Berlin

  • : Vortrag: Drupal: Unter der Fahne ‚Social Software’
    Vortrag: Drupal: Unter der Fahne ‚Social Software’

    Am morgigen Dienstag wird unser Cheftechniker Mark Washeim bei uns im newthinking store einen Vortrag zum Thema „Drupal: Unter der Fahne ‚Social Software’ “ halten. Drupal ist schon seit einiger Zeit eines meiner Lieblingssysteme und wir realisieren immer mehr Kundenprojekte damit. Tolle Freie Software. Beginn ist 19:30h.

    Ich kann mir den Vortrag nicht anschauen, da ich gerade in Frankfurt angekommen bin, um an den Eschborner Fachtagen 2006 der GTZ teilzunehmen, die dieses Jahr das Motto „WISSEN MACHT ENTWICKLUNG – Erfahrung teilen, Neues gestalten“ haben. Doch davon morgen mehr.

    4. September 2006 3
  • : Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 2006
    Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 2006

    Die Humanistische Union Berlin blianziert aus ihrer Sicht in einem Report wichtige Entwicklungen der Berliner Innenpolitik: Bürgerrechte in Berlin 2001 – 2006.

    Hier mal ein paar thematisch passende Ausschnitte:

    Videoüberwachung
    Während die Videoüberwachung in öffentlichen Gebäuden geregelt ist und immer mit der Zustimmung des Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit erfolgt, wurden in privaten Gebäuden zunehmend Kameras installiert. Besonders bedenklich ist die fast flächendeckende Überwachung privat-öffentlicher Räume wie Bahnhöfe, Kaufhauspassagen, Mietskasernen und Bürgersteigen vor Privathäusern. Die BVG begann am 1. April 2006 einen einjährigen Modellversuch auf den U‑Bahn-Linien 2, 6 und 8. Dort werden die Bahnsteige automatisch in einer 24-Stunden-Schleife aufgezeichnet. In einigen Bussen der BVG wird derzeit automatisch aufgezeichnet und nach wenigen Minuten wieder gelöscht. Die Fahrerin muss die Aufzeichnung per Knopfdruck starten. Ab diesem Moment wird aufgezeichnet. Die letzten sieben Minuten vor dem Knopfdruck sind auch aufgezeichnet. Durch eine von der Humanistischen Union 2002 unterstützte Klage gegen Dussmann konnte die dortige Videoüberwachung eingeschränkt werden. Denn das Kaufhaus überwachte nicht nur seine Geschäftsäume, sondern auch die vor dem Gebäude liegenden Arkaden und Teile der Straße.

    Rasterfahndung
    Ebenfalls wurde 2004 die Rasterfahndung im ASOG eingeschränkt. Der Grund dafür war die nach dem 11. September 2001 eingeleitete Rasterfahndung. In einem umfangreichen Bericht stellte der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit fest, dass sie besonders in der ersten Phase gegen bestehende Gesetze verstoßen hatte. Außerdem führte diese Rasterfahndung, wie die vorherigen Rasterfahndungen nicht zu Verhaftungen von Terroristen. Es wurden nur die Daten Tausender Unschuldiger auf einen vagen Verdacht hin überprüft. In das ASOG wurde aufgenommen, dass die Rasterfahndung auch bei „Gefahr in Verzug“ von einem Richter genehmigt werden muss. Der Antrag muss eine Errichtungsanordnung, ein Datensicherheitskonzept, eine Risiko-Analyse und eine Beschreibung der technisch-organisatorischen Maßnahmen enthalten.

    Informationsfreiheitsgesetz (IFG)
    Am Schluss der jetzigen Legislaturperiode wurde das Berliner IFG auf Initiative des Senates, hier besonders der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt durch die Ausweitung eines Ausnahmetatbestandes geschwächt Für diese Schwächung stimmten die SPD und die Linkspartei.PDS. Bündnis 90/Die Grünen stimmten dagegen. CDU und FDP enthielten sich.

    Ganz aktuell sind die Wahlprüfsteine zu bürgerrechtlichen Fragestellungen im Abgeordnetenhauswahlkampf 2006, die von den Parteien schon beantwortet worden sind.

    Parallel zur Abgeordnetenhauswahl in zehn Tagen gibt es auch noch eine kleien Volksabstimmung für etwas mehr demokratische Partizipationsmöglichkeiten. Im Hauptstadtblog gibt es dazu eine Übersicht: Wie war das mit der Volksabstimmung?

    Falls ich dazu komme, werde ich zum Ende der Woche hin nochmal eine Übersicht über die jeweiligen Parteipositionen zu netzpolitischen Themen bloggen.

    4. September 2006 1
  • : 6. internationale literaturfestival berlin
    6. internationale literaturfestival berlin

    Im Rahmen des 6. internationalen literaturfestivals berlin vom 5. bis 16. September 2006 gibt es auch drei Veranstaltungen mit einem netzpolitischen Bezug.

    Am 9. Spetember findet um 14:30h im Haus der Berliner Festspiele/Foyer die Diskussion „China, Blicke: Internet in China“ statt.

    Julien Pain (F), Internetexperte der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ und Prof. Dr. Jörg Becker (Universität Marburg) diskutieren mit anderen Teilnehmern die aktuelle Situation des Internet in China.

    Die nächsten beiden Veranstaltungen finden am 10. September statt:

    12:30h, Haus der Berliner Festspiele/Foyer:

    Internet und Demokratie

    Sohrab Mahdavi(Iran), Patricia de Souza(Peru/Frankreich)
    Moderation: Caroline Fetscher

    Das Internet ist für Journalisten in politisch restriktiven Systemen zum oft einzig verbliebenen Medium ihrer Berufsausübung geworden. Newsrooms und unabhängige Nachrichtendienste sind zu einer „Gegenöffentlichkeit“ geworden. Zwar finden Zensurbehörden immer wieder Wege, Seiten zu sperren, aber gleichzeitig ist noch kein Mittel gefunden, die vitale weblog-Szene zu kontrollieren, die ihr Grundrecht auf freie Meinungsäußerung praktiziert. Die Zirkulation der Informationen durch diese privaten Verteiler ist zu einer wichtigen „basisdemokratischen“ Instanz geworden. Welche Rolle spielt das Medium in demokratischen und restriktiven Gesellschaften?

    Und um 17:00, Haus der Berliner Festspiele/Foyer

    Die Digitalisierung der Archive
    Moderator: Robin Meyer-Lucht
    Wolfgang Ernst, Medienwissenschaftler HU Berlin, Roland Kamzelak, Deutsches Literaturarchiv Marbach, Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin, Jens Redmer, Google Book Search und Hans Uszkoreit, Wissenschaftlicher Direktor am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Entwickler „dropping knowledge“, diskutieren die Risiken und Chancen der Digitalisierung klassischer Archive und die Form der Archive der Zukunft.

    30. August 2006
  • : DVB‑T in Berlin
    DVB‑T in Berlin

    Kann mir vielleicht jemand die Logik erklären, weshalb seit kurzem bei meinem Fernseher via DVB‑T ARD, 3Sat, ARTE und ZDF temporär nicht funktionieren, der ganze restliche Müll an privaten Programmen ansonsten aber ständig? Vor weniger als einem Monat ist es mir zum ersten Mal aufgefallen. Bei ARD und ZDF wechselt das teilweise von Sendung zu Sendung, und zwar pünktlich auf den Sendungswechsel. Beispielsweise funktioniert meistens die Tagesschau, nach dem Wetter schaltet sich aber der Empfang sofort weg, um dann manchmal bei der Sendung danach wieder da zu sein. Taucht auch nur beim öffentlich-rechtlichen auf, der ganze uninteressante Rest funktioniert einwandfrei. Logische Muster hab ich bisher nicht erkennen können.

    14. August 2006 14
  • : Berlin in 3D
    Berlin in 3D

    Ein amtliches und virtuelles 3D-Stadtmodell von Berlin gibt es hier zu finden.

    Als Teil einer 3D-Geodaten-Infrastruktur und nachhaltig bewirtschaftet ermöglicht es vielfältige Nutzungen in der Verwaltung und in der Wirtschaft. Dieser Beitrag gibt einen Einblick in die Konzeption, die Umsetzung und die gewonnenen Erfahrungen beim Aufbau dieses 3D-Stadtmodell-Systems.

    Auf der Seite finden sich Bilder, GML-Datensätze und ein animierter Film im WMV-Format.

    14. August 2006
  • : Wizards of OS 4 – Information Freedom Rules
    Wizards of OS 4 – Information Freedom Rules

    Volker Grassmuck hat für Telepolis die Themen der kommenden Wizards of OS 4 zusammengefasst: Information Freedom Rules.

    Wir schreiben das Jahr 2006. 15 Jahre nach Start der GNU General Public License, 10 Jahre nachdem John Perry Barlow die Unabhängigkeit des Cyberspace erklärte und 5 Jahre nach Gründung der Wikipedia. Zeit für eine Bestandsaufnahme.

    Freie Protokolle ermöglichen das Internet. Freie Software dominiert auf den Servern. Die Freiheitsbewegung in den Wissenschaften geht mit großen Schritten voran. Die freie, kooperative Online Enzyklopädie Wikipedia ist als Referenz fest etabliert. Und jeden Tag sind es mehr Menschen, die kulturelle Ausdrucksformen jeder Art frei erschaffen und miteinander austauschen.

    Unbedingt vormerken und kommen: „Wizards of OS 4 – Information Freedom Rules“ – 14.-16 September in Berlin.

    7. August 2006 2
  • : TAZ über den Berliner Internetwahlkampf
    TAZ über den Berliner Internetwahlkampf

    Die TAZ schreibt sympathisch über den Berliner Internetwahlkampf: Wähler fischen im virtuellen Netz.

    Bei ihren Wahlkampfauftritten im Internet setzen die Parteien mehrheitlich auf Seriosität. Nur die Linkspartei hat jugendkonforme Gimmicks im Angebot. Moderne Kommunikationsformen wie Blogs fehlen fast überall

    2. August 2006
  • : Montag ist wieder Webmontag in Berlin
    Montag ist wieder Webmontag in Berlin

    Am kommenden Montag, den 17.Juli, gibts wieder einen Webmontag in Berlin.

    12. Juli 2006