Hinter verschlossenen Türen hat der Digitalausschuss des Bundestags gestern über die Databroker Files gesprochen. "Das Innenministerium schloss ausdrücklich nicht aus, dass Sicherheitsbehörden solche Werbedatenbanken nutzen", berichtet Linken-Abgeordnete Donata Vogtschmidt.
Ticker
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Ticker vom 23.04.2026
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Unter anderem mit Geld aus der EU rüstet die Ukraine zunehmend mit Kriegsrobotern auf. Mit werblichem Unterton und ohne kritische Auseinandersetzung mit den neuen Tötungsmaschinen berichtet Politico von einer "Evolution" der Kriegsführung.
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Nutzer:innen in der Türkei müssen sich künftig mit Ausweis und Klarnamen gegenüber Online-Diensten identifizieren, eine anonyme Nutzung soll nicht mehr möglich sein. Zudem sollen Minderjährige unter 15 Jahren aus sozialen Medien fliegen.
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Ticker vom 22.04.2026
Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt Bundestagsabgeordnete vor der laufenden Phishing-Kampagne, die vorrangig auf den Messenger Signal zielt. Wie auch niederländische Geheimdienste vermutet das BfV laut Spiegel (€) eine russische Urheberschaft.
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Laut internen Dokumenten entwickelt das US-Heimatschutzministerium eine eigene „smarte“ Brille. Damit sollen etwa ICE-Agenten in Echtzeit ermitteln können, ob jemand Staatsbürger:in ist.
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Nach dem Absturz des Aktienkurses des Trumpschen sozialen Netzwerks Truth Social muss der bisherige Chef, Devin Nunes, seinen Hut nehmen. Der Online-Dienst gilt als digitales Megaphon des US-Präsidenten, ohne nennenswerte Umsätze einzufahren.
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Im Umfeld der Deutschen Telekom fanden heute Hausdurchsuchungen statt. Ein Mitarbeiter einer Tochterfirma soll einem Bauunternehmen Aufträge für den Glasfaser-Ausbau zugeschanzt und dafür Geld erhalten haben.
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Das Mastodon-Team erhält 614.000 Euro vom staatlichen Sovereign Tech Fund. Unter anderem soll damit die Entwicklung von Ende-zu-Ende-verschlüsselten Nachrichten und die automatisierte Erkennung von Inhalten finanziert werden.
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Der kommende Digital Networks Act müsse das offene und freie Internet erhalten und keine Kompromisse bei der Netzneutralität eingehen, fordern Verbraucherschützer:innen. Auch dürfe es keine Abstriche beim Kundenschutz geben.
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ChatGPT soll einem Mörder in Florida dabei geholfen haben, die richtige Munition und Strategie für seinen Angriff zu wählen. Nun hat ein Staatsanwalt Ermittlungen aufgenommen, OpenAI bestreitet die Vorwürfe.
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Meta beginnt, die Tastenanschläge und Mausbewegungen seiner Mitarbeiter:innen aufzuzeichnen und für KI-Training auszuwerten. Langfristig will Meta auf „agentische KI“ setzen, bei der Software möglichst autonom arbeitet.
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Das "ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung" hat die Digitalausgaben des Bundes 2025 untersucht. Demnach habe der Bund vieles per Sondervermögen bestritten. "Das wirft die Frage auf, von welcher Dauer dieses verstärkte Engagement für Digitalisierung ist."
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Die britische Medienaufsicht Ofcom hat ein Verfahren gegen Telegram eingeleitet. Die Beamt:innen prüfen nun, ob der Messenger seine Pflichten einhält, um die Verbreitung von Kindesmissbrauchsmaterial zu verhindern.
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Auf EU-Ebene will Deutschland Regeln für industrielle KI abbauen. Zehn EU-Mitgliedstaaten halten dagegen, berichtet Politico mit Verweis auf ein entsprechendes Papier und Diplomat:innen, darunter die Niederlande, Spanien, Griechenland, Portugal und Österreich.
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Die Grünen im Bundestag wollen laut Positionspapier ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre. Für Alterskontrollen brauche es eine "rechtssichere, verlässliche, diskriminierungsfreie, datensparsame und grundrechtsschonende Lösung". Diese Technologie existiert nicht.
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Unter anderem das Gesetz über digitale Dienste (DSA) hat Kompetenzen der Landesmedienanstalten Richtung EU-Kommission verlagert. Nun will die Medienaufsicht bei der Reform der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMD-RL) wieder mehr zu tun bekommen.
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Ticker vom 21.04.2026
Besitzer:innen von älteren Smartphones sind ab dem 1. Juli wegen Sicherheitsanforderungen von E-Rezept und elektronischer Patientenakte (ePA) ausgeschlossen. Betroffen sind alle, deren Gerät mit Android 13 oder einer älteren Version läuft.
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Deezer erhält nach eigenen Angaben täglich rund 75.000 KI-generierte Musiktracks. Das entspreche etwa 44 Prozent aller Uploads.
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Netflix will, dass deutsche Synchronsprecher:innen ihre Stimmen unentgeltlich für KI-Trainings hergeben. Der Bundesverband Schauspiel will kooperieren, der Verband Deutscher Sprecher nicht. Eine "neutrale Stelle" soll nun vermitteln.
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Die Türkische Gemeinde in Deutschland hat Bundesinnenminister Dobrindt vorgeworfen, die Polizeiliche Kriminalstatistik zur Stimmungsmache gegen Migrant:innen zu nutzen. Es sei wichtig, den Fokus auf den Bildungsweg oder sozioökonomischen Hintergrund richten.
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Trotz massiver Investitionen in KI sehen 90 Prozent der Unternehmen keinen messbaren Einfluss auf Beschäftigung oder Produktivität. Offenbar weist der KI-Hype Parallelen zum Solow-Produktivitätsparadoxon der 1980er-Jahre auf.
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Wenige Monate vor den Zwischenwahlen sind in den USA mehrere Hundert KI-generierte "Influencer:innen" auf TikTok, Instagram und YouTube aufgetaucht. Sie machen ähnliche Grammatikfehler, haben teilweise eine hohe Reichweite und werben für Donald Trump.
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Im Tauziehen rund um Überwachungsbefugnisse für US-Geheimdienste konnte sich der Kongress bislang nicht auf eine anstehende Verlängerung der „Section 702“ einigen. Die regelt die Überwachung im US-Ausland, betroffen sind aber auch US-Amerikaner:innen.
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Die britische Regierung erwägt offenbar, den Vertrag mit dem Überwachungskonzern Palantir zu kündigen. Für 330 Millionen Pfund sollte das Unternehmen das Gesundheitssystem aufmöbeln, dagegen regt sich aber zunehmend Widerstand.