Über 150 Mathematik-Professor:innen warnen in einer Deklaration davor, den von Tech-Konzernen in die Welt gesetzten KI-Hype für bare Münze zu nehmen. Sie hätten "starke wirtschaftliche Anreize", um zu übertreiben.
Ticker
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Ticker vom 09.06.2026
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Nachdem sich zuletzt Berichte gemehrt hatten, dass mit "smarten" Brillen Frauen belästigt werden, reagieren Politik und Behörden in der EU. Omnipräsente Überwachung könnte unsere Gesellschaft "tiefgreifend transformieren", warnt etwa die französische CNIL.
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Die Polizei erfasst keine „sexualisierten Straftaten an sedierten Personen“ statistisch. Deshalb weiß die Bundesregierung nicht, wie oft Frauen zum Ziel werden. Für organisierte sexualisierte Gewalt brauche es bundesweite Erfassung, fordert die Bundestagsabgeordnete Kathrin Gebel (Linke).
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Der britische Premierminister soll in wenigen Tagen Einschränkungen für die Social-Media-Nutzung von Minderjährigen verkünden. Keir Starmer reagiere damit auf Druck über Parteigrenzen hinweg, berichtet die BBC.
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Noch nie haben so viele das anonyme Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ (116 016) genutzt wie 2025 – mit 190 Beratungen pro Tag. Am häufigsten würden Menschen wegen häuslicher Gewalt anrufen: 32.186 Mal, also etwa alle 16 Minuten.
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Das Kuketz-Blog vergleicht Alternativen zum Musik-Streaming-Riesen Spotify anhand von Kriterien wie Anzahl Songs, Tracking, Kosten und Fairness für Künstler:innen. Einen klaren Sieger für alle Bedürfnisse gebe es nicht.
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Die ungarische Staatsanwaltschaft hat die Verfahren gegen den Budapester Bürgermeister und den Veranstalter der Pécs Pride fallengelassen. Ausschlaggebend sei ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes.
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Bald sollen nicht nur Großinvestor*innen, sondern auch Aktien-Käufer:innen auf den Erfolg sogenannter generativer KI spekulieren können. Mit OpenAI, Anthropic und Perplexity AI planen gleich drei KI-Konzerne den Börsengang.
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Australien plant ein Gesetz für digitale Sorgfaltspflicht ("duty of care"). Es soll Anbieter von allerlei Online-Diensten bis hin zu Zugangsprovidern dazu verpflichten, Risiken für Nutzer:innen zu mindern, auch für Minderjährige.
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Ticker vom 08.06.2026
Das Landgericht Frankfurt verhängt ein Ordnungsgeld in Höhe von 100.000 Euro gegen den Facebook-Konzern Meta, weil dieser gerichtliche Löschungsanordnungen nicht unverzüglich umgesetzt hat.
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Mehr Daten, Transparenz sowie beschleunigte und digitalisierte Genehmigungsverfahren sollen das "Beste Netz für Deutschland" schaffen. Darauf einigten sich heute Bund, Länder, Kommunen und Netzbetreiber.
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Social Media für Kinder zu verbieten, sei kein Ersatz dafür, Plattformen sicherer zu gestalten, schreibt der Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Volker Türk. Sein Kommissariat hat kürzlich Leitlinien für die Sicherheit von Kindern im Netz veröffentlicht.
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"Smarte" Überwachungsbrillen von Meta zeigen auch auf dem europäischen Kontinent, für was sie sich besonders gut eignen: Frauen heimlich filmen und belästigen, wie der öffentlich-rechtliche Sender RTBF aus Belgien recherchierte.
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Eigentlich ist es der NSO Group gerichtlich untersagt, Nutzer:innen von WhatsApp mit ihrer Spähsoftware anzugreifen. Nun hat Meta weitere Attacken identifiziert und zieht erneut vor Gericht.
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Drei Bundesländer fordern Nachbesserungen am Selbstbestimmungsgesetz. Um Missbrauch zu verhindern, wollen sie festlegen lassen, unter welchen Voraussetzungen Standesämter die Änderung des Geschlechtseintrags verweigern können.
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Ein Schüler verklagt das Unternehmen Omnilert, dessen KI-gestütztes Waffenerkennungssystem an seiner High School im US-Bundesstaat Tennessee versagt hatte. Der 17-Jährige war 2025 bei einer Schießerei in seiner Schule verletzt worden.
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Der britische Premierminister Keir Starmer fordert Google und Apple dazu auf, innerhalb von drei Monaten technische Lösungen zu implementieren, damit Kinder auf Smartphones keine Nacktbilder versenden oder erhalten können. Andernfalls drohen rechtliche Verpflichtungen.
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Die Europäische Bürgerbeauftragte rügt die EU-Kommission scharf, weil unter anderem Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen systematisch Nachrichten in verschlüsselten Messengern wie Signal löscht. Dies mache unabhängige Kontrolle unmöglich.
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Die schwarz-rote Koalition hat sich offenbar auf den Rechtswissenschaftler Moritz Hennemann als Nachfolger der Bundesdatenschutzbeauftragen Louisa Specht-Riemenschneider geeinigt. Hennemann sieht etwa die Datenschutzgrundverordnung als "Innovationshemmnis".
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Die Zahl der Rechenzentren wächst immer rasanter. Big Tech geht es dennoch nicht schnell genug. Meta baut deshalb nun Zeltstädte für Grafikkarten.
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Elon Musk und der Konzern Tesla: Über Whistleblower, systematisches Vertuschen und Verheimlichen der Risiken des Tesla-Autopiloten, irreführende Werbevideos und wie Hacker Unfallopfern dabei halfen, Tesla-Unfälle und gelöschte Daten zu rekonstruieren.
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Ticker vom 07.06.2026
Menschen in Deutschland schätzen ihre Internet-Nutzung mit rund 67,4 Stunden pro Woche etwas geringer ein als im Vorjahr (71,8 Stunden). Das zeigt die Postbank Digitalstudie 2026. Am meisten online sind demnach Berliner:innen.
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Ticker vom 06.06.2026
Google will sich auch ins nicht-digitale Ökosystem einmischen. In den US-Staaten Florida und Kalifornien will der Konzern Millionen nicht fortpflanzungsfähige Stechmücken aussetzen, um deren Population zu verringern. Projektname: Debug.
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Ticker vom 05.06.2026
Künftig sollen Menschen in der EU die digitale Brieftasche Google Wallet auch für Altersnachweise nutzen können. In der EU startet der Konzern die Funktion in Deutschland für Kund*innen der Sparkasse.