"Altersbeschränkungen per Gesetz sind eine Kapitulation vor der Realität auf den Plattformen", kommentiert die taz die Pläne der EU für einen EU-weite Alterskontroll-App. "Wenn Probleme kompliziert sind, sollten einfache Lösungen misstrauisch machen."
Ticker
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Ticker vom 17.04.2026
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Ticker vom 16.04.2026
Das Wiener Unternehmen Youniqx Identity, eine Tochter der Österreichischen Staatsdruckerei, hat eine europaweite Ausschreibung gewonnen und entwickelt nun die technische Infrastruktur für die deutsche ID-Wallet.
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Apples neues Altersverifikationssystem gehe in Großbritannien über gesetzliche Anforderungen hinaus, kritisiert die Bürgerrechtsorganisation Big Brother Watch, und beschränke damit für Millionen Nutzer:innen den freien Zugang zum Internet.
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Die hessische Landesregierung streicht das Schulfach "Digitale Welt". Der Chaos Computer Club warnt vor den Folgen für die Medienkompetenz junger Menschen.
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Nicht nur KI-Ansichten in Suchergebnissen lassen den Traffic zu Nachrichtenseiten einbrechen. Auch aus sozialen Netzwerken kommen offenbar kaum noch Klicks.
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In den USA warnen offenbar manche Anwälte davor, sich allzu freigiebig mit KI-Chatbots auszutauschen. Womöglich könnten die Konversationen in Gerichtsverfahren landen, fürchten sie.
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Meta geht gegen das Wort „Antifa“ vor. Wer das auf Instagram oder Facebook verwendet, muss je nach Kontext damit rechnen, dass der Post nicht ausgespielt oder gleich der ganze Account gesperrt wird.
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Ab nächster Woche können Mobilfunk-Kund:innen weniger bezahlen oder aus dem Vertrag aussteigen, wenn sie nachweisen, dass ihr Anbieter eine zu geringe Geschwindigkeit liefert. Dazu gibt es nun eine App und erstmals konkrete Regeln.
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Bundestagsabgeordnete der AfD haben bei YouTube offenbar Werbeeinnahmen mit ihren Parlamentsreden generiert. Laut der Fraktion sei die Praxis inzwischen eingestellt worden.
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Nutzt eine Person erstmalig die Mobilitäts-App Switch des Hamburger Verkehrsverbunds, muss sie damit rechnen, dass eine Schufa-Anfrage erfolgt und sie an Kreditwürdigkeit einbüßt.
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Was stellst du denn für Fragen?! ChatGPT-Konkurrent Claude von Anthropic rollt Ausweiskontrollen mit Gesichtserkennung aus. Aufploppen sollen sie "für ein paar Anwendungsfälle".
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Drei große Werbe-Plattformen haben sich mit der US-Finanzaufsicht FTC auf einen Vergleich geeinigt. Sie sollen konservative Nachrichtenseiten diskriminiert haben, so der Vorwurf.
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Über WhatsApp will Konzern-Mutter Meta möglichst exklusiv das eigene Sprachmodell verbreiten. Konkurrenz-Modelle sollen Gebühren zahlen. Die EU-Kommission sieht darin eine Gefahr für den Wettbewerb und kündigt an einzuschreiten.
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Das Bundeskabinett hat die umstrittene UN-Cybercrime-Konvention abgesegnet. Sie soll den internationalen Datentransfer zwischen Ermittlungsbehörden verbessern, Kritiker:innen warnen vor Missbrauch.
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Allzu oft greift ChatGPT zur rhetorischen Figur: "Es ist nicht X, es ist Y." Das kritisiert ein Guardian-Kommentator. Einmal darauf aufmerksam geworden, begegnen ihm diese Formulierungen ständig. Das ist keine Eleganz, es ist eine Schablone.
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Ticker vom 15.04.2026
Offenbar, weil Kulturstaatsminister Weimer nicht liefert, bringen die Grünen heute einen Antrag für eine nationale Digitalsteuer ein. Zugleich müsse die Lizenzschranke wieder eingeführt werden, fordert die Oppositionspartei.
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Während die britische Regierung den Daten- und Überwachungskonzern Palantir auf sein Gesundheitssystem loslässt, wächst der Widerstand unter den NHS-Angestellten. Kritiker:innen droht jedoch die Kündigung, berichtet die FT (€).
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Maine verbietet als erster US-Bundesstaat vorerst den Neubau großer Rechenzentren. Zu groß sei derzeit die Belastung, unter anderem für die Stromversorgung. Nun soll erforscht werden, wie sich die Last minimieren lässt.
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Im laufenden Weltraum-Rennen hat Amazon die Satellitenfirma Globalstar für knapp 12 Milliarden US-Dollar übernommen. Damit möchte sich der Online-Händler besser gegen Starlink von Musk behaupten.
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Mit einem Fokus auf europäische Alternativen und quelloffene Software will Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) die deutsche Verwaltung von proprietären US-Produkten wie Microsoft oder Palantir lösen, fasst heise online den Podcast-Auftritt des Ministers bei Politico zusammen.
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In München wurde ein 28-Jähriger zu über 11 Jahren Haft verurteilt, nachdem er seine Nachbarin mehrfach betäubt und vergewaltigt hatte. Er war demnach Teil einer Telegram-Gruppe, die sich über solche Straftaten austauschte. Laut Richter sei er "menschen- und frauenverachtend".
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Auch in der Türkei steht ein "grundlegender Wandel" für Anonymität im Netz bevor. Biometric Update bespricht die Eckpunkte der dort geplanten Ausweispflicht im Netz, begründet mit einem Social-Media-Verbot bis 15 Jahre.
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In einem 48-Punkte-Papier sondieren Grüne und Union ihre Koalition für Baden-Württemberg. Sie wollen die rechtlich fragwürdige "intelligente" Video-Überwachung wie in Mannheim "ausweiten" und bis 2030 eine europäische Alternative zur Polizei-Software Palantir haben.
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Nach Recherchen von WDR/NDR will die Bundesregierung die Geheimdienstkontrolle von der sogenannten G10-Kommission auf den Unabhängigen Kontrollrat übertragen, eine 2022 gegründete oberste Bundesbehörde. An einem entsprechenden Gesetz werde gearbeitet.