Das FBI kauft Standortdaten von US-Bürger*innen ohne richterlichen Beschluss, wie Direktor Kash Patel bei einer Anhörung offengelegt hat. Über die Gefahren solcher Daten auch in Deutschland haben wir in den Databroker Files berichtet.
Ticker
Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.
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Ticker vom 19.03.2026
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Die US-Unternehmen Boston Dynamics und Ghost Robotics vermarkten vierbeinige Roboter als maschinelle Wachhunde, unter anderem für Rechenzentren.
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Der quelloffene Browser Firefox spendiert ab Montag einen VPN-Dienst. Monatlich sollen sich darüber kostenlos bis zu 50 GB Daten übertragen lassen, ohne auf Privatsphäre verzichten zu müssen.
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Gemeinsam mit Branchengrößen wie Anthropic, Amazon und vielen weiteren legt die Linux Foundation ein millionenschweres Förderprojekt auf. Erklärtes Ziel ist es, Sicherheitsproblemen im KI-Zeitalter etwas entgegensetzen zu können.
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Ticker vom 18.03.2026
Der Verwaltungsgericht Berlin hat die Rechte von Menschen gestärkt, die erotische Inhalte veröffentlichen. Demnach darf die Medienaufsicht den Instagram-Account einer Darstellerin nicht pauschal untersagen, sondern muss auf einzelne Beiträge eingehen.
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Auf Polymarket wetten Menschen teils hohe Summen auf Weltereignisse. Manche sollen einen israelischen Journalisten mit Todesdrohungen und Bestechungsversuchen belästigt haben, damit er eine Nachrichtenmeldung zu ihren Gunsten umschreibt.
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Wegen steigender Unfallzahlen mit E-Scootern will die Bundesregierung die Haftung verschärfen. Unter anderem sollen künftig Sharing-Anbieter für Schäden haften, auch wenn sie diese nicht verschuldet haben, so ein Gesetzentwurf aus dem Justizministerium.
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Fünf Angeklagte müssen sich in Frankfurt (Oder) vor dem Landgericht verantworten. Wie queer.de berichtet, sollen sie homosexuelle Männer per Dating-App in die Falle gelockt, verprügelt, beraubt und beleidigt haben. Ein 18-Jähriger sei bereits verurteilt worden.
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Die Kreditauskunftei Schufa hat ihren neuen Score und dessen 12 Kriterien offengelegt. Die Transparenz deckt Schwächen auf, berichtet tagesschau.de: Benachteiligt würden demnach etwa Menschen, die oft umziehen.
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Bei manchen, dafür anfälligen Menschen verstärken Chatbots wahnhaftes Denken. Eine wissenschaftliche Studie hat sich das „KI-Psychosen“-Phänomen erstmals genauer angesehen.
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In den USA haben drei Personen Klage gegen Elon Musks Unternehmen xAI eingereicht. Der Chatbot Grok soll von ihnen sexualisierte Deepfakes erstellt haben, als sie noch minderjährig waren.
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Zwei US-Kriminolog:innen, die zu Massenschießereien forschen, haben in den letzten Jahren eine Verschiebung bemerkt: Die meist männlichen Täter:innen gehen mit messianischem Eifer zur Sache, sind zunehmend jung – und hängen in fragwürdigen Online-Communities ab.
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Im Interview mit der taz spricht die Filmemacherin und Autorin Alyssa Loh über die Tücken von Dark Patterns, Big Tech und der Aufmerksamkeitsökonomie.
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Ticker vom 17.03.2026
Alternative Online-Dienste, ob Bluesky, Mastodon oder Gab, sind vielleicht nicht ganz so groß wie etwa Instagram. Aber sie sind bei weitem nicht so unbedeutend, um sie als Randphänomen zu betrachten, zeigt eine Auswertung von Open Measures.
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Das US-Nationalarchiv stellt mehrere Millionen NSDAP-Mitgliedskarteien erstmals ins Netz, wie der Spiegel (€) berichtet. Damit lässt sich per Mausklick erforschen, ob in der eigenen Familiengeschichte womöglich Geheimnisse lauern.
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Mit einem satirischen Video klärt die norwegische Verbraucherschutzbehörde über "Enshittification" auf – also die Verschlechterung digitaler Dienste, damit sie mehr Profit abwerfen.
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Der Lambda Bundesverband vertritt die Interessen queerer Jugendlicher in Deutschland und lehnt ein Social-Media-Verbot für Minderjährige ab: "Digitale Räume sind für queere Jugendliche unverzichtbar."
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Eine Großmutter aus dem US-Bundesstaat Tennessee soll zu Unrecht sechs Monate im Gefängnis verbracht haben. Eine als KI bezeichnete Software für Gesichtserkennung hatte nahegelegt, dass sie wie eine Verdächtige aussehe.
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Wer vermutet, in einem mit Breitbandinternet unterversorgten Gebiet zu leben, kann dies mit der Testversion eines neuen Online-Tools der Bundesnetzagentur überprüfen.
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Laut Justizministerium setzt sich Deutschland in der EU für eine Ja-heißt-Ja-Regelung im Sexualstrafrecht für Jugendliche ein. Anlass sind die laufenden Verhandlungen zur "Chatkontrolle"-Verordnung, die den sexuellen Missbrauch von Kindern bekämpfen soll.
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Louisa Specht-Riemenschneider wird sich aus gesundheitlichen Gründen von ihrem Amt als Bundesdatenschutzbeauftragte zurückziehen, sobald eine Nachfolge gefunden ist.
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Donald Trump und seine Schergen, von Verteidigungsminister Hegseth bis zum FCC-Chef Carr, üben starken Druck auf US-Medien aus, um eine vorteilhafte Berichterstattung über den Krieg in Iran zu erzwingen.
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Auch Influencer:innen müssen in der EU künftig politische Werbung transparent kennzeichnen, sonst droht Bußgeld. Die deutsche Medienaufsicht bereitet sich auf die Durchsetzung vor, zeigt der erste Beitrag eines neuen Berichts zur Social-Media-Regulierung.
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Der US-Konzern Niantic arbeitet weiter an der Verwertung von Milliarden Aufnahmen, die Nutzer*innen des Hype-Spiels Pokémon Go angehäuft haben. Ein daraus abgeleitetes Modell der Welt soll Lieferrobotern bei der Navigation helfen.