Wenn Plattformen nach dem DSA (Gesetz über digitale Dienste) zu viel oder zu wenig löschen, können sich Nutzer*innen etwa ans Appeals Centre Europe wenden. Nach zehntausenden Beschwerden sieht die Organisation "wiederkehrende Muster von Problemen".
Ticker
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Ticker vom 28.05.2026
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YouTube weitet die KI-Kennzeichnung aus. Zuvor mussten Uploader*innen das händisch tun. Künftig will die Plattform hochgeladene Videos automatisch prüfen und Kennzeichen hinterlassen.
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Ein Google-Angestellter soll sein Insider-Wissen für eine Wette auf der Plattform Polymarket genutzt und damit mehr als eine Million US-Dollar gewonnen haben. Google habe das bestätigt; die Polizei habe ihn in New York festgenommen.
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Streamingdienste und Sender sollen künftig mindestens acht Prozent ihres deutschen Jahresumsatzes in den Filmstandort Deutschland investieren. Das steht im Mediendienste-Investitionsverpflichtungs-Gesetz, das nun ins Parlament geht.
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Ticker vom 27.05.2026
Regelmäßig trifft sich die Bundesregierung mit Leuten aus der Wirtschaft, darunter Apple-Chef Tim Cook oder Nvidia-Chef Jensen Huang. Am meisten ging jedoch OpenAI-Chef Sam Altman aus und ein, geht aus einer Kleinen Anfrage der Grünen hervor.
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Wer mit KI-Chatbots auf Einkaufstour geht, muss damit rechnen, von ungekennzeichneter Werbung verführt zu werden. Fast ein Drittel aller Quellenverweise soll zu Websites führen, die als Werbung oder Affiliate gekennzeichnet sind.
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CeMAS untersucht das Phänomen des "Nihilistic Violent Extremism": junge transnationale Online-Communitys, die nihilistische und misanthropische Überzeugungen teilen und teils schwerste (sexuelle) Gewalt ausüben bis hin zu Morden und Anschlagsplanungen.
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Chinesische Polizeien tragen immer öfter "smarte" Brillen. Die maßgeschneiderten Überwachungslinsen kommen bei Straßen- oder Verkehrskontrollen zum Einsatz oder sollen dabei helfen, vermisste Personen aufzuspüren.
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Vermehrt berichten Pilot*innen und Fluggesellschaften von gestörter GPS-Navigation über der Ostsee. Fachleute sehen darin gezielte Manipulation durch Russland. Sicherheitsexperte Nico Lange spricht von Kriegsführung.
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Der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich versucht, den US-Präsidenten Donald Trump über die Bilder zu erklären, die er und seine MAGA-Anhänger:innen produzieren. Die Mittel der "Memokratie" verstehe die Rechte besser zu nutzen als die Linke, so Ullrich.
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Der US-amerikanische Take It Down Act (TIDA) gegen nicht-einvernehmliche sexuelle Deepfakes führt zu ersten Verhaftungen. Das US-Magazin Ars Technica berichtet, wie das FBI zwei mutmaßliche Täter über deren Online-Accounts identifiziert hat.
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Die alternative Suchmaschine DuckDuckGo vermeldet gestiegene Download-Zahlen, seit Google den radikalen Umbau seiner Suchmaschine zugunsten von Sprachmodell-Ergebnissen angekündigt hat. Bei DuckDuckGo sind KI-Funktionen optional.
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Spotify-Co-Chef Alex Norström verteidigt den KI-Kurs des Streaming-Diensts. Künftig sollen Nutzende mit dem Segen des Labels Universal Cover und Remixe erstellen können. Solche "kontrollierten" Inhalte seien besser als unregulierter "Slop".
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Spanien sperrt die Wett-Anbieter Polymarket und Kalshi für spanische Nutzer:innen und leitet Sanktionsverfahren gegen die Unternehmen ein. Beide sollen ohne Glücksspiellizenz im Land tätig gewesen sein.
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Die Bundesregierung hat einen Entwurf zur Umsetzung der Cyberresilienz-Verordnung vorgelegt. Es geht um die Sicherheit von Produkten mit digitalen Elementen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik soll die Aufsicht übernehmen.
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Ticker vom 26.05.2026
Allgegenwärtige digitale Überwachung führt zu „Chilling Effects“, untergräbt die Versammlungsfreiheit und gefährdet die Demokratie. Das dokumentiert eine globale Studie der zuständigen VN-Sonderberichterstatterin.
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Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat ein Ermittlungsverfahren gegen Christian Ulmen eingeleitet, berichten LTO und Spiegel. Grund seien Vorwürfe häuslicher Gewalt. Mit Blick auf digitale Gewalt prüfe die Behörde noch, ob ein Anfangsverdacht vorliege.
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Wie kommt es, dass bei der Vorstellung der KI-Enzyklika von Papst Leo auch Anthropic-Mitgründer Chris Olah dabei war? Ein aufschlussreiches Stück zu zehn Jahren Dialog der Katholischen Kirche mit den Tech-Konzernen und der Sorge vor "Pope-Washing".
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Die Kampagne zweier Anwohner gegen ein Rechenzentrum und ein dazugehöriges Gaskraftwerk im hessischen Maintal war offenbar erfolgreich. Der US-Konzern hat das Projekt zumindest vorerst gestoppt, wie zuerst der Spiegel (€) berichtete.
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Auf Geheiß des saudi-arabischen Regimes schränken unter anderem Instagram und Facebook internationale Accounts von Dissident*innen ein. Menschenrechtsorganisationen finden, die Anbieter sollten dagegenhalten.
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Das Oberlandesgericht Frankfurt a.M. hat entschieden, dass es nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt ist, wenn das rechtspopulistische Portal Nius eine trans Person unter dem falschen Geschlecht anspricht. Die Klägerin hat Anspruch 6.000 Euro Entschädigung.
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Seit knapp 90 Tagen sind die rund 90 Millionen Iraner*innen vom freien Internet abgeschnitten. Nun soll Irans Präsident das Ende der Blockade angeordnet haben. Seine Macht sei jedoch begrenzt, ordnet der Deutschlandfunk ein.
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Papst Leo sorgt mit seiner ersten Enzyklika für Aufsehen, weil er darin unter anderem Tech-Konzerne kritisiert und vor einem KI-Kolonialismus warnt. Netzpolitisch steckt noch deutlich mehr drin, von der Datenpolitik bis zur digitalen Allmende.
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Bund und Länder könnten eine grundlegende Reform der Datenschutzaufsicht beschließen, bei der die Kontrolle über die Wirtschaft bei der Bundesdatenschutzbeauftragten zentralisiert wird. Davor warnen Verbraucherschützer:innen.