Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 31.08.2026

    Reuters

    Die Schweiz hält weiterhin am Vorhaben fest, ein Transparenzregister für Unternehmen einzurichten. Nach dem jüngsten Hack eines vergleichbaren Registers in Liechtenstein hatte die Industrie darauf gedrängt, die Pläne einzustampfen.

  • OpenAI

    OpenAI macht wieder Werbung in eigener Sache und fordert gemeinsam mit gut 120 weiteren Unternehmen, weltweit die IT-Sicherheit zu stärken. Das Zeitfenster, um sich rechtzeitig gegen KI-gestützte Angriffe zu wappnen, schließe sich bald.

  • The Washington Post

    US-Kriegsminister Pete Hegseth hat heimlich eine Reihe konservativer Militärveteranen angestellt, die ihr Geld als Online-Influencer verdienen. Mutmaßlich geht es darum, auf X und anderen sozialen Netzen Kulturkampf-Propaganda zu verbreiten.

  • Tom's Hardware

    Das Parlament des US-Bundesstaats Kalifornien hat die gesetzlichen Vorschriften für Alterskontrollen für Open-Source-Betriebssysteme deutlich entschärft. Gouverneur Gavin Newsom muss das neue Gesetz nun noch bestätigen.

  • Der Spiegel

    Google reagiert unverzüglich auf die jüngste Kapriole Donald Trumps, wegen eines Streits mit Kanada den Ontariosee in "Lake America" umzubenennen. Der Dienst zeigt Nutzer:innen den dekretierten Namen. "Opportunistische Faktenverzerrung", kommentiert der Spiegel.

  • Die Zeit

    Die Frauen Union der CDU in Nordrhein-Westfalen setzt sich für ein härteres Vorgehen gegen digitale Gewalt ein als es der Gesetzentwurf der Bundesregierung vorsieht. Es müsse unter anderem einfacher werden, Anzeige zu erstatten.

  • Der Spiegel

    Das US-Finanzministerium verweigert Journalisten von New York Times, Wall Street Journal und der Agentur Bloomberg die Akkreditierung für das G20-Treffen der Finanzminister und Zentralbanker in den USA. Die Medienhäuser reagieren: Der verwehrte Zugang untergrabe die Medienfreiheit.

  • Der Standard

    Gestern endete die weltgrößte Computerspiel-Messe Gamescom, die insgesamt 368.000 Menschen besuchten. Auch der Bundesnachrichtendienst war in Köln vor Ort und warb mit dem Spiel "BND-Legenden: Operation Blackbox" um Nachwuchs.

  • Committee to Protect Journalists

    Die Bedrohung durch Datenbroker und unreguliert herumschwirrende persönliche Daten gelangt zunehmend ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Das CPJ widmet dem Themenfeld ein ausführliches Stück mit Fokus auf Journalist:innen, auch auf Basis von netzpolitik.org-Recherchen.

  • CNN

    Boomende Wett-Marktplätze wie Kalshi und Polymarket können wie Glückspiel-Angebote reguliert und eingezäunt werden, hat ein US-Bundesgericht entschieden. Der Fall könnte vor dem Supreme Court landen.

  • Ticker vom 28.08.2026

    Der Standard

    Aus Sorge um sinkende Geburtenraten hat die chinesische Regierung romantische KI-Partner verboten. Gleichzeitig forciert sie den KI-Einsatz, um strukturelle Probleme zu lösen, die die demografische Krise verursachen.

  • Golem

    Fußgänger:innen in Italien, die etwa beim Überqueren einer Straße durch ihr Smartphone abgelenkt sind, könnten bald mit einer Geldbuße belegt werden. Das sieht ein Arbeitsentwurf für eine neue Straßenverkehrsordnung vor.

  • Politico

    Elon Musks Unternehmen xAI klagt gegen zwei seiner Nutzer, denen vorgeworfen wird, mithilfe von Grok sexualisierte Deepfakes von Kindern erstellt zu haben. xAI will die Nutzer damit für die Kosten verantwortlich machen, die durch Klagen von Betroffenen auf das Unternehmen zukommen.

     

  • heise online

    Beim Hackerangriff auf die Berliner Verwaltung flossen über Tage unbemerkt Daten ab. Wie lange, ist weiterhin unklar. Der Senatskanzlei zufolge könnten auch personenbezogene Daten oder solche mit Bezug zu kritischer Infrastruktur betroffen sein.

  • The Verge

    In den USA wehren sich Bürger:innen gegen die Überwachungskameras des Unternehmens Flock. Geschworene lehnten es ab, Anklage gegen „Flock-Vandalen“ zu erheben, während für die Rechtsverteidigung eines Angeklagten mehr als 44.000 US-Dollar gespendet wurden.

  • Der Spiegel

    Die US-Regierung durfte KI-Konzern Anthropic nicht von Aufträgen für das Militär ausschließen, hat ein US-Gericht entschieden. Der Ausschluss kam, nachdem sich Anthropic geweigert hatte, bei Überwachung und autonomen Waffen zu helfen.

  • Ticker vom 27.08.2026

    The Washington Post

    Eine Recherche fand in den USA ein Dutzend Beispiele dafür, wie Informationen aus Gesprächsverläufen mit KI-Chatbots in Gerichtsverfahren gelandet sind. Zuletzt sind Anfragen von US-Polizeien an Anbieter wie OpenAI stark angestiegen.

  • Der Spiegel

    Die für ihre Handelsketten Lidl und Kaufland bekannte Schwarz-Gruppe baut ein Großrechenzentrum. 5,6 Milliarden Euro will der Konzern in Mecklenburg-Vorpommern investieren, hieß es auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD).

  • The Guardian

    Die von der israelischen Regierung finanzierte Fake-Denkfabrik "Hanover Institute for Public Policy" hat innerhalb kurzer Zeit massenhaft Berichte veröffentlicht. Mutmaßlich gehe es darum, für KI-Chatbots optimierte Inhalte in die Welt zu pusten, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen.

  • The Washington Post

    Mit KI hergestellte Missbrauchsdarstellungen von Kindern sind legal, solange sie keine realen Personen darstellen und die Festplatte nicht verlassen. Das hat ein US-Bundesrichter entschieden, bittet aber angesichts der neuen Technik den Supreme Court um Klärung.

  • Renewables Now

    In Spanien sollen größere Rechenzentren künftig 80 Prozent ihres Stromverbrauchs mit erneuerbaren Energien stillen, so ein Gesetzentwurf der Regierung. Spaniens Stromnetz hatte zuletzt mit Ausfällen zu kämpfen.

  • Data Workers Inquiry

    Auch Apple ist bei der Produktion von KI-Lösungen auf outgesourcte Datenarbeiter:innen angewiesen. Hier berichtet eine von ihnen über den enormen Druck am Arbeitsplatz, Eintönigkeit und Einkommensdiskriminierung.

  • heise online

    Seit April fehlen Teile des Online-Archivs der Bundestagswebsite, betroffen ist der Zeitraum zwischen 2005 bis 2016. Hintergrund sind "urheberrechtliche Risiken", die händisch geprüft werden müssten.

  • The Guardian

    OpenAI hätte den vermeintlich spektakulären "Ausbruch" von KI-Agenten, die Sicherheitslücken finden sollten, eher entdecken können. In einem Bericht gesteht das Unternehmen ein: „Frühe Anzeichen […] hätten eine frühzeitigere Reaktion auslösen können“.