Jahresendspurt

Deine Spende für eine lebenswerte digitale Gesellschaft

Noch fehlen mehr als 100.000 Euro, damit wir dieses Jahr nicht ins Minus gehen. Wir freuen uns auf Eure Spenden und haben uns noch etwas neues überlegt: Wir starten das „netzwerk“.

Bald ist wieder Weihnachten. Ihr wisst, was jetzt kommt. Wir freuen uns auf Plätzchen. Und eure Spenden. Denn für Grund- und Freiheitsrechte gibt es leider keine besinnliche Zeit. Die Internetfreiheit ist weltweit unter Druck, autoritäre Tendenzen sind überall sichtbar. Auch in Europa, auch bei uns. Auch hier wird die Überwachung immer weiter ausgebaut, werden Spielräume für die Zivilgesellschaft enger.

Dagegen wollen wir als Redaktion kämpfen. Indem wir die vielfältigen Stimmen der Freiheit verstärken. Und denen, die Grund- und Freiheitsrechte abbauen wollen, in die Parade fahren. Mit Nachrichten und Information. Mit investigativen Recherchen. Mit Aufklärung und Analysen. Mit Euch. Und dank Euch.

Eure Spenden machen netzpolitik.org erst möglich

Denn dass der Abbau von Freiheiten und Grundrechten nicht noch schneller vorangetrieben werden kann, liegt an Menschen wie Euch. Menschen, die sich einsetzen, die diskutieren, die protestieren, die sich nicht abfinden wollen. Menschen, die uns immer wieder mit ihrer Spende unterstützen. Darum bitten wir Euch auch in diesem Jahr, denn die vorweihnachtlichen Spenden machen einen großen Anteil der jährlichen Gelder von netzpolitik.org aus – und noch fehlen etwa 100.000 Euro.

Wir freuen uns über Menschen, die eine Tafel Schokolade vorbeibringen. Oder einen 50er in einem Brief ohne Absender schicken. Wir freuen uns über Unterstützerinnen, die wortlos 500 Euro überweisen. Oder einmalig 23,42 Euro spenden. Wir freuen uns über Menschen, die uns Bilder malen und einen 10-Euro-Schein beilegen. Wir freuen uns über hunderte Daueraufträge aller Größenordnungen. Das alles macht unsere Arbeit erst möglich.

Wir starten das netzwerk

Netzpolitik.org wird getragen von einer großen und vielfältigen Community. Zahlreiche Menschen, Organisationen und Unternehmen unterstützen die Redaktion ideell, thematisch, publizistisch oder finanziell. Dieses Ökosystem verbindet Politik, Wissenschaft, Aktivismus und Technik mit dem leidenschaftlichen Engagement für eine freie und lebenswerte digitale Gesellschaft. Zusammen können wir etwas bewegen.

Deshalb starten wir jetzt ein netzwerk.

Mit dem netzwerk wollen wir die Knoten mit Euch enger knüpfen. Unter 5 Prozent der Leser:innen machen möglich, dass zehntausende Menschen täglich netzpolitik.org lesen können. Wir möchten mit den Menschen, Organisationen und Unternehmen, die mit ihren Spenden unabhängigen und gemeinwohlorientierten Journalismus ohne Paywall finanzieren näher in Kontakt rücken.

Wir wollen wissen, welche Ideen Ihr für eine lebenswerte digitale Zukunft habt. Wir wollen wissen, warum ihr netzpolitik.org unterstützt und was ihr euch von uns wünscht. Wir wollen wissen, wer ihr seid und wie wir zusammen noch mehr machen können.

Im netzwerk werdet Ihr selbstverständlich auch mehr über uns erfahren. In einem ersten Schritt wollen wir den Mitgliedern des Netzwerkes regelmäßig tiefere Einblicke in unsere Redaktion und hinter die Kulissen geben. Aber auch banale Dinge spielen eine Rolle: Zum Beispiel wollen wir vereinfachen, wie ihr an Spendenbescheinigungen und Aufkleber kommt. Außerdem werden wir Euch um Eure Meinung und Feedback fragen.

Wir wollen heute einen Anfang machen. Wir können uns für die Zukunft noch viel mehr ausmalen, was wir gemeinsam anstellen könnten. Wir wollen aber für heute den Mund nicht zu voll nehmen – und einfach mal starten.

Wir freuen uns auf Euch.

Es fehlen noch mehr als 100.000 Euro

2018 sind wir mit Euren Spenden ganz gut über die Runden gekommen. Dazu trug auch die letzte vorweihnachtliche Solidaritätswelle bei. Noch fehlen etwa 106.000 Euro, damit wir ohne Zukunftssorgen ins neue Jahr schauen können. Das klingt erst mal viel. Aber nach unserer Erfahrungen in den Vorjahren wissen wir: Mit Eurer Unterstützung kann uns das gelingen.

Schöner wäre natürlich, wenn netzpolitik.org mit einem kleinen Polster ins nächste Jahr gehen würde. Das würde uns nicht nur Planungssicherheit geben, sondern Spielräume für redaktionelle oder personelle Entwicklung eröffnen.

Danke für alles!

An dieser Stelle möchten wir uns für Spenden und Daueraufträge bedanken, welche die Redaktionsarbeit sichern und voranbringen. Wir möchten aber auch danken für zahlreiche Hinweise, Tipps und Vorschläge der Leser:innenschaft, die uns erst auf Themen gestoßen und diese ermöglicht haben. Dieses Zusammenspiel und das Feedback von Euch ist großartig. Danke.

Eure Spenden könnt ihr aufgrund unserer Gemeinnützigkeit von der Steuer absetzen. Wer netzpolitik.org mit einer Spende oder einer Mitgliedschaft im netzwerk unterstützt, macht zudem der Gesellschaft ein Geschenk: Ihr kauft Euch nicht nur selbst ein freiwilliges Abo, sondern ermöglicht es uns, für alle zu schreiben.

Du möchtest mehr kritische Berichterstattung?

Unsere Arbeit bei netzpolitik.org wird fast ausschließlich durch freiwillige Spenden unserer Leserinnen und Leser finanziert. Das ermöglicht uns mit einer Redaktion von derzeit 15 Menschen viele wichtige Themen und Debatten einer digitalen Gesellschaft journalistisch zu bearbeiten. Mit Deiner Unterstützung können wir noch mehr aufklären, viel öfter investigativ recherchieren, mehr Hintergründe liefern - und noch stärker digitale Grundrechte verteidigen!

 

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

7 Ergänzungen
  1. Liebe netzpolitik Redaktion,

    bevor ihr das hier löscht lest es einmal durch. Ich habe von Anfang an gespendet, und nicht unerheblich. Jetzt nicht mehr. Warum?

    Ihr schreibt „lebenswerte digitale Gesellschaft“ und „Auch hier wird die Überwachung immer weiter ausgebaut, werden Spielräume für die Zivilgesellschaft enger.“ und „Menschen, die sich einsetzen, die diskutieren, die protestieren“.

    Genau das unterbindet ihr auf eurer eigenen Plattform, indem ihr Meinungsäußerungen (!) unterbindet. Weil unbequeme dabei sind. Ihr macht euch damit zu einem Teil der „autoritären Tendenzen“ gegen die ihr (wir!) eigentlich vorgehen wollen.

    Das kann nicht der Weg sein, und dafür kann ich nicht mehr spenden.

    1. Hi Tom,

      Wir haben zu Beginn diesen Jahres unsere Regeln für Kommentare überarbeitet. In der Redaktion sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir unter unseren Texten nicht die Kommentarkultur hatten, die wir uns für unseren Blog wünschen. Da wir Redakteurinnen und Redakteure die Pflege der Kommentarspalte bei uns selbst machen, kamen wir auch mit dem Moderationsaufwand nicht mehr hinterher. Um fruchtbaren, rücksichtsvollen und inhaltlich
      wertvollen Debatten mehr Raum zu geben, haben wir uns damals dazu entschieden, den Default zu ändern: Man kann jetzt nicht mehr alles unter unseren Texten abladen, sondern muss an ein paar Regeln halten. Dabei geht es gar nicht um Inhalte, sondern um die Form. Mehr dazu: https://netzpolitik.org/kommentare/ & https://netzpolitik.org/2019/die-kommentare-sind-tot-lang-leben-eure-inhaltlichen-ergaenzungen/

      Wenn es dir um einen konkreten Fall geht, wo du das Gefühl hast, dass wir unsauber moderiert haben, wende dich gerne per Mail an uns.

      Beste Grüße
      Ingo

  2. Danke, danke – Merci viemals für eure Arbeit! :)
    Ich habe seit 3 Jahren einen Dauerauftrag laufen. Und hoffe, ihr erreicht das
    Spenden-Ziel bis Jahresende!
    Weiterhin viel Erfolg!

  3. Moin,
    danke für Euren Einsatz. Ich spende weiter. Gebe gerne nochmal zu bedenken, dass Euer Facebook-Auftritt am Ende eingestellt wird. Ja, Ihr argumentiert mit Reichweite und ich mit „Mir-egal-Datenschutz-ist-wichtiger“. Nun denn, bleibt spannend und ich bleibe Euch treu,
    hoffentlich kommt die Kohle zusammen!

  4. Eure Moderation im Feld „Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltliche Ergänzungen“ fand ich sehr gut – wenn hier im nächsten Jahr alles so bleibt wie in diesem, dann brauche ich nicht „Knoten im Netzwerk“ zu werden.

    Warum ich netzpolitik.org (Info-an-alle) und die GFF(Fehler-Korrektur erstreiten) unterstütze, wisst Ihr doch ohnehin längst ( Edward Snowden. Ist immer noch nicht in Berlin. Weil Patrick Sensburg, Christian Flisek, und die obersten Richter in Karlsruhe nicht aus unserer Geschichte gelernt haben, dass man den wenigen Mutigen, die das Rückgrat haben – ihr Leben riskieren dafür ! – , unsere besten Verfassungsideen real zu verteidigen, mit Dankbarkeit begegnen muss – und zwar nicht erst posthum wie der weißen Rose der Geschwister Scholl, – auch nicht erst, wenn der beste Moment in der Geschichte [Stasi-Unterlagenbehörde!] schon pure Vergangenheit zu sein scheint, sondern sofort, wenn man gefragt wird, und es richtig schwierig ist, diese Dankbarkeit umzusetzen, – indem man dem Fehlermelder Whistleblower-Schutz gäbe und die Geheimdienste tatsächlich kontrollierte und verantwortlich machte für ihr Tun ).

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.