Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 03.04.2026

    taz

    Yasmina Ramdani hat als Expertin zu digitaler sexualisierter Gewalt mit Tausenden Kindern und Jugendlichen gesprochen. Der taz erzählt sie, wie sie Schüler:innen erreicht, wie Lehrkräfte auf ihre Arbeit reagieren und was Eltern tun können.

  • Der Standard

    Der Chef der größten US-Krankenhauskette will Radiolog:innen mit sogenannter Künstlicher Intelligenz ersetzen. Fachärzt:innen warnen davor, den Marketing-Versprechen der KI-Industrie auf den Leim zu gehen. Studien zeigen: Die Lage ist kompliziert.

  • Ticker vom 02.04.2026

    BMDS

    Mit einer überarbeiteten Gigabit-Richtlinie hat das Digitalministerium den diesjährigen Förderaufruf für den Glasfaserausbau gestartet. Insgesamt soll vom Bund über eine Milliarde Euro an regionale Ausbauprojekte fließen.

  • Reuters

    Die italienische Überwachungsfirma Asigint, Tochter der SIO-Gruppe, soll rund 200 Nutzer:innen eine gefälschte WhatsApp-Version untergejubelt haben, mutmaßlich um sie auszuspionieren.

  • The Washington Post

    Die Washingtoner Konferenz „Hill and Valley“ hat sich zu einem wichtigen Forum für Vernetzung zwischen rechten Tech-Baronen und der Trump-Regierung entwickelt. Ein Hintergrundbericht gibt Einblick, in welche Richtung sich diese Blase bewegt.

  • Ofcom

    Der britischen Medienaufsicht zufolge posten Erwachsene im Vereinigten Königreich seltener auf sozialen Medien: 2024 waren es demnach 61 Prozent, inzwischen nur noch 49 Prozent.

  • OAIC

    Australien plant ein Gesetz zum besseren Datenschutz von Minderjährigen. Das Vorhaben könnte jedoch Alterskontrollen im Netz zementieren. Denn manche Dienste sollen das Alter von Nutzer*innen prüfen, um ihr altersbedingtes Datenschutz-Niveau zu ermitteln.

  • Razom

    Der französische KI-Konzern Mistral AI hat einen dreijährigen Vertrag mit dem französischen Verteidigungsministerium abgeschlossen. Demnach sollen dessen KI-Produkte in die Prozesse französischer Streitkräfte integriert werden – und womöglich zur Blaupause für die EU werden.

  • Open Access Government

    Mit Open Research Europe (ORE) bietet die EU eine Open-Access-Plattform für wissenschaftliche Beiträge an. Nun soll sich die Initiative weiter öffnen und insgesamt besseren Zugang für Forscher:innen gewährleisten.

  • The New York Times

    Eigentlich soll die US-Finanzaufsichtsbehörde SEC den Markt beaufsichtigen. Doch das Führungspersonal schmiegt sich auffällig an die Kryto-Branche an, die so überrascht wie erfreut ist.

  • The Washington Post

    Israels Streitkräfte nutzen ein umfassendes technisches Arsenal, um gezielt Mitglieder der iranischen Führungsspitze zu töten. Die Strategie könnte sich jedoch als Schuss ins eigene Knie entpuppen, analysieren Fachleute.

  • Bundeskanzleramt

    Die Bundesregierung in Österreich drängt auf ein EU-weites Social-Media-Verbot bis 14 Jahre mit Alterskontrollen. Ein offener Brief soll der EU-Kommission Druck machen.

  • Ticker vom 01.04.2026

    Belltower News

    Rechtsextreme und Verschwörungsaktivist*innen nutzen die aktuelle Debatte um Collien Fernandes und sexualisierte Gewalt für menschenfeindliche Narrative, analysiert Belltower News. Betroffene erfahren damit "Instrumentalisierung statt Solidarität".

  • heise online

    Der demokratisch regierte US-Bundesstaat Kalifornien bringt schärfere Regeln für sogenannte KI auf den Weg. Damit stellt sich Gouverneur Gavin Newsom gegen Deregulierungs-Bestrebungen von Präsident Donald Trump.

  • beck-aktuell

    Der Bundesgerichtshof hat den Datenschutz von Menschen gestärkt, die im Handelsregister stehen. Im konkreten Fall durften zwei Geschäftsführer ihre Unterschriften und Privatadressen nachträglich entfernen lassen.

  • heise online

    Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Bamberg muss TikTok es Nutzer:innen auf seiner Webseite erleichtern, die Nutzung personenbezogener Daten für die Auswahl angezeigter Videos auszuschalten. Das Unternehmen wird wohl Revision gegen das Urteil einlegen.

  • tagesschau.de

    Der Bayerische Rundfunk und Partnermedien haben recherchiert, wer hinter gefälschten Paket-SMS steckt, die Menschen auf auf betrügerische Websites locken. Die Spur des Netzwerks führte nach China, es gehe um ein Ökosystem mit Tausenden Akteur*innen.

  • rbb

    Weil Einkaufsmöglichkeiten auf dem Land rar sind, machen in Brandenburger Dörfern mehr und mehr automatisierte Läden auf, die 24/7 geöffnet sind. Der rbb gibt einen Überblick über diese neue Form der digital gestützten Nahversorgung.

  • LTO

    Die vom Justizministerium geplanten Verschärfungen für bildbasierte Gewalt sind "aus mehreren Gründen ärgerlich", kommentiert eine Juristin für LTO. "Statt eine Norm zu schaffen, die grundsätzlich unbefugte sexualisierte Abbildungen unter Strafe stellt, wird es noch kleinteiliger."

  • The Register

    Anthropic hat versehentlich den gesamten Quellcode von Claude Code offengelegt. Der Quellcode wurde in einem GitHub-Repository gesichert, das inzwischen zigtausend Mal gespiegelt wurde.

  • Verfassungsblog

    Die Bundesregierung will biometrische Fotofahndung im Netz. Im Verfassungsblog listet eine Juristin Zweifel auf. "Unklar bleiben die Datenbasis, die eingesetzten Systeme, die Kontrolle der Ergebnisse und die rechtlichen Grenzen des biometrischen Abgleichs."

  • Süddeutsche Zeitung

    Die für die Anzeige von Collien Fernandes zuständige Staatsanwaltschaft auf Mallorca plädiert dafür, das Verfahren nach Deutschland zu übergeben und folgt damit den Argumenten von Christian Ulmens Verteidigerteam. Sollte die Richterin zustimmen, würde die Angelegenheit in Spanien nicht weitergeführt.

  • Deutschlandfunk

    Der Senat in Frankreich ist für ein Social-Media-Verbot bestimmter Plattform bis 15 Jahre. Die Nationalversammlung will einen pauschaleren Ansatz. Nun geht der Plan zum Vermittlungsausschuss. Die Vereinbarkeit mit EU-Recht ist fraglich.

  • heise online

    In den Bundesländern stehe eine "Demontage der Transparenzrechte" bevor. Nach Berlin wollen demnach etwa auch Schleswig-Holstein, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern einschränken, was staatliche Stellen offenlegen müssen.