Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 24.03.2026

    US Attorney's Office

    Im US-Bundesstaat North Carolina hat sich ein Mann in einem Fall von Online-Betrug schuldig bekannt. Demnach habe er Schwärme aus Bots auf KI-generierte Musik losgelassen, um Streaming-Einnahmen in Millionenhöhe zu generieren.

  • Ticker vom 23.03.2026

    Reuters

    Eine Reihe an Rundfunkunternehmen appelliert an die EU-Kommission, marktdominante Anbieter von Smart TVs und vergleichbaren Produkten zu Gatekeepern im Sinne des Digital Markets Act einzustufen.

  • t-online

    Elon Musk habe im Zuge der Twitter-Übernahme Aktionäre des Online-Dienstes getäuscht, um den Aktienkurs des Unternehmens zu manipulieren, entschied am Freitag eine Jury in San Francisco.

  • The Guardian

    Die britische Regierung gibt dem Überwachungskonzern Palantir Zugriff auf sensible Finanzdaten, um Betrugsfälle aufzudecken. Dabei werden Datenschutzbedenken laut.

  • The New York Times

    Donald Trump schaltet einen Gang hoch, um KI-Gesetze in US-Bundesstaaten zu verhindern. Am Freitag hat der US-Präsident grobe Leitlinien vorgestellt, die in ein Bundesgesetz einfließen sollen.

  • Reuters

    Palantirs „Maven“ KI-System soll zu einem Grundpfeiler US-amerikanischer Kriegspolitik werden, berichtet Reuters über einen Brief des stellvertretenden US-Verteidigungsministers. Schon heute sei das System die führende KI-Anwendung im Iran-Krieg.

  • WDR

    Der Streckenverlauf von Castor-Transporten ist aus Sicherheitsgründen geheim. Das Bundesverkehrsministerium hat nun eine vorübergehende Flugverbotszone für Drohnen veröffentlicht und damit eine Transportroute offenbar selbst geleakt.

  • Fortune

    Nicht nur Öl wird in Folge des Angriffs der USA auf den Iran knapper, sondern auch Helium. Dessen Marktpreise haben sich seit Kriegsbeginn verdoppelt. Helium ist etwa für die Halbleiterfertigung unerlässlich.

  • Engadget

    Reddit spielt mit dem Gedanken, zu überprüfen, ob Nutzer:innen echte Menschen sind. Etwa mittels biometrischer Identifikation will die Plattform so das Bot-Problem in den Griff bekommen.

  • 9to5google

    Kleinere Websites sind vom KI-verursachten Traffic-Einbruch stärker betroffen als große Anbieter, so die Analysefirma Chartbeat. Nutzer:innen von Chatbots klicken hingegen so gut wie gar nicht auf etwaige Links.

  • Universität Bern

    Wer frauenfeindliche Inhalte konsumiert, sei es in Filmen, Videospielen oder in sozialen Medien, wird selbst frauenfeindlicher. Insbesondere betroffen sind Männer. Das bestätigt eine umfassende Meta-Studie der Universität Bern.

  • Tom's Hardware

    Die kanadische Non-Profit-Organisation, die das mobile Betriebssystem GrapheneOS entwickelt, will Daten zum Alter der Nutzer:innen nicht erfassen, auch wenn das rechtlich vorgeschrieben sei. GrapheneOS bleibe weltweit ohne Identifikation oder Konten nutzbar.

  • The Washington Post

    In Europa gebe es so viel Zensur, behauptet die Trump-Regierung. Doch ein dafür abgestelltes Team konnte keine Hinweise finden, dass Digitalgesetze wie der DSA tatsächlich Online-Inhalte „zensieren und kriminalisieren“ würden.

  • RND

    Das neue Schufa-Portal ermöglicht es Verbraucher:innen, ihren Kredit-Score und die Berechnungskriterien einzusehen. Allerdings bietet das Portal keine Zwei-Faktor-Authentifizierung, die etwa vor Phishing-Angriffen schützen würde.

  • IEA

    Der Angriff der USA auf den Iran hat eine globale Ölkrise ausgelöst. Die Internationale Energieagentur fordert daher eine Ausweitung von Home Office, striktere Tempolimits und Fahrverbote im Straßenverkehr sowie kostenlosen ÖPNV.

  • Ticker vom 20.03.2026

    BKA

    Das BKA hat gemeinsam mit Behörden aus Kanada und den USA die Infrastruktur der Riesen-Botnetze „Aisuru“ und „Kimwolf“ abgeschaltet. Dabei wurden auch Wohnungen zweier mutmaßlicher Administratoren in Deutschland und Kanada durchsucht.

  • tagesschau.de

    Der BND will offenbar seine IT-Dienststelle in Bonn ausbauen. Die Rede ist von einem "Krypto-Cyber-Technologiezentrum"; auch um KI und Quantencomputing soll es gehen. Laut WDR und SZ sprechen Insider von einer "deutschen Mini-NSA".

  • watson

    Im Supermarkt einkaufen, ohne zur Kasse zu müssen, weil Kameras und Sensoren alles automatisch abrechnen? Aldi nimmt nun offenbar Abstand von derlei Tech-Shopping-Versuchen und beendet ein Experiment in London.

  • taz

    Das "Edelweiß-Netzwerk" hat Kommentare auf Nius mit anderen Namen versehen und damit eine Kampagne gegen rechte Medienplattformen gestartet. Als sich die Adressierten empörten, schnappte die Doppelmoral-Falle zu.

  • Hate Aid

    Die NGO HateAid fordert höhere Sicherheitsstandards im Netz, etwa für süchtig machende Designs. Einer von zwei Gutachtern fordert aber auch die Schwächung von Datenschutz, Privatsphäre und Anonymität durch Klarnamenpflicht und Alterskontrollen per Video-Ident.

  • beck-aktuell

    Der Europäische Gerichtshof hat die Rechte von Verdächtigten gestärkt. Bei einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren dürfe die Polizei biometrische Daten nur dann erheben, wenn unbedingt erforderlich, fasst beck-aktuell das Urteil zusammen.

  • Deutschlandfunk

    Nach wiederholten Forderungen für ein Social-Media-Verbot für Minderjährige bringt Familienministerin Karin Prien (CDU) nun auch mehr Regulierung für Messenger wie WhatsApp ins Spiel. Konkret wird sie nicht; der Lehrerverband sieht es bereits kritisch.

  • Ticker vom 19.03.2026

    Mastodon/NetBlocks

    Wie die britische Organisation NetBlocks berichtet, ist das Internet im Iran seit 20 Tagen gesperrt. Es handele sich um die bisher längste dokumentierte Sperre in der Geschichte des Landes.

  • LTO

    Ein Unternehmen kann eine Anfrage nach Datenauskunft aufgrund der DSGVO zurückweisen, wenn die anfragende Person allein auf Schadenersatz aus ist. Das hat der EuGH entschieden und will damit DSGVO-Hopping einschränken, erklärt LTO.