2019
-
Bundestagsausschuss Digitale Agenda: Experten warnen vor „flächendeckender IT-Unsicherheit“
(von links nach rechts) Frank Rieger, Ninja Marnau, Klaus Landefeld, Oliver Harzheim, Isabel Skierka, Prof. Dr. Michael Waidner, Arne Schönbohm Bundestagsausschuss Digitale Agenda: Experten warnen vor „flächendeckender IT-Unsicherheit“ Bei einer öffentlichen Anhörung im Ausschuss Digitale Agenda warnen Forscher:innen vor dem Verlust der digitalen Souveränität Deutschlands. Sie beklagen eine starke Abhängigkeit von ausländischen Firmen und fordern mehr Möglichkeiten für Bürger:innen, sich selbstständig über sichere Technologien zu informieren.
-
Was vom Tage übrig blieb: Boriswerbung, Adenauerhack und Dickpics
In dubio pro dupli. (Na, wem fällt's auf?) Was vom Tage übrig blieb: Boriswerbung, Adenauerhack und Dickpics Frankreich hat begonnen, die EU-Urheberrechtsreform umzusetzen und Tinder könnte davon betroffen sein. In der Facebook Ad Library gab es kurzzeitig Lücken und auf TikTok ist Tierquälerei zu sehen. Die besten Reste des Tages.
-
Interoperabilität: Twitter baut offenen Standard für soziale Medien
Interoperabilität: Twitter baut offenen Standard für soziale Medien Twitter-Gründer Jack Dorsey möchte in Zukunft kein Netzwerk betreiben, sondern bloß einen Algorithmus. Er macht einen radikalen Vorschlag, mit dem das Internet zu seinen Wurzeln zurückkehren soll.
-
Zensurheberrecht: Bundesregierung verklagt FragDenStaat – mal wieder
Eine Demonstration von Glyphosat-Gegner:innen 2016. Zensurheberrecht: Bundesregierung verklagt FragDenStaat – mal wieder Das Bundesinstitut für Risikobewertung geht weiter mit dem Urheberrecht gegen kritische Berichterstattung vor. Wegen eines Glyphosat-Gutachtens hat es erneut FragDenStaat verklagt. Doch das Transparenzportal lässt sich nicht einschüchtern.
-
Amazon Ring: Hunderttausende private Überwachungskameras in den USA
Amazon Ring: Hunderttausende private Überwachungskameras in den USA Dem Magazin Gizmodo ist es gelungen, mithilfe von Daten aus Amazons Überwachungs-App „Neighbors“ genaue Karten mit Standorten der Ring-Überwachungskameras zu erstellen. Bürgerrechtler sind erstaunt, wie verbreitet das System schon ist.
-
Telekommunikationsanbieter: Vorratsdaten durch die Hintertür
Auf einer Demo gegen die Vorratsdatenspeicherung Telekommunikationsanbieter: Vorratsdaten durch die Hintertür Obwohl die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland auf Eis liegt, speichern Telefonanbieter die Daten ihrer Kund:innen teils monatelang und übermitteln sie auch an die Ermittlungsbehörden. Das hat eine Anfrage bei der Bundesnetzagentur aufgedeckt.
-
Überwachungspaket: Verfassungsgericht in Österreich kippt Staatstrojaner
Das Verfassungsgericht schränkte die Zugriffsrechte der österreichischen Polizei ein Überwachungspaket: Verfassungsgericht in Österreich kippt Staatstrojaner Das Höchstgericht in Wien erklärt das „Überwachungspaket“ der rechten Ex-Regierung großteils für verfassungswidrig. Die Polizei dürfe keine Trojaner einsetzen. Für die neue Regierung bietet das Chancen.
-
Berlin.de: Die wirre Geschichte einer Hauptstadt-Website
Berlin: Eine Stadt im Netz Berlin.de: Die wirre Geschichte einer Hauptstadt-Website Was eigentlich das digitale Aushängeschild einer Stadt sein sollte, ist ein Wirrwar aus Ratgeberartikeln, Werbung und News. Die Website berlin.de wechselte immer wieder den Betreiber, blieb aber in privatwirtschaftlicher Hand. Doch bald könnte sich das ändern.
-
Was vom Tage übrig blieb: Dienstagram, Disketten und Digitalkonzerne
Im Park Inn brennt noch Licht und wer genau hinschaut, erkennt im Fenster auch unsere To-Do-Liste im Spiegel. Was vom Tage übrig blieb: Dienstagram, Disketten und Digitalkonzerne Eine Diskette mit der Unterschrift von Steve Jobs ist ein eher teures Weihnachtsgeschenk, Stiftungen pumpen ihr Geld in den Kampf gegen Digitalkonzerne und der Bundesnachrichtendienst sucht Instagram-Experten. Die besten Reste des Tages.
-
Proteste in Kolumbien: Identifizierung aus der Luft
Proteste in Kolumbien am 21. November Proteste in Kolumbien: Identifizierung aus der Luft Seit Mitte November wird in Kolumbien gegen die Regierung demonstriert. Die Polizei nutzt die Proteste, um biometrische Gesichtserkennung einzuführen. Sie soll auch Vermummte erkennen. In der Hauptstadt passiert das vom Helikopter aus.
-
Landkarte: Alle 100 Meilen von der Polizei kontrolliert
Mehr als 100 Mal wurde Paul Salopek auf seiner Wanderung von der Polizei gestoppt. Jeden Stopp dokumentiert er auf einer Karte. Landkarte: Alle 100 Meilen von der Polizei kontrolliert Der Journalist Paul Salopek läuft von Äthiopien bis nach Feuerland. Auf dem Weg dokumentiert er alle Polizeikontrollen, in die er hineingerät.
-
Was vom Tage übrig blieb: Meldepflichten, Mediziner und Medienkennzeichnung
Definitiv keine Falschinformation: Der Fernsehturm steht noch Was vom Tage übrig blieb: Meldepflichten, Mediziner und Medienkennzeichnung Betreiber von sozialen Netzwerken sollen Hasspostings künftig dem BKA melden, Jameda soll Arztprofile löschen und Facebook versucht mal wieder was Neues gegen Falschinformationen. Außerdem: Einer unserer Wegbegleiter zieht Bilanz. Die besten Reste des Tages.
-
DSGVO: 1&1 soll Millionenstrafe zahlen
Kein Datenschutz unter dieser Nummer: 1&1 soll ein Bußgeld in Millionenhöhe zahlen. DSGVO: 1&1 soll Millionenstrafe zahlen Ulrich Kelber macht ernst: Der Bundesdatenschutzbeauftragte verhängt ein Bußgeld in Höhe von knapp 10 Millionen Euro gegen 1&1. Der Telekommunikationskonzern hatte es Unbefugten zu leicht gemacht, über die Telefon-Hotline die Daten von Kund:innen abzufragen.
-
3-5-2-Direktive: China will ausländische IT aus Behörden verbannen
Ein Elektronikmarkt in der chinesischen Metropole Shenzhen 3-5-2-Direktive: China will ausländische IT aus Behörden verbannen Die Kommunistische Partei Chinas will binnen drei Jahren fremde Hard- und Software aus Regierungssystemen verbannen. Konzerne kündigen ein neues Betriebssystem an.
-
Grenzschutz: EU-Asylbehörde beschattete Flüchtende in sozialen Medien
UNHCR rettet Flüchtlinge aus Libyen. Für viele ist ihr Handy ihr wertvollster Besitz Grenzschutz: EU-Asylbehörde beschattete Flüchtende in sozialen Medien Die EU-Agentur EASO überwachte jahrelang soziale Netzwerke, um Flüchtende auf dem Weg nach Europa zu stoppen. Der oberste Datenschützer der EU setzte dem Projekt nun ein Ende.
-
NPP 191 Off The Record: Die TikTok-Recherche und ein neues Gesicht
Off The Record - Der Hintergrund-Podcast von netzpolitik.org NPP 191 Off The Record: Die TikTok-Recherche und ein neues Gesicht Lustige Videos, heile Welt. Die Videoplattform TikTok ist das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk. Wir haben seit August über Moderation und Inhaltskontrolle auf der chinesischen Plattform recherchiert – und geben im Podcast nun einen Blick hinter die Kulissen.
-
Jahresendspurt: Deine Spende für eine lebenswerte digitale Gesellschaft
Projektion von Netzpolitik.org aufs Kanzleramt 2019. Jahresendspurt: Deine Spende für eine lebenswerte digitale Gesellschaft Noch fehlen mehr als 100.000 Euro, damit wir dieses Jahr nicht ins Minus gehen. Wir freuen uns auf Eure Spenden und haben uns noch etwas neues überlegt: Wir starten das „netzwerk“.
-
Was vom Tage übrig blieb: Ausflüchte, Einflüsse und Einbrüche
Von uns – zumindest Werktags – ausgespäht: der Fernsehturm. Was vom Tage übrig blieb: Ausflüchte, Einflüsse und Einbrüche YouTube windet sich wegen den zerstörerischen Auswirkungen seines Empfehlungsalgorithmus, Schattenkampagnen kaufen politische Werbung auf Facebook und BMW wurde von Angreifern ins Visier genommen. Die besten Reste des Tages.
-
Wochenrückblick KW 49: Deutsche Internetexperten decken auf
Dieser deutsche Internetexperte wünscht sich zum Nikolaus Spenden für netzpolitik.org Wochenrückblick KW 49: Deutsche Internetexperten decken auf Unsere TikTok-Recherche geht um die Welt, wir blicken auf 2019 zurück und die EU schafft es nicht, Privatsphäre im Internet zu schützen. Die Themen der Woche im Überblick.
-
Medienstaatsvertrag: Neue Spielregeln für Streamer, Google und Falschmeldungen
Die Mediennutzung hat sich seit der Erfindung von Radio und Fernsehen verändert – das soll auch der Medienstaatsvertrag abbilden. Medienstaatsvertrag: Neue Spielregeln für Streamer, Google und Falschmeldungen Der Medienstaatsvertrag ersetzt den Rundfunkstaatsvertrag und stellt nun ausdrücklich auch Internetmedien unter die Aufsicht der Behörden. Am Donnerstag haben die Ministerpräsidenten der Länder den Entwurf abgesegnet. Das Gesetz soll eine zeitgemäße Regulierung ermöglichen, birgt aber auch neue Herausforderungen. Ein Überblick über die wichtigsten Punkte.