Seit April fehlen Teile des Online-Archivs der Bundestagswebsite, betroffen ist der Zeitraum zwischen 2005 bis 2016. Hintergrund sind "urheberrechtliche Risiken", die händisch geprüft werden müssten.
Ticker
Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.
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Ticker vom 27.08.2026
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OpenAI hätte den vermeintlich spektakulären "Ausbruch" von KI-Agenten, die Sicherheitslücken finden sollten, eher entdecken können. In einem Bericht gesteht das Unternehmen ein: „Frühe Anzeichen […] hätten eine frühzeitigere Reaktion auslösen können“.
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Worauf fußt die Annahme der EU-Kommission, dass Rechenzentrums-Kapazitäten in Europa verdreifacht werden müssen? Ein Blogger hat sich durch Policy Papers und Studien gewühlt: Die Zahl stammt ursprünglich von einer Firma, die mit Rechenzentren Geld verdient.
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Hamburg ersetzt zwei Polizeihubschrauber durch Drohnen. Ziel ist laut Polizeipräsident Schnabel, ein "flächendeckendes Drohnennetz über Hamburg zu spannen". So ließen sich etwa Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr besser verfolgen.
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55 Prozent der 12- bis 17-Jährigen in Deutschland befürworten eine Altersgrenze für soziale Medien, zeigt eine Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse. Ob sie auch strenge Alterskontrollen befürworten, wurde laut Auswertung nicht gefragt.
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Wie priorisieren TikToks Algorithmen politische Inhalte und gibt es regionale Unterschiede? Da hierzu trotz Digital Services Act noch immer nicht genug Infos vorliegen, bittet das Weizenbaum-Institut anlässlich der Wahlen in Ostdeutschland um Datenspenden.
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Bund und Länder steuern bei der Reform der Datenschutzaufsicht wohl auf einen Konflikt zu. Zu einer Gesetzesinitiative des Bundesrates für eine Vereinfachung der föderalen Aufsichtsstruktur sagt die Bundesregierung nun, sie werde bald lieber einen eigenen Entwurf vorlegen.
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Mobilfunknetze haben laut BR-Recherchen bei Telefonaten sensible Gerätedaten an die Anruferseite übertragen, noch bevor jemand abgehoben hat. Inzwischen ist die Sicherheitslücke in deutschen Mobilfunknetzen behoben.
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Der Meta-Konzern soll massenhafte Entlassungen zugunsten sogenannter KI geplant haben. Unter anderem nach Unruhen in der Belegschaft sei das Vorhaben auf den letzten Metern geplatzt.
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Ticker vom 26.08.2026
In einem Essay fordert Microsoft-Gründer Bill Gates einen politischen Wandel, um den Gefahren sogenannter KI zu begegnen. Manche Bereiche müssten Menschen vorbehalten sein. Der Multi-Milliardär will deshalb auch mit Chinas Präsident verhandeln, wie die Agentur Reuters berichtet.
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Laut Verbraucherzentrale Bundesverband berichten Menschen von hohem Kaufdruck und Glücksspiel-Mechanismen bei sogenannten Lootboxen. Die EU-Kommission solle beim geplanten Gesetz über digitale Fairness verbindliche Regeln schaffen.
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Die Betreiber des Analyse-Tools Viral App haben die Social-Media-Reichweite von Parteien zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt untersucht. Demnach dominieren Kurzvideos der als gesichert rechtsextrem eingestuften AfD auf TikTok, Instagram, Facebook und YouTube.
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Führende KI-Anbieter müssen der EU-Kommission mehr Informationen zu Sicherheit und Urheberrecht liefern, bestätigt Digitalkommissarin Henna Virkkunen gegenüber Euractiv. Damit nimmt die Kommission erstmals dieses Instrument aus der KI-Verordnung in die Hand.
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Meta hat im Streit über die Gefahren sozialer Medien für Kinder und Jugendliche mit mehreren US-Bundesstaaten einen Vergleich geschlossen. Der Konzern zahlt rund 17 Mrd. US-Dollar und entgeht damit einem Prozess.
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Amazon schließt nach 21 Jahren „Mechanical Turk“. Amazon-Gründer Jeff Bezos hatte die Gig-Working-Plattform einst als „artificial artificial intelligence“ bezeichnet. Nun drängen KI-Werkzeuge sie offenbar vom Markt.
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Detektoren versprechen, versteckte Kameras, Mikrofone und weitere Werkzeuge zur heimlichen Überwachung zu entdecken. Eine Studie kommt jedoch zum Schluss, dass sie unzuverlässig sind und fordert, stattdessen den Verkauf von Späh-Tools zu regulieren.
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In die australischen Charts darf nur noch wesentlich von Menschen gemachte Musik. Die neue Maßnahme gegen KI-generierte Klänge hat der zuständige Branchenverband ARIA in seinem Verhaltenskodex verankert.
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Die norwegische Regierung will Überwachungsbrillen strenger regulieren und dafür zunächst eine Expert:innen-Gruppe einsetzen. Verboten werden könnten etwa Funktionen für biometrische Gesichtserkennung in der Öffentlichkeit.
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Beim potenziell wegweisenden Prozess um suchtfördernde Mechanismen auf Instagram und Facebook will Mutterkonzern Meta offenbar einen Vergleich mit den klagenden US-Bundesstaaten heraushandeln. Das berichtet Bloomberg News mit Verweis auf Insider.
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Ticker vom 25.08.2026
Umgerechnet rund 25 Millionen Euro soll das soziale Netz TikTok bezahlen, entschied die brasilianische Datenschutzbehörde. Ihr zufolge habe der Online-Dienst die Daten Minderjähriger ohne Rechtsgrundlage verarbeitet.
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Diverse Datenanalysen deuten darauf hin, dass der KI-Boom nicht zu einer "Demokratisierung" von Wissen führt, sondern die Schere zwischen Arm und Reich weiter aufmacht. Das könnte zu politischen Spannungen führen, fürchten etwa Investment-Banker und Ökonomen.
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Hunderte Millionen Euro Budget und gerade mal fünf neu aufgestellte Funkmasten: Der Bundesrechnungshof übt scharfe Kritik an der einst von Ex-Infrastrukturminister Andi Scheuer gegründeten Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft.
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Die britische Supermarktkette Sainsbury’s legt bis auf Weiteres die KI-Gesichtserkennung auf Eis. Dort schlug das System von Facewatch Alarm, weil es einen Kunden fälschlicherweise als bekannten Dieb identifizierte.
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US-Präsident Trump hat jüngst Anteile an SpaceX erworben. Das Raumfahrtunternehmen des mit Trump verbündeten Milliardärs Elon Musk war kurz zuvor an die Börse gegangen und profitiert von staatlichen Aufträgen.