Breaking: Günther Oettinger schreibt sich übers iPhone manchmal Termine in den Kalender

Unser designierter EU-Kommissar für Digitales, Günther Oettniger, fühlt sich nach eigenen Angaben wohl im Internet. Das berichtet der Donaukurier mit Verweis auf die Passauer Neuen Presse, die wiederum diese Information gut hinter einer Paywall versteckt.

„Ich bin jeden Tag online. Manchmal schreibe ich mir über mein iPhone selbst Termine in den Kalender und behalte so immer die Übersicht. Wenn ich auf der Suche nach Informationen bin, schaue ich im Netz nach“, sagte Oettinger der „Passauer Neuen Presse“. Das Internet könne eine „enorme Erleichterung sein“.

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13 Ergänzungen

  1. Da will man doch glatt zum Kiosk sprinten und sich eine Ausgabe des Donaukuriers holen.

    Bei „Oettniger“ ist übrigens ein etwas häßlicher Buchstabendreher.

  2. Ich finde es ehrlich gesagt etwas unangebracht, sich hier jetzt so über Öttinger lustig zu machen (dafür gibt es genug andere Gründe). Für einen Mann, der vermutlich drei oder mehr Mitarbeiter(innen) hat, die für ihn die Terminkoordinierung übernehmen und der normalerweise vermutlich morgens nicht weiß, welche Termine er am Nachmittag haben wird, ist das eigentlich ein recht überraschendes Statement und auch wenn die Verteilung von Kalenderinformationen nicht zu den Großtaten des Internets zählt, so zeigt es doch, dass unsere politische Elite so langsam beginnt das Internet wahrzunehmen.

  3. ganz, ganz, ganz kuhl.

    die sind sooooo blöööööd die emailausdrucker

    ehrlich, mit 58 noch nie cdu gewählt, seit jetzt 20 jahrem in netz finde ich diese art von (hüstel) auseinandersetzung für den schnellen happen zwischendrin einfach nur noch albern.

    werd mal erwachsen, markus.

  4. Der weitgehend undigitale Digital-Komissar Oettinger ist Ausdruck einer „repräsentativen“ Realität. Er wird kaum über den digitalen Graben springen, weil auf der anderen Seite lauter Superschlaue stehen, die ihn verhöhnen.

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