Ohne algorithmisch optimierte Feeds würden Menschen weniger Zeit auf Instagram verbringen, beklagt Instagram-Chef Adam Mosseri. Hintergrund sind Pläne der australischen Regierung, wonach Plattformen auch einen chronologischen Feed anbieten müssen.
Ticker
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Ticker vom 10.09.2026
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Die Bundeswehr will Daten mit sogenannter KI auswerten können, allerdings nicht mit US-Anbieter Palantir. Laut Handelsblatt sichtet man Angebote von 30 Unternehmen aus Deutschland und der EU. Mit einem Prototypen rechnet man im nächsten Jahr.
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Zunächst außerhalb der EU sollen künftige Apple Watches jederzeit Gespräche im Umfeld abhören und transkribieren können. Damit werde ein sozialer Vertrag gebrochen, kommentiert Journalist Ben Schwan: "Wir zeichnen nicht ständig auf, was andere sagen."
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Auf Facebook finden sich weiterhin massenhaft KI-generierte Videos, die Gewalt gegen Kinder zeigen. Meta scheint das Problem nicht sonderlich ernst zu nehmen, so eine Futurism-Recherche.
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Während die USA weltweit "Antifa" ins Visier nehmen, finanzieren sie zugleich rechte Gruppen. Nicht so in Frankreich, wo im kommenden Jahr die Präsidentschaftswahl ansteht. Zu groß sei die Furcht vor wirtschaftlichen Verwerfungen.
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Dutzende Postings innerhalb kurzer Zeit, AI Slop voller Gewalt, Drohungen und Allmachtsfantasien: Der Geisteszustand von US-Präsident Trump scheint zuletzt einen neuen Tiefpunkt erreicht zu haben. Die New York Times versucht sich an einer Interpretation.
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Im US-Bundesstaat Ohio wurde ein Mann auf Grund des neuen Anti-Deepfake-Gesetzes (Take It Down Act) zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Unter anderem soll er massenhaft nicht-einvernehmliche sexualisierte Deepfakes von Erwachsenen und Minderjährigen erstellt und verbreitet haben.
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Ticker vom 09.09.2026
Google passt seine Suchergebnisse in der EU an, etwa bei Shopping und Hotels. Grund sind Vorgaben nach dem Gesetz über digitale Märkte (DMA), wonach der US-Konzern seine eigenen Dienste nicht bevorzugen darf. Google warnt vor einem "verschlechterten Nutzererlebnis".
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Kurzzeit-Vermietungen, etwa über AirBnB, können knappen Wohnraum blockieren. Wann dürfen Städte so etwas rechtssicher verbieten? Dafür hat die EU-Kommission einen Gesetzentwurf vorgelegt, den Affordable Housing Act.
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Bayern will die problematische Palantir-Software für die Polizei weiter nutzen und den Vertrag verlängern, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Das Ziel, souveräner zu werden, verfolge man "langfristig".
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Der Smart City Index 2026 zeigt, dass viele aussichtsreiche Smart-City-Projekte in befristeten Förderprogrammen entstanden sind. Der Digitalverband Bitkom fordert, „das Erreichte zu sichern und auszubauen, statt es auslaufen zu lassen“.
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Die Tech-Branche nimmt für den Bau von Rechenzentren Patagonien ins Visier. Während in den USA, Großbritannien und andernorts Widerstand laut wird, locken in Argentinien weite, unbesiedelte Flächen, berichtet Reuters.
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US-Polizist:innen befürchten, dass Überwachungsbrillen von Meta dazu genutzt werden könnten, sie heimlich aufzuzeichnen oder terroristische Handlungen zu unterstützen. Das geht aus internen Mitteilungen von Sicherheitsbehörden hervor.
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Online-Angebote sollen nachweisen, dass sie altersgerecht sind: Das fordern Organisationen und Fachleute für Jugendschutz in einem offenen Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU). Gefahren von Alterskontrollen blendet der Brief aus.
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Meta soll Hunderte Werbeanzeigen für Entkleidungs-Apps zugelassen haben, die auch Aufnahmen Minderjähriger zeigten. Die Spur führe zu Unternehmen in China. Nach der Konfrontation habe Meta viele Anzeigen gelöscht.
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Die Plattform Wish.com kann als Täter haften, wenn dort billige Fake-Produkte Markenrechte verletzen. Das hat das Oberlandesgericht Hamburg entschieden.
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OpenAI hat mit Hilfe von KI ein schwieriges Mathematik-Problem gelöst. Doch nicht alle Mathematiker:innen sind euphorisch ob des vermeintlichen Fortschritts: Letztlich könnte dies dem Feld der Mathematik schaden.
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Die US-Stadt Grass Valley, Kalifornien, will die Überwachungskameras der Marke Flock loswerden. Zuerst hatte die Polizei sie entfernt – dann hat Flock sie wieder montiert. Nun hat die Polizei sie nochmal entfernt.
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Die US-Regierung hat ein rassistisches Online-Spiel im Stil von Tetris offline genommen, nachdem das Unternehmen hinter Tetris mit rechtlichen Schritten gedroht hat. Zugleich dürfte die öffentliche Empörung Teil der Propaganda-Strategie sein.
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Ein US-Gericht in Washington hat die Weitergabe von Steuerdaten an ICE gestoppt. Die Abschiebe-Miliz nutzt diese Daten, um Menschen zu verfolgen und zu verschleppen.
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Das Online-Medium Intercept hat 400 Seiten vertraulicher Vertragsunterlagen ausgewertet. Sie zeigen, wie eng das Pentagon in den USA mit OpenAI, Google, xAI und Anthropic kooperiert, um KI-Systeme zu Überwachungs- und militärischen Zwecken zu entwickeln.
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Die vermeintliche Twitter-Alternative W.Social ist eine Geisterstadt, in der Rassist:innen den Ton angeben und die Geschäftsführung ihnen dafür Likes dalässt, so das Fazit des Tech-Bloggers Sascha Pallenberg nach einer Datenanalyse.
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Die australische Regierung will neue Pflichten für Kinder- und Jugendschutz auf Online-Plattformen schaffen, etwa die Wahl für einen nicht optimierten Feed. Das Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige hat bislang kaum Wirkung gezeigt.
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Für umgerechnet rund 30 Millionen Euro entgeht Grindr einem Urteil im Vereinigten Königreich. Das Unternehmen hinter der Dating-App soll sensible Daten von Nutzenden weitergegeben haben, darunter den HIV-Status.