1,4 Millionen Dateien aus der Berliner Verwaltung stehen seit vergangenem Freitag im Darknet, darunter Informationen zu kritischer Infrastruktur und persönliche Daten. Wie der Senat mit dem Vorfall umgeht, mache "fassungslos", kommentiert der Tagesspiegel.
Ticker
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Ticker vom 07.09.2026
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In dieser Woche werden dem australischen Parlament Gesetzesentwürfe vorgelegt: für die Einführung eines Opt-out-Systems, mit dem Empfehlungsalgorithmen auf Social-Media-Plattformen deaktiviert werden können, und für Unternehmenspflichten, die Risiken ihrer Plattformen zu minimieren.
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Ticker vom 05.09.2026
"Deshalb kämpfen wir jetzt": Menschen in den USA beklagen sich über Lärm und Abgase, die neue Rechenzentren im Zuge des KI-Booms vor ihre Haustür bringen, berichtet Deutschlandfunk Kultur mit einem Reporter vor Ort (23 min).
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Ticker vom 04.09.2026
Bund und Länder beraten, wie sich Betreiber kritischer Infrastruktur besser gegen Drohnen wehren können. Im Kern geht es um die Frage: "Darf bald der Werksschutz auf Drohnenjagd gehen?", wie beck-aktuell zusammenfasst.
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Nach anfänglichen Hindernissen ist die Gründung einer Gewerkschaft ("Union") bei der US-amerikanischen Wikimedia Foundation geglückt. Die gemeinnützige Organisation betreibt die Wikipedia.
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Der Einsatz sogenannter KI sorgt bei der Belegschaft von Meta offenbar für Unmut. Zuerst sollen Angestellte belohnt worden sein, wenn sie Sprachmodelle besonders intensiv nutzen. Nun sollen sie einem "KI-Agenten" umfassenden Zugriff auf ihre Rechner gewähren.
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Systeme, mit denen Menschen im Netz ihr Alter oder ihre Identität ausweisen, sollen freiwillig bleiben, Datenschutz wahren und nicht diskriminieren. Das fordert die neue Bürgerinitiative "Stop Killing The Internet" und sammelt Unterschriften.
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US-Chiphersteller Nvidia will seine Machtposition auf dem KI-Markt ausbauen und die Plattform Hugging Face für rund 11 Milliarden US-Dollar erwerben. Dort können Entwickler:innen unter anderem KI-Modelle teilen und testen.
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Auch am Hauptbahnhof Dortmund gibt es nun Verhaltensscanner. Sieben Kameras des deutschen Anbieters Staige One AG sollen demnach gefährliche Bewegungen erkennen und dem Personal der Verkehrsbetriebe melden.
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Seit Ende 2025 sollen deutsche Banken vermehrt Konten linker und zivilgesellschaftlicher Organisationen kündigen. Bei der Suche nach den Gründen findet das Portal FragDenStaat unter anderem Bezüge zu Donald Trumps Sanktionspolitik.
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Mehrere Behörden in Österreich nehmen Anträge nach dem Informationsfreiheitsgesetz nicht mehr per E-Mail entgegen. Stattdessen bieten sie Website-Formulare. Das Transparenz-Portal FragDenStaat.at verschickt nun Faxe.
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Wenige Monate bevor die deutsche Version der digitalen Brieftasche (EUDI-Wallet) an den Start gehen soll, ist der Code der App für iOS und Android auf Github erschienen.
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In einem Online-Seminar soll der US-Anbieter für Überwachungskameras Flock Polizist:innen geschult haben, wie sie unter anderem Trump-kritische politische Proteste überwachen können.
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Die Einstufung von ChatGPT als sehr große Suchmaschine nach dem DSA (Gesetz über digitale Dienste) ist ein Sonderfall, erklären Fachleute für das Science Media Center. "Einige der DSA-Vorschriften passen daher nicht perfekt."
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Ticker vom 03.09.2026
Die EU-Kommission soll zügig Jugendschutz-Maßnahmen gegen Meta auf Grundlage des DSA durchsetzen. Das fordern mehr als 50 EU-Abgeordnete in einem offenen Brief. Zuvor hatte sich Meta in den USA für ähnliche Maßnahmen bereit erklärt, um einem Gerichtsurteil zu entgehen.
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Norwegen erwägt ein Verbot von Überwachungsbrillen, sagte die zuständige Digitalministerin Karianne Tung. Um die Überwachung mit den Brillen einzudämmen, könne etwa Gesichtserkennung in der Öffentlichkeit verboten werden.
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Mit schwindender menschlicher Kontrolle soll die Verwaltung in Österreich künftig Bescheide automatisch erstellen dürfen. Die Wiener Organisation für digitale Freiheitsrechte, epicenter.works, warnt dabei vor dem Einsatz von Sprachmodellen ("KI"), weil sie Fehler machen.
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In Dänemark ist die digitale ID bereits seit Jahren etabliert. Eine Recherche untersucht, wie das die ökonomische Gewalt gegen Frauen in Partnerschaften verschärft – wenn Partner sich damit in die Konten ihrer Frauen einloggen oder in ihrem Namen Kredite aufnehmen.
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Auch in der Schweiz gibt es eine Debatte um ein Verbot von Überwachungsbrillen. "Darauf zu vertrauen, dass eine Smarte-Brille-Trägerin sich gesetzeskonform verhält und die Hälfte ihrer Funktionen deaktiviert, ist grenzenlos naiv", kommentiert Journalistin Adrienne Fichter.
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Ein Teilstreit um zwei Sekunden ist geklärt, der BGH hat entschieden: Das Sampling einer Tonfolge der Band Kraftwerk durch Moses Pelham ist ok, zumindest nach dem neuen Urheberrecht seit 2021. Zum Zeitraum von 2002 bis 2021 ist noch eine Verfassungsbeschwerde offen.
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Auf den Diensthandys von Beschäftigten der Europäischen Kommission ist TikTok tabu und auch sonst hat das EU-Organ keine Präsenz auf der Video-Plattform. Offenbar gibt es deshalb gerade hausinterne Diskussionen.
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Statt selbst kreativ zu werden sollen Online-Freelancer:innen zunehmend KI-generierte Erzeugnisse weiter verarbeiten, etwa Logos und Texte. Das berichten Betroffene aus unter anderem Spanien, Australen und den USA.
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In den USA sind tausende Amazon-Beschäftigte auf staatliche Hilfe angewiesen, etwa bei Essensmarken und Gesundheitsversorgung. Der parteilose Senator Bernie Sanders kommentiert: "Niemand, der für ein Unternehmen arbeitet, das Milliardengewinne erzielt, sollte in Armut leben müssen."
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Therapiegespräche und Daten von Patient:innen sollen für den deutschen Inlandsgeheimdienst weiter tabu sein, fordert der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen. Das Innenministerium will die Befugnisse des Verfassungsschutz drastisch ausweiten.