Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 02.10.2026

    heise online

    Ein Jahr seitdem unter anderem Arztpraxen die elektronische Patientenakte (ePA) befüllen müssen, zieht heise online Bilanz: Menschen tun sich bei der Anmeldung schwer, eine Vertreterin der Ärzteschaft spricht von einem "milliardenteuren Flop".

  • Techcrunch.com

    Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom hat von seinem Vetorecht Gebrauch gemacht und einen Gesetzentwurf zurückverwiesen, der die heimliche Aufzeichnung von Personen mit tragbaren Aufnahmegeräten wie Metas "Spanner-Brillen" für rechtswidrig erklärt hätte.

  • Die Zeit

    Die Bundeswehr will ein Drohnenregiment mit 600 Personen aufbauen. Geplant sind "unbemannte Systeme" in der Luft und an Land, die unter anderem gegnerische Drohnen abfangen können.

  • taz

    Aktuelle Satellitenbilder zeigen das Ausmaß der Zerstörung in Gaza durch Angriffe Israels nach dem Hamas-Terrorangriff am 7. Oktober 2023, berichtet die taz anhand von Screenshots.

  • LTO

    Der Bundesgerichtshof hat die Rechte von Verbraucher:innen gestärkt, wenn Anbieter ein Abo ohne ausreichende Transparenz verteuern. Im Fall von Amazon Prime wird der Preis für manche Altkund:innen wieder sinken.

  • tagesschau.de

    Seit Jahren soll die private Handynummer eines BND-Vizepräsidenten im Netz kursieren, wie WDR und SZ berichten. Trotz des öffentlichen Leaks habe der Top-Spion die Nummer bis kurz vor Veröffentlichung der Recherche weiter genutzt.

  • WiWo

    Die Bundesnetzagentur hat strengere Regeln für kritische Infrastruktur auf den Weg gebracht. Damit öffnet sie "die Tür für ein Huawei-Verbot in Deutschland", schreibt die Wirtschaftswoche mit Blick auf Mobilfunknetze.

  • EU-Kommmission

    Unter anderem mit flächendeckenden Alterskontrollen (EU Kids Act) will die EU-Kommission Kinder- und Jugendschutz im Netz umgestalten. Interessierte können bis zum 26. November schriftliches Feedback einreichen.

  • heise online

    US-Präsident Donald Trump hat sich mit den Chefs von KI-Konzernen auf eine windelweiche Vereinbarung zur Selbstregulierung geeinigt. heise online kommentiert sarkastisch: Die KI-Apokalypse werde "auf einer einzigen DIN-A4-Seite abgewendet".

  • Ticker vom 01.10.2026

    taz

    Das Welternährungsprogramm (WFP) der UN wurde im Mai Ziel eines Cyberangriffs, dabei sind sensible Daten von rund 600.000 Haushalten im Gazastreifen abgeflossen. Die Bundesregierung müsse sich stärker für Aufklärung einsetzen, fordert nun die Linkspartei.

  • Wired

    Das Magazin Wired hat 634 Frauen in der Tech-Branche zu ihren Arbeitsbedingungen, Belästigung und KI-Nutzung befragt. Die wütenden, zufriedenen und verzweifelten Antworten sind in einem schön illustrierten Text aufbereitet.

  • Bundesamt für Justiz

    Ab heute gibt es für Privatleute auch digitale Führungszeugnisse. Dafür muss man nicht mehr aufs Amt, braucht aber ein BundID-Konto.

  • Golem

    Neuwagen und ihre Begleit-Apps übermitteln Daten der Fahrenden an Amazon, Google, Meta, Microsoft, Pinterest, Snap und Yahoo, wie Forscher:innen in den USA im Rahmen einer Studie herausfanden. Die Daten werden auch mit Werbeprofilen verknüpft.

  • TechCrunch

    "Wir wissen, dass RSS schon seit langem ein beliebter Teil des offenen Internets ist", teilt Reddit mit – und will dennoch ab 13. November keine RSS-Feeds mehr anbieten. Das Unternehmen will damit vor dem Hintergrund des KI-Hypes massenhaftes Scraping eindämmen.

  • heise online

    Für reales Geld käufliche Fantasie-Währungen in Spielen können Nutzer*innen den Überblick erschweren, wie viel Euro sie schon verpulvert haben. Nun gehen EU-Verbraucherschutzbehörden gegen neun Unternehmen vor. Betroffen sind etwa Candy Crush Saga und Minecraft.

  • BfDI

    Moritz Hennemann ist seit heute neuer Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI). Der 41-jährige Rechtswissenschaftler folgt auf Louisa Specht-Riemenschneider, die sich aus gesundheitlichen Gründen vom Amt zurückzieht.

  • The Guardian

    Das kommende britische Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige sei nur ein Zwischenschritt, kündigte die britische Digitalministerin Lisa Nandy (Labour) an. Der Staat müsse "sehr aktiv eingreifen", um Online-Räume zu regulieren.

  • ABC News

    Bei einem Hack auf das US-Verteidigungsministerium sollen Daten von rund drei Millionen Menschen betroffen sein, darunter Job-Beschreibungen. Das gebe Grund zur Sorge um die nationale Sicherheit, berichtet ABC News.

  • T-Online

    Interne Dokumente bringen Kulturstaatsminister Wolfram Weimer weiter in Bedrängnis, nachdem er drei Buchläden vom Deutschen Buchhandlungspreis ausgeschlossen und den Verfassungsschutz eingeschaltet hatte. Wie T-Online berichtet, war die Grundlage dafür äußerst dünn.

  • BMJV

    Das Zentrale Vorsorgeregister (ZVR) wird mächtiger. Es ist eine Datenbank für zum Beispiel Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten. Künftig sollen etwa Ärzt:innen entsprechende Dokumente direkt abrufen können.

  • Ticker vom 30.09.2026

    Süddeutsche Zeitung

    Die US-Informatikerin und KI-Kritikerin Timnit Gebru wurde mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Mit ihrer Arbeit zeige sie auf, "welche Schäden KI-Systeme bereits heute im Alltag diskriminierter und marginalisierter Gruppen verursachen".

  • EDRi

    Der von der EU-Kommission geplante Kids Act würde das offene Internet grundlegend verändern, warnt EDRi, der Dachverband von Organisationen für digitale Freiheitsrechte. "Dienste müssten alle Nutzende wie Kinder behandeln, bis sie ihr Alter nachgewiesen haben."

  • Landtag Schlewsig-Holstein

    Nach zwei Amtszeiten und zehn Jahren hört die Informatikerin Marit Hansen Ende des Jahres als Landesdatenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein auf. Als Nachfolger will das Regierungsbündnis aus CDU und Grünen kommende Woche den Juristen Jens Ambrock wählen.

  • heise online

    Linux statt Windows: In den Niederlanden entsteht eine quelloffene Arbeitsumgebung für Behörden auf Basis von Linux (NixOS). Hintergrund ist der Wunsch nach Unabhängigkeit von US-Konzernen.