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Alle Beiträge dieses Autors/dieser Autorin

SocArXiv: Offenes Archiv für sozialwissenschaftliche Aufsätze gestartet

Der Dokumentenserver SocArXiv soll für sozialwissenschaftliche Artikel werden, was ArXiv.org bereits in Fächern wie Physik, Mathematik oder Informatik ist: eine zentrale Anlaufstelle mit freiem Zugang zu wissenschaftlichem Wissen. Die Neugründung ist dabei auch der Versuch, digitale Wissenschaftsinfrastruktur jenseits großer Verlage wie Elsevier zu betreiben.

YouTube verweigert Download-Option für Creative-Commons-Videos

YouTube erlaubt die Lizenzierung von Videos unter einer Creative-Commons-Lizenz, die Weiternutzung der Videos möglichst einfach machen soll. Eine Download-Option für solche Videos fehlt jedoch und daran dürfte sich anscheinend so schnell auch nichts ändern.

„Offener Zugang hilft“: Christian Heise im Interview über die offenste Doktorarbeit der Welt

Vor kurzem hat Christian Heise, ehrenamtlicher Vorstand von Open Knowledge Deutschland, seine Doktorarbeit zum Thema „Von Open Access zu Open Science: Zum Wandel von wissenschaftlicher Kommunikation“ abgegeben. Besonders bemerkenswert ist, dass Heise den gesamt Prozess des Schreibens inklusive Daten unter offene-doktorarbeit.de komplett offengelegt hat.

Urheberrechtsexperte Till Kreutzer erklärt: Was ist beim Sampling jetzt erlaubt?

Für iRights.info erklärt Anwalt und Urheberrechtsexperte Till Kreutzer in einem kurzen Video die neue Rechtslage in Deutschland in Sachen Sampling nach dem diesbezüglichen Urteil des Bundesverfassungsgerichts.

Sperrung von Euro-Meme durch die UEFA: Im Zweifel gegen die Kunstfreiheit

Die Sperrung des 14 Sekunden langen Videos aller deutschen Elfmeter im EM-Viertelfinale durch die UEFA belegt einmal mehr den Bedarf nach einem Recht auf Remix für digitale Meme-Kultur. Außerdem dokumentiert es, wie Plattformbetreiber immer noch im Zweifel lieber sperren. Und dass auch Justizminister Maas damit keine Freude haben dürfte.

GEMA erlaubt Mitgliedern „vergütungsfreie Lizenzen“, Kompatibilität mit Creative Commons fraglich [Update]

Die GEMA erlaubt ihren Mitgliedern seit kurzem, für einzelne Werke eine nicht-kommerzielle Nutzung kostenlos zu erlauben. Auch wenn die GEMA damit nur einer gesetzlichen Vorgabe folgt, ist der Beschluss ein Meilenstein. Ob GEMA-Mitgliedschaft auf diese Weise mit Creative Commons kompatibel wird, ist jedoch weiterhin unklar.

Amazon startet Portal für (offene) Lernunterlagen und US-Bildungsministerium fordert: #GoOpen

Binnen zwei Tagen haben der größte Online-Versandhändler Amazon und das US-Bildungsministerium miteinander verschränkte Initiativen für offen lizenzierte Bildungsunterlagen gestartet. Open Educational Resources (OER) sind damit zumindest in den USA mitten im Bildungsmainstream angekommen.

Wikimedia verliert erste Runde im Rechtsstreit mit Reiss-Engelhorn-Museen um Digitalisate gemeinfreier Werke

Etappensieg für die Reiss-Engelhorn-Museen aus Mannheim in ihrem Bemühen, Digitalisate gemeinfreier Werke urheberrechtlich zu schützen und damit der Wikipedia-Community vorzuenthalten. Wikimedia hat bereits angekündigt, gegen die Entscheidung Rechtsmittel einzulegen.

Nachmittagsschule mit und für Open Educational Resources? Interview mit Simon Köhl von Serlo Lab School

Wie lässt sich die Erstellung und Aktualisierung offen lizenzierter Lernmaterialien nachhaltig gestalten? Die Betreiber der offenen Lernplattform Serlo schlagen vor, diese Aufgaben zum integralen Bestandteil des Lehrberufs zu machen. Simon Köhl, Serlo-Gründer und geschäftsführender Vorstand im Interview über erste Gehversuche im Rahmen einer Nachmittagsschule für Mathematik.

Zeitenwende im Urheberrecht: Verfassungsgericht erlaubt Sampling

Nach Jahrzehnten übermäßig restriktiver Rechtsprechung im Urheberrecht könnte das Bundesverfassungsgericht mit seinem Urteil zu Sampling eine Trendwende einleiten: Kunstfreiheit ist demnach wichtiger als Leistungsschutzrechte.

Debatte über Internet-Meme und Urheberrecht: Wäre Fair Use auch keine Lösung?

Anfang Mai vertrat Rike Maier, Doktorandin am Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, in einem Beitrag bei iRights.info die Position, Meme und Urheberrecht seien nicht immer unversöhnlich und auch eine Reform des europäischen Urheberrechts nach Vorbild des US-amerikanischen Fair Use würde keine echte Verbesserung bedeuten: Weder das amerikanische Fair-Use-Modell noch die deutschen Schrankenregelungen können ohne Probleme mit diesen Mehrdeutigkeiten umgehen, die Memen noch viel stärker als klassischen Kunstwerken innewohnen.

Rezension: „Kultur der Digitalität“ von Felix Stalder

Ungefähr seit das Internet Mitte der 90er Jahre in immer mehr Gesellschaftsbereichen relevant wurde, hat Felix Stalder, Professor für digitale Kultur an der Züricher Hochschule der Künste, diese Entwicklungen beobachtet, analysiert und theoretisiert.

Studien des Justizministeriums zum Urheberrecht: Auswege aus Fiasko fehlender und fehlgeleiteter Reformen

„Die digitale Urheberrechtsreform versackt im Fiasko“ betitelte Stefan Krempl seinen Bericht bei heise.de über die jüngste öffentliche Debatte zum Urheberrecht im Justizministerium. Und in der Tat ist diese Einschätzung sehr gut wissenschaftlich fundiert, war doch die Präsentation zweier umfassender Studien im Auftrag des Ministeriums Anlass für die Veranstaltung.

Open Commons Kongress 2016 zum Thema „Cybergleich“

Der jährliche Open Commons Kongress in Linz widmet sich am 12. Mai 2016 dem Thema „Cybergleich: Von Benachteiligungen im Netz„. Aus der Ankündigung: Zwar haben wir durch das Netz mehr Mitsprache bekommen und Prozesse können demokratischer gestaltet werden, doch mittlerweile müssen wir erkennen, dass auch das Internet Privilegien mit sich bringt, die nicht allen gleichermaßen zuteil werden.

Keine Verhandlung vor Supreme Court: Google Books ist und bleibt Fair Use

Nach der letztjährigen eindeutigen Entscheidung eines US-Berufungsgerichts, dass Google Books unter die Fair-Use-Klausel des US-Copyrights fällt, hatte die unterlegene US-Autorenvereinigung Author’s Guild umgehend angekündigt, sich an den Supreme Court zu wenden.

Broschüre kritisiert Leistungsschutzrecht für Presseverleger

Rechtsanwalt und Urheberrechtsexperte Till Kreutzer hat für die Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht (IGEL) eine Broschüre zu den häufigsten Fragen rund um ebendieses Leistungsschutzrecht für Presseverleger (PDF) zusammengestellt.

Wikimedia verliert Kampf um Panoramafreiheit vor schwedischem Höchstgericht

Das schwedische Höchstgericht verbietet in einer aktuellen Entscheidung der schwedischen Wikipedia die Veröffentlichung von Fotos von Kunstwerken im öffentlichen Raum, sofern diesbezüglich nicht die Rechte mit den Urhebern geklärt wurden.

Jenseits von Hype und Ernüchterung: Zwei Gesichter der „Sharing Economy“

Nach einer ersten Phase des Hypes rund um (vermeintliche) Potentiale von „Sharing Economy“ ist mittlerweile Ernüchterung eingekehrt. Proteste gegen Mobilitätsplattformen wie Uber und der Boom von AirBnB in Gegenden mit knappem Wohnraum lassen die Skepsis gegenüber den Versprechen der Sharing Economy wachsen.

Open Access 2020: Wissenschaftsorganisationen wollen auf breiter Front Zeitschriften befreien

Schon bislang bekannten sich alle maßgeblichen öffentlichen Wissenschaftsorganisationen klar und deutlich zu Open Access, dem möglichst offenen Zugang zu öffentlich finanzierter Forschung. Mit der neuen Initiative „Open Access 2020“ unter Federführung der Max-Planck-Gesellschaft soll jetzt Open Access auf breiter Front zum Standard werden („large-scale transition to open access“).

Wikimedia Deutschland präsentiert Lizenzhinweisgenerator für Wikipedia-Bilder

Rechtzeitig zum 15. Geburtstag der deutschsprachigen Wikipedia präsentiert der deutsche Wikimedia-Verein einen Lizenzhinweisgenerator, der die Weiternutzung von Bildern aus der Wikipedia bzw. von Wikimedia Commons vereinfachen soll.
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