Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 23.07.2026

    Der Standard

    Auch Samsung und Google wollen "smarte" Brillen mit Kamera verkaufen, berichtet der Standard nach einer werblichen Produktpräsentation. Mit solchen Brillen filmen unter anderem Männer heimlich Frauen gegen ihren Willen.

  • Gizmodo

    Wer in den USA staatliche Hilfe erhält, etwa mittels Lebensmittelmarken, arbeitet wahrscheinlich Vollzeit in der Gig Economy. Diese Quersubvention von Jobs bei Amazon, DoorDash oder Uber ist seit der Coronapandemie sprunghaft angestiegen, so ein Bericht.

  • Reuters

    Wenige Tage vor den Verhandlungen hat ein US-Teenager seine Klage gegen Meta wegen suchtfördernden Designs fallen gelassen. Die Welle rollt dennoch weiter: Im US-Bundesstaat Kalifornien gibt es mehr als 3.300 ähnliche Klagen.

  • taz

    Die taz berichtet, wie Rüstungskonzerne in Deutschland Fabriken der kriselnden Autobranche übernehmen wollen - und die Fachkräfte gleich mit dazu. "Die haben vorher geschweißt, die werden jetzt schweißen", so ein Manager.

  • Max-Planck-Gesellschaft

    Die meisten Minderjährigen in Australien umgehen das Social-Media-Verbot, wie erste Erhebungen gezeigt haben. Eine neue Studie weist darauf hin: Die Zahl der Schummelnden steigt sogar. "Wer cool ist, bleibt online", schreiben die Forschenden.

  • 404 Media

    In der Kleinstadt Irmo, USA, gibt es bald mehr Kennzeichenscanner als Polizist*innen. 404-Media-Autor Matthew Gault, der dort wohnt, erklärt, warum er das für eine richtig schlechte Idee hält.

  • taz

    "Horror-Szenarien sind gut für die Branche", kommentiert ein taz-Autor, nachdem KI-Software von OpenAI versehentlich Systeme einer anderen Firma attackiert haben soll. "So sammelt man Investor:innengelder ein."

  • Ticker vom 22.07.2026

    Süddeutsche Zeitung

    Nach dem EU-Parlament haben nun auch die EU-Länder erwartungsgemäß die freiwillige Chatkontrolle unverschlüsselter Inhalte abgesegnet. Die Ausnahmeregelung gilt übergangsweise, während die Verhandlungen zur "Chatkontrolle 2.0" weitergehen.

  • CNBC

    Vor den im Herbst anstehenden Zwischenwahlen im US-Kongress startet der Wettanbieter Kalshi einen eigenen "Midterms Hub". Dort sollen sich Interessierte informieren sowie auf Wahlergebnisse wetten können.

  • Reuters

    US-Außenminister Rubio schwört seine Diplomat:innen weltweit darauf ein, einen US-amerikanischen "kill switch" digitaler Technologien abzustreiten. Dabei hatte das Land etwa jüngst den Export neuester LLMs vorübergehend untersagt.

  • The Guardian

    In drastischen Worten warnt der Branchenverband der britischen Wasserindustrie vor den KI-Plänen der Labour-Regierung. Pläne für den massiven Ausbau von Rechenzentren würden sich nicht mit deren Wasserverbrauch auseinandersetzen, es drohe Wasserknappheit.

  • Der Spiegel

    KI-Modelle von OpenAI hackten während eines Testlaufs angeblich selbstständig die IT-Systeme der KI-Firma Hugging Face. Beide Unternehmen beteuern nun, wie wichtig es sei, „offen und gemeinsam“ an der Sicherheit von KI zu arbeiten.

  • The Guardian

    Massenentlassungen wegen KI, stetig höhere Arbeitsbelastungen und ethische Bedenken führen offenbar dazu, dass sich Angestellte aus der Tech-Industrie zunehmend Gewerkschaften zuwenden.

  • Bundesnetzagentur

    Nach jahrelangem Streit, der bis vor den EuGH ging, hat die Bundesnetzagentur nun die Bedingungen veröffentlicht, zu denen die Telekom Deutschland ihren Wettbewerbern Zugang zu Leerrohren und Masten gewähren muss.

  • Twitch

    Auf einer neuen Hilfeseite beschreibt Livestreaming-Plattform Twitch Werkzeuge zur elterlichen Kontrolle. Eltern können demnach bei ihren 13- bis 17-Jährigen die Bildschirmzeit begrenzen oder sie daran hindern, selbst live zu gehen.

  • Facebook Oversight Board

    Chatbots und LLMs führender Anbieter kritisieren autoritäre Regime, die die Meinungsfreiheit unterdrücken, signifikant weniger, so eine Untersuchung. Dies wirke sich weltweit negativ aus.

  • LTO

    In Deutschland wacht künftig die Bundesnetzagentur über KI-Systeme – sowie ein "nicht ganz leicht zu durchschauendes Geflecht verschiedenster Akteure", analysiert LTO. Hintergrund ist die deutsche Umsetzung der KI-Verordnung, kurz KI-MIG.

  • Ticker vom 21.07.2026

    France24

    Im französischen Parlament steht die Einigung auf ein Social-Media-Verbot bis 15 Jahre kurz bevor, begleitet von strengen Alterskontrollen. Präsident Emmanuel Macron hatte das Thema zur Chefsache erklärt.

  • Liberties

    Die populären Chatbots ChatGPT und Gemini erzählten bei der vergangenen Parlamentswahl in Ungarn ganz viel Quatsch, hat die NGO Liberties herausgefunden. Sie hatte untersucht, wie zuverlässig die Bots bei Wahlempfehlungen sind.

  • Zentrum für digitale Souveränität

    OpenDesk eigne sich als digitaler Arbeitsplatz im Krisenfall, so das Zentrum für digitale Souveränität. Es hat unter anderem mit der Deutschen Rentenversicherung Bund und der Bundesagentur für Arbeit entsprechende Tests durchgeführt.

  • Watson

    Die Schweizer Armee wechselt von Microsoft zum digitalen Arbeitsplatz openDesk vom Zentrum für digitale Souveränität. Microsoft 365 sei bei höherem "Anspruch an Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität" von Daten nicht geeignet, so Divisionär Simon Müller.

  • taz

    Amazon erhöht den Stundenlohn deutscher Logistik-Angestellter um 3,1 Prozent auf 18,87 Euro. Nicht betroffen sind Paketbot*innen, die für Subunternehmen arbeiten. Tarifverträge mit einer Gewerkschaft lehnt der Multi-Billionen-Weltkonzern ab.

  • taz

    Hinter der Verleihung des Axel Springer Awards für den US-Unternehmer Peter Thiel steckt "KI-Bewunderung ohne kritische Distanz", kommentiert eine taz-Autorin. Thiel zweifele "öffentlich an der Vereinbarkeit von Freiheit und Demokratie".