzer:innen den dekretierten Namen. "Opportunistische Faktenverzerrung", kommentiert der Spiegel.
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Die Frauen Union der CDU in Nordrhein-Westfalen setzt sich für ein härteres Vorgehen gegen digitale Gewalt ein als es der Gesetzentwurf der Bundesregierung vorsieht. Es müsse unter anderem einfacher werden, Anzeige zu erstatten.
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Das US-Finanzministerium verweigert Journalisten von New York Times, Wall Street Journal und der Agentur Bloomberg die Akkreditierung für das G20-Treffen der Finanzminister und Zentralbanker in den USA. Die Medienhäuser reagieren: Der verwehrte Zugang untergrabe die Medienfreiheit.
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Gestern endete die weltgrößte Computerspiel-Messe Gamescom, die insgesamt 368.000 Menschen besuchten. Auch der Bundesnachrichtendienst war in Köln vor Ort und warb mit dem Spiel "BND-Legenden: Operation Blackbox" um Nachwuchs.
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Die Bedrohung durch Datenbroker und unreguliert herumschwirrende persönliche Daten gelangt zunehmend ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Das CPJ widmet dem Themenfeld ein ausführliches Stück mit Fokus auf Journalist:innen, auch auf Basis von netzpolitik.org-Recherchen.
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Boomende Wett-Marktplätze wie Kalshi und Polymarket können wie Glückspiel-Angebote reguliert und eingezäunt werden, hat ein US-Bundesgericht entschieden. Der Fall könnte vor dem Supreme Court landen.