Der demokratisch regierte US-Bundesstaat Kalifornien hat eine Altersgrenze von 16 Jahren für Plattformen mit suchtfördernden Mechanismen eingeführt. Die US-Organisation für digitale Freiheitsrechte EFF kritisiert das.
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Der demokratisch regierte US-Bundesstaat Kalifornien hat eine Altersgrenze von 16 Jahren für Plattformen mit suchtfördernden Mechanismen eingeführt. Die US-Organisation für digitale Freiheitsrechte EFF kritisiert das.
Im Vorfeld der US-Zwischenwahlen im November verbreitet das Aktionskomitee (Super PAC) von US-Milliardär Elon Musk transfeindliche Anzeigen auf sozialen Medien.
Nur weil Menschen ein Sonderkündigungsrecht haben, können Anbieter laufende Verträge nicht beliebig ändern. Das hat der Europäische Gerichtshof vor dem Hintergrund einer deutschen Sammelklage des Verbraucherzentrale Bundesverbands gegen Vodafone klargestellt.
Das Vereinigte Königreich erhöht die Abhängigkeit vom US-Milliardär Elon Musk mit einem Deal über 40 Millionen US-Dollar, wie die Agentur Reuters berichtet. Erstmals nutze damit nachweislich ein Land außerhalb der USA die militärischen Satellitendienste "Starshield" des Unternehmens SpaceX.
US-Forschende haben einen Zusammenhang zwischen Depression und erhöhter Social-Media-Nutzung gemessen. Dafür wurden elf Jahre lang rund 180.000 Menschen in den USA zwischen 18 und 70 Jahren befragt. Das belegt aber nicht, dass soziale Medien Depressionen verursachen.
Die Bundesregierung vertieft die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Arabischen Emiraten. Demnach will die autoritäre Monarchie 40 Milliarden Euro in die deutsche Industrie pumpen, unter anderem in Rechenzentren.
US-Konzern OpenAI will seine Sprachmodelle für den Finanzmarkt vermarkten: Investmentbanker:innen und Aktienanalyst:innen sollen eine für finanzielle Dienstleistungen spezialisierte Version von ChatGPT befragen können.
Der Widerstand der Musik-Industrie gegen KI-generierte Musik endet, sobald sie an den Einnahmen beteiligt ist. Branchenriese Universal Music hat einen Deal mit US-Start-up Eleven Labs verkündet; ein Jahr zuvor gab es einen Deal mit Konkurrent Udio.
Sechs von zehn Menschen in Deutschland würden die LED in Überwachungsbrillen nicht als Signal für eine laufende Aufnahme erkennen, zeigt eine Umfrage im Auftrag der Organisation Hate Aid. Die Bundesnetzagentur müsse die Brillen erneut prüfen.
Ohne algorithmisch optimierte Feeds würden Menschen weniger Zeit auf Instagram verbringen, beklagt Instagram-Chef Adam Mosseri. Hintergrund sind Pläne der australischen Regierung, wonach Plattformen auch einen chronologischen Feed anbieten müssen.
Die Bundeswehr will Daten mit sogenannter KI auswerten können, allerdings nicht mit US-Anbieter Palantir. Laut Handelsblatt sichtet man Angebote von 30 Unternehmen aus Deutschland und der EU. Mit einem Prototypen rechnet man im nächsten Jahr.
Zunächst außerhalb der EU sollen künftige Apple Watches jederzeit Gespräche im Umfeld abhören und transkribieren können. Damit werde ein sozialer Vertrag gebrochen, kommentiert Journalist Ben Schwan: "Wir zeichnen nicht ständig auf, was andere sagen."
Auf Facebook finden sich weiterhin massenhaft KI-generierte Videos, die Gewalt gegen Kinder zeigen. Meta scheint das Problem nicht sonderlich ernst zu nehmen, so eine Futurism-Recherche.
Während die USA weltweit "Antifa" ins Visier nehmen, finanzieren sie zugleich rechte Gruppen. Nicht so in Frankreich, wo im kommenden Jahr die Präsidentschaftswahl ansteht. Zu groß sei die Furcht vor wirtschaftlichen Verwerfungen.
Dutzende Postings innerhalb kurzer Zeit, AI Slop voller Gewalt, Drohungen und Allmachtsfantasien: Der Geisteszustand von US-Präsident Trump scheint zuletzt einen neuen Tiefpunkt erreicht zu haben. Die New York Times versucht sich an einer Interpretation.
Im US-Bundesstaat Ohio wurde ein Mann auf Grund des neuen Anti-Deepfake-Gesetzes (Take It Down Act) zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Unter anderem soll er massenhaft nicht-einvernehmliche sexualisierte Deepfakes von Erwachsenen und Minderjährigen erstellt und verbreitet haben.
Google passt seine Suchergebnisse in der EU an, etwa bei Shopping und Hotels. Grund sind Vorgaben nach dem Gesetz über digitale Märkte (DMA), wonach der US-Konzern seine eigenen Dienste nicht bevorzugen darf. Google warnt vor einem "verschlechterten Nutzererlebnis".
Kurzzeit-Vermietungen, etwa über AirBnB, können knappen Wohnraum blockieren. Wann dürfen Städte so etwas rechtssicher verbieten? Dafür hat die EU-Kommission einen Gesetzentwurf vorgelegt, den Affordable Housing Act.
Bayern will die problematische Palantir-Software für die Polizei weiter nutzen und den Vertrag verlängern, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Das Ziel, souveräner zu werden, verfolge man "langfristig".
Der Smart City Index 2026 zeigt, dass viele aussichtsreiche Smart-City-Projekte in befristeten Förderprogrammen entstanden sind. Der Digitalverband Bitkom fordert, „das Erreichte zu sichern und auszubauen, statt es auslaufen zu lassen“.
Die Tech-Branche nimmt für den Bau von Rechenzentren Patagonien ins Visier. Während in den USA, Großbritannien und andernorts Widerstand laut wird, locken in Argentinien weite, unbesiedelte Flächen, berichtet Reuters.
US-Polizist:innen befürchten, dass Überwachungsbrillen von Meta dazu genutzt werden könnten, sie heimlich aufzuzeichnen oder terroristische Handlungen zu unterstützen. Das geht aus internen Mitteilungen von Sicherheitsbehörden hervor.
Online-Angebote sollen nachweisen, dass sie altersgerecht sind: Das fordern Organisationen und Fachleute für Jugendschutz in einem offenen Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU). Gefahren von Alterskontrollen blendet der Brief aus.
Meta soll Hunderte Werbeanzeigen für Entkleidungs-Apps zugelassen haben, die auch Aufnahmen Minderjähriger zeigten. Die Spur führe zu Unternehmen in China. Nach der Konfrontation habe Meta viele Anzeigen gelöscht.