Um seine horrenden Ausgaben zu finanzieren und Shareholdern endlich steigende Umsätze präsentieren zu können, setzt OpenAI nun auch in Europa auf das beliebteste Geschäftsmodell des Silicon Valley: personalisierte Werbung.
Ticker
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Ticker vom 19.08.2026
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Im Prozess gegen den Meta wurden die Eröffnungsplädoyers gehalten. Drei US-Bundesstaaten werfen dem Tech-Konzern vor, mit seinen Plattformen Minderjährige abhängig und psychisch krankzumachen. Ein Urteil wird für Oktober erwartet.
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Auch die US-Regierung misstraut den Überwachungs-Brillen von Meta: Beamt:innen der US-Abschiebe-Miliz ICE dürfen sie laut New York Times nicht im Dienst tragen. Allerdings plane die Regierung ähnliche Brillen unter eigener Kontrolle.
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Das KI-Tool ChatGPT gibt es jetzt in der Teenager-Version. Die Einführung einer automatisierten „Altersprognose“, die User aufgrund von Nutzungszeiten und Fragestellungen als minderjährig einstuft, werde für die EU noch aufgeschoben, „um regionalen Anforderungen gerecht zu werden“.
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Die Gewerkschaft für Erziehung und Bildung stellt Berliner Lehrer:innen ab diesem Schuljahr eine App zur Arbeitszeiterfassung bereit. Die Berliner Verwaltung habe nicht selbst geliefert.
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Rechtsanwalt Stephan Göcken beleuchtet, wie gut Anwält:innen als Berufsgeheimnisträger:innen nach der Geheimdienstreform noch geschützt wären. Er entdeckt unterschiedliche Regelungen für BND und Verfassungsschutz und sieht "eine echte Herausforderung" für Anwaltschaft und Rechtsstaat.
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Immer wenn Regierungen Regulierungsmaßnahmen für Plattformen von Meta planen, engagiert der Konzern Influencer:innen, um für ihre Sicherheitsfunktionen zu werben. Das zeigt ein neuer Bericht des Tech Transparency Project.
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Ein Politico-Redakteur hat den Souveränitätstest gemacht und drei Tage auf US-Technik verzichtet. Dabei kam ein fast vollständiger Verzicht auf digitale Geräte und Anwendungen heraus.
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Im Radioreport Recht der ARD ist diesmal Rechtswissenschaftler Maximilian Pichl zu Gast. Es geht um die angekündigten Änderungen des Informationsfreiheitsgesetzes und darum, wie wichtig Transparenz für die Demokratie ist.
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Briefwahl-willige Berliner:innen konnten die dafür nötigen Online-Unterlagen eine Weile nicht auf der entsprechenden Website beantragen. Einen Zusammenhang mit dem Hacking-Angriff auf die Berliner Verwaltung gebe es aber nicht.
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Bundesinnenminister Dobrindt hat in Sachsen-Anhalt ein neues Technologiezentrum für Drohnensicherheit eröffnet. Die Einrichtung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt soll Systeme zur Drohnenabwehr und -erkennung entwickeln.
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Geldautomaten müssen barrierefrei sein – aber alte Geräte dürfen noch 15 Jahre lang laufen. Unter anderem deshalb gibt es Kritik am Gesetz für Barrierefreiheit (BFSG). Es müsse dringend nachgebessert werden, fordert der zuständige Beauftragte der Bundesregierung.
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Ticker vom 18.08.2026
Der Prototype Fund fördert seit zehn Jahren Tech-Projekte, die dem Gemeinwohl dienen sollen. Mit den neuen Förderlinien "Resilienz" und "Up and Coming" sollen Gelder unter unter anderem in "dezentralisierte und freie Alternativen zu Big Tech" fließen.
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Die queere Beratungstelle Sub aus München warnt vor einem "humanitären und juristischen Skandal". Der queere Geflüchtete Mark Z. soll nach Uganda abgeschoben werden, obwohl dort homosexuellen Menschen die Todesstrafe droht.
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Die Bundesregierung hat kaum Erkenntnisse zur Situation von Datenarbeiter:innen hinter KI und Content-Moderation. Eine Kleine Anfrage der Linksfraktion bringt trotzdem eine interessante Erkenntnis: Das Lieferkettenkettengesetz ist auch auf outgesourcte Datenarbeit anwendbar.
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Ist ein ein LED-Lämpchen Hinweis genug, um Fremde per Kamera-Brille zu filmen? Die Bundesnetzagentur könnte Produkte mit versteckten Kameras verbieten, sieht auf Anfrage der FAZ (€) bei aktuellen Smart Glasses jedoch keine Voraussetzungen dafür.
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Pornhub-Mutterkonzern Aylo beendet zwei US-Sammelklagen mit einem Vergleich über 120 Millionen US-Dollar. Es ging um die Verbreitung von Aufnahmen sexualisierter Gewalt an Minderjährigen. Inzwischen prüft Pornhub bei Uploads Identität und Einvernehmlichkeit.
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Unter Kritik von Fachleuten für Grundrechte tritt am heutigen Dienstag die neue E-Evidence-Verordnung in Kraft. In der EU können Behörden zur Strafverfolgung nun direkt Daten von Online-Diensten in anderen Mitgliedstaaten einfordern.
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Der Kennzeichenscannner-Hersteller Flock will verhindern, dass Polizisten das Überwachungsnetzwerk missbrauchen, um beispielsweise Ex-Partnerinnen zu stalken. Doch die Schutzmaßnahmen lassen sich leicht etwa mit ausgedachten Fallnummern umgehen.
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Mit der Vorstellung einer zunehmenden Digitalisierung waren schon immer Utopien und Dystopien verbunden. The Guardian zeichnet diese Ideen-Geschichte in einem interessanten Longread nach.
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Apple will seine In-Ear-Kopfhörer mit Kameras ausrüsten. Die könnten dann beispielsweise Fragen dazu beantworten, was die Nutzer*innen sehen und sahen. Das zeigt ein verstecktes Promo-Video.
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Zehn Millionen US-Dollar zahlt Google für 100 Millionen E-Mails und 500 Millionen Chats aus einer pleitegegangenen Billig-Fluggesellschaft. Die Daten will das Unternehmen zum KI-Training nutzen. Angeblich werden vorher alle persönlichen Informationen entfernt.
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Das Berliner Landesnetz wurde gehackt, daraufhin wurden Stadtentwicklungsverwaltung und Verkehrsverwaltung vergangenen Freitag von Landesnetz getrennt. Die Arbeitsfähigkeit ist stark eingeschränkt und laut Tagesspiegel sollen Daten abgeflossen sein.
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In Dänemark gelten zum neuen Schuljahr neue Regeln für Schüler:innen zum Einsatz von generativer KI. Hausarbeiten sollen etwa mündlich verteidigt werden. Die Werkzeuge werden nicht verbannt, aber das Wissen der Lernenden soll im Mittelpunkt stehen.