Die Website der Gesundheitsberichterstattung, ein Portal für Gesundheitsdaten, ist seit längerem offline. Betreiber ist das Statistische Bundesamt, das eine Sicherheitslücke bestätigt. Personenbezogene Daten seien aber nicht betroffen.
Ticker
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Ticker vom 02.07.2024
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Mehrere Organisationen kommentieren gemeinsam, was sie von Apples Maßnahmen halten, mit dem Digitale-Märkte-Gesetz in Einklang zu kommen. Sie kritisieren etwa Apples Umgang mit Freier Software und Wahlmöglichkeiten für Nutzende.
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Ticker vom 01.07.2024
Die EU hat das Amt der/des Europäischen Datenschutzbeauftragten ausgeschrieben. Wer gern die Nachfolge von Wojciech Wiewiórowski antreten will: Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 4. Juli, 12 Uhr.
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Margrethe Vestager, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, wirft Apple wettbewerbsfeindliches Verhalten vor. Die Firma will Sprachmodellprodukte nicht in der EU ausrollen, weil dafür Interoperabilität mit Nicht-Apple-Produkten Voraussetzung ist.
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Vermessen und mit anderen verglichen: KI-Systeme überwachen heimlich Menschen in Büro oder Gastro-Branche, steuern inzwischen ganze Berufsgruppen. Sie sind öfter im Einsatz, als viele Beschäftigte ahnen.
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Metas "Pay or OK"-Modell zur Einwilligung in Datenverarbeitung ist gar nicht OK, findet die EU-Kommission. Die Datenschutz-gegen-Bezahlung-Option sei nicht mit dem Digitale-Märkte-Gesetz vereinbar, lautet das vorläufige Ergebnis einer Untersuchung.
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Aufgrund von Gerichtsurteilen in Frankreich und Portugal hat OpenDNS Nutzende in beiden Ländern ausgesperrt. Dadurch soll der kostenlose Empfang von Sport-Streaming erschwert werden, das gegen Urheberrechte verstößt.
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Die American Civil Liberties Union unterstützt die Verteidigung eines Neonazis. Allerdings begrenzt sie ihr Engagement auf den Kampf gegen die geheime Überwachung ohne richterliche Anordnung, die Section 702 des Foreign Intelligence Surveillance Act ermöglicht.
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Die Polizei von Detroit hat infolge "schlampiger Ermittlungsarbeit" ihre Richtlinien für den Einsatz von Gesichtserkennungssoftware überarbeitet. Fortan darf niemand mehr allein auf Basis von automatisierter Gesichtserkennung verhaftet werden.
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Seit einem Jahr gilt das Hinweisgeberschutzgesetz. Ob sich potenzielle Whistleblower dadurch ausreichend geschützt fühlen, sollte Mitte 2025 evaluiert werden. Doch dafür fehlen angeblich die finanziellen Mittel.
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Die Mindestbandbreite beim "Recht auf Internet" soll etwas verspätet von 10 MBit/s auf 15 MBit/s erhöht werden, berichtet die dpa. Indes wirkt der neue Anspruch immer noch nicht so ganz.
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Der Chef von Microsoft AI hält alles, was Menschen im Netz veröffentlicht haben, für Freeware. Sein Unternehmen dürfe die Inhalte zum Training sogenannter Künstlicher Intelligenz nutzen. Es sei denn, die Plattform habe dies explizit ausgeschlossen.
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Nach wiederholter Kritik des Bundesrechnungshofes an unerlaubter Wahlwerbung wollen die Ampel- und Unionsparteien die Social-Media-Arbeit von Bundestagsfraktionen gesetzlich regeln. Zweckwidrig verwendete Fraktionsmittel sollen zurückgezahlt werden.
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Ticker vom 28.06.2024
Ein YouTuber gelangte als UEFA-Maskottchen verkleidet auf das EM-Spielfeld und legte so massive Sicherheitslücken offen. Das Fachmagazin LTO geht den Fragen nach: Hat er sich damit strafbar gemacht? Und darf er das dazugehörige Video weiter verbreiten?
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Uber und Lyft haben sich nach jahrelangem Rechtsstreit mit dem Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaats Massachusetts geeinigt. Die Fahrer:innen dort bleiben unabhängige Auftragnehmende, erhalten künftig aber einen Mindestlohn von 32,50 US-Dollar pro Stunde und eine Gesundheitsversicherung.
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Der Bundesrechnungshof kritisiert die staatliche Games-Förderung – etwa, dass Studios bei wirtschaftlichem Erfolg die Fördermittel nicht zurückzahlen müssen. Dem Branchenverband game zufolge lässt die Kritik jedoch wichtige Faktoren außer Acht.
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Die US-Regierung darf weiterhin Anbieter sozialer Medien kontaktieren, um gegen Desinformation im Netz vorzugehen. Das hat gestern der US Supreme Court entschieden.
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Die US-Menschenrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) stärkt TikTok den Rücken. Das in den USA geplante Verbot der Plattform sei kaum mit dem verfassungsmäßigen Recht auf Redefreiheit zu vereinbaren, argumentiert die EFF in einem 45-seitigen Schriftsatz an das zuständige Gericht.
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200 Euro staatliche Unterstützung konnten sich Studierende 2023 sichern, die Energiepreispauschale. Dafür benötigten sie aber das neue Nutzerkonto namens BundID. Das war unzulässig, rüffelt nun der Datenschutzbeauftragte Sachsen-Anhalt: "Digitalisierung ja, aber nicht zwangsweise".
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Ticker vom 27.06.2024
Eine Analyse des ecta-Verbands geht hart ins Gericht mit Thierry Bretons Weißbuch zu europäischen Telekommunikationsmärkten. Sollte sich der EU-Kommissar durchsetzen, drohten "strukturelle und unumkehrbare Auswirkungen" samt einer Stärkung von Ex-Monopolisten.
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Die russische Invasion in der Ukraine ist so nah und unmittelbar dokumentiert wie wohl kein anderer bewaffneter Konflikt zuvor. Der Social-Media-Content aus dem Schützengraben kann einen Krieg dabei zu einem entpolitisierten Spektakel werden lassen.
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interface, das vor kurzem noch Stiftung Neue Verantwortung hieß, hat einen Überblick zur Cybersicherheitspolitik der EU veröffentlicht. Der Umfang: entspannte 261 Seiten.
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Einige japanische Athlet:innen werden bei den Olympischen Spielen in Paris besondere Kleidung tragen, die sie davor schützt, mit Infrarotkameras voyeuristisch fotografiert zu werden.
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Der Bundesgerichtshof hat im "Krieg der Sterne" entschieden, dass Bewertungen im Internet transparent und nachvollziehbar sein müssen. Werbetreibende "müssen auf der Hut sein".