Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 02.01.2026

    taz

    Der italienische Küstenort Vallecrosia wird von Suchmaschinen übersehen und will seinen Namen ändern. Vallecrosia al Mare soll Strandurlaub verheißen und Tourist:innen anlocken. Die taz macht Vorschläge, wie andere Orte von einer Namensänderung profitieren könnten.

  • heise online

    Die Europäische Weltraumagentur ESA hat einen Cybersicherheitsvorfall eingestanden. Zuvor hatte eine unbekannte Person behauptet, für eine Woche Zugriff auf ESA-Systeme gehabt und mehr als 200 Gigabyte an Daten abgegriffen zu haben.

  • Reuters

    Starlink plant offenbar, seine Satellitenkonstellation um rund 70 km auf 480 km über der Erdoberfläche abzusenken. Als Gründe nennt das Unternehmen das zunehmende Risiko von Kollisionen und Weltraumschrott.

  • 404 Media

    Ein Team von Forschenden nutzt Open-Source-Informationen, um US-amerikanische Rechenzentren zu kartieren. Das Team wertet dafür Satellitenbilder, Baugenehmigungen und andere lokale Rechtsdokumente aus.

  • Golem

    Die französische Regierung hat ein Gesetz auf den Weg gebracht, das soziale Medien für Menschen unter 15 Jahren verbieten soll, fasst Golem einen Bericht von Le Monde zusammen. Wie das mit dem EU-Gesetz über digitale Dienste (DSA) vereinbar sein soll, muss sich noch zeigen.

  • taz

    Feministischer Anstrich, rassistische Ideologie: Die taz beleuchtet, wie eine rechtsextreme Gruppierung Frauen mobilisieren will, indem sie sexualisierte Gewalt gezielt ethnisch oder religiös „Anderen“ zuschreibt.

  • Business Insider

    Vorbei die Zeit, in denen viele auf Instagram ein Hochglanz-Leben inszenieren, glaubt Instagram-Chef Adam Mosseri mit Blick auf generative KI: „Schmeichelhafte Bilder sind billig zu produzieren und langweilig zu konsumieren. Die Menschen wollen Inhalte, die sich echt anfühlen.“

  • The New York Times

    Im Ukraine-Krieg sollen vermehrt "Bumblebee"-Drohnen mit sogenannter KI zum Einsatz kommen: Der Mensch bestimmt das Ziel, die Route kann das Kriegsgerät ohne Fernsteuerung wählen. Hersteller sei ein Unternehmen unter Leitung von Ex-Google-Chef Eric Schmidt.

  • Ticker vom 30.12.2025

    BfDI

    Ein KI-Ratgeber der Bundesdatenschutzbeauftragten soll öffentlichen Stellen des Bundes dabei helfen, KI-Anwendungen in Behörden rechtssicher auszurollen. Im Fokus steht etwa der Umgang mit personenbezogenen Daten beim Training und bei der Nutzung von LLMs.

  • Rude Vulture

    Investitionen in neue, originale Video-Inhalte lassen sich wohl immer schwerer rechtfertigen: Einer Untersuchung zufolge dominieren aufgewärmte Titel die Top-10-Listen des Jahres, während zugleich AI Slop auf Video-Diensten zunimmt.

  • The New York Times

    Der KI-Boom schafft, zumindest auf dem Papier, eine neue Klasse an Milliardär:innen (meist Männer). Die New York Times berichtet über diese Menschen, von denen einige ganz schön mächtig werden dürften.

  • EUobserver

    Auch mit Hilfe manipulativer KI-Inhalte haben zuletzt Rechtsaußen-Parteien in der EU bei Wahlen zugelegt. Manche davon sitzen nun an den Schalthebeln der Macht und entscheiden etwa, wie die EU gegen Desinformation vorgeht.

  • LTO

    Das Bundesjustizministerium will das Strafrecht verschärfen. Unter anderem soll das Strafmaß für Volksverhetzung von drei auf fünf Jahre steigen. Gerichte sollen Täter:innen bis zu fünf Jahre das passive Wahlrecht aberkennen können, berichtet LTO über einen nicht öffentlichen StGB-Entwurf.

  • New York State

    Statt Verboten und Alterskontrollen bei sozialen Medien hat sich US-Bundesstaat New York für Warnhinweise entschieden. Angezeigt werden müssen sie bei Features wie süchtig machenden Feeds, automatischer Wiedergabe oder unendlichem Scrollen.

  • Die Zeit

    Warum gibt es in der Öffentlichkeit so wenig Widerstand gegen Überwachungsvorhaben? Die Zeit macht sich auf Spurensuche und findet Antworten in der Angst vieler Menschen vor der Weltlage und dem angekratzten Image von Datenschutz.

  • Der Spiegel

    Die Frankfurter IT-Sicherheitsexpertin Elfy hat erfolgreich ihren eigenen Rollstuhl mit Elektroantrieb gehackt – weil der Hersteller für im Alltag nützliche Funktionen extra abkassieren wollte.

  • Euractiv

    Von Juli bis Dezember 2026 wird Irland den Vorsitz im Rat der EU haben. Wie Euractiv berichtet, will die irische Regierung Social-Media-Verbote nach australischem Vorbild auf die Agenda packen.

  • Ticker vom 29.12.2025

    The Washington Post

    Flugs mit ChatGPT den LinkedIn-Auftritt von weiblich auf männlich umgestellt, und schon geht die Reichweite durch die Decke. Das hat die Marketingexpert:in Megan Cornish getestet und damit eine Debatte über algorithmische Diskriminierung angestoßen.

  • The New York Times

    Ob Crypto oder KI, US-Präsident Trump und die US-Tech-Branche profitieren bislang bestens voneinander. Nun wird die enge Allianz selbst einigen Republikaner:innen unheimlich.

  • Reuters

    Meta will konkurrierende KI-Chatbots aus WhatsApp ausschließen. Die italienische Wettbewerbsbehörde sagt „Nicht so schnell“ und untersagt neue AGB des Konzerns.

  • taz

    Wer US-Konzerne regulieren will, bekommt Probleme mit der US-Regierung. Die taz beantwortet Fragen zur Organisation HateAid, deren Geschäftsführerinnen neben Ex-EU-Kommissar Thierry Breton und zwei weiteren Personen mit Einreiseverboten belegt wurden.

  • The Guardian

    Mehr als 20 Prozent aller Videos, die YouTube neuen Nutzer:innen zeigt, sollen minderwertiger „AI-Slop“ sein, hat eine Studie herausgefunden. Die künstlich generierten Clips sollen dem Konzern rund 100 Millionen Euro in die Kasse spülen.

  • Ticker vom 28.12.2025

    taz

    In den USA zensieren, verstecken oder entfernen Facebook, Instagram und Tiktok zunehmend Inhalte zum Thema Schwangerschaftsabbruch, häufig mit Verweis auf angebliche Verstöße gegen die "Community-Richtlinien". Die taz hat zu den Hintergründen und Folgen recherchiert.