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Creative-Commons-lizenzierte Bilder: Die fünf häufigsten Fehler bei der Weiternutzung

Passend zum unlängst gestarteten Lizenzhinweisgenerator für Wikipedia-Bilder hat Wikimedia Deutschland einer Liste der fünf häufigsten Fehler zusammengestellt, die bei der Weiternutzung von CC-lizenzierten Bildern gemacht werden. Beachtet man die fünf einfachen Punkte, sollten sich nahezu alle Fallstricke beseitigen lassen, die mit der Verwendung einer der verschiedenen Creative-Commons-Lizenzen einhergehen. Kurz zusammengefasst:

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  • Entsprechende Bilder niemals gänzlich ohne Angaben weiterverwenden.
  • Urheber angeben
  • Richtige CC-Lizenz angeben
  • Auf die entsprechende CC-Lizenz verlinken
  • Auf eine eventuelle Bearbeitung des Bildes verweisen

Zusätzlich dazu ist nun auch das knapp eine Stunde lange Video der Veranstaltung abrufbar, bei der der Lizenzhinweisgenerator präsentiert wurde. Zu Wort kommen John Weitzmann, Referent Politik & Recht, Wikimedia Deutschland, Dr. Till Jaeger, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, Partner JBB Rechtsanwälte und Jens Ohlig, Kommunikation Software-Entwicklung, Wikimedia Deutschland.

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25 Kommentare
  1. Bringt nur leider alles nichts. Keiner weiß, ob die ( sogenannte…) CC Lizenz auch wirklich von den Rechtmäßigen Urheber eingetragen wurde, bzw. ob der Ersteller überhaupt Geschäftsfähig war, um rechtsgültig die CC AGBs anzuerkennen. Ein weiterverbreiten von Bildern die unter CC gestellt ist schlicht bzgl. Haftung höchstgefährlich und fahrlässig. Eine Recherche der Rechtinhaber ist umungänglich, zu verbreiten, das wäre nicht nötig, schlicht eine Falschinformation. Hier gilt unser Recht, und da kann man einen Urheber, oder eine Nicht geschäftsfähige Person, nicht einfach mit der naiven Vorstellung in amerika verfasster AGBs die sonst wer einträgt, aushebeln. Somit was bringts, wenn man doch alles checken muss? Nichts außer Aufwand.

    1. Dieses anonyme Geschwurbel ist unerträglich. Ich fühle mich persönlich angegriffen, weil ich schon viele selbst aufgenommene Fotos unter eine CC-Lizenz gestellt habe. Und was passiert? Mir wird unterstellt, ich hätte sie wahlweise gestohlen oder ich sei zu beschränkt, um die Bilder zu lizenzieren.

      1. Das kannst Du doch machen, wer hindert ich daran? Ich würde selbst aber NIE ein Bild verbreiten von dem ich nicht 100 % sicher weiß, ob der Ersteller a) dafür überhaupt befugt war, oder B) überhaupt geschäftsfähig war ( z.b weil unter 18 Jahre ) . Den Leuten muss klar sein, dass sie für den Fall von Fall a oder b voll haftbar für die unrechtmäßige Verbreitung sind. Da hilft vor einem Richter ein Wedeln mit AGBs die im Valley ausgedacht worden sind, exakt soviel -> 0. Es geht einfach darum, dass man sich keiner Illusion hingeben sollte, ein Hinweis auf CC AGBs auf einen Bild ( oder allem anderen) entbindet den Nutzer oder den Verbreiter von der Recherche des Rechtsstatuts des Contents. Man kann das also auch gleich machen, und sich die doppelte Mühe sparen. Ganz einfach. Wer anderes behauptet, forciert ein Schein.

        1. So oft „AGBs” zu lesen tut mir weh. Es gibt keine Allgemeine Geschäftsbedingungens.

          Nutzungsbedingungen wäre ohnehin das passendere Wort.

          1. Nob. AGBs, Von Richtern des Oberlandesgerichtes auch exakt so im Deutschlandradio Verfahren klassifiziert. Nichts anderes. In Valley ausgedacht, und mit allerlei Nebelkernzen als ( haha) das wäre eine „Lizenz“ unter das verblendungswillige Digital Jupelperser Volk gebracht.

          2. Die Deeds und die englischen bzw. deutsche Fassung der CC-Lizenzbedingungen werden aber im Rahmen der AGB-Kontrolle geprüft. Bspw. wäre eine überraschende Klausel in den CC unzulässig.

          3. Sagst Du auch nicht PWKs, LKWs, CDs, FHs, AGs oder GmbHs?

            Das Plural-s hat nicht damit zu tun, ob das s im ausgangswort enthalten ist.

          4. Hapi: es gibt PKW, LKW, CD, FH, AG oder GmbH auch einzeln. AGB nicht. Kannst Du im Zweifel erkennen, wenn Du das Kürzel ausschreibst: AllgemeineGeschäftsBedingungen. AGBs wären also AllgemeineGeschäftsBedingungenen oder so.

        2. Von wem und wie ein Bild gemacht wurde, weiß nie irgendjemand zu 100% genau. In Zeiten der Internet-Stock-Archive schon gar nicht. Aber auch davor, konnte ein betrügerischer Fotograf Bilder verkaufen, die er nicht selbst aufgenommen hat. Der Käufer war ja in den seltensten Fällen dabei, als die Aufnahme gemacht wurde.
          Der Punkt ist: Niemand kann sich in heutigen Zeiten mehr leisten umfangreiche Recherchen, am besten noch Telefongespräche oder persönliche Treffen mit Fotografen für jedes Foto abzuhalten. Das können Zeitungs- oder Online-Redaktionen nicht, und das können schon gar keine kleinen oder größeren Blogger. Da noch davon auszugehen, dass man von jedem Foto, das man veröffentlicht, umfangreiche Nachweise führen kann, ist realitätsfremd.

          Weltweit stehen mittlerweile mehr als 1 Milliarde Inhalte unter Creative Commons Lizenzen. Rechtliche Dispute, Abmahnungen oder Klagen sind die Ausnahme. Die Mehrheit der Inhalte wurden von Urhebern eingestellt, die ihre Werke gerne der Allgemeinheit zur Verfügung stellen wollen. Urheber und Nutzer (oder Bearbeiter) sind sich hier einig über die Nutzung. Und dass es diese Werke gibt, erzeugt einen enormen Wohlfahrts-Gewinn für alle.

          In Internet-Zeiten WILL ja ein Künstler, dass seine Inhalte weiter verbreitet werden.

          Natürlich gibt es einzelne schwarze Schafe. Und natürlich muss jeder, der Creative Commons Lizenzen verwendet, eine betriebswirtschaftliche Risiko-Abwägung treffen. Aber das muss jeder Nutzer eines Stockarchivs oder beauftragter Fotografen auch tun.

          Die Creative Commons Lizenzen haben unendlich vielen Kreativen die Möglichkeit eröffnet ohne riesigen Verwaltungsaufwand fremde Werke zu nutzen und weiter zu bearbeiten.

          Wer diese Errungenschaft nicht sieht, ist entweder blind, oder kann es aus einer erzkonservativen Sicht heraus nicht ertragen, dass es nun Dinge gibt, die ohne Bezahlung frei verfügbar sind.

          1. Hallo Thomas, es geht schlicht darum, dass der Nutzer oder Verbreiter sich des einhergehenden Riskos bewusst sein muss. Und hilft ein Verweis darauf, dass irgendwer, irgendwas ,irgendwann mal mit CC AGB versehen hat ,im Rechtsfall gar nichts, Das müssen die Nutzer einfach wissen. Es ist doch hanebüchen wie naiv und unwissend die Nutzer da rangehen. Und ganz ehrlich, die CC Promoter tragen viel zu dieser Unwissenhiet und Verklärung der Rechtslage bei. Deine Ausführung zu….“Der Punkt ist: Niemand kann sich in heutigen Zeiten mehr leisten umfangreiche Recherchen, …..“ spiegelt in diesen Zusammenhang leider auch Probaganda kalifornischer Firmen, die Ihre Mrd. Umsätze darauf aufbauen keine eigenen Kosten zu haben,. Klassische Verlage, Agenturen. Fotografen, Magazine , etc. etc etc. bezahlen selbstverständlich die Leistung ( mit Sozialabgaben, Steuern und Honorare) die notwendig ist, Bilder rechtssicher zu verwenden. Und all diese gehen pleite, mit all den einherghenden Sozialproblematiken, weil die Valley Boys bis heute erforlgreich eine Gehirnwäsche betreiben, wie Markzwirtschaft funktioniert, und erfolgreich ihre immense Wertschöpfung zu UNgunsten der Sozialgemeinschaft verschleiern. Mit willigen Helfern, die die Zusammenhänge entweder nicht verstehen, oder halt dafür bezahlt werden zu vernebeln. Und auch um das klarzustellen: Für den privaten Nutzer in seinen privaten Rahmen IST DIESE DIKUSSION UND CC GEDÖNS VÖLLIG UNNÖTIG. Dieser Nutzer kann privat schlicht alles verwenden, ändern, privat teilen, wie er es will ( hat über die leermedienabgabe sogar dafür bezahlt ). Den Valley Boys geht es aber eben Nicht um den privaten Bereich, sondern um die Eigenkommerzalisierung des contens im öffentlichen Raum. Mann kann im Jahr 2016 echt nicht mehr so naiv oder unwissend sein, den Unterschied nicht zu verstehen.

    2. Das mindeste, was die Lizenz leistet, ist ja, dass man weiß, dass man das Bild frei unter dieser benutzen dürfte, wenn der Anspruch dessen, der behauptet sie unter dieser veröffentlicht zu haben, berechtigt ist.

      Bei einer kommerziellen Lizenz will man sich vielleicht diesen Rechercheaufwand sparen, weil man weiß, dass man es dann eh nicht verwenden will.

      Der anderen Kritik an Deiner Kritik schließe ich mich auch an: Was hat die mit der konkreten Lizenz zu tun? Da weiß ich auch nicht, ob der, der es behauptet, berechtigt ist.

  2. Ich lade meine Bilder zwar generall nicht unter CC hoch, sondern mit meinem Copyright und All Rights Reserved. Gerade eben habe ich eine Zeitung abgemahnt, weil ich sie dabei erwischte, dass sie ein Foto von mir prominent in einem Artikel verwendete und als Urheber auch noch frech „privat“ benannte. Das Foto kam allerdings nicht aus dem Web (da lade ich Bilder nur in geringerer Auflösung hoch, was aber auch nicht davon abhält, die trotzdem zu klauen), sondern wurde sich anderweitig besorgt. Die Quelle teilte der Zeitung sogar noch mit, wer das Foto gemacht hat und man sich bitte mit der Person in Verbindung setzen möge.
    Die Zeitung ging eben davon aus, dass ich das nicht mitbekommen würde. Und leider ist das häufig tatsächlich der Fall. Hier und da finde ich dann in Onlineartikeln (die zunehmend hinter Paywalls verschwinden, was mich anko****, da ich nicht mehr recherchieren kann) Bilder von mir, für deren Veröffentlichung ich nicht bezahlt, geschweige denn gefragt wurde.
    Tatsache ist, dass das inzwischen allgemeines Handlungsschema ist. Die Zeitungen wissen, dass die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden, sehr gering ist. In der Kosten-/Nutzungsrechnung geht das auf. Lieber hier und da eine entsprechend höhere Rechnung bezahlen, als jedes einzelne Bild zu lizensieren. „Keine Zeit“ lasse ich nicht gelten, der „Fotografentrottel“ muss sich schließlich die Zeit und die Kosten nehmen, das Foto zu erstellen und am Ende seiner eigenen Arbeit hinterher laufen.
    Wenn die Urheberschaft und die Bildrechte nicht klar sind, habe ich ein Foto nicht zu verwenden. Punkt. Ende der Diskussion. Wer sich nicht daran hält, muss im Zweifel eben zahlen.
    Was übrigens ebenso richtig ist: Ich werde mein Geschäft zum Jahresende einstellen. Denn ich trage alle Kosten, werde aber inzwischen permanent beschissen und für meine Arbeit nicht oder nur noch kaum bezahlt.

    1. ALG-II beziehe ich aufgrund der Umstände ohnehin schon. Ende des Jahres werde ich dann eben Vollzeit-ALG-II-Bezieher. Dann muss eben die Gesellschaft bezahlen, wenn man mich schon nicht mehr für meine Arbeit bezahlen möchte. Was bleibt mir anderes übrig? Das Risiko ist mir einfach zu hoch, ich kann und will die Vorfinanzierungen nicht mehr leisten, Altersarmut ist mir ohnehin sicher und Job bekomme ich keinen mehr. Better luck next life.

  3. ‚Auf eine eventuelle Bearbeitung des Bildes verweisen‘

    Ab wann ist denn nun etwas ein Remix, neues Kunstwerk? Gibt es da eigentlich noch eine Regelung, oder wird das dann von Fall zu Fall aus dem Ärmel raus entschieden.

    1. Da gibt es eine seit Jahrzehnten bewährte Rechtssprechung und im Streitfall stets erstaunlich refkektiosfaehige Richter. Übrigens gibt es mit unserem Urheberrecht kaum Streitfall,und zudem ist das Recht der aufbauenden Neuschoepfung und der Verwertung der Schoepfung ausdrücklich in unserem Recht verankert. Im Gegensatz dazu steht das US Recht. Dort mit muss für jeden Einzelfall eine Bewertung der Verwertung vorgenommen werden.. Neuschoepfungen haben kein geborenes Eigenschoepfungdrecht und kann verboten werden oder ist Lizenz Pflichtig. In dieser Gemengenlage hat Google und andere Valley Boys großzügig ein paar Stanford Professoren unterstützt, die darauf AGB ( Cc) geschrieben haben, mit deren Zeichnung die Rechteinhaber auf Ihre Verwertungsoberheit in beiden Rechtssystemen freiwillig verzichten. Allerdings verschwindet Wertschoepfung nicht. Die Nutzer von CC sollten sich schlicht bewusst sein, dass die Content Wertschoepfung zu den Mrd Gewinnen der Valley Boys anstatt des eigenen geht. Auch wenn die Legionen der Valley Boys erstaunlich erfolgreich den putzigen Ansatz eines Weltsozialansatzes ins Hirn waschen wollen

      1. Ich weiss nicht, das klingt irgendwie ein bisschen arg auf ein Thema eingeschränkt. CC hat zum Beispiel sehr wohl einen Sinn in Verbindung mit privaten Projekten. Ich arbeite zum Beispiel sowohl mit Blender und nutze es auch privat. Private Projekte teile ich mit anderen 3D Designern oder anderen Menschen die es interessiert. Ab dem Moment wo ich solche Bilder bei Twitter teile oder sie auf Blogs erscheinen werden sie auch automatisch „Kommerziell“… nicht für mich, aber mir ist bewusst das sie, damit sie Teil der Community werden, in einem kommenziellen System verwertet werden.
        Für 3D Software wie Blender gibt es viele Texturpakete etc und für Projekte wie ich sie oben benannt habe, die man also just for fun macht, könnte ich nicht am laufenden Band 200€ für ein Paket von Fotos von Bäumen bezahlen wenn ich mich entscheide was in die Richtung zu rendern. CC ist für uns quasi ein Pool und so entsteht Neues, gemeinsam erarbeitet mit der Community und wenn jemand mit meinen erstellten Grafiken, Materialien oder Objekten etwas anderes erschaffen will ist mir das genau so recht. So verstehe ich CC.

  4. Hier hat aber jemand offenbar einen ganz schönen Hass auf die „AGB“ der CC-Lizenzen der bösen „Valley Boys“. Genug jedenfalls, um auf beinahe jeden Kommentar hier darauf zu antworten. Bei so etwas interessieren mich immer die Hintergründe, schließlich scheint da ja eine Agenda hinterzustecken.

    1. Hintergründe? ES gibt immer mehr Biographien ala „Rowenta „. Die auf uns zukommende Altersarmut ALLER Kreativen ( und noch vielen meh, die Ihre Wertschöpfung über die Schaffung oder Bearbietung von Inhalten erzielen ) ist auch Folge dessen, dass der Schaffung von Inhalten keinen Wert zugemessen wird. Während gleichzeitig jene, die solche Initativen wie Creative comments erfinden und finanzieren, gar nicht mehr wissen wohin mit Ihren Mrd. Getarnt wir das ganz als “ Dienst an der Menschheit“. Mal echt, so blöd kann man gar nicht sein, die wirtschaftlichen Zusammenhänge nicht zu verstehen. Anders wäre es,. wenn z.b die CC Aktivisten offen mit der Problematik des Wertschöpfungstransfers umgehen würden. Z.b indem eine Puaschale Wertschöpfungsabgabe der Digitalfirmen gefordert wird. Sagen wir, 30 % des Umsatztes muss ( und das nicht als Steuer sondern als Abgabe)in Verteliungskanäle für Inhalteerschaffer fließen. Auf sowas kommen die „Aktivisten“ für ein „freies“ INternet aber nicht, sondern labern auschließlich die kalifornischen Spickzettel der Valley Profiterue nach.

      1. Rowenta schreibt ausdrücklich, dass er gerade nicht die CC eingesetzt hat und trotzdem betrogen wird. Und zwar nicht von irgendwelchen „Valley Boys“ sondern von echt deutschen Presseverlegern bei denen das aktuell zur Methode zu gehören scheint. So wie man seit ein paar Jahren sehr häufig „Quelle: Internet“ respektive „Quelle: Youtube“ in vielen Videobeiträgen beobachten kann gibt es halt häufig Fotos die einfach mal übernommen werden. Gerne genommenes Argument: Das ist doch Werbung für dich als Fotograf. Nutzt natürlich sehr viel, einen haufen Kunden zu haben weil man so viel schöne Werbung bekommt, die aber nichts bezahlen, weil sie bezahlen ja mit Werbung (und schreiben dann noch nichtmal ne vernünftige Quelle darauf).
        Vielleicht sollte man sich da gegen mal wehren anstatt dagegen zu hetzen dass Menschen die vielleicht sogar Geld verdienen (Nachweise lässt du nämlich vermissen) anderen Menschen die Möglichkeit geben ihre Werke (freiwillig) anderen zugängig zu machen.
        Aber so ist das halt mit den Urheberrechtsverbesserern: Nachweise? Fehlanzeige! Fakten? Fehlanzeige! In deinem Fall auch noch Zeichensetzung? Fehlanzeige! Aber das macht man dann mit viel Eifer, Schaum vor dem Mund und großen Beschuldigungen die man natürlich auch nicht belegen muss wieder wett.

        1. Das hat exakt 0 mit Urheberrecht zu tun. Der verweis, es wäre so, auch ein hinreichend bekannter Spickzettel Textbaustein der Valley Gehirnwäsche. Es werden Branchen betroffen sein, die rein gar nichts mit “ Bildern, texten oder Musik“ zu tun haben. Der ständig von den Valley boys heuchlerisch gepredigte „Sozial“ Ansatz,der durch „Teilen“ entsteht ist an lächerlichkeit kaum zu überbieten. IN Wirklichkeit ist es eine gigantische Vermögens ( Wertschöpfung) Umverteliungsmaschine. Diesen Vorwurf können sich die Aktivisten entledigen, indem sie Voschläge machen könnten, wie denn die Mrd. der Umverteilung wieder zur Teilhabe ( haha, das passt in diesen Zusammenhang ) aller eingesetzt werden können. Kommt aber nichts. Doch anstatt über Geld zu reden wird über „Wissensallemende “ geschwafelt, als ob das den Kühlschrank vollmacht. Das ganze getue ist die Radikaler Raubtierkapitalismus, bestenfalls vergleichbar mit Beginn der Industriealisierung Anfang d. 20 Jhr. Allerdings ist heute die PR maschine besser geschmiert.

  5. Es gibt keinen gutgläubigen Erwerb von Rechten.
    Selbst das von einem Fotografen vermeintlich direkt lizenzierte Foto kann von ganz jemand anders stammen.
    Eine CC Lizenz schützt daher nicht automatisch vor Abmahnung. Noch gefährlicher ist CC0, wenn der Ausgangspunkt der Rechtekette ein anonymes Mitglied einer Plattform war.
    Gäbe es den gutgläubigen Erwerb, dann würde sofort jeder, der ein bestimmtes Foto nutzen möchte, es mal eben auf so eine Plattform hochladen und wäre fein raus.
    Dieser Logik folgt unser Rechtssystem nicht.

    http://wesaveyourcopyrights.com/2016/04/vorsicht-bei-der-nutzung-angeblich-lizenzfreier-bilder-von-anonymem-plattformen-wie-pixabay-co/

  6. Der Lizengenerator generiert einen NICHT lizenkonformen Hinweistext: „Die angezeigten Informationen müssen Sie in unmittelbarer Nähe zum Werk angeben, so dass für Außenstehende der Zusammenhang deutlich wird (z.B. unmittelbar unter einem Foto oder am Ende eines Textes).“

    Die Forderung nach einer Anzeige in unmittelbarer Nähe zum Werk ist keinem der Lizenzen und Hinweise auf Wikipedia Commons zu entnehmen. Im Gegenteil, User wurden auf Wikipedia Commons wegen der Forderung „Namensnennung in der Nähe des Bildes“ schon gesperrt und Bilder nach Behaaren auf Namensnennung in Bildnähe auch gelöscht

    Diese Haltung ist in den Diskussion dazu auf Wikipedia Commons dokumentiert. Beispielhaft und als klare Aussage für die Ablehnung der Namensnennung am Bild steht dafür der Satz (aus dem letzten Link) eines Commons-Administrators: „Der Konsens bisher ist jedenfalls, dass eine Urhebernennung am Bild nicht unter Verwendung einer CC-Lizenz erzwungen werden kann.“

    * https://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=Special:Search&profile=advanced&profile=advanced&fulltext=Search&search=%22Namensnennung+AM+Bild%22&ns4=1&ns5=1&ns9=1&ns12=1&ns14=1&ns100=1&ns106=1&searchToken=9c7bg8cik0cs3z5088baunqsd

    * https://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=Commons:Forum&oldid=125466484#Creative_Commons_by-sa-3.0_Bilder_in_der_deutschen_Wikipedia_nicht_mehr_m.C3.B6glich.3F

    * https://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=Commons:Forum&oldid=125466484#Vorhergehende_Diskussionen

    1. Ich finde es sehr gut, dass der Lizenzhinweisgenerator eine Selbstverständlichkeit endlich klar und deutlich formuliert: Die angezeigten Informationen müssen Sie in unmittelbarer Nähe zum Werk angeben, so dass für Außenstehende der Zusammenhang deutlich wird (z.B. unmittelbar unter einem Foto oder am Ende eines Textes).“

      Das entspricht der deutschen Rechtslage, jedenfalls, soweit es um Online-Verwendungen geht. Und schließlich sagt die Lizenz ja gerade, dass Angaben gemacht werden sollen. Gemacht, nicht versteckt.

      Das bei Wikipedia „Konsens“ sei, „dass eine Urhebernennung am Bild nicht unter Verwendung einer CC-Lizenz erzwungen werden kann“, ist nicht korrekt. Es ist nicht Konsens, sonst würde es ja nicht den Fall gegeben haben können, das jd. der nicht dieser Ansicht war (also: kein Konsens), Konsequenzen erleiden musste (gesperrt/Bilder gelöscht). Konsens ist, wenn alle einverstanden sind.
      Die Diskussion bei Wikipedia hat natürlich ( … selbstverständlich …) nur Relevanz für die Verwendung auf/bei Wikipedia selbst. Denn bei den CC-Lizenzen handelt es sich um ein Verhältnis direkt zwischen Lizenzgeber (der die Lizenz kostenlos verwenden darf) und dem Lizenznehmer (der ein Werk unter Einhaltung der Bedingungen verwendet). Wikipedia kann sich da nicht einmischen und auch CC als Organisation nicht.

      Es gibt genug Wikimedia-Commons-Bildautoren, die auf den Bildbeschreibungsseiten deutlich machen, wo die Kennzeichnung hingehört bei Weiterverwendung, auch wenn sie es – aufgrund der „Konsens“-Meinung (die CC-Lizenzen fälschlich als Verschenklizenzen interpretiert oder diese Ansicht durchsetzen will) nur als „Bitte“ oder „Vorschlag“ formulieren können. Die werden dann auch gern als abmahnende Hobbyfotografen oder so denunziert.

      Das eine Kennzeichnung so erfolgen muss, dass man sie nicht übersehen kann und dass sie sich eindeutig auf das betreffende Werk beziehen muss, ist selbstverständlich. Am besten geht das, wenn man es in der Nähe des Bildes tut. Von mir aus auch gerne etwas weiter weg, wenn dann aus der Verwendung keine Abmahnfalle wird. Denn wer ein Bild schlecht bis nicht kennzeichnet setzt Dritte, die dannn so jemanden bei weiterer Weiterverwendung als Quelle angeben, der Gefahr einer Abmahnung aus. (Besonders wenn im Impressum solcher Seiten irgendwelche Standardbausteine stehen wie „Download und kopieren nur mit schriftlicher Genehmigung des Seitenbetreibers“ usw.
      Da kann man eine schlecht positionierte Kennzeichnung leicht übersehen und schon ist man abmahngefährdet.

      Ach, ich verstehe es nicht. CC bedeutet dem Autor zu geben, was ihm zusteht: 1. sichtbare (!) – ich meine: unübersehbare (!!) – Kennzeichnung z u r U n t e r s t ü t z u n g der Weiterverbreitung. DAS ist der Sinn der Lizenzierung. Und 2. die Namensnennung. Warum der Streit um die Nähe beim Bild? Es sollte ein Selbstverständlichkeit sein, das so zu machen. Es gibt _keine_ technischen Gründe die dagegen sprechen. Gestalterische gelten nicht ( = keine CC-lizenzierten Sachen nutzen), und alles andere ist Faulheit, Gleichgültigkeit, Gier. Alles übrigens nicht im Sinne der CC-Lizenzen.

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