RSS-feed für diese/n Autor/in abonnieren

Alle Beiträge dieses Autors/dieser Autorin

Lobby-Material zu Urheberrecht für österreichische Schulen: Update für „Ideen sind etwas wert“

Bereits vor zehn Jahren berichtete Markus erstmals über das Portal „Ideen sind etwas wert“, auf dem der Verband der österreichischen Musikwirtschaft gemeinsam mit dem Fachverband der Film- und Musikindustrie sowie „mit freundlicher Zustimmung des BMBF“ Unterrichtsmaterial zum Thema Urheberrecht und „geistiges Eigentum“ bereitstellt.

Referentenentwurf zum Wissenschaftsurheberrecht: Keine Generalklausel, kein großer Wurf

Seit kurzem liegt ein Referentenentwurf des Justizministeriums für eine Neuordnung des Urheberrechts im Bereich Bildung und Wissenschaft in Deutschland vor. Vieles darin dürfte den Alltag von Lehrenden und Forschenden einfacher machen, auf eine nachhaltige Lösung in Form einer flexiblen Generalklausel wurde jedoch verzichtet.

Plattform „Exploring Economics“ und Buch „Wirtschaft neu denken“: Offene Lernunterlagen für Öffnung der Ökonomie

Mit der Online-Plattform „Exploring Economics“ versucht das Netzwerk Plurale Ökonomik e. V. Studierende zur Auseinandersetzung mit ökonomischen Theorien jenseits des neoklassischen Lehrbuch-Mainstreams einzuladen. Zum Einstieg findet sich dort auch der unter Creative-Commons-Lizenz veröffentlichte Band „Wirtschaft neu denken“ von Till van Treeck und Janina Urban.

Die Volkshochschulen in der digitalen Welt: Wandel als Notwendigkeit und Chance

Bereits im Juni durfte ich bei der Hauptversammlung des Verbands österreichischer Volkshochschulen die Keynote zum Thema „Die Volkshochschulen in der digitalen Welt“ halten. Eine verschriftlichte Fassung meines Vortrags ist jetzt im „Magazin für Erwachsenenbildung“ des Verbands erschienen. 

„Kreative müssen Einzelkämpfermentalität ablegen“: Interview mit Bruno Kramm zu GEMA-Urteil

Ein Urteil des Kammergerichts Berlin hat eine automatische Ausschüttung von Vergütungen der GEMA an Musikverlage für unzulässig erklärt. Im Interview erklärt Bruno Kramm, einer der Kläger, seine Beweg- und die Hintergründe des Verfahrens.

„Frankfurter Erklärung zu plattformbasierter Arbeit“: Gewerkschaftliche Perspektiven auf Crowd- und Clickwork

Im Zuge eines länderübergreifenden Treffens im April 2016 haben sich eine Reihe von Arbeitnehmerorganisationen wie die deutsche IG Metall, die österreichische Arbeiterkammer oder die schwedische Unionen gemeinsam mit WissenschaftlerInnen auf einen Katalog mit Eckpunkten für „gerechte plattformbasierter Arbeit“ verständigt: CrowdworkerInnen, auch KlickarbeiterInnen genannt, verdienen über Online-Plattformen mit den unterschiedlichsten Tätigkeiten Geld.

Unirahmenvertrag: Gemeinsame Arbeitsgruppe verspricht Lösung bis Jahresende [Update]

Der Anfang der Woche an dieser Stelle angekündigte „digitale Ausnahmezustand“ an deutschen Hochschulen ab 1.1.2017 könnte zumindest hinsichtlich der Lehre ausbleiben. Die fast durchgängige Ablehnung des umstrittenen Rahmenvertrags zwischen Kultusministerkonferenz und VG Wort durch Universitäten und Hochschulen, der eine Einzelerfassung von digital bereitgestellten Lernunterlagen vorschreiben wollte, hat die handelnden Personen zurück an den Verhandlungstisch gebracht.

Neues aus dem #Fernsehrat (4): Priorisierung von ZDF-Aktivitäten auf Drittplattformen

In der dritten Sitzung des Fernsehrats ging es unter anderem um die neue Selbstverpflichtung des ZDF und die Frage, ob das ZDF neben YouTube und Facebook verstärkt auch auf gemeinnützigen Plattformen wie Wikipedia mit seinen Inhalten präsent sein sollte.

Befürchtungen bestätigt: Erste Entscheidung in Deutschland nach EuGH-Urteil verschärft Linkhaftung [Update]

Im September hatte der EuGH entschieden, dass bereits das bloße Verlinken auf online zugängliche Inhalte eine Urheberrechtsverletzung darstellen kann. Ein Beschluss des LG Hamburg stützt sich auf dieses Urteil und lässt erstmals erahnen, welch ein Flurschaden mit dem EuGH-Urteil verbunden sein könnte.

Deutsche Universitäten 2017 im digitalen Ausnahmezustand: Kämpfen oder Kapitulieren?

Kein Zugriff auf wissenschaftliche Artikel des größten Wissenschaftsverlags Elsevier in der Forschung, keine Texte für Studierende auf Online-Lehrplattformen in der Lehre. Derzeit sieht es so aus, als wäre das ab 1.1.2017 Realität an deutschen Hochschulen. Paradoxerweise ist das eine gute Nachricht.

EuGH erhöht Reformdruck im Urheberrecht: Hohe Hürden für Digitalisierung vergriffener Werke

Der EuGH hat eine französische Regelung zur Digitalisierung vergriffener Bücher für unzulässig erklärt. Nach dieser Grundsatzentscheidung ist auch die Gültigkeit entsprechender Bestimmungen im deutschen Urheberrecht fraglich. Es fehlt schlicht an europarechtlichen Grundlagen für praktikable Massendigitalisierung von Werken des 20. Jahrhunderts.

Zentrales Informationsangebot zu Open Education in Deutschland: „OERinfo“

Im Zuge eines Förderprogramms des deutschen Bildungs- und Forschungsministeriums (BMBF) zu offen lizenzierten Lehr- und Lernunterlagen (Open Educational Resources, OER) war auch explizit die Einrichtung einer bundesweiten Informations- und Koordinationsstelle zum Thema vorgesehen.

YouTube und GEMA einigen sich: Weniger Sperrbildschirme, aber keine Rechtssicherheit

Nach jahrelangem Rechtsstreit haben sich die deutsche Verwertungsgesellschaft GEMA und Google auf einen Vertrag zur Vergütung von Musikinhalten auf YouTube geeinigt. Details der Vereinbarung bleiben vertraulich, mangels höchstrichterlicher Entscheidung fehlt es weiterhin an Rechtssicherheit.

Breitband-Feature über Lip-Sync-App „Musical.ly“ als Beispiel für Remixkultur im Mainstream

In der gestrigen Ausgabe der Sendung Breitband bei Deutschlandradio Kultur widmete sich ein von Matthias Finger gestaltetes Feature der App Musical.ly, mit der Playback-Videos mit 15-sekündigen Musiksequenzen erstellt und geteilt werden können (MP3-Download).

Neues aus dem #Fernsehrat (3): Öffentlich-Rechtlich in der Cloud?

Die dritte Folge der Serie berichtet über die 2. Sitzung des Fernsehrats und eine dort präsentierte Studie zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der Cloud.

Neues aus dem #Fernsehrat (2): Mehr Creative Commons im ZDF?

Im Ausschuss Telemedien des ZDF Fernsehrats war Creative Commons ein Thema, soviel ist öffentlich dokumentiert. Was sich dazu unter Wahrung der Vertraulichkeitsverpflichtung von einem Mitglied dieses Ausschusses noch öffentlich sagen lässt, darum geht es in der zweiten Folge der Serie „Neues aus dem #Fernsehrat“.

Flickenteppich EU-Urheberrecht: Copyrightexceptions.eu visualisiert Ausnahmen in den Mitgliedsländern

Mit Copyrightexceptions.eu gibt es erstmals eine praktische Übersicht zur (unterschiedlichen) Implementation von Ausnahmebestimmungen im EU-Urheberrecht. Das ist nicht nur hilfreich bei grenzüberschreitenden Nutzungspraktiken, sondern dokumentiert auch, wie weit die EU im Urheberrecht von einem „Digitalen Binnenmarkt“ entfernt ist.

Mehr offene Fragen als Antworten nach EuGH-Urteil zur Einschränkung der Linkfreiheit

Wenn eine höchstgerichtliche Entscheidung vor allem für Verwirrung und Rechtsunsicherheit sorgt, ist sie selten eine gelungene Entscheidung. Der EuGH-Entscheidung zur Linkfreiheit ist aber genau das gelungen: mehr Fragen aufzuwerfen, als zu beantworten.

EuGH schränkt Linkfreiheit ein: Kommerzielle Nutzer können schon mit einem Link das Urheberrecht verletzen [Updates]

In einem aktuellen Urteil schränkt der Europäische Gerichtshof die Linkfreiheit ein. Bereits das bloße Verlinken auf online zugängliche Inhalte könne eine Urheberrechtsverletzung darstellen.

Neues aus dem #Fernsehrat (1): Erste Eindrücke und das Dilemma der (fehlenden) Transparenz

In der Pilotfolge der Serie ‚Neues aus dem ZDF Fernsehrat‘ werden die wichtigsten Protagonisten („Freundeskreise“) vorgestellt und erklärt, warum es gar nicht so einfach ist, über die Tätigkeit im Fernsehrat zu bloggen.
Unterstütze unsere Recherchen und Berichterstattung für Grundrechte und ein freies Internet durch eine Spende. Spenden