Wer auf illegalen Glücksspiel-Seiten Geld verloren hat, könnte auf Rückzahlung klagen, weil die Verträge nichtig waren. Hunderte Fälle liegen beim Bundesgerichtshof, das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.
Ticker
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Ticker vom 18.09.2026
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Ticker vom 17.09.2026
Einem Whistleblower zufolge soll die US-Einwanderungsbehörde USCIS illegal auf Wählerverzeichnisse zugegriffen haben. Dies wäre ein weiterer Versuch der Trump-Regierung, die anstehenden Zwischenwahlen zu manipulieren.
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Der Messenger Signal arbeitet daran, neue Accounts auch ohne Telefonnummer zuzulassen. Bislang war eine Rufnummer Pflicht, selbst wenn sie sich hinter einem Nutzernamen verbergen ließ.
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Der Überwachungskonzern Palantir kooperiert nun mit der US-Fast-Food-Kette Chipotle. Wired zufolge arbeitet der Konzern an einer Plattform für Lebensmittelsicherheit, die datengestützt das Risiko von Vergehen ermitteln soll.
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Das schottische Parlament hat beschlossen, Pläne für neue KI-Rechenzentren vorerst nicht zu genehmigen. Der Stopp gilt maximal ein Jahr lang, derweil soll die schottische Regierung eine nationale Strategie ausarbeiten.
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Tech- und Rüstungsunternehmen bringen eigene Modelinien heraus, um sich als „Lifestyle-Brands“ zu inszenieren. So wollen sie einen Kult vermarkten und Fans ermöglichen, sich als Teil der „prophetischen Elite“ zu fühlen, ordnen Kritiker:innen ein.
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Zum Schutz vulnerabler Waldbewohner können Forstämter etwa Standortdaten bei veröffentlichten Fotos entfernen. Im hessischen Werra-Meißner-Kreis betrifft das etwa seltene Orchideenarten, den Skabiosen-Scheckenfalter oder Brutorte des Schwarzstorches.
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Die deutsche und kanadische Regierung wollen beide jeweils 100 Millionen Euro in ein gemeinsames KI-Projekt stecken. Die vom nicht-kommerziellen Start-up LawZero mit Hauptsitz in Kanada entwickelte Software soll "sicher und souverän" sein.
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Südkorea hat die Überwachung zur Abwehr von Stalkern verschärft. Bereits zuvor gab es elektronische Fußfesseln; Opfer erhielten eine Warnung per Handy, wenn sich ein Täter auf zwei Kilometer nähert. Inzwischen können Opfer in diesem Fall auch dessen genauen Standort sehen.
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Was Databroker nicht genau wissen, das schätzen sie eben: wie reich man ist, wie viele Kinder man hat, wie viel man wiegt. Auf Basis der Daten von US-Bürger*innen erklärt das Medium The Markup die Geschäfte der Online-Werbeindustrie.
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Ticker vom 16.09.2026
"Griefbots" ermöglichen es Angehörigen, sich Verstorbenen nah zu fühlen, weshalb Menschen laut Fachleuten zunehmend allein mit ihrer Trauer bleiben. Zugleich lösen prominente Todesfälle immer häufiger eine Welle an KI-generierten Würdigungen ("deathslop") aus, zum Leidwesen der Angehörigen.
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OpenAI, Anthropic und Google planen eine gemeinsame Aufsichtsorganisation für Künstliche Intelligenz. Kleinere Konkurrenten warnen, dass die drei ein Kartell bilden könnten, während US-Demokrat Bernie Sanders freiwillige Zusicherungen für einen Irrweg hält.
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Anlässlich einer Klage des vzbv gegen die Rabatt-App von Lidl beleuchtet T-Online die umstrittenen Anwendungen verschiedener Discounter. Demnach sparen Kund:innen mit den Bonusprogrammen nur wenig; Handelsexpert:innen halten sie sogar für kontraproduktiv.
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E-Mails von KI-Agenten fluten offenbar zunehmend die Postfächer von Journalist:innen. Sie stammen unter anderem von der Plattform iLands, auf der KI-Agenten gelöscht werden sollen, wenn sie nicht regelmäßig durch Interaktion mit Menschen Tokens generieren.
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Hacker in den USA haben eine der berüchtigten Flock-Kameras entwendet und deren Daten und Software rekonstruiert. Die Aktion gibt einen tiefen Einblick, was das Überwachungssystem speichert, analysiert und verarbeitet.
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Im Gespräch mit Schüler*innen hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) laut einem Bericht der Welt einmal mehr eine Klarnamenpflicht im Netz gefordert. Einer Frage nach dem Schutz von Journalist*innen sei er dabei ausgewichen.
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Ein von Donald Trump befürwortetes Gesetz zur Stärkung der Krypto-Industrie (Clarity Act) ist im US-Senat gescheitert. Wie die Agentur Reuters berichtet, liegt das Vorhaben mindestens bis nach den Zwischenwahlen im November auf Eis.
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Profit oder Verbraucherschutz? Das geplante EU-Gesetz über digitale Fairness könnte unter anderem glücksspielähnliche Mechanismen wie Lootboxen regulieren. Lobbyist:innen der Gaming-Industrie wollen das verhindern und stoßen in Brüssel teils auf offene Ohren.
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Rund sechs von zehn Lehrkräften in Deutschland sagen, dass Konflikte mit sozialen Medien wie Cybermobbing den Schulalltag belasten. Nur rund drei von zehn befürworten ein Social-Media-Verbot an der Schule. Das zeigt eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom.
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Ticker vom 15.09.2026
Im Vorfeld der morgigen SOTEU-Rede von Kommissionspräsidentin von der Leyen bringen sich Netzbetreiber in Stellung. Große Anbieter drängen dabei auf eine Konsolidierung des Marktes, während kleinere Anbieter weiter auf regulierten Wettbewerb setzen wollen.
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Die Staatsanwaltschaft von Manhattan hat 12 Domains von Websites beschlagnahmt, die sexualisierte Deepfakes verbreitet hatten. Es soll die bislang größte Beschlagnahme dieser Art sein. Gegen die Betreiber wird nun ermittelt.
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Die Verbraucherzentrale prüft eine Sammelklage gegen die Online-Dating-Seite LemonSwan und sucht Betroffene. Im Fokus stehen Menschen, denen LemonSwan Geld für ein ungewolltes Starterpaket aus der Tasche gezogen hat.
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Auf der Jagd nach Klicks lassen Online-Influencer:innen schon mal ein Flugzeug abstürzen oder bringen sich selbst oder ihr Umfeld sonst wie in Gefahr. Neu ist das Phänomen zwar nicht, wird durch die Anreize von sozialen Medien jedoch verstärkt.
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Der Verfassungsblog analysiert, wie die US-Einstufung von Autistici/Inventati als Terrororganisation Europas digitale Infrastruktur über US-Sanktionsmechanismen beeinträchtigen kann und wie das mit der rechtlichen Souveränität der EU zusammenhängt.