Mit KI werden gerade so viele Sicherheitslücken in Googles Browser Chrome offengelegt, dass der Konzern überlegt, den Browser künftig zweimal wöchentlich upzudaten. Eine elementare Sicherheitslücke blieb wohl 13 Jahre lang unentdeckt.
Ticker
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Ticker vom 03.08.2026
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In einem Experiment sollten drei KI-Agenten konkurrierende Cola-Automaten managen. Ergebnis: Sie versuchten Kartelle zu bilden, hintergingen Absprachen und verpetzten einander bei einer imaginären Aufsicht.
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In Atlanta, USA, hängen inzwischen mehr als 5.000 Kennzeichenscanner-Kameras. Die Aufklärungsrate von Verbrechen hat sich dadurch nicht verändert.
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Die Bundesregierung weist Berichte über Verzögerungen, chaotische Steuerung oder drohende Zielverfehlungen bei der Entwicklung der deutschen EUDI-Wallet zurück. Die staatliche App für die digitale Brieftasche werde wie geplant ab dem 2. Januar 2027 zur Verfügung stehen.
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Finnland hat zentrale Internetverbindungen nach Russland gekappt. Für russische Nutzer*innen wird es nun schwerer, ausländische Seiten zu erreichen. Die Hochspannungsleitungen, an denen die Netzkabel hängen, liegen seit Jahren brach, die Wartung sei unwirtschaftlich.
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Die Wahrscheinlichkeit, dass KI-Systeme außer Kontrolle geraten wird erheblich zunehmen, sagen Forschende. Mit zunehmender Komplexität würden die Modelle etwa häufiger verbotene Lösungswege nutzen und ihre Spuren verwischen.
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Eine Influencerin wurde von der Aufsichtsbehörde in Baden-Württemberg wegen Schleichwerbung verklagt. Sie musste 37.000 Euro zahlen und hat nun Insolvenz beantragt.
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In Santa Monica, USA, dürfen Waymo-Robotaxis nicht mehr über Nacht laden. Zu laut und lichtverschmutzend sind die Kolonnen an den Ladeplätzen.
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Mehrere Staaten warnen vor nordkoreanischen IT-Fachkräften. Sie "bedrohen Unternehmen von innen und sind an Datenabfluss sowie dem Diebstahl von Kryptowährungen und sensiblen Informationen beteiligt", schreibt das Auswärtige Amt.
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Google stellt eine Schnittstelle für sein mobiles Betriebssystem Android bereit, über die Apps unter anderem Altersbereiche von Nutzer:innen abfragen können. Programme aus alternativen App-Stores können die Daten auf diesem Wege nicht abrufen.
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Entwickler*innen haben eine Open-Source-Schriftart entwickelt, die für Menschen normal zu lesen ist, KI-Scraper aber in die Irre führt, so dass sie nur Wortquark ermitteln können. Das Projekt ist eine brasilianisch-dänische Koproduktion.
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Nimmt KI Menschen die Jobs weg? Schaut man nach China, wo derartige Technologien bereits weit verbreitet sind, sieht man: Gig-Economy statt Festanstellung. Die Jobs werden prekärer.
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Der US-Bundesstaat Minnesota darf Apps verbieten, mit denen man andere Menschen virtuell ausziehen kann. Das entschied ein Gericht. Elon Musks Firma xAI hatte gegen das Verbot geklagt.
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Die Gewerkschaft der Polizei warnt davor, im Zuge des CSD-Anschlags überbordende Polizeibefugnisse einzuführen. Der zivile Charakter der Polizei müsse gewahrt bleiben.
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Kurzzeitig konnten Nutzer*innen mit Google Earth Bilder generieren, die fiktionale Panoramen zeigen, etwa Paris mit umgekipptem Eiffelturm. Nun hat auch Google eingesehen, dass die Funktion für Fake News missbraucht werden kann und das Projekt wieder eingestellt.
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Wer die Truth-Social-Posts von Donald Trump zeitnah sehen will, soll jetzt blechen: Bis zu 100.000 US-Dollar im Monat kostet ein Echtzeit-Zugang zu den "marktbewegendsten" Truths. Demokraten kritisieren, das Angebot sei Marktmanipulation und fordern eine Untersuchung.
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Unbefugte haben sich Zugriff auf das "Verzeichnis wirtschaftlich berechtigter Personen" in Liechtenstein verschafft. Das Verzeichnis mit Firmeninhaber:innen und anderen Infos ist aktuell nicht abrufbar. Die Betroffenen werden derzeit informiert.
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Ticker vom 01.08.2026
Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Thomas Fuchs hält ein Verbot von Meta Smart Glasses für möglich, weil das unbemerkte Filmen in der Öffentlichkeit gegen das Datenschutzrecht verstößt. Meta Glasses seien nichts anderes als getarnte Kameras.
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Die meisten unter 16-Jährigen in Australien nutzen weiterhin ihre Social-Media-Accounts – trotz des Verbots seit Dezember 2025. Das zeigt die erste Evaluation der australischen Aufsichtsbehörde. Ihr Fazit: Plattformen müssten strenger kontrollieren.
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Auf Google Earth lassen sich Satellitenbilder nun per Sprachbefehl verändern. Der niederländische Journalist Henk van Ess warnt vor Missbrauch. Mit wenigen Klicks habe er Bilder generieren können, die etwa fiktive Atomanlagen im Iran zeigen.
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Ticker vom 31.07.2026
Suno hat gegen die GEMA verloren. Der US-amerikanische Musik-Generator soll fürs KI-Training urheberrechtlich geschützte Werke genutzt haben. Der Streit mit der Verwertungsgesellschaft geht weiter, das Urteil vom Landgericht München I ist nicht rechtskräftig.
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Die EU-Kommission hat Ausschreibungen für den Bau von Großrechenzentren für KI-Anwendungen veröffentlicht. Geplant sind bis zu sieben sogenannte Gigafactorys, die EU will das Vorhaben mit rund 10 Milliarden Euro fördern.
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In Österreich wird Kritik an Alterskontrollen im Netz lauter. Ob bei Pornoseiten oder sozialen Medien: Fachleute warnen gegenüber dem Standard vor Ausweispflicht im Netz und gebrochenen Datenschutz-Versprechen.
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Über 30 Prozent der Posts auf LinkedIn sind KI-generiert. Nun hat die Plattform einen Meldebutton eingeführt: „Sieht aus wie KI-Slop“ steht auf Englisch darauf.