Künftig soll sogenannte KI entscheiden, wie viel die Speisen in US-amerikanischen McDonald's-Filialen kosten. Eine Software soll dafür je nach Lokal die Zahlungsbereitschaft der Gäste einschätzen, berichtet die Agentur Reuters mit Blick auf interne Dokumente und Insider.
Ticker
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Ticker vom 30.09.2026
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Forschende aus Singapur und Japan haben ferngesteuerte Cyborg-Kakerlaken mit Taucheranzügen aufgerüstet und die Ergebnisse im Journal Nature Communications veröffentlicht. Menschen sollen die Tiere ähnlich wie Drohnen einsetzen können, um etwa schwer zugängliche Orte zu erkunden.
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Seit sich US-Präsident Donald Trump für das Fantasiewort "Superintelligenz" anstelle von KI stark gemacht hat, gibt es einen Ansturm auf slowenische Domains mit der Endung ".si".
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Ticker vom 29.09.2026
In ihrem Buch "Guilty Pleasure" erzählt Financial-Times-Journalistin Patricia Nilsson vom Aufstieg der Online-Porno-Industrie. "Ihre Recherchen führten zu der Erkenntnis, dass die Branche in den Händen von Technikfreaks und Bankern liegt", rezensiert der Guardian.
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Kriminelle sollen rund eine Million minderwertige Handys verkauft haben, die wie Samsung-Modelle aussehen, unter anderem via Amazon. Laut tagesschau.de hat die Polizei mehrere Beschuldigte verhaftet.
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Mit einer Zahlung von 10.000 US-Dollar pro Haushalt will ein US-Konzern den Widerstand von Anwohner:innen gegen den Bau eines Rechenzentrums brechen. Einige Menschen der betroffenen Gemeinde im US-Bundesstaat Pennsylvania halten das für einen schlechten Deal.
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Droht KI zu einer existenziellen Gefahr für die Menschheit zu werden? Die Apokalypse, die manche prophezeien, steht uns wohl nicht bevor, schreiben Eva von Redecker und Aurelie Herbelot. Was die KI aber sicher kann: Uns das Leben noch schwerer machen.
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In mindestens 53 Fällen soll OpenAI versehentlich Bilder im Internet veröffentlicht haben, die Menschen zuvor an ChatGPT geschickt hatten. Hinter dem Fehler steckte demnach automatisierte Software ("KI-Agenten").
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Der Messenger Signal kann jetzt ohne Telefonnummer genutzt werden. Das kostet drei US-Dollar. Für die kostenlosen Desktop-Versionen kommen neue Funktionen, durch die jedoch für Behörden, Geheimdienste und weitere Angreifer ein Datenzugriff ermöglicht werden könnte.
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Der Cyberangriff auf die LMU München betrifft offenbar den gesamten Datenbestand im Zulassungssystem. Erbeutet wurden Identitäts-, Kontakt- und Bankdaten von Studierenden aus mehreren Jahrzehnten; insgesamt 600.000 Datensätze sind betroffen.
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Der Bayerische Rundfunk hat zu bildbasierter sexualisierter Gewalt auf dem Münchner Oktoberfest recherchiert. Die Reporter*innen konnte mehrere Personen aufspüren, die voyeuristische Aufnahmen von Frauen verbreiten, während sie sich auf dem Teufelsrad herumschleudern lassen.
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Einmal mehr kauft sich ein Tech-Konzern in einem Jugendschutz-Verfahren frei: TikTok soll mindestens 100 Millionen US-Dollar an den US-Bundesstaat Alabama zahlen. Zu den Auflagen gehören ein zweistündiges tägliches Zeitlimit für Kinder und Alterskontrollen.
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Nach einem Rückzieher will der Messaging-Dienst Discord ein zweites Mal Alterskontrollen einführen. Dieses Mal soll Software anhand des Verhaltens einschätzen, ob jemand minderjährig wirkt. Wieder protestieren Nutzer*innen.
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In den USA explodieren die Kosten im Gesundheitswesen, weil der Einsatz von KI komplexere und damit kostenaufwändigere Diagnosen erstellt. Die Zahl der Behandlungen nimmt zugleich nicht zu, die Patient:innen haben außer höheren Rechnungen somit wenig davon.
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Deutsche Sicherheitsbehörden haben im vergangenen Jahr 86 neue Fälle von Extremist*innen in den eigenen Reihen dokumentiert, schreibt das Bundesamt für Verfassungschutz im Lagebericht "Rechtsextremisten in Sicherheitsbehörden".
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Heute wird im Trilog die Chatkontrolle verhandelt. Der Ministerrat hat, wie Dokumente zeigen, eine neue Masche, um doch noch Massenüberwachung einzuführen.
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Journalist*innen fühlen sich in ihrem Beruf zunehmend unwohl, fasst die Gewerkschaft Verdi aktuelle Erhebungen zusammen. Zur Belastung gehören demnach unter anderem Zeitdruck, Orientierung an Klickzahlen und sogenannte generative KI.
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Metas neuer KI-Agent "Muse" soll Nutzer:innen bei ihren Aktivitäten auf dem Facebook Marketplace unterstützen. Einem Nutzer in England bescherte er jedoch ein Datenschutzproblem, als es ohne Erlaubnis seine Adresse einem potenziellen Käufer verriet.
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Vor einem möglichen Börsengang der KI-Firma Anthropic sind wesentliche Kennzahlen öffentlich geworden. Demzufolge stieg der Unternehmensverlust von 3 Milliarden US-Dollar im Vorjahr auf 8,1 Milliarden in 2025. Der Umsatz betrug in 2025 knapp 4,6 Milliarden Dollar.
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Ticker vom 28.09.2026
Golem dröselt die undurchsichtige Struktur des Vereins GovTech Deutschland auf, der bei der Verwaltungsdigitalisierung helfen soll. Neben Bund und Ländern sind auch Unternehmen beteiligt, was Fragen nach Interessenkonflikten bei der Auftragsvergabe aufwerfe.
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Nach einem Cyberangriff auf den Lieferdienst Flink konnten Angreifer Daten von Mitarbeitenden und Kund:innen des Unternehmens kopieren. Tausende von ihnen erhalten nun Erpressungs-E-Mails mit Geldforderungen.
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KI-Rechenzentren geben so viel Abwärme ab, dass sich die Umgebungstemperatur in angrenzenden Wohngebieten mitunter deutlich erhöht. Gerade heiße Gegenden und Städte heizen sich damit weiter auf.
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Am Freitag hat der Bundestag ein zweites Mal über das Bundespolizeimodernisierungsgesetz abgestimmt, weil es im Juli mit "falscher" Mehrheit beschlossen worden sei. Der Verwaltungsrechtler Marc Wagner bezweifelt, dass dieser Schritt notwendig war.
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Laut einer Studie des Deutschen Frauenrats schränken zwei Drittel der Frauen in Deutschland aus Angst vor sexualisierter Gewalt ihr Verhalten im Netz ein. Gleichzeitig fordern fast alle Befragten wirksamere Maßnahmen, etwa schnelle Löschungen oder Strafverfolgung von Deepfakes.