Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 12.05.2026

    The Verge

    Ein Hacker hat sich Zugriff auf über eine Million Baby-Monitore verschafft. Meari heißt der betroffene Anbieter, er produziert für verschiedene Marken.

  • Global News

    Das kanadische Parlament arbeitet weiter an einem Verbot nicht-einvernehmlicher, sexualisierter Deepfakes. Um ebenfalls Bikini-Bilder zu erfassen, soll die Vorschrift auch "fast nackte" Aufnahmen betreffen.

  • queer.de

    Große Social-Media-Plattformen sind für queere Menschen unsicher wie nie zuvor, fasst queer.de den aktuellen Social Media Safety Index der US-amerikanischen Organisation GLAAD zusammen. Den letzten Platz belegt Twitter-Nachfolger X.

  • Biometric Update

    Ab 19. Mai müssen Plattformen in den USA gemeldete Inhalte mit bildbasierter Gewalt innerhalb von 48 Stunden entfernen, darunter nicht-einvernehmliche sexualisierte Deepfakes. Grundlage ist der Take It Down Act.

  • Golem

    Bis vor Kurzem hat xAI offenbar einen Briefkasten in Estland genutzt, um Beschwerden auf Basis des DSA (Gesetz über digitale Dienste) zu empfangen. Eine "Geisteradresse", fasst Golem den Bericht von Follow the Money (€) zusammen.

  • Ticker vom 11.05.2026

    The Guardian

    Das größte Risiko, das sogenannte KI für Arbeitnehmer*innen bringt, ist nicht, dass sie ihre Jobs verlieren, sondern dass ihr Arbeitsplatz von KI durchoptimiert und überwacht wird. Das glaubt der FinTech-Professor Nazrul Islam.

  • heise online

    Das Bundesdigitalministerium bringt in der zweiten Jahreshälfte den PIN-Rücksetzdienst für den elektronischen Personalausweis zurück. Das Ministerium übernehme "übergangsweise" die Kosten, um den Start der deutschen EUDI-Wallet zu ermöglichen.

  • Anthropic

    Anthropic wird von manchen für die weniger unmoralische Alternative zu OpenAI und Co. gehalten. Nun gibt das KI-Unternehmen eine Partnerschaft mit Elons Musks Konzern SpaceX bekannt, deren Rechenzentren genutzt werden sollen, um Kapazität für zahlende Claude-Kund:innen zu erhöhen.

  • D64

    ZDF, 3sat und phoenix überarbeiten ihre Konzepte für digitale Angebote. Mehrere zivilgesellschaftliche Organisationen fordern in einer Stellungnahme, noch mehr auf offene Lizenzen sowie dezentrale Plattformen zu setzen und weniger Inhalte zu depublizieren.

  • heise online

    Meta macht eine Rolle rückwärts beim Schutz der Kommunikation: Die 2023 eingeführte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Direktnachrichten auf Instagram ist abgeschafft worden. Der Werbekonzern kann nun die Inhalte der Chats analysieren.

  • El País

    Über Jensen Huang von Nvidia lesen vielleicht noch viele in den Nachrichten, aber was treiben eigentlich Marc Andreessen oder Sheikh Tahnoon bin Zayed Al Nahyan gerade? El País fasst zusammen, welche Tech-Milliardäre insgeheim noch die Strippen ziehen.

  • hamburg.t-online

    Über die Schulplattform IServ haben Unbekannte E-Mails an zahlreiche Hamburger Schüler:innen verschickt. Sie enthielten Aufrufe gegen die Wehrpflicht und zur Teilnahme an einem Schulstreik unter dem Motto "Merz, leck Eier".

  • abc News

    Die US-Regierung steht offenbar kurz davor, einen 400-Millionen-Dollar-Vergleich mit TikTok abzuschließen. Das Geld soll laut Medienberichten Trumps "Verschönerungsprojekte" in Washington mitfinanzieren, darunter einen 76 Meter hohen Triumphbogen.

  • tagesschau.de

    Soziale Plattformen werden mit KI-erzeugten Bildern und Videos zum Holocaust geflutet. Meta, TikTok und X unternähmen dagegen zu wenig, kritisieren etwa Museen. Historiker:innen warnen vor einem massiven Vertrauensverlust in Geschichtsquellen.

  • Politico

    Der wegen seiner Rolle im Pegasus-Skandal gesuchte polnische Ex-Justizminister Zbigniew Ziobro sucht nun Zuflucht in den USA. Zuvor war der konservative Politiker nach Ungarn geflohen und hatte dort von Viktor Orbán Asyl erhalten.

  • PBS

    Über 100 Millionen US-Dollar an staatlicher Förderung hat Elon Musks DOGE-Gremium kurzerhand gestrichen, auch mit tatkräftiger Hilfe von ChatGPT. Das war illegal, hat nun eine Bundesrichterin entschieden.

  • heise online

    Google stellt auf ein neues reCAPTCHA-System um, mit dem unter anderem KI-Bots besser erkannt werden sollen. Damit sperrt Google jedoch Nutzer:innen Google-freier Android-Versionen aus.

  • heise online

    Baden-Württemberg will dem Landesdatenschutzbeauftragten 40 Prozent der Stellen kürzen. Gleichzeitig plant die Landesregierung eine massive Ausweitung KI-gestützter Videoüberwachung.

  • Ticker vom 09.05.2026

    Wired

    "Unternehmen leaken vertrauliche Daten über Vibe-Coding-Anwendungen", warnt IT-Sicherheitsforscher Dor Zvi. Er und sein Team haben demnach mehr als 5.000 ungeschützte per Sprachmodell programmierte Web-Apps gefunden.

  • Ticker vom 08.05.2026

    BBC

    Meta findet, die britische Medienaufsicht Ofcom darf nicht zu hohe Bußgelder verhängen. Deshalb zieht der US-Konzern nun in London vor Gericht.

  • Reuters

    In Kanada fürchten Meta und Apple um die Privatsphäre ihrer Nutzer*innen und die Integrität von Verschlüsselung. Das geplante Gesetz Bill C-22 soll Sicherheitsbehörden neue Rechte zur Abfrage von Daten geben.

  • Bundestag

    Mit Stimmen von Union, SPD, AfD und Grünen hat der Bundestag einen Gesetzentwurf zum Gewaltschutz von Frauen verabschiedet. Demnach sollen elektronische Fußfesseln Täter*innen bei häuslicher Gewalt auf Abstand halten.

  • LTO

    Im Fall Fernandes/Ulmen sind die Berichte des Spiegel über Deepfake-Verdacht und Gewaltvorwürfe zulässig, hat das Landgericht Hamburg entschieden. Es geht um die Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen.

  • The Walt Disney Company

    Besucher:innen von Disneyland Park und Disney California in den USA können nun auch per Gesichtserkennung Zutritt zum "Happiest Place on Earth" erlangen. Alle anderen Besucher:innen werden ebenfalls fotografiert, ihre Aufnahmen aber nicht biometrisch verarbeitet.