Günther Oettinger
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Netzneutralität: EU-Kommissar Oettinger ist dagegen und fordert „Kompromissbereitschaft“ vom Parlament
Oettinger bei seiner Rede auf dem Digital4EU Stakeholder Forum. Netzneutralität: EU-Kommissar Oettinger ist dagegen und fordert „Kompromissbereitschaft“ vom Parlament Günther Oettinger, Cyber-Kommissar der Herzen, hält nicht nur lustige Reden, die niemand versteht, sondern arbeitet auch aktiv gegen ein freies und offenes Internet. Letzte Woche war er im Industrie-Ausschuss des Europäischen Parlaments und warb für eine Abkehr der Netzneutralität. Der aktuelle „Bericht aus Brüssel“ des EU-Verbindungsbüros im Deutschen Bundestag, den wir an dieser Stelle veröffentlichen, fässt zusammen:
In Bezug auf die Netzneutralität […] räumte [Günther Oettinger] auf Rückfragen von Abgeordneten des ITRE-Ausschusses ein, dass er noch keine abschließende Meinung dazu habe. Jedoch könne er sich vorstellen, Rettungsdiensten oder Krankenhäusern (etwa bei der Weiterleitung von Notrufen oder bei telemedizinischer Unterstützung von Operationen) eine höhere Bedeutung beizumessen als Anbietern von Musikvideos. Das EP sprach sich zuletzt in seiner Entschließung vom 3. April 2014 für Netzneutralität aus. Kommissar Oettinger rief das EP zu Kompromissbereitschaft auf, um eine Einigung mit dem Rat zu erzielen.
Die angesprochene Entscheidung des EU-Parlaments war ein großer Erfolg für das freie und offene Internet. Jetzt wird der Text nicht nur von den Staats- und Regierungschefs im Rat, sondern auch vom Digital-Kommissar ins Gegenteil verkehrt. Da wünscht man sich doch lieber lustige Reden.
Update: Die Argumente „Autos und eHealth“ gegen Netzneutralität sind direkt aus dem Lobby-Katalog der Netzbetreiber, wie unser Quiz zeigt.
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: Oettinger im Twitterview: Geoblocking in EU „völlig sinnlos“, Urheberrechtsreform notwendig
Oettinger nach dem "Twitterview" (Foto: ohne Rechteklärung aus <a href="https://twitter.com/GOettingerEU/status/570970216542429184">Tweet übernommen</a>) : Oettinger im Twitterview: Geoblocking in EU „völlig sinnlos“, Urheberrechtsreform notwendig Unter dem Hashtag #AskOettinger stellte sich heute EU-Digitalkommissar Günther Oettinger für eine Stunde zahllosen Fragen auf Twitter. Beliebteste Floskel in Oettingers Antworten war dabei „balanced“, das Versprechen eines fairen Interessensausgleichs zwischen den verschiedenen Interessensgruppen. Dass aber gerade die Herstellung von Balance mehr Freiräume und Rechte für Nutzer erfordert, hat nicht nur die Konsultation der EU-Kommission zum Urheberrecht gezeigt, sondern wurde gerade gestern erst im Jahresgutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation der deutschen Bundesregierung betont.
Zu einer derart klarer Positionierung ließ sich Oettinger auf Twitter nicht hinreissen. Allerdings ist Oettingers überdeutliches Bekenntnis zum Reformbedarf im Urheberrecht schon als Schritt in die richtige Richtung zu werten:
We are in the midsts of digital revolution. We need a #copyright reform. #AskOettinger
— Günther Oettinger (@GOettingerEU) 26. Februar 2015.@thesfreader Our existing legislation dates from 2001. We need a reform because of the digital revolution.#AskOettinger
— Günther Oettinger (@GOettingerEU) 26. Februar 2015
Das alleine ist nämlich schon ein Unterschied zur überwiegenden Position der Rechteinhaber in der EU-Konsultation, die praktisch keinen Handlungsbedarf sehen. Deutlich wurde Oettinger aber auch noch in einem anderen Punkt, der für Internetnutzer in Europa von großer Bedeutung ist: Geoblocking innerhalb der EU. Oettinger dazu auf die Frage, ob Geoblocking irgendeinen Sinn ergibt:
@pappasadrian No sense at all. #AskOettinger — Günther Oettinger (@GOettingerEU) 26. Februar 2015
@burnoutberni I hope geoblocking can become something of the past #AskOettinger — Günther Oettinger (@GOettingerEU) 26. Februar 2015
Erneuert hat Oettinger auch in mehreren Tweets seine Forderung nach einer stärkeren Vereinheitlichung des europäischen Urheberrechts:
Auf #SES15 haben Gruender mir gesagt, 1 EU-Gesetz zum #Urheberrecht waere Ihnen lieber als 28 nationale #AskOettinger
— Günther Oettinger (@GOettingerEU) 26. Februar 2015
We have 28 copyright regimes in the EU. It simply does not fit to the reality any more. #AskOettinger
— Günther Oettinger (@GOettingerEU) 26. Februar 2015
Befragt nach dem jüngsten Report der deutschen Piratenabgeordneten Julia Reda zum Urheberrecht lobte er diesen zwar als „reliable input“, versprach aber im Unterschied zu Reda sich auch gegen Piraterie einzusetzen:
@gillestinayre Our proposal will have wider scope than the Reda report. Acting against piracy is part of our agenda. #AskOettinger
— Günther Oettinger (@GOettingerEU) 26. Februar 2015
Fazit
Bei aller erwartbaren Vagheit in seinen Antworten, machen Oettingers diese doch etwas Hoffnung auf eine Verbesserung der urheberrechtlichen Situation in Europa. Selbst wenn Oettinger nur seine zwei zentralen Vorschläge umsetzt – ein einheitliches Urheberrecht für Europa und ein Ende von Geoblocking -, dann wäre schon einiges gewonnen.
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: Oettinger: „Aber Napoleon hat von digitaler Kommunikation und Dienstleistungen nicht viel gewusst.“
: Oettinger: „Aber Napoleon hat von digitaler Kommunikation und Dienstleistungen nicht viel gewusst.“ Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, hat gestern auf dem Digital4EU Stakeholder Forum seine Pläne für eine europäische Digitalunion vorgestellt. Die Zielsetzung ist uns ja sympathisch (über die Details gibt es natürlich unterschiedliche Sichtweisen). Die gestrige rund zwanzig Minuten lange Präsentation fiel durch die unnachahmliche Art von Günther Oettinger auf, die digitale Revolution in Wortreiche Bilder zu verpacken.
Wir haben die besten Zitate mal zusammengeschrieben, nur das mit dem Fußballvergleich am Anfang mit den mit 6er-Teams, 11er-Teams und der Fussballweltmeisterschaft hab ich nicht verstanden. Hier sind die besten Stilblüten:
„Für mich das wichtigste, als ich 18 war, war ein Gebrauchtwagen, viel PS, Chrom, tiefer gelegt, breite Reifen. Für heute 17–18-jährige ist das Auto ein Platz, wo man kommunizieren kann, mit vier Rädern unterhalb, der auch fährt. Das heißt, wir haben auch eine gesellschaftliche Revolution. Die digitale (unklar, ob da Revolution folgen sollte oder er sich räusperte) ist eine der Technik und der Gesellschaft. Und viele Jüngere im Saal sind Teilnehmer, aktiv – und ich bin reaktiv dabei.“
„In meinem Heimatland Deutschland spricht man von Industrie 4.0.“
„Zu glauben, dass Bremen Daten schützen kann: Gaga, abwegig.“
„Aber Napoleon hat von digitaler Kommunikation und Dienstleistungen nicht viel gewusst. Seine Kommunikation war die Brieftaube und die Buschtrommel. Punkt.“
Update: Unser Kommentator Chris weist zurecht daraufhin, dass sich Günther Oettinger in diesem Fall nochmal informieren sollte, da Napoleon eines der modernsten Telegrafie-Systeme nutzte und auch dadurch viele seiner militärischen Erfolge erzielte.
„Stichwort Copyright als Beispiel. Wer heute Schriftsteller ist und ein Buch schreibt und ein Verleger, der es verlegt folgt danach. Wer als Redakteur recherchiert und dann kommentiert und Zeit einsetzt um zu beschreiben, ob die Kommission gute Arbeit oder schlechte Arbeit macht, ob die Konferenz von heute spannend war und was ihre Beiträge gewesen sind. Für den ist seine Arbeit sein Beruf.“
„Und in zwei Tagen wird ein Twitter-Chat der Kommission dafür aufgebaut.“
„Denn wir können nicht nur mit Shakespeare, Schiller und Udo Jürgens in die Zukunft gehen. Wir brauchen auch Nachfolger für alle drei.“
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: Netzneutralität: Bewegung in den USA und Stillstand in Europa
: Netzneutralität: Bewegung in den USA und Stillstand in Europa
Wie die New York Times gestern berichtete scheint die amerikanische Regulierungsbehörde FCC kurz davor zu stehen die rechtliche Basis für eine echte Absicherung von Netzneutralität vorzuschlagen. Laut mehreren Quellen der Times überlegt die FCC Breitband-Internet endlich unter Titel 2 als „common carrier“ zu deklarieren. Das ist eine langjährige Forderung von Befürwortern der Netzneutralität, da damit der Charakter von Internet als fundamentale Vorraussetzung gesellschaftlicher Teilhabe anerkannt wird und die rechtlichen Vorbedingungen für ein neues Netzneutralitäts-Gesetz in den USA geschaffen werden. Die alten Open Internet Rules wurden ja vom DC Circuit Court im Januar 2014 mit der Begründung aufgehoben, dass die FCC nur unter Titel 2 die Kompetenz hat Internet-Providern Regeln zur Netzneutralität vorzuschreiben.Der FCC Vorsitzende Tom Wheeler folgt damit der Empfehlung von Präsident Obama sich für möglichst starke Regeln zur Absicherung von Netzneutralität einzusetzen. Natürlich wird es jetzt die zu erwartende Gegenreaktion der Republikaner geben, welche allein aus Prinzip gegen den Präsidenten und eine Ausweitung staatlicher Befugnisse sind. Bemerkenswert ist in der amerikanischen Debatte jedoch wie auch Republikaner von ihrer eigenen Basis Kritik für ein Abrücken von einem freien Internet bekommen. Dieser Faktor gemeinsam mit den vier Millionen Kommentaren im Konsultationsverfahren der FCC zu ihren vorherigem Regelvorschlag, sowie die gestiegene Medienöffentlichkeit für das Thema an sich, geben Hoffnung für eine ernsthafte Lösung in den USA.
Zuletzt ist es immer noch die autonome Entscheidung der FCC welche Regeln sie beschließt. Aber wenn Tom Wheeler schon in der entscheidenden Frage der Rechtsgrundlage dem Präsidenten folgt, welcher ihn nominiert hat, könnten wir auch in den anderen Punkten einen Fortschritt sehen. Ob damit neben technischer Diskriminierung im Netz auch ökonomische Diskriminierungen, in Form von Zero-Rating, Spotify-Tarifen & Co, unterbunden werden, bleibt abzuwarten. Es wäre nur an der Zeit nicht auf halbem Wege stehen zu bleiben, Slovenien und Canada haben es vor kurzem erst vor gemacht und ökonomischer Diskriminierung im Netz verboten.
Was tun unsere Regierungen?
Die amerikanische Debatte wird in jedem Fall auch Auswirkungen auf die Diskussionen in Europa haben. Zwischen den 28 Mitgliedsländern wird ja seit September 2013 der Vorschlag zur Netzneutralitätsverordnung diskutiert. Nach dem komplett einseitigen deutschen Vorschlag, hat nun auch letzte Woche die neue lettischen Ratspräsidentschaft einen „Kompromisstext“ vorgelegt, welcher komplett in die falsche Richtung geht. Da wirkt es angesichts der Lobbygetriebenen Aussagen von Günther Oettinger fast schon wie eine Entschuldigung, wenn sein Vorgesetzter Kommissar Andrus Ansip einen Gastkommentar von Tim Berners-Lee mit flammenden Plädoyer für Netzneutralität veröffentlicht.Die Themen unter den Konservativen in Europa sind immer noch die Kosten des Netzausbaus und eine leistungsschutzrecht-inspirierte Neiddebatte gegen Google. In den USA hingegen wurde längst die gesellschaftliche und wirtschaftliche Dimension von Netzneutralität erkannt. Es geht bei Netzneutralität nicht um kurzfristiges Kleingeld für die großen Provider, sondern um grundlegende gesellschaftliche Teilhabe, besonders für einkommensschwache Schichten, und um die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Digitalwirtschaft. Die Amerikaner haben das erkannt.
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: Günther Oettinger erklärt, warum wir möglicherweise das EU-Leistungsschutzrecht brauchen könnten
: Günther Oettinger erklärt, warum wir möglicherweise das EU-Leistungsschutzrecht brauchen könnten Unser EU-Digitalkommissar Günther Oettinger erklärte gestern im Kulturausschuss des EU-Parlaments, warum man eventuell ein Leistungsschutzrecht auf EU-Ebene brauchen könnte: „Denn klar ist, wir brauchen den Inhalt, nicht das Papier.“
Die EU-Abgeordnete Julia Reda kommentierte auf Twitter die Antwort auf ihre Frage mit: „Was Google mit Problem der Zeitungen zu tun hat, bleibt schleierhaft“.
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: Netzneutralität und Autos: Die drei Irrtümer des Günther Oettinger
: Netzneutralität und Autos: Die drei Irrtümer des Günther Oettinger
Auf dem DLD in München hat sich EU-Digitalkommissar Günther Oettinger wieder für (ein bisschen) Netzneutralität ausgesprochen. Dabei wiederholte er die bei Netzneutralitätsabschaffern beliebte Argumentation, dass sonst die autonom fahrenden Autos crashen würden. Die FAZ berichtet daüber:Netzneutralität und Überholspuren im Internet: Dürfen manche Unternehmen ihre Daten schneller durch die Internetleitung schicken, wenn sie dafür extra bezahlen? Oettinger sprach sich dagegen aus. „Es kann keine Diskriminierung geben. Wir brauchen Netzneutralität.“ Gleichzeitig sprach sich Oettinger aber dafür aus, gewissen Diensten Vorrang auf den Datenleitungen einzuräumen. Als Beispiel nannte er ein Auto der Zukunft mit Internetanschluss, das im Schwarzwald unterwegs sei. Dort könne die Internet-Verbindung auch mal schwach sein – dann müssten die sicherheitsrelevanten Fahrsysteme Vorrang haben vor den Filmen für die Kinder auf der Rückbank
Der IT-Journalist Torsten Kleinz hat bei Google+ gleich drei Irrtümer in dieser Argumentation aufgeschrieben:
- Ein bisschen Netzneutralität ist keine Netzneutralität. Er ist für regulierte Priorisierung.
- Die Kinder auf der Rückbank kommen der Automotive-IT kaum in die Quere. Denn die wichtigen Informationen wie Glatteiswarnungen und Co kommt nicht über das Internet, sondern über Kommunikation mit der Straßeninfrastruktur. Die Ampel funkt und das Auto empfängt. Autonom fahrende Autos brauchen keine Internetverbindung, sonst würden sie in Tunnels stehen bleiben.
- Nutzerautonom kann man Datenpakete trotz Netzneutralität priorisieren. Wenn der Fahrer also einen 3D-Echtzeit-Atlas auf sein Windschutzscheiben-Display projezieren will und die Kinder parallel Netflix gucken wollen, dann kann das im Auto geregelt werden statt beim Provider. Jede Fritzbox hat die Funktion schon seit Jahren eingebaut.
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: Günther Oettinger ist gegen Google und für eine „Netzneutralität“
: Günther Oettinger ist gegen Google und für eine „Netzneutralität“
Wie die FAZ berichtet, hat sich der EU-Digitalkommissar Günther Oettinger auf der Münchner Digitalkonferenz DLD unter anderem gegen Google und für eine Netzneutralität ausgesprochen – oder zumindest dafür, was er darunter versteht:Dürfen manche Unternehmen ihre Daten schneller durch die Internetleitung schicken, wenn sie dafür extra bezahlen? Oettinger sprach sich dagegen aus. „Es kann keine Diskriminierung geben. Wir brauchen Netzneutralität.“ Gleichzeitig sprach sich Oettinger aber dafür aus, gewissen Diensten Vorrang auf den Datenleitungen einzuräumen. Als Beispiel nannte er ein Auto der Zukunft mit Internetanschluss, das im Schwarzwald unterwegs sei. Dort könne die Internet-Verbindung auch mal schwach sein – dann müssten die sicherheitsrelevanten Fahrsysteme Vorrang haben vor den Filmen für die Kinder auf der Rückbank
Der Autovergleich scheint momentan groß im Trend zu legen – vielleicht weil sich in PolitikerInnenkreisen mittlerweile herumgesprochen hat, dass das Wort „Datenautobahn“ nicht gerade mit digitaler Kompetenz verknüpft wird. Auch die Argumentation dass zeitkritische Dienste, wie fahrerInnenlose Autos und telemedizinische Anwendungen, eine schnellere Geschwindigkeit auf Kosten anderer Dienste erhalten sollen, ist in Lobbypapieren und Politikkreisen als ultimatives Argument sehr beliebt. Echte Netzneutralität bedeutet aber, dass es eben keine Überholspuren auf der „Datenautobahn“ gibt – ganz gleich, ob bezahlt oder unbezahlt.
Vorratsdatenspeicherung und Googles Marktmacht
Im Interview mit dem bayrischen Rundfunk formulierte Oettinger seine Ziele weiter aus: Die Neutralität und Objektivität von Suchmaschinen soll erwirkt werden – vor allem die Marktmacht von Google ist ihm hier ein Dorn im Auge. Diese Äußerungen reihen sich nahtlos in die lange Liste der Forderungen an den Suchmaschinenanbieter ein.
Auch keine Überraschung: Oettinger befürwortet die Vorratsdatenspeicherung und bestätigte ebenfalls die Ausarbeitung einer neuen EU-Richtlinie, über die wir bereits berichtet haben.
Zur Vereinheitlichung des europäischen Digitalmarktes wäre auch endlich eine klare Position zu Urheberrechtsfragen notwendig, an guten und konkreten Ideen hierzu mangelt es jedenfalls nicht.
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: Was läuft falsch beim EU-Urheberrecht? Julia Reda legt Entwurf für Evaluation des EU-Parlaments vor
: Was läuft falsch beim EU-Urheberrecht? Julia Reda legt Entwurf für Evaluation des EU-Parlaments vor Julia Reda, deutsche Piratenabgeordnete im EU-Parlament und Mitglied der Grünen Parlamentsfraktion, evaluiert heute in einer Pressekonferenz und morgen als offizielle Berichterstatterin im Rechtsausschuss (ab ca. 11 Uhr, der Link führt auch zum Live-Stream) die EU-Urheberrechtsrichtlinie (InfoSoc-Richtlinie) aus 2001. Der Entwurf (PDF) von Reda ist der erste konkrete Schritt auf Seiten des Parlaments in Vorbereitung der anstehenden EU-Urheberrechtsreform und wird im Zuge des parlamentarischen Verfahrens auch noch an einigen Punkten abgeändert werden. Auf Seiten der Kommission hatte Günther Oettinger bereits mit der – kürzlich bekräftigten – Aussage aufhorchen lassen, dass die Urheberrechtsrichtlinie zumindest teilweise durch eine EU-weit einheitliche Verordnung ersetzt werden könnte.
Die Frage Richtlinie oder Verordnung spielt auch in Redas Berichtsentwurf eine Rolle. So heißt es unter Punkt 6:
[The European Parliament] Considers the introduction of a single European Copyright Title […] that would apply directly and uniformly across the Union, in compliance with the Commission’s objective of better regulation, as a legal means to remedy the lack of harmonisation resulting from Directive 2001/29/EC
Wenn diese Formulierung bis zur Beschlussfassung im Plenum überleben sollte, wäre zweierlei erreicht. Erstens wird klar und deutlich festgestellt, dass es ein Harmonisierungsdefizit im Bereich des Urheberrechts gibt – immer noch kämpfen Anbieter und Nutzer mit unterschiedlichen Schutzniveaus und Ausnahmebestimmungen in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten. Zweitens wäre damit ein Bekenntnis des Parlaments zu einer Regelung im Verordnungsweg verbunden, wie sie auch Oettinger vorzuschweben scheint.
Stellschrauben des Urheberrechts
In dem Resolutionsentwurf stecken aber noch eine Reihe weiterer wichtiger Punkte, die Probleme des bestehenden Urheberrechts und Lösungsmöglichkeiten gleichermaßen aufzeigen. Gleich zu Beginn wird unter Verweis auf den Bericht der EU-Kommission zur öffentlichen Konsultation zum Urheberrecht auf Probleme mit länderspezifischen Kopierschutztechnologien („Geoblocking“) hingewiesen:
the vast majority of end user respondents to the consultation reports facing problems when trying to access online services across EU Member States, particularly when technological protection measures are used to enforce territorial restrictions
Begrüßenswert auch konkrete Forderungen wie jene nach einer Stärkung der Rechtsposition von Kunstschaffenden gegenüber Verwertern, also einer europäischen Grundlage für ein Urhebervertragsrecht („calls for improvements to the contractual position of authors and performers in relation to rightholders and intermediaries“), sowie nach einer Ausnahme amtlicher Werke von urheberrechtlichem Schutz („public sector information“).
Der Hauptschwerpunkt des Entwurfs liegt aber auf den Ausnahme- und Schrankenbestimmungen – an diesen Stellschrauben des Urheberrechts soll gedreht werden, um es mit Internet und Digitalisierung zu versöhnen. Redas Entwurf nennt unter anderem folgende Punkte:
- Keine Schlechterstellung von digitaler Nutzung im Vergleich zu analoger Nutzung. Das ist beispielsweise im Bibliotheksbereich ein Problem, wo Rahmenverträge für E‑Books Schranken aushebeln, die bei analogen Büchern selbstverständlich sind (z.B. das Kopieren, Scannen und Weitergeben von Buchauszügen).
- Kritik an unterschiedlicher Implementation von Ausnahmebestimmungen in den einzelnen EU-Staaten, was grenzüberschreitende Dienstleistungen im Internet erschwert. Im Unterschied zum urheberrechtlichen Schutz sind die Schranken und deren Ausgestaltung nämlich optional – auch hier würde ein Übergang von einer Richtlinie zu einer Verordnung eine klare Verbesserung bedeuten. Unabhängig davon sollen die Schrankenbestimmungen hinkünftig aber für alle Mitgliedsstaaten verpflichtend sein.
- Einführung einer zusätzlichen Generalschranke („open norm“) nach Vorbild des US-Fair-Use, die eine Nutzung von Werken in solchen Fällen erlaubt, die eine herkömmliche Verwertung nicht beeinträchtigen und auch sonst Interessen der Rechteinhaber nicht zuwiderläuft. Voraussetzung für so eine Generalschranke ist aber, wie in den Erläuterungen auch betont wird, eine Regelung im Wege der Verordnung, weil sonst eine noch größere Fragmentierung des EU-Urheberrechts drohen würde.
- Die explizite Erlaubnis von Musik- und Bildzitaten im Rahmen der Zitatschranke („expressly include the audio-visual quotations in its scope“). Je nach Ausgestaltung könnte eine solche Ausdehnung der Zitatschranke maßgeblich zu einem Recht auf Remix beitragen.
- Eine allgemeine und umfassende Wissenschafts- und Bildungsschranke, wie sie seit einiger Zeit für Deutschland in Diskussion ist, wird auch für die europäische Ebene gefordert.
- Beschränkung des Schutzes von Kopierschutzmaßnahmen vor Umgehung. Derzeit ist es – in Umsetzung internationaler Verträge wie dem TRIPS-Abkommen – so, dass eine Umgehung von „wirksamen“ Kopierschutzmaßnahmen generell verboten ist. Dem Vorschlag von Julia Reda entsprechend soll dieser Schutz auf jene Fälle begrenzt werden, in denen Quellcode oder Schnittstellen offengelegt wurden und die Ausübung von Schranken nicht behindert wird.
- Klarstellungen werden eingefordert hinsichtlich des Rechts auf Verlinkung, auf Parodie und Satire sowie auf Panoramafreiheit. Letztere wird in der Folge als exemplarisches Beispiel dafür angeführt, dass viele Bestimmungen nicht mehr zeitgemäß – Einschränkungen der Panoramafreiheit sind im Zeitalter von Urlaubern mit Handykameras ein Anachronismus – und noch dazu in vielen EU-Ländern unterschiedlich implementiert sind. Gefordert wird dementsprechend auch eine stärkere EU-weite Harmonisierung bei Pauschalvergütungen für Urheberrechtsschranken wie z.B. die Privatkopie.
In der lesenswerten Begründung verweist der Entwurf noch einmal darauf, dass sämtliche dieser Vorschläge im Einklang mit dem Drei-Stufen-Test für Ausnahmebestimmungen – geregelt in internationalen Urheberrechtsverträgen – realisierbar sind. Des weiteren wird in der Begründung betont, dass das Harmonisierungsziel der bestehenden Urheberrechtsrichtlinie verfehlt wurde, nicht zuletzt auf Grund neuer nationaler Leistungsschutzrechte wie jenem für Presseverleger in Deutschland und Spanien. Diese Fragmentierung des EU-Urheberrechts unterminiere aber die Herstellung eines digitalen EU-Binnenmarktes.
Schließlich verweist der Entwurf auch noch auf die zentrale Bedeutung von Schrankenregelungen für Rede‑, Meinungs- und Ausdrucksfreiheit, u.a. an Hand des Beispiels der im Internet allgegenwärtigen – aber häufig formal illegalen – animierten GIFs.
Fazit
Der Berichtsentwurf von Julia Reda ist zweifellos das fortschrittlichste offizielle EU-Dokument in Urheberrechtsfragen seit das erste Katzenfoto im Internet veröffentlicht wurde. Gleichzeitig ist es in hohem Maße an konkreter Umsetzbarkeit orientiert. Klares Ziel ist die behutsame Modernisierung eines unzeitgemäßen Urheberrechts unter Berücksichtigung legitimer Interessen sämtlicher Stakeholder-Gruppen. Besonders positiv stimmt der Umstand, dass nicht nur Reda sondern auch Digitalkommissar Oettinger die Zukunft in einem einheitlichen EU-Urheberrecht sehen. Bleibt zu hoffen, dass der Reda-Report im Rahmen des jetzt folgenden parlamentarischen Verfahrens nicht zu sehr verwässert wird.
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: Fact-Checking Günther Oettinger: „Deutschland liege beim Ausbau der digitalen Infrastruktur im „vorderen Mittelfeld“.
: Fact-Checking Günther Oettinger: „Deutschland liege beim Ausbau der digitalen Infrastruktur im „vorderen Mittelfeld“. Am Mittwoch hat sich unser Digitalkommissar Günther Oettinger in Berlin mit Verkehrsminister Alexander Dobrindt und der Netzallianz getroffen. Die Netzallianz ist ein Zusammenschluß der Telekommunikationsindustrie-Lobby, die zusammen mit dem, Verkehrsministerium über den Breitbandausbau diskutiert. Laut Agenturangaben hat Günther Oettinger in der anschließenden Pressekonferenz folgendes erklärt:
Deutschland liege beim Ausbau der digitalen Infrastruktur im „vorderen Mittelfeld“.
Das wollten wir etwas genauer wissen und haben uns Donnerstag Vormittag an seine Pressesprecherin per Mail gewandt und um die Quelle dafür bis zum frühen Abend gebeten. Eine Antwort haben wir nicht erhalten. Also haben wir die Pressestelle der EU-Kommission für diesen Arbeitsbereich angeschrieben, wurden aber an die Pressesprecherin von Günther Oettinger zurück gewiesen. Dort angerufen, SMS bekommen, dass sie gerade nicht kann, per SMS zurückgeschrieben, an die Mail erinnert und nochmal um Antwort gebeten. Ihr könnt Euch das vorstellen: Wir haben nichts mehr gehört.
Also mussten wir alleine nach der Quelle suchen. Und Ihr könnt Euch das vorstellen: Wir haben leider keinen Beleg gefunden. Es gibt diverse Rankings zum Breitbandausbau in der EU, aber uns ist keines bekannt, wo Deutschland im vorderen Mittelfeld liegt.
Es gibt die Webseite broadbandforall.eu, die von der EU-Kommission unterstützt wird. Dort kommt Deutschland auf „97% der deutschen Haushalte haben Zugang zu Breitband Internet“. Klingt super, immerhin 97%, aber damit liegt Deutschland im hinteren Mittelfeld, mehr als die Hälfte der EU-Staaten schneidet noch besser ab.
Bitkom sah Deutschland im Januar in der Spitzenklasse beim Breitbandausbau (auch kein vorderes Mittelfeld), nutzte dafür aber die deutlich unterambitionierte Breitband-Definition von 1 MBit/s (Im letzten Jahrtausend war das echt schnell…).
Nimmt man eine ambitioniertere Definition von 30 MBit/s, dann kommt Deutschland laut EU-Kommission auf Platz 16 im EU-Vergleich, wieder hinteres Mittelfeld. Die Quelle halten wir für seriös, immerhin arbeitet Günther Oettinger dort.
Aber war da nicht was mit Glasfaser?
Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) legten TNS Infratest und das ZEW im Dezember 2014 den Monitoring-Report Digitale Wirtschaft vor. Dort liegen wir beim Glasfaserausbau auf dem letzten Platz:
Der Standort Deutschland verfügt über eine gut entwickelte technische Infrastruktur und erreicht einen soliden sechsten Platz im internationalen Vergleich. Der Standort stabilisiert sich bei der Breitbandpenetration in der Bevölkerung mit 34,6 Prozent. Allerdings bleibt die Geschwindigkeit der Netze weiter das zentrale Thema, denn gemessen an der Verbreitung von superschnellen Glasfaseranschlüssen hinkt Deutschland deutlich hinterher. Mit einer Glasfaser-Quote von lediglich einem Prozent liegt Deutschland weit abgeschlagen auf dem letzten Platz der europäischen Länder.
Für eine nachhaltige digitale Infrastruktur dürfte aber Glasfaserkabel eine große Rolle spielen, immerhin gilt das als die Zukunft.
(Den sechsten Platz erreichten wir im internationalen Vergleich von 15 Staaten, nicht innerhalb der EU)
Dafür sind wir weltweit schon auf Platz 31 der Rangliste der Länder mit den schnellsten Internetzugängen angekommen. Das kann man durchaus als Spitzengruppe bezeichnen!
Wir würden uns ja freuen, wenn wir in Deutschland so schnelles Internet hätten, um im vorderen Mittelfeld mitspielen zu können. Möglicherweise erhalten wir irgendwann noch eine Antwort von Günther Oettinger mit einer seriöseren Quelle als von der EU-Kommission. Bis dahin können wir aber nur sagen: Knapp vorbei ist leider auch vorbei.
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: EU-Urheberrechtsforscher an Oettinger: Urheberrecht europaweit vereinheitlichen!
: EU-Urheberrechtsforscher an Oettinger: Urheberrecht europaweit vereinheitlichen! Auch 2014 erfreute sich ein Stilmittel der Urheberrechtsdebatte ungebrochener Beliebtheit: der offene Brief. Wie Stefan Krempl bei Heise berichtet, haben sich noch vor Weihnachten die in der European Copyright Society (ECS) zusammengeschlossenen Urheberrechtsforscher mit einem ebensolchen (PDF) an den neuen Digitalkommissar Günther Oettinger gewandt. Hauptanliegen der Urheberrechtsexperten, zu denen u.a. aus Deutschland der Direktor des Max-Planck-Instituts für Immaterialgüterecht Reto Hilty und Thomas Dreier, Professor am Karlsruhe Institute of Technology, zählen, ist die Forderung nach einem einheitlichen EU-Urheberrecht.
Oettinger selbst hatte in seinen ersten öffentlichen Aussagen als Digitalkommissar die Möglichkeit eines einheitlichen EU-Urheberrechts ins Spiel gebracht. Im offenen Brief der ECS wird diese Option, das Urheberrecht nicht mehr nur mittels Richtlinie zu harmonisieren sondern mittels Verordnung zu vereinheitlichen, mit Nachdruck eingefordert:The Members of the European Copyright Society are convinced that the time is now ripe to start work on a European Copyright Law that would apply directly and uniformly across the Union.
Die Urheberrechtsforscher begründen ihr Anliegen u.a. mit dem Verweis auf die trotz EU-Urheberrechtsrichtlinie hohe Fragmentierung des Urheberrechts, das einen einheitlichen digitalen Binnenmarkt verhindere. Von einem einheitlichen EU-Urheberrechts versprechen sich die Briefschreiber mehr Transparenz und niedrigere Transaktionskosten.
Tatsächlich sind es vor allem die nur optional und in den Mitgliedsländern unterschiedlich implementierten Ausnahme- und Schrankenregelungen im Urheberrecht, die grenzüberschreitende Geschäftsmodelle und Zugang zu Inhalten im EU-Raum erschwerden. Dass eine völlige Vereinheitlichung des EU-Urheberrechts ein mittel- bis langfristiges Projekt darstellt, bestreiten die Autoren des Briefes nicht, fordern aber gerade deshalb sofort damit zu beginnen.
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: Günther Oettinger: Datenschutz ist vor allem Datensicherheit
: Günther Oettinger: Datenschutz ist vor allem Datensicherheit Günther Oettinger hat Spiegel-Online ein Interview gegeben: „Man braucht online ein dickes Fell“. Darin wird enthüllt, dass er internetaffin ist, weil er bis zu 6x am Tag Spiegel-Online ansurft. Um Politik geht es auch nebenbei, dabei findet man heraus, dass Oettinger Datenschutz vor allem unter dem Aspekt „Schutz von Betriebsgeheimnissen“ und Datensicherheit sieht. Vielleicht kann ihm ja jemand nochmal das mit den Grundrechten erklären.
Oettinger: Das gehört beides zusammen: Unternehmer und auch Privatpersonen tun gut daran, sich selber zu fragen, wie sie die Sicherheit ihrer Daten gewährleisten können. Und als Digitalkommissar will ich sicherstellen, dass wir EU-weit Gesetze haben, die den höchsten Datenschutz und die beste Internetsicherheit fest schreiben. Und daran müssen sich dann Provider, andere Firmen und Institutionen jeder Art halten.
Gar nicht verstanden haben wir diesen Vergleich:
SPIEGEL ONLINE: Der Vergleich hinkt gewaltig. Besagte Promis hatten ihre Daten in der vermeintlich sicheren iCloud von Apple hinterlegt – sie waren also gerade nicht leichtsinnig.
Oettinger: Wenn ich 1000 Euro verwahren will, könnte ich sie auch in einen Hotelsafe tun. Hätte ich dagegen eine Million Euro, würde ich das nicht tun und sie stattdessen auf meinem Bankkonto einzahlen. Selbst eine iCloud bietet immer nur begrenzte Sicherheit.
Vielleicht stehen wir nur auf dem Schlauch, oder kann es sein, dass der Vergleich hinkt?
Ansonsten nutzt Oettinger Whatsapp für die private Kommunikation. Keine weiteren Fragen.
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: Günther Oettinger: „Übertreibt es nicht mit dem Datenschutz“
: Günther Oettinger: „Übertreibt es nicht mit dem Datenschutz“
EU-Digitalkommissar Günther Oettinger hat auf einem Manager-Treffen in Baden-Würtemberg seine Meinung zum Datenschutz kund getan: Datenschutz als Wettbewerbsnachteil.„Übertreibt es nicht mit dem Datenschutz“. […] Selbst ein Unternehmen wie der Online-Schuhhändler Zalando, das noch nie Gewinne erwirtschaftet habe, sei an der Börse wertvoller als die Lufthansa – wegen des Zugriffs auf Kundendaten.
Ich weiß ja nicht, ob Zalando deshalb doppelt soviel wert ist weil die Zugriff auf Kundendaten haben. Die hat doch die Lufthansa auch…
Unser Internetminister Alexander Dobrindt war auch da und erklärte die fehlenden Investitionen in den Breitbandausbau als „nicht sonderlich ambitioniert“. Wir sind etwas verwundert, dass unser Wording übernommen wird.
Der Minister erläuterte seine Ausbaupläne, die er selber angesichts der rapide wachsenden Datenflut als nicht sonderlich ambitioniert charakterisierte. Seit 2005 haben sich nämlich nach seinen Angaben die Daten, die über das Internet ausgetauscht werden, versiebzigfacht. Auch Oettinger monierte: „Das Geld, das die Bundesregierung in die Mütterrente gesteckt hat, wäre beim Ausbau der Breitbandnetze weit besser angelegt gewesen.“
Die Message der beiden ist: Datenschutz stört.
Es ist eigentlich traurig, dass man fast jede konkrete Aussage von Günther Oettinger bestimmten Industrie-Lobbys zuordnen kann. In diesem Fall ist das Bitkom-Position.
Wie immer gilt: Wir haben leider nicht die Transcripte und zitieren die Stuttgarter-Zeitung,d ie wiederum zitiert.
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: #dpaLiveChat: Günther Oettinger versucht zu chatten
: #dpaLiveChat: Günther Oettinger versucht zu chatten
Unser EU-Digitalkommissar Günther Oettinger war heute im #dpaLiveChat zu Gast. Auf Twitter konnte man mit dem Hashtag fragen stellen, die dann Günther Oettinger beantworten sollte, was auf diversen Regional-Zeitungs-Seiten angezeigt wurde. Bei manchen durfte man sogar Geld reinschmeißen, um das live zu verfolgen. Das Format war neu für Oettinger und sein Vorgesetzter Andrus Ansip hatte mit #askansip vor Wochen die niedrige Latte der Beteiligungssimulation vorgelegt. Was soll man sagen, auf Günther Oettinger ist Verlass. Ganze zwölf Fragen konnte er in einer gut dreiviertel Stunde beantworten, zumindest formal mit Worten. Inhaltlich gab es wenig zu lesen, dafür viele Allgmeinplätze. Wie z.B. zum Urheberrecht, wo er es gekonnt schaffte, nicht auf konkrete Fragen zum Leistungsschutzrecht auf EU-Ebene einzugehen.
Interessant war dann auch, wie er auf einzelne Fragen einging. Am Anfang wurde er gefragt, ob er von Lobbyisten eingearbeitet wurde. Ist es Zufall, dass er konkret nur das Hearing nennt und damit davon ablenkt, dass dieses Wochen vorüber ist und er seitdem zahlreiche Lobbyisten getroffen haben wird?
„#dpaLiveChat Stimmt es, dass sie von Lobbyisten eingearbeitet wurden? https://t.co/3QTEOLtNnm“
„Und: Ich wurde nur von den Mitarbeitern meiner beiden Generaldirektionen auf das Hearing im Europäischen Parlament vorbereitet, nicht von Lobbyisten. Einzige Ausnahme: Mein 16-jähriger Sohn. :-) Im Übrigen ist meine Arbeit und sind meine Gesprächspartner öffentlich. Die Kommission legt auf Transparenz großen Wert. “
Hier die Frage zum LSR:
Wollen Sie Google durch europ. LSR international genauso bevorteilen wie bereits in Deutschland? #dpaLiveChat @GOettingerEU @dpa_live
Wir wollen ein europäisches Urheberrecht. Und wir wollen, dass Unternehmen wie Google unsere europäischen Wettbewerbsregeln beachten. Dafür haben wir die rechtlichen Zuständigkeiten und wollen so das Verhältnis von Google und anderen zu Nutzern und zu Mitbewerbern in eine faire Relation bringen.
Frage zu Netzneutralität Teil 1, bestätigt unseren heutigen Artikel, dass EU-Rat gerade auf „Transparenz statt Netzneutralität“ wechselt, eine Linie, die seit Jahren von der Telko-Lobby gefordert wird und das Gegenteil von Netzneutralität darstellt.
#dpaLiveChat @GOettingerEU: Was muss ein Provider bieten um sein Angebot Flatrate nennen zu dürfen? Viele beinhalten Drosselungen!
Mit unserem Vorschlag einer Telekom-Binnenmarktgesetzgebung wollen wir klare Vorgaben für die Netzneutralität machen. Auf dieser Grundlage schaffen wir für den Vertrag zwischen einem Telekom-Unternehmen und dem Nutzer mit Rechten und Pflichten für beide Seiten erhöhte Transparenz, die für alle wichtig ist.
In der zweiten Antwort zum Thema gab es dann etwas mehr Aussage und zwar, dass man Specialized Services wie die Drosselkom-Pläne legalisieren möchte:
Wie stehen Sie zu der Tatsache, dass nicht jeder Netztraffic die gleiche Priorität braucht? Realtime Anwendungen vs statische #dpaLiveChat
Jeder Nutzer braucht einen stabilen Leistungsstandard. Den wollen wir durch das Gebot der Netzneutralität sicherstellen. Daneben können klar begrenzte Dienste gegen höheres Entgelt auch mit einer besseren Leistung angeboten werden. Dies darf jedoch nicht diskriminieren und nicht zu Lasten des allgemeinen Internet-Standards gehen.
Wenigstens für einen Beteiligten war es spannend:
Am Ende hin gab es dann noch eine konkrete Antwort:
Frage an @GOettingerEU: Wie viele Apps sind auf Ihrem Smartphone und welche ist Ihre liebste? #dpalivechat
Etwa 40. Und die liebste ist mir die Wetter-App, weil ich durch meinen Beruf in ganz Europa oder auch außerhalb sein muss und einen Mantel nicht unnötig mitnehmen will.
Mitten drin passierte zehn Minuten lang nichts. Und plötzlich war alles beendet.
Liebe Leserinnen und Leser, das war es für heute. Der Kommissar muss weiter. Unser Live-Chat mit Günther Oettinger endet an dieser Stelle. Vielen Dank fürs Mitlesen und für die zahlreichen Fragen. Bis zum nächsten Mal.
Ich weiß nicht, ob es an dem Format lag oder am Ende der Tastatur. Aber zwölf Antworten auf hunderte Fragen innerhalb einer dreiviertel Stunde sind nicht nur wenig, das ist fast gar nichts. Und den Aufwand nicht wert. Man sollte mal den Schaden für das EU-Bruttosozialprodukt ausrechnen.
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: Lobbyismus-Verdacht: Günther Oettinger, der aufgescheuchte Kommissar der Unternehmen.
: Lobbyismus-Verdacht: Günther Oettinger, der aufgescheuchte Kommissar der Unternehmen. Selbst das Manager-Magazin sieht schon einen Lobbyismus-Verdacht bei unserem Digitalkommissar: Günther Oettinger, der aufgescheuchte Kommissar der Unternehmen.
Jedem Politiker muss man zugestehen, dass er sich in sein neues Amt ordentlich einarbeiten darf. Das kann nicht in wenigen Tagen geschehen und binnen Wochen ist es auch schon schwierig. Günther Oettinger war vor seiner Auswahl zum EU-Digitalkommissar nicht als Digitalfuchs aufgefallen. Das Thema ist für ihn Neuland. Zeit, sich ordentlich einzuarbeiten, sollte er also haben. Das Problem bei Oettinger ist allerdings folgendes: Er lässt sich vor allem von Lobbyisten einarbeiten. Und haben sie ihm einmal etwas souffliert, kann man relativ schnell erahnen, wer soeben bei ihm war oder wer ein Briefchen geschrieben hat.
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: Günther Oettinger bloggt jetzt auch
: Günther Oettinger bloggt jetzt auch
Günther Oettinger hat jetzt auch ein Blog für seine Arbeit als Digitalkommissar bekommen. Im ersten Posting schreibt er darüber, dass es beim Breitbandausbau keine Tabus geben dürfte und mehr Geld notwendig ist: Connected Europe? Broadband for all is the answer.Vielleicht ist es auch nur ein Content-Management-System, wo man Blog drauf geschrieben hat. Ich hab noch keinen RSS-Feed gefunden, dafür kann man ihm Kommentare hinterlassen.
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: Ein einheitliches Urheberrecht für Europa? Für Oettinger scheinbar eine Option [Update]
: Ein einheitliches Urheberrecht für Europa? Für Oettinger scheinbar eine Option [Update]
Wie Markus hier bereits berichtet hat, war das Gespräch mit Digitalkommissar Günther Oettinger im Bundestagsausschuss Digitale Agenda nicht öffentlich. Das ist auch deshalb ärgerlich, weil dort auch wieder Oettingers Pläne für die anstehende Reform des EU-Urheberrechts Thema waren. Neben einem neuerlich revidierten Zeitplan zeigte sich Oettinger demnach auch prinzipiell offen hinsichtlich der Frage, ob das Urheberrecht wie bisher mittels Richtlinie oder nicht doch im Wege einer Verordnung geregelt werden könnte. Zumindest ist das meine Lesart folgender Antwort von Oettinger auf eine Frage des SPD-Abgeordneten Christian Flisek, notiert von einem Teilnehmer an der Ausschusssitzung:„Urheberrecht ist zum Teil nicht nur Wirtschaftsrecht, sondern Ausdruck eines gewachsenen kulturellen Verständnisses. Will man also ein einheitliches Urheberrecht oder nur eine Regulation, die Spielraum lässt. Das ist offen.“
Alleine der Umstand, dass Oettinger diese Frage zur Disposition stellt, ist bemerkenswert. Denn viele Probleme mit dem heutigen EU-Urheberrecht sind auf die Regulierung mittels Richtlinie zurückzuführen. So listet die EU-Urheberrechtsrichtlinie zwar eine Reihe von möglichen Ausnahmebestimmungen („Schranken“) wie Zitatrecht, Privatkopie oder Wissenschaftsschranke, schreibt diese allerdings nicht zwingend vor. Im Ergebnis führt diese Situation zu einer Vielzahl an national unterschiedlichen Schrankenregelungen – ein Albtraum für den digitalen Binnenmarkt ebenso wie für einen europäischen Forschungs- und Hochschulraum. So können sich beispielsweise Bibliotheken prinzipiell nicht darauf verlassen, dass Ausnahmebestimmungen in ihrem Heimatland auch in anderen EU-Ländern in ähnlichem Maße gelten.
Eine Neuregelung des europäischen Urheberrechts im Wege einer unmittelbar anwendbaren Verordnung würde diese Probleme auf einen Schlag lösen. Selbst wenn sonst keine Korrekturen vorgenommen würden, wäre das bereits ein Fortschritt. Wenn also Oettinger mit einem „einheitlichen Urheberrechtsbegriff“, wie er im Handelsblatt zitiert wurde und mit seiner heutigen Aussage im Bundestag noch einmal untermauert hat, die Idee einer EU-Urheberrechtsverordnung meint, dann könnte die Urheberrechtsdebatte durchaus an Fahrt aufnehmen.
[Update, 4.11.2014, 16.25]
Halina Wawzyniak, Abgeordnete der LINKEN, hat über die Ausschusssitzung gebloggt und verweist ebenfalls auf Oettingers Offenheit bezüglich der Regulierungsform. Ihr zu Folge sprach Oettinger davon, dass entweder ein „einheitliches Urheberrecht in Europa oder Rahmenregelungen, die nationalstaatlich auszufüllen oder zu ergänzen sind“ möglich seien.
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: Oettinger und das Urheberrecht: Themenverfehlung zum Einstieg
Günther Oettinger (Bild: Martin Kraft, CC-BY-SA-3.0-DE) : Oettinger und das Urheberrecht: Themenverfehlung zum Einstieg Nachdem Markus bereits auf die fragwürdigen Einlassungen Oettingers zum Thema EU-Urheberrecht berichtet hatte, durfte ich für Zeit Online auch noch meine Einschätzung zu den Vorschlägenbeisteuern:
Oettingers erste Pläne zum Urheberrecht stellen demnach eine doppelte Themenverfehlung dar. Untaugliche Instrumente zur durchaus bedenkenswerten Regulierung großer Plattformanbieter wie Google paaren sich mit Vorschlägen zu Verwertungsgesellschaften, die auf EU-Ebene zumindest in naher Zukunft kein Thema sein werden.
Bleibt die Hoffnung, dass sich Oettinger erst noch einlesen muss. Ein guter Einstieg wären die Ergebnisse der Konsultation zum Urheberrecht von Michel Barnier, Oettingers Vorgänger als für Urheberrecht zuständiger EU-Kommissar.
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: Günther Oettinger schlägt Leistungsschutzrecht auf EU-Ebene vor
: Günther Oettinger schlägt Leistungsschutzrecht auf EU-Ebene vor Unser neuer EU-Digitalkommissar Günther Oettinger hat mit dem Handelsblatt zu der geplanten EU-Urheberrechtsreform gesprochen. Dass diese kommt, ist nicht überraschend, denn sie wurde für diese Legislaturperiode angekündigt. Seit ACTA hatte sich die EU-Kommission wegen der nahenden Wahlen nicht mehr an das Thema getraut, jetzt gibt es zumindest vier Jahre Handlungsspielraum.
Im Hearing der Kommissare im EU-Parlament hatte Oettinger noch einen Zeitraum von drei Jahren Beschäftigung mit der Thematik und Vorbereitung eines Gesetzesvorschlages angekündigt, jetzt ist er verhalten optimistischer:
„Ich muss jetzt eine Balance finden zwischen den Interessen der Nutzer und der Eigentümer der intellektuellen und künstlerischen Werte im Internet. Das ist schwierig, dafür benötige ich noch das ganze nächste Jahr.“
Ansonsten deutete Oettinger ein europäisches Leistungsschutzrecht für Presseverleger an. Warum nicht den deutschen Rohrkrepierer einfach in die EU exportieren?
„Wenn Google intellektuelle Werte aus der EU bezieht und damit arbeitet, dann kann die EU diese Werte schützen und von Google eine Abgabe dafür verlangen.“
Ungeklärt ist bisher, ob Oettinger auf schwäbisch von „Werken“ oder tatsächlich von „Werten“ redete, oder ob hier ein Übersetzungsfehler beim Handelsblatt vorliegt.
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: Designierte EU-Kommissare bestätigt, Oettinger wird das Digitale begleiten
Kommissions-Präsident Juncker und der designierte Internet-Kommissar Oettinger. Quelle: <a href="https://twitter.com/NatashaBertaud/status/507102603168460801/photo/1">Sprecherin der EU-Kommission</a>. : Designierte EU-Kommissare bestätigt, Oettinger wird das Digitale begleiten Das EU-Parlament hat heute die künftigen EU-Kommissare aus dem Team des EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker bestätigt. In den letzten Wochen mussten diese sich Fragen der Parlamentarier stellen, wir haben unter anderem live vom Hearing des designierten Digitalkommissars Günther Oettinger berichtet und es anschließend ausgewertet.
Ob Oettinger für den Posten geeignet ist, ist aufgrund seiner wenig ausgeprägten Affinität für die digitale Welt umstritten, es kamen bereits Gerüchte auf, ob er nicht letztlich doch für einen anderen Posten bestimmt werden soll. Jetzt ist seine Berufung für das Digitale jedoch final und es bleibt abzuwarten, was die nächsten fünf Jahr uns bringen werden.
Innenkommissar Avramopoulos bereitete uns konkrete Sorgen, denn er hat verlauten lassen, die Vorratsdatenspeicherung neu beleben zu wollen.
Neben Oettinger und Avramopoulus sind auch noch andere für netzpolitische Themen relevant, wie etwa der Vize-Kommissionspräsident Andrus Ansip, der die Verantwortlichkeit für den Digitalen Binnenmarkt trägt und mitunter als der wirkliche Digitalkommissar bezeichnet wird.
Alexander Sander von der Digitalen Gesellschaft kommentiert zum neuen Kommissions-Team:
Die neue Kommission muss nun die Weichen für eine freie und offene digitale Gesellschaft in Europa stellen. Statt eines neuen Anlaufs bei der Vorratsdatenspeicherung erwarten wir ein entschlossenes gerichtliches Vorgehen gegen Mitgliedsstaaten, die ihre entsprechenden Gesetze noch nicht aufgehoben haben oder gar einen erneuten Erlass planen. Neben anderen Formen anlassloser Datensammlungen wie den Fluggastdatenabkommen (PNR) muss die Kommission als Konsequenz aus der geheimdienstlichen Massenüberwachung durch NSA und Co. auch die Safe Harbor-Vereinbarung zur Datenweiterleitung in die USA unverzüglich aussetzen. Gleiches gilt für die intransparenten TTIP-Verhandlungen, mit denen sie nach bisherigem Stand auch künftige europäische Errungenschaften bei der Netzneutralität zur Verfügungsmasse multinationaler Konzerne macht. Vielmehr muss sie die bisherigen Fortschritte, die das Parlament in Sachen Netzneutralität erreicht hat, nun auch gegenüber dem Ministerrat verteidigen. Außerdem brauchen wir Vorschläge für ein zeitgemäßes, liberalisiertes Urheberrecht und nicht eine Verschärfung, die lediglich den Interessen großer Rechteverwerter dient und an der Lebenswirklichkeit im Netz vorbei geht.
Man sieht, es gibt viel zu tun in Europa und wir werden die kommenden Prozesse aufmerksam im Blick behalten.
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: Breaking: Günther Oettinger schreibt sich übers iPhone manchmal Termine in den Kalender
: Breaking: Günther Oettinger schreibt sich übers iPhone manchmal Termine in den Kalender Unser designierter EU-Kommissar für Digitales, Günther Oettniger, fühlt sich nach eigenen Angaben wohl im Internet. Das berichtet der Donaukurier mit Verweis auf die Passauer Neuen Presse, die wiederum diese Information gut hinter einer Paywall versteckt.
„Ich bin jeden Tag online. Manchmal schreibe ich mir über mein iPhone selbst Termine in den Kalender und behalte so immer die Übersicht. Wenn ich auf der Suche nach Informationen bin, schaue ich im Netz nach“, sagte Oettinger der „Passauer Neuen Presse“. Das Internet könne eine „enorme Erleichterung sein“.
Wir wünschen viel Erfolg beim Entdecken des Netzes.
