Der internationale Drohnenkrieg: Previews des Dokumentarfilms „National Bird“ in Berlin

© Ten Forward Films

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Wer bei der Berlinale oder beim #33c3 die nächtliche Sondervorstellung des Dokumentarfilms „National Bird“ versäumt hat, kann ihn sich dieser Tage in Berlin anschauen: Am 11. Januar wird der Film um 19:00 Uhr in der Akademie der Künste gezeigt. Anschließend diskutieren die Regisseurin Sonia Kennebeck mit dem Regisseur Wim Wenders und Andreas Schüller vom European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR).

Am 18. Januar laden die Grünen um 19 Uhr ins Eiszeit-Kino, um den Film zu schauen. Im Anschluss diskutieren die Mitglieder des Bundestags Hans-Christian Ströbele und Konstantin von Notz mit Andreas Schüller.

Im Zentrum des Films stehen drei Kriegsveteranen der US-Air-Force, die in unterschiedlichen Funktionen selbst am internationalen Drohnenkrieg beteiligt waren. Ihre Mitschuld an der Tötung Unbekannter – und möglicherweise Unschuldiger – auf weit entfernten Kriegsschauplätzen lässt sie zu Whistleblowern über diese Praxis werden. Im Verlauf des Films verlagert sich der Schwerpunkt von deren Geschichten nach Afghanistan, dem Ort des Geschehens. Nebenbei wird das DGS (deployable ground system) vorgestellt und eine Kill-Zone erklärt.

Der Film wird im Mai regulär in den Kinos anlaufen.

5 Kommentare
    • Invalidenrente 12. Jan 2017 @ 10:29
  1. friendly fire 13. Jan 2017 @ 12:08

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