Leonhard Dobusch
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: Debatte über Internet-Meme und Urheberrecht: Wäre Fair Use auch keine Lösung?
: Debatte über Internet-Meme und Urheberrecht: Wäre Fair Use auch keine Lösung? Anfang Mai vertrat Rike Maier, Doktorandin am Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, in einem Beitrag bei iRights.info die Position, Meme und Urheberrecht seien nicht immer unversöhnlich und auch eine Reform des europäischen Urheberrechts nach Vorbild des US-amerikanischen Fair Use würde keine echte Verbesserung bedeuten:
Weder das amerikanische Fair-Use-Modell noch die deutschen Schrankenregelungen können ohne Probleme mit diesen Mehrdeutigkeiten umgehen, die Memen noch viel stärker als klassischen Kunstwerken innewohnen.
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: Rezension: „Kultur der Digitalität“ von Felix Stalder
Felix Stalder (<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2010-09_CPOV_IMG_3260.JPG">Foto</a>: Ziko van Dijk, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de">CC BY-SA 3.0</a>) : Rezension: „Kultur der Digitalität“ von Felix Stalder Ungefähr seit das Internet Mitte der 90er Jahre in immer mehr Gesellschaftsbereichen relevant wurde, hat Felix Stalder, Professor für digitale Kultur an der Züricher Hochschule der Künste, diese Entwicklungen beobachtet, analysiert und theoretisiert. Stalders bevorzugtes Format dafür sind Essays, die aus seinem Blog über die Jahre eine ganze Bibliothek voller lesenswerter Texte zu verschiedenen Facetten des digitalen Wandels gemacht haben.
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: Studien des Justizministeriums zum Urheberrecht: Auswege aus Fiasko fehlender und fehlgeleiteter Reformen
: Studien des Justizministeriums zum Urheberrecht: Auswege aus Fiasko fehlender und fehlgeleiteter Reformen „Die digitale Urheberrechtsreform versackt im Fiasko“ betitelte Stefan Krempl seinen Bericht bei heise.de über die jüngste öffentliche Debatte zum Urheberrecht im Justizministerium. Und in der Tat ist diese Einschätzung sehr gut wissenschaftlich fundiert, war doch die Präsentation zweier umfassender Studien im Auftrag des Ministeriums Anlass für die Veranstaltung.
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: Open Commons Kongress 2016 zum Thema „Cybergleich“
: Open Commons Kongress 2016 zum Thema „Cybergleich“ Der jährliche Open Commons Kongress in Linz widmet sich am 12. Mai 2016 dem Thema „Cybergleich: Von Benachteiligungen im Netz“. Aus der Ankündigung:
Zwar haben wir durch das Netz mehr Mitsprache bekommen und Prozesse können demokratischer gestaltet werden, doch mittlerweile müssen wir erkennen, dass auch das Internet Privilegien mit sich bringt, die nicht allen gleichermaßen zuteil werden.
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: Keine Verhandlung vor Supreme Court: Google Books ist und bleibt Fair Use
: Keine Verhandlung vor Supreme Court: Google Books ist und bleibt Fair Use Nach der letztjährigen eindeutigen Entscheidung eines US-Berufungsgerichts, dass Google Books unter die Fair-Use-Klausel des US-Copyrights fällt, hatte die unterlegene US-Autorenvereinigung Author’s Guild umgehend angekündigt, sich an den Supreme Court zu wenden. Heute veröffentlichte der Supreme Court seine Entscheidung, eine diesbezügliche Klage gar nicht erst zuzulassen.
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: Broschüre kritisiert Leistungsschutzrecht für Presseverleger
Cover der Broschüre zum LSR für Presseverleger : Broschüre kritisiert Leistungsschutzrecht für Presseverleger Rechtsanwalt und Urheberrechtsexperte Till Kreutzer hat für die Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht (IGEL) eine Broschüre zu den häufigsten Fragen rund um ebendieses Leistungsschutzrecht für Presseverleger (PDF) zusammengestellt. Mit ein Grund für die Veröffentlichung der Broschüre dürfte die laufende EU-Konsultation zum Thema sein.
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: Wikimedia verliert Kampf um Panoramafreiheit vor schwedischem Höchstgericht
Sonnenuntergang über dem See Mälaren mit einer entfertnen Statue von Carl XIV Johannes von Schweden. Statue ist in der Public Domain. <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Carl_XIV_John_of_Sweden_statue_2011_Stockholm.jpg">Originalbild</a> von Jacob Truedson Demitz in der Public Domain, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sunset_over_Lake_M%C3%A4lar_with_1854_statue_of_Carl_XIV_John_of_Sweden_removed.jpg">abgeleitetes Werk</a> von Kevin Jacobsen lizenziert unter <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en">CC BY-SA 4.0</a>. : Wikimedia verliert Kampf um Panoramafreiheit vor schwedischem Höchstgericht Das schwedische Höchstgericht verbietet in einer aktuellen Entscheidung der schwedischen Wikipedia die Veröffentlichung von Fotos von Kunstwerken im öffentlichen Raum, sofern diesbezüglich nicht die Rechte mit den Urhebern geklärt wurden. Genau rechtzeitig zur laufenden Konsultation der EU-Kommission zum Thema Panoramafreiheit dominiert damit das Thema wieder die europäische Urheberrechtsdebatte.
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: Open Access 2020: Wissenschaftsorganisationen wollen auf breiter Front Zeitschriften befreien
: Open Access 2020: Wissenschaftsorganisationen wollen auf breiter Front Zeitschriften befreien Schon bislang bekannten sich alle maßgeblichen öffentlichen Wissenschaftsorganisationen klar und deutlich zu Open Access, dem möglichst offenen Zugang zu öffentlich finanzierter Forschung. Mit der neuen Initiative „Open Access 2020″ unter Federführung der Max-Planck-Gesellschaft soll jetzt Open Access auf breiter Front zum Standard werden („large-scale transition to open access“).
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: Wikimedia Deutschland präsentiert Lizenzhinweisgenerator für Wikipedia-Bilder
Screenshot des Lizenzhinweisgenerators; Bild links: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Mikegr">User:Mikegr</a>, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:LentosNightBlue.jpg">LentosNightBlue</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode">CC BY-SA 4.0</a> : Wikimedia Deutschland präsentiert Lizenzhinweisgenerator für Wikipedia-Bilder Rechtzeitig zum 15. Geburtstag der deutschsprachigen Wikipedia präsentiert der deutsche Wikimedia-Verein einen Lizenzhinweisgenerator, der die Weiternutzung von Bildern aus der Wikipedia bzw. von Wikimedia Commons vereinfachen soll. Denn auch wenn die offenen Lizenzen von Wikipedia-Inhalten eine Nutzung in vielen anderen Kontexten auch ohne Rechteklärung ermöglichen, ist das Lizenzhandling nicht ohne Tücken – wie auch die Rechtsprechung zu Creative Commons belegt.
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: Expertenschwemme gegen die Informationsüberflutung? Expertentum und Expertise im digitalen Zeitalter
Cover des Bands "Auf dem Markt der Experten – zwischen Überforderung und Vielfalt" (Edition Büchergilde, 2016) : Expertenschwemme gegen die Informationsüberflutung? Expertentum und Expertise im digitalen Zeitalter Informationsüberflutung ist einer der häufigsten Kritikpunkte an Internet und neuen Medien. Exponentiell wachsende Speicherkapazität führt in Kombination mit „Verdatung“ der Welt zu einer unüberschaubaren Masse an Information. Jede Minute werden dreihundert Stunden Videomaterial auf YouTube hochgeladen, jede Suchanfrage und jeder Webseitenbesuch werden gespeichert.
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: „Mapping OER“ präsentiert „Praxisrahmen für Open Educational Resources in Deutschland“
Cover des "Praxisrahmens" des Projekts "Mapping OER" : „Mapping OER“ präsentiert „Praxisrahmen für Open Educational Resources in Deutschland“ Vor gerade einmal einem halben Jahr haben wir hier den Start des Projekts „Mapping OER“ vermeldet, heute liegt bereits dessen Ergebnis in Form eines „Praxisrahmens für Open Educational Resources (OER) in Deutschland“ (PDF). Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte und von Wikimedia Deutschland durchgeführte Projekt sollte „Handlungsfelder und praxisnahe Lösungsansätze für die Weiterentwicklung von OER in Deutschland“ ausarbeiten.
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: „Der illegale Film“: Dokumentarfilm zum Urheberrecht via Crowdfunding
: „Der illegale Film“: Dokumentarfilm zum Urheberrecht via Crowdfunding Auf der Crowdfunding-Plattform Startnext.de versuchen derzeit Autor und Regisseur Martin Baer sowie Filmemacher und Produzent Claus Wischmann 30.000 Euro für einen Dokumentarfilm zum Thema geistiges Eigentum im Allgemeinen und Urheberrecht bzw. Copyright im Speziellen einzusammeln. Aus der Beschreibung des Projekts:
Wir wollen herausfinden, wem die Bilder und der Anblick der Welt gehören. -
: Wikimedia-Chefin Lila Tretikov tritt zurück [Update]
: Wikimedia-Chefin Lila Tretikov tritt zurück [Update] Schon länger schwelte bei der Wikimedia Foundation eine Führungs- und Managementkrise, die auch den 15. Geburtstag des Flaggschiffs Wikipedia überschattet hat – schließlich war ein von der Community gewähltes Vorstandsmitglied von seinen VorstandskollegInnen aus dem Gremium geworfen worden und ein in das Board nominierter Ex-Google-Manager trat nach Kritik an seiner Bestellung seinen Posten gar nicht erst an.
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: Studie zu Open Educational Resources (OER) empfiehlt zentrale Koordinierungsstelle
: Studie zu Open Educational Resources (OER) empfiehlt zentrale Koordinierungsstelle Das Blog der Transferstelle für offene Lehr- und Lernunterlagen (Open Educational Resources, OER) verlinkt auf eine aktuelle, vom Bildungsministerium in Auftrag gegebene Studie, die Grundlagen für die Infrastrukturen zu OER in Deutschland untersuchen sollte. Die vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Mediendidaktik und Wissensmanagement sowie dem Learning Lab der Universität Duisburg-Essen verantwortete Studie (Volltext-PDF) kommt dabei u.
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: Tiroler Tageszeitung bekämpft mit dem Urheberrecht lästiges Kündigungsportal [Update]
: Tiroler Tageszeitung bekämpft mit dem Urheberrecht lästiges Kündigungsportal [Update] Über die Zweckentfremdung des Urheberrechts zur Unterdrückung von unbequemen Protesten oder zur Vermeidung der Beantwortung von Auskunftsersuchen (z.B. im Fall von FragDenStaat) haben wir hier bereits mehrfach berichtet.
Die Tiroler Tageszeitung bringt jetzt in einem Prozess gegen die Seite Online-Kuendigen. -
: Arbeitnehmerorganisationen aus Deutschland, Österreich und Schweden bitten um Mitarbeit bei Crowdwork-Atlas
: Arbeitnehmerorganisationen aus Deutschland, Österreich und Schweden bitten um Mitarbeit bei Crowdwork-Atlas Die deutsche Gewerkschaft IG Metall, die Arbeiterkammer (gesetzliche Interessensvertretung für ArbeitnehmerInnen in Österreich), und die schwedische Angestelltengewerkschaft Unionen suchen Mitwirkende zur Entwicklung eines Atlas der plattform-basierten Arbeit:
Der Atlas wird eine öffentliche Webseite sein, die Forschung, Daten, und Auftragnehmer-Perspektiven zur plattform-basierten Arbeit wie z. -
: Scratching is not a Crime: Programmierseite für Kinder tausendfach aus Google-Suchergebnissen entfernt
Logo von Scratch : Scratching is not a Crime: Programmierseite für Kinder tausendfach aus Google-Suchergebnissen entfernt Scratch ist eine am Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelte, visuelle Programmierumgebung für Kinder- und Jugendliche samt Community-Plattform, um Ergebnisse mit anderen NachwuchsprogrammiererInnen zu teilen. Weil die Kinder in ihren Geschichten, Spielen und Animationen auch urheberrechtlich geschützte Musik einbinden, ließ der britische Musikindustrieverband (BPI) in den letzten Monaten diesbezügliche Links tausendfach aus Googles Suchindex entfernen.
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: Creative Commons erhält 10 Millionen Dollar Basisförderung von Hewlett-Foundation [Update]
: Creative Commons erhält 10 Millionen Dollar Basisförderung von Hewlett-Foundation [Update] Creative Commons kündigt eine strategische Neuausrichtung an. Noch bevor konkrete Vorhaben diesbezüglich präsentiert wurden, steht zumindest die Finanzierung dank einer mehrjährigen Basisförderung durch die Hewlett-Foundation.
Die von Creative Commons vor ca. 15 Jahren entwickelten alternativen Urheberrechtslizenzen ermöglichen es, Inhalte wie Texte, Musik oder Videos auf eine Weise zugänglich zu machen, dass andere diese ohne Rechteklärung nutzen, weiterverbreiten und – je nach Lizenz – auch adaptieren, rekombinieren und verwerten können. -
: „Ergänzung bisheriger Kanäle“: Studie zu crowdbasiertem Beschwerdemanagement auf kommunaler Ebene
Stefan Etzelsdorfer : „Ergänzung bisheriger Kanäle“: Studie zu crowdbasiertem Beschwerdemanagement auf kommunaler Ebene Portale wie Fixmystreet oder SeeClickFix erlauben es mittels Smartphone Probleme im öffentlichen Raum an zuständige Stellen zu melden und deren Bearbeitung online zu verfolgen. Die Standardbeispiele reichen von Schlaglöchern über kaputte Straßenlaternen bis hin zu illegalen Müllablagerungen. Befürworter von derartigem, crowdbasiertem Beschwerdemanagement erhoffen sich vor allem mehr Transparenz und stärkere Serviceorientierung.
