Berlin
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: Der internationale Drohnenkrieg: Previews des Dokumentarfilms „National Bird“ in Berlin
© Ten Forward Films : Der internationale Drohnenkrieg: Previews des Dokumentarfilms „National Bird“ in Berlin Wer bei der Berlinale oder beim #33c3 die nächtliche Sondervorstellung des Dokumentarfilms „National Bird“ versäumt hat, kann ihn sich dieser Tage in Berlin anschauen: Am 11. Januar wird der Film um 19:00 Uhr in der Akademie der Künste gezeigt. Anschließend diskutieren die Regisseurin Sonia Kennebeck mit Gästen.
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: Berliner SPD: Unrechtmäßige Videoüberwachung vor Parteizentrale
: Berliner SPD: Unrechtmäßige Videoüberwachung vor Parteizentrale Rund zwei Jahre lang betrieb der Berliner Landesverband der SPD eine Videoüberwachungskamera an ihrer Parteizentrale in unlauterem Umfang: Sowohl der Bereich der Bilderfassung sowie die Speicherdauer von zehn Tagen überschritten das rechtlich zulässige Maß.
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: Berlin visualisiert seine Haushaltspläne
Der Berliner Haushaltsplan 2017. Screenshot: Berlin.de : Berlin visualisiert seine Haushaltspläne Das Land Berlin hat mit Unterstützung der Open Knowledge Foundation seine Haushaltspläne visualisiert und stellt diese auf der landeseigenen Webseite zur Verfügung. Dank der Visualisierung ist sehr einfach zu erkennen, wie groß welche Posten ausfallen, auch im Verhältnis zueinander. Die Visualisierung beruht auf der Software Open Spending.
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: Berliner SPD-Innensenator will Videoüberwachung ausbauen – und stellt sich damit gegen Koalitionspartner
Foto: <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0 1.0</a> | <a href="https://unsplash.com/search/surveillance?photo=MZnuRv1ZASk">Rob Sarmiento</a> : Berliner SPD-Innensenator will Videoüberwachung ausbauen – und stellt sich damit gegen Koalitionspartner Laut einem sicherheitspolitischen Konzept, das dem Tagesspiegel vorliegt, plant die Berliner SPD im Nachgang zum jüngsten Terroranschlag den Ausbau der Videoüberwachung in der Hauptstadt. Der Tagesspiegel berichtet über das Vorhaben des Innensenators Andreas Geisel:
Der Senator schlägt eine Ergänzung des Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetzes (ASOG) vor, um künftig Videoüberwachung „anlassbezogen und temporär sowie an ausgewählten kriminalitätsbelasteten Orten“ als zusätzliches Instrument der Polizei zu ermöglichen.
Die Videoüberwachung ist Teil eines fünfseitigen Konzeptes, das bei einer Klausurtagung des Senates am Montag diskutiert und beschlossen werden soll. Hierbei könnten sich die Sozialdemokraten Streit in der Koalition einhandeln. Im rot-rot-grünen Koalitionsvertrag steht zwar nichts zum Thema Videoüberwachung, doch heißt es dort wörtlich: „Der Schutz der Grundrechte steht für die Koalition an oberster Stelle.“ Dieser Satz verträgt sich äußerst schlecht mit einem Ausbau von Überwachungsmaßnahmen. Das Vertragswerk der Koalitionäre hatte die Latte in Sachen Grund- und Freiheitsrechte erfreulich hoch gelegt.
Es gibt keine empirischen Belege, dass Videoüberwachung bei der Prävention von Terroranschlägen hilft. Dies musste zuletzt auch die Bundesregierung eingestehen. Datenschützer und Bürgerrechtler sehen eine Ausweitung der Videoüberwachung als verfassungsrechtlich bedenklich an, unter anderem weil unbescholtene Bürger überwacht werden.
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: Kommentar: Mehr Überwachung ist unverantwortlich, unseriös und sinnlos
Überwachungsfetischisten wie Klaus Bouillon kochen jetzt ihr grundrechtsfeindliches Süppchen. (Symbolbild) Foto: CC-0 <a href="https://unsplash.com/search/soup?photo=JVkGUwTYQag">Henrique Felix</a> : Kommentar: Mehr Überwachung ist unverantwortlich, unseriös und sinnlos Nach dem Ereignis von Berlin schlägt die Stunde von Innenpolitikern wie Klaus Bouillon. Im grundrechtsfeindlichen Überbietungswettkampf scheint jetzt jedes Mittel recht.
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: SZ-Recherche: So arbeitet das Facebook-Löschteam in Berlin
Foto: CC-0 <a href="https://unsplash.com/search/facebook?photo=DfMMzzi3rmg">William Iven</a> : SZ-Recherche: So arbeitet das Facebook-Löschteam in Berlin Wer löscht all die Gewaltvideos, Hasskommentare und (weiblichen) Nippelbilder auf Facebook? Für Deutschland und andere Länder sind seit einem Jahr etwa 600 Mitarbeiter in einem Löschteam beim Dienstleister Arvato in Berlin dafür zuständig. Dem Magazin der Süddeutschen Zeitung ist es gelungen, ausführlich mit Mitarbeitern über die aufwühlende Arbeit zu sprechen.
Der Artikel selbst liegt hinter einer Paywall, aber es gibt eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte. So erzählt eine Person:
Die Regeln waren kaum zu verstehen. Ich habe meinem Teamleiter gesagt: Das gibt’s doch nicht, das Bild ist total blutig und brutal, das sollte kein Mensch sehen müssen. Aber er meinte nur: Das ist deine Meinung. Aber du musst versuchen, so zu denken, wie Facebook es will. Wir sollten denken wie Maschinen.
Laut Süddeutscher Zeitung berichten die Mitarbeiter alle von undurchsichtigen Vorschriften, die sich zudem häufig ändern. Für ein Gehalt von knapp über dem Mindestlohn müssten etwa 2.000 Beiträge pro Tag geprüft werden, teilweise hätten Mitarbeiter nur acht Sekunden Zeit für ihre Löschentscheidung. In Berlin arbeiten auch Teams für andere Länder, die Arabisch, Französisch oder Türkisch sprechen. Die Süddeutsche veröffentlicht zudem erstmals Auszüge aus den geheimen Löschregeln von Facebook.
Die Aussagen der Mitarbeiter decken sich mit Berichten aus den Philippinen, wo bis zu 150.000 Menschen für verschiedene Webseiten Inhalte filtern und löschen. Vor einigen Wochen hatte bereits Mobilegeeks mit einem ehemaligen Mitarbeiter der Bertelsmann-Tochter Arvato gesprochen.
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: Vorstand von Wikimedia Deutschland soll Berliner Staatssekretär für Digitalisierung werden
Jan Voth, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">CC-BY-SA 4.0 International</a> : Vorstand von Wikimedia Deutschland soll Berliner Staatssekretär für Digitalisierung werden Christian Rickerts, der aktuelle Vorstand von Wikimedia Deutschland, soll als Staatssekretär in die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe wechseln. Rickerts hatte den Vorstandsposten erst im März 2015 von seinem Vorgänger Pavel Richter übernommen. Christian Rickerts war Mitgründer des Schüler Helfen Leben e. V., dessen späterer Geschäftsführer und dann noch später geschäftsführender Vorstand der gleichnamigen Stiftung. Anschließend war er sowohl im wirtschaftlichen als auch gemeinnützigen Umfeld tätig, zuerst als Strategieberater bei Capgemini, dann als Geschäftsführer bei Reporter ohne Grenzen in Deutschland und zwischen 2012–2015 als Vice President für Corporate Communications bei der Bertelsmann-Stiftung.
Der Wechsel ist schade für Wikimedia Deutschland, die jetzt eine/n Nachfolger/in suchen müssen, aber eine gute Entscheidung der neuen Wirtschaftssenatorin Ramona Pop. Glückwunsch an Christian Rickerts.
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: Was passiert eigentlich, wenn 32 Videokameras einen U‑Bahn-Waggon überwachen?
Überwachung sichtbar machen. Foto: Rocco and his brothers. : Was passiert eigentlich, wenn 32 Videokameras einen U‑Bahn-Waggon überwachen? Das Künstlerkollektiv „Rocco und seine Brüder“ hat einen Waggon in der Berliner U‑Bahn mit Videokameras überfrachtet. Die Aktion wendet sich gegen die zunehmende und flächendeckende Überwachung des öffentlichen Raums.
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: Es geht auch anders: Berliner Koalition setzt auf Netzpolitik und Grundrechte
Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-BY 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/tinto/13547436113/sizes/k/">tinto</a> : Es geht auch anders: Berliner Koalition setzt auf Netzpolitik und Grundrechte In Berlin haben SPD, Linke und Grüne ihren Koalitionsvertrag vorgelegt. Wir haben netzpolitische Themenfelder sowie mögliche Auswirkungen auf Grundrechte analysiert und kommen zum Schluss: Rot-rot-grün legt die Latte erfreulich hoch.
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: Ganz schön digital: Der Berliner Koalitionsvertrag von Rot-Rot-Grün
Quelle: SPD Berlin : Ganz schön digital: Der Berliner Koalitionsvertrag von Rot-Rot-Grün Die Koalitionsverhandlungen von Rot-Rot-Grün in Berlin sind abgeschlossen und heute morgen wurde der Koalitionsvertrag veröffentlicht. Wenn die Parteien diesem und der Regierungsbildung in den kommenden Wochen zustimmen, dann hat Berlin den mit Abstand digitalsten Koalitionsvertrag mit ganz schön viel Netzpolitik.
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: Airbnb in Berlin: Wieder mehr Angebote und ein gesponserter Lobbyclub
: Airbnb in Berlin: Wieder mehr Angebote und ein gesponserter Lobbyclub Trotz des Zweckentfremdungsgesetzes in Berlin wachsen die Angebote von Wohnungen und Zimmern beim Anbieter Airbnb wieder. Das geht aus einer Untersuchung von Studio Karat hervor. Die Datenvisualisierer hatten schon das Projekt airbnbvsberlin.de gemacht und haben zuletzt die Entwicklung der Angebote auf der Plattform veröffentlicht. Die Zahl der Vermietungsangebote hatte kurz vor dem Gesetz bei knapp 20.000 gelegen und fiel dann auf etwa 11.000 zurück. Mittlerweile ist die Zahl der wöchentlichen Angebote wieder auf 12.400 angewachsen.
Airbnb reagiert auf politischen Gegenwind mit der Unterstützung von scheinbar unabhängigen Vereinen, den so genannten Home Sharing Clubs. Für Berlin hatte dies die taz in einer Recherche beschrieben. Etwa 100 solcher Clubs soll es mittlerweile weltweit geben, schreibt die Zeit, die sich auch dem Thema gewidmet hat. Diese Form der Lobbyarbeit mit einer vermeintlichen Graswurzelbewegung wird Astroturfing genannt. Der Name Astroturfing kommt von einer Kunstrasenmarke.
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: #rp17: Der Call for Participation hat begonnen
<a href="https://www.flickr.com/photos/howardlake/5540462170/in/photolist-9rAjnQ-aiNT9d-dvMH1j-azUQYu-5SMbx4-aiL4Tg-5SRx1u-mZfjG-5tN2Cq-avRUqQ-fcivz7-f7iLDo-7Z8fRc-e6X1Pn-9j7g3H-6Df9AU-f2WwYh-cLVifJ-bWwXbf-6BUfrE-9xBYyh-5Dvzct-5DvwzH-5DvACp-764GFs-6EWB-65ikds-AYH7-bkXRYL-94e99Y-8XG73n-5DvAoT-ax45aY-cASaT-aA3tv7-9zib47-6tDPhs-e9gbHd-dvGJfg-jTNqd-8i19sc-7Mc35K-5gyfmr-9WnjT2-anVqfM-actLXv-4hXQ8F-fad6A-8rdX-2PHZJf">Howard Lake</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a> : #rp17: Der Call for Participation hat begonnen Vom 8. – 10. Mai 2017 findet in Berlin die nächste re:publica unter dem Motto „Love out loud“ statt. Jetzt wurde der Call for Participation gestartet. Neu gegenüber den Vorjahren ist, dass es drei verschiedene Deadlines gibt. Die erste endet am 4. Dezember, die zweite am 8. Januar und die dritte am 31. Januar. Der Grund ist, dass wir im Programm-Team früher auswählen können. Das motviert vielleicht auch, dass nicht die Hälfte aller Beiträge erst am letzten Tag eingereicht werden. Denn bei der dritten Deadline gibt es nicht mehr soviele offene Plätze.
Mit anderen Worten: Wenn Ihr besser planen wollt und zugleich bessere Chancen auf einen Vortrag, Workshop, Performance oder sonstwas auf der kommenden re:publica’17 haben wollt, dann wartet nicht bis zum Schluß, sondern nutzt die erste Deadline!
Ein Fokus unserer Konferenz liegt wie immer auf der Netzpolitik, bei der aktuelle politische Geschehen aus der digitalen Sphäre beleuchtet, diskutiert und hinterfragt werden. Weitere Politikfelder, wie Europapolitik oder Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit sind ebenfalls beim Call for Participation spannend. Darüber hinaus bildet die re:publica natürlich auch die vielen Aspekte der digitalen Gesellschaft ab, von Pop- und Hacker-Kultur, über Inklusion, Hass im Netz und Maker-Bewegung, bis zum Social Media-Marketing. Jedes interessante oder überraschende Netzthema ist uns willkommen.
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: Gala in Berlin: Logbuch:Netzpolitik feiert mit „Methodisch inkorrekt“
: Gala in Berlin: Logbuch:Netzpolitik feiert mit „Methodisch inkorrekt“ Es gibt was zum Feiern: Der Podcast Logbuch:Netzpolitik wird fünf Jahre alt und zum Jubiläum und zur 200. Folge daher eine besondere Gala veranstalten.
Der Vorverkauf für die Karten hat bereits begonnen. Die Hälfte der Karten ist aber schon weg.
Linus und Tim laden am Samstag, den 5. November, nach Berlin in das ehemalige Stummfilmkino Delphi.
Der Einlass beginnt ab 18 Uhr, los geht es um 19 Uhr, im Anschluss lassen wir den Abend noch gemeinsam ausklingen und gegen Mitternacht ist der Zauber vorbei.
Ob es einen Live-Stream geben wird, ist zwar noch nicht offiziell angekündigt, allerdings:
Wir arbeiten dran.
Aus vertrauenswürdiger Quelle haben wir erfahren, dass es auf jeden Fall einen Stream geben wird, durchgeführt vom VOC des Chaos Computer Clubs. Aus derselben Quelle hörten wir, dass noch eine kleine zweistellige Anzahl Tickets zum Verkauf stehen.
Mit dabei sind als „Vorband“ (Pritlove) die Rockstars der Wissenschaftskommunikation „Methodisch inkorrekt“. Versprochen wird außerdem eine „angenehme Lounge-Atmosphäre“ und mehr als nur eine „ganz normale Sendung“.
Das Vorhaben wird von der audiophilen Zweier-Gang übrigens auch in drei Minuten (mp3) selbst erläutert.
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: Protest gegen BND-Gesetz: Menschenrechtsorganisationen überbringen Bundestag 20.000 Unterschriften
Protest gegen das BND-Gesetz . Foto: CC BY Ingo Dachwitz : Protest gegen BND-Gesetz: Menschenrechtsorganisationen überbringen Bundestag 20.000 Unterschriften Ein breites Bündnis von Bürger- und Menschenrechtsorganisationen hat am Tag vor der Bundestagsabstimmung über das BND-Gesetz gegen die geplante Legalisierung und Erweiterung der Überwachungspraxis des Bundesnachrichtendienstes protestiert. Etwa einhundert Menschen waren dem Aufruf von Amnesty International, Reporter ohne Grenzen, Digitale Gesellschaft e. V., dem Deutschen Journalisten-Verband, dem Deutschen Anwaltverein, dem netzwerk recherche und der Netzaktivistin Katharina Nocun vor das Brandenburger Tor gefolgt. In Anbetracht der als sicher geltenden Verabschiedung des Gesetzes durch die Große Koalition wurde die Demonstration auch als „Mahnwache“ kommuniziert.
Im Anschluss an kritische Redebeiträge, unter anderem vom ehemaligen technischen Direktor der NSA und späteren Whistleblower William Binney, zog ein Teil der Gruppe vor das Reichstagsgebäude. Dort tagte parallel immer noch der Geheimdienst-Untersuchungsausschuss [Liveblog], der passend zum Thema dieses Mal unter anderem die Erkenntnis brachte, dass die offiziellen Beanstandungen im geheimen Prüfbericht der Bundesdatenschutzbeauftragten beim BND praktisch ohne Konsequenzen blieben. 20.000 Unterschriften, die durch drei Petitionen gegen das Gesetz zustande kamen, wurden bei der Poststelle des Bundestages abgegeben, weil keine Abgeordneten von Union oder SPD sich bereit erklärten, diese entgegenzunehmen.
Den großen Unmut über die Ignoranz der Großen Koalition gegenüber sachlicher Kritik und zivilgesellschaftlichem Protest, die bei vielen auf der Demonstration deutlich zu spüren war, brachte Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen, auf den Punkt:
Dass die Große Koalition ein so folgenschweres Gesetz ohne jeden Versuch einer Nachbesserung durchwinkt, zeugt von einer bemerkenswerten Geringschätzung, nicht nur für die Kritik der Zivilgesellschaft, sondern auch für Grundrechte wie die Pressefreiheit. Künftig wird sich jedes repressive Regime, das ausländische Journalisten bei Bedarf auf der Grundlage schwammiger Gesetze überwachen will, auf das Vorbild Deutschlands berufen können.
Vor der Abstimmung über das BND-Gesetz findet morgen früh um 8 Uhr vor dem Reichstagsgebäude eine weitere Protestaktion, organisiert vom Verein Digitalcourage, statt. Die Bundestagsdebatte zum Thema beginnt um 9 Uhr.
Breite Kritik
Die im Vorfeld geäußerte breite Kritik am BND-Gesetz, von Bundestagssachverständigen und renommierten Juristen über UNO-Sonderberichterstatter bis zu Journalistenverbänden und Wirtschaftsvertretern, lässt sich bei uns im Blog nachlesen. Ein Übersichtsartikel zeigt die drastischsten Konsequenzen des neuen Gesetzes auf.
Vom Verein Digitale Gesellschaft gibt es hier noch einen sehr sehenswerten Zusammenschnitt der Sachverständigen-Anhörung zum BND-Gesetz:
Einen kurzen Bericht über die Demonstration gab es in der RBB-Abendschau:
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: Heute live: Unsere dritte „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz in Berlin
: Heute live: Unsere dritte „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz in Berlin Heute findet in Berlin zum dritten Mal unsere „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz statt. Wir haben ein umfassendes Programm zusammengestellt Zusammen mit vielen Experten werden wir über die Entwicklung von Netzpolitik in Deutschland und international diskutieren. Und dabei auch einen Blick auf die Debatten der Gegenwart und Zukunft zu werfen.
Das Programm findet sich hier. Der Hashtag ist #12np.
Einen Video-Livestream haben wir dieses Mal leider nur über Youtube. Aber alle Videos werden im Anschluss Datenschutzfreundlich zum herunterladen angeboten.
Einen Audio-Livestream mit anschließenden Podcast liefert dieses Mal freundlicherweise VoiceRepublic für uns.
Heute Abend feiern wir unseren zwölften Geburtstag in Berlin-Kreuzberg mit Kommentarlesung, einem Netzpolitik-Quiz und viel Musik. Kommt vorbei und feiert mit.
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: „Das ist Netzpolitik“-Konferenz und Party am Freitag: Von Urheberrecht und Überwachung bis Künstlicher Intelligenz
: „Das ist Netzpolitik“-Konferenz und Party am Freitag: Von Urheberrecht und Überwachung bis Künstlicher Intelligenz Kommenden Freitag findet unsere dritte „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz in Berlin statt. Zusammen mit vielen Experten werden wir über die Entwicklung von Netzpolitik in Deutschland und international diskutieren. Und dabei auch einen Blick auf die Debatten der Gegenwart und Zukunft werfen.
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: „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz: Unser Workshop-Programm
: „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz: Unser Workshop-Programm Kommende Woche feiern wir in Berlin unseren zwölften Geburtstag mit einer Konferenz und einer Geburtstagsparty. Im Rahmen der Konferenz gibt es auch einige Workshops, über die wir hier einen kleinen Überblick geben.
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: Berlin: Schlaue Bürger statt tumbe Stadt
Symbolbild für den technischen Stand der Verwaltung in Berlin : Berlin: Schlaue Bürger statt tumbe Stadt Jahre des weitgehenden Stillstands bei Open Data und Open Government in Berlin gehen möglicherweise zu Ende. Der eigentliche Auftrag an eine rot-rot-grüne Landesregierung ist, über das im Jahr 2016 Selbstverständliche hinauszudenken: Was kann offenes Regierungshandeln, Open Government in Zukunft bedeuten?
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: Bürgerrechtsorganisationen und Opposition protestieren gegen BND-Gesetz
Draußen vor dem Reichstag demonstrieren Gegner des BND-Gesetzes. : Bürgerrechtsorganisationen und Opposition protestieren gegen BND-Gesetz Zwischen 40 und 80 Menschen haben heute vor dem Reichstag gegen das geplante BND-Gesetz demonstriert. Ein breites Bündnis von Bürgerrechtsorganisationen von Digitaler Gesellschaft bis Reporter ohne Grenzen hatte zur Demonstration aufgerufen. Die Demonstration fand kurz vor einer Anhörung zu dem geplanten Gesetz im Innenausschuss des Deutschen Bundestages statt. In Redebeiträgen skizzierten die Organisatoren Probleme wie die Ausweitung der Überwachung, die Bedrohung der Pressefreiheit und fehlende Kontrolle des Geheimdienstes.
Dem Protest schlossen sich auch die Oppositionsparteien Linke und Grüne mit eigenen Redebeiträgen an. Katharina Nocun, die Initiatorin einer Petition und der Protestaktion vor dem Reichstag, überreichte den Abgeordneten Martina Renner und Konstantin von Notz symbolisch die ersten 4300 Unterschriften einer Petition.
Weitere Demoberichte gibt es bei Digitale Gesellschaft und Kattascha.de. Und auch die Tagesschau hatte die Demo gebracht:
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: Kundgebung gegen BND-Gesetz am 26. September in Berlin
Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-BY 2.0</a> <a href"https://www.flickr.com/photos/93087649@N06/9804458476/sizes/l">k_tjaaa</a> : Kundgebung gegen BND-Gesetz am 26. September in Berlin Am kommenden Montag wollen Grund- und Bürgerrechtsorganisationen vor dem Reichstag gegen das geplante BND-Gesetz demonstrieren. Im Aufruf heißt es:
Unsere Grundrechte stehen auf dem Spiel! Mit dem neuen BND-Gesetz will die Bundesregierung den Ausbau des deutschen Geheimdienstes BND zu einer deutschen NSA vorantreiben. Die parlamentarische Kontrolle des Geheimdienstes soll massiv erschwert werden. Es ist ein Skandal: Statt auf Snowdens Warnung zu hören will die Bundesregierung lieber von der NSA lernen. Mit einem Eil-Appell und einer Aktion in Berlin wollen wir das gemeinsam mit zahlreichen Bürgerrechtsorganisationen verhindern. Bereits am Montag treffen sich die Mitglieder des Innenausschusses in Berlin.
Die Demonstration findet am Montag, den 26. September, um 12:30 Uhr vor dem Reichstag, am Platz der Republik 1 statt.
Außerdem gibt es gleich mehrere Petitionen gegen das BND-Gesetz. Die neueste Petition wird von Digitaler Gesellschaft, Humanistischer Union, dem Whistleblower-Netzwerk, FIfF – Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung, Reporter ohne Grenzen und der Internationalen Liga für Menschenrechte (ILMR) unterstützt.

