Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 31.07.2026

    Der Spiegel

    Der US-Konzern OpenAI bekam weltweit Aufmerksamkeit, nachdem eines seiner autonomen KI-Systeme Hacking-Angriffe durchgeführt hatte. Jetzt zieht Konkurrent Anthropic nach und berichtet von ähnlichen Vorfällen.

  • Belltower.News

    Der Verfassungsschutz soll neue Befugnisse bekommen. Angesichts seiner Geschichte und Praxis wirkt die Forderung problematisch. Belltower.News klärt auf.

  • Die Zeit

    Der CDU-Spitzenkandidat für die Berlin-Wahl träumt von lückenloser KI-gestützter Videoüberwachung und davon, das Polizeigesetz noch weiter zu verschärfen. Man habe noch nicht alles unterbringen können, was man gewollt habe.

  • tarnkappe.info

    Darknet war gestern: Falschgeld, Drogen und Medikamente gibt es jetzt auch auf TikTok. Die britische Medienaufsicht hat eine Untersuchung dazu eingeleitet.

  • Europäische Union

    Heute tritt die Übergangsregelung in Kraft, die es Plattformen erlaubt, nach Kindesmissbrauchsdarstellungen im Netz zu suchen. Die freiwillige Chatkontrolle soll vorerst bis zum 3. April 2028 gelten.

  • The Guardian

    Die Kennzeichenscanner von Flock halten grundlegende Sicherheitsbestimmungen nicht ein. Da sie nah an der Straße stehen, müssten die Pfähle eigentlich spezielle Konstruktionen vorhalten, die eine Kollision für das betroffene Fahrzeug abmildern.

  • Rat der EU

    Der Rat der EU hat Sanktionen gegen eine Reihe von Personen und Unternehmen hinter Betrugszentren in Südostasien verkündet. Dort würden Menschen "gegen ihren Willen festgehalten und gezwungen, Online-Betrug gegen Opfer auf der ganzen Welt durchzuführen".

  • Der Spiegel

    Die chinesische Regierung droht mit Gegenmaßnahmen, nachdem die US-Regierung Importe ausländischer Roboter eingeschränkt hat. Vordergründig geht es um IT-Sicherheit, zugleich räumen die USA damit chinesische Produkte vom Markt.

  • Ticker vom 30.07.2026

    The Guardian

    Straßenlaternen mit Solarzelle, die als KI-Rechner fungieren können? Klingt nach dystopischer Überwachungsfantasie, doch in Großbritannien wurden gerade entsprechende "iLamps" aufgebaut. Der Guardian hat an einer Bushaltestelle vor Ort Passant:innen gefragt, was sie davon halten.

  • Stop Killing The Internet

    Die neu gegründete Bürgerinitiative "Stop Killing The Internet" stellt sich gegen Einschränkungen digitaler Grundrechte im Namen des Kinder- und Jugendschutzes, darunter Social-Media-Verbote und Alterskontrollen.

  • heise online

    Verbraucherschützer:innen sind mit einem Verfahren gegen eine Influencerin gescheitert. Dem OLG Hamburg zufolge reicht ein Impressumslink in der Profil-Info, außerdem muss Werbung für den Start einer eigenen Haarpflegereihe nicht gekennzeichnet werden.

  • t3n

    Minnesota hat ein Gesetz erlassen, das die nicht-einvernehmliche Generierung von Nacktbildern natürlicher Personen verbietet. Nun klagt xAI dagegen. Der Konzern von Elon Musk findet, die Meinungsfreiheit werde dadurch eingeschränkt.

  • heise online

    Die europäischen Suchmaschinenunternehmen Ecosia und Qwant bringen nach einem französischen auch einen deutschen Webindex an den Start. Bislang sind Suchmaschinen bei dieser Basisinfrastruktur der Websuche von Google und Bing abhängig.

  • Der Standard

    Rund um die geplante Gründung einer Gewerkschaft in der US-amerikanischen Wikimedia Foundation gibt es weiter Unmut. Freiwillig anerkennen will das Unternehmen die Interessenvertretung nicht. Kritiker:innen warnen vor Union Busting.

  • LTO

    Nach dem CSD-Anschlag fordern Politiker*innen, dass „Gefährder“ elektronische Fußfesseln angelegt bekommen oder gar in Präventivhaft sollen. Doch der Begriff des Gefährders hat gar keine offizielle Definition. Betroffene können sich auch nicht gegen die Einstufung wehren.

  • ORF.at

    Tokio feiert seine Kuppel-App "TOKYO Enmusubi" als Erfolg. Die Dating-Anwendung sollte zu mehr Eheschließungen und zu mehr Nachwuchs führen. Es habe bei Nutzer:innen der App bereits 265 Verheiratungen gegeben, meldet die Verwaltung der Metropole.

  • noyb

    noyb hat eine Datenschutzbeschwerde gegen das Online-Wörterbuch dict.cc eingebracht. Nutzer:innen würden dort mit einem Klick der Datenweitergabe an 1741 Partner zustimmen, das unterlaufe Anforderungen der DSGVO an die Informiertheit der Einwilligung.

  • Gizmodo

    Die EU könnte bald den Chatbot ChatGPT und die Spieleplattform Roblox zu "sehr großen Online-Plattformen" nach dem Digital Services Act erklären. Dann würden deutlich strengere Regeln zum Schutz von Nutzer:innen für die beiden Dienste gelten.

  • Deutsche Welle

    Die australische Online-Medienaufsicht geht vor Gericht gegen Telegram vor. Der Messenger habe terroristische Inhalte nicht ausreichend gelöscht, es droht eine Millionenstrafe. Telegram wolle sich gegen die Vorwürfe wehren.

  • heise online

    Die EU-Kommission konkretisiert den Cyber Resilience Act. Ein neuer Leitfaden soll für Rechtssicherheit sorgen und unter anderem Befürchtungen von Entwickler:innen und Betreiber:innen von Open-Source-Software ausräumen.

  • Pew Research Center

    Zunehmend mehr Menschen in den USA finden Smartphone-Verbote an Schulen gut, zeigen Umfragen des Instituts Pew Research Center. Inzwischen befürwortet das eine Mehrheit. Die Zustimmung steigt, je älter die Befragten sind.

  • The New York Times

    Binance, die weltgrößte Krypto-Börse, mache es Ermittler:innen schwer, gegen Kriminelle vorzugehen. Darüber beschweren sich Polizeien. Im Vorjahr hatte der Anbieter begonnen, Polizeianfragen in die Vereinigten Arabischen Emirate umzuleiten, was den Prozess verlangsame.

  • Ticker vom 29.07.2026

    Golem

    Wegen eines Software-Fehlers haben etwa 100 Abiturient:innen in Baden-Württemberg Zeugnisse mit einem falschen Notendurchschnitt erhalten. In den meisten Fällen lag die Berechnung über dem tatsächlichen Wert.

  • heise online

    Eine Bank muss einem Bewerber Schadenersatz nach der DSGVO zahlen, nachdem eine Personalerin dessen Daten via Xing versehentlich an eine dritte Person weitergeleitet hatte. Zuvor hatte der EuGH in dem Verfahren grundsätzliche Fragen geklärt.