„Werbeblocker obligatorisch“: Handys lassen sich ohne Klick per Werbeanzeige hacken
Ein Smartphone mit Werbe-Anzeigen. Eine Hand streckt sich danach aus. Ein Funke erhellt den ausgestreckten Zeigefinger.
„AdFection“ erlaubt den gezielten Zugriff auf Geräte über Werbeanzeigen (Symbolbild)
„Werbeblocker obligatorisch“:  Handys lassen sich ohne Klick per Werbeanzeige hacken

Sieht ein Opfer das Werbebanner auf dem Handy, ist es schon zu spät. Eine Untersuchung der Universität Toronto beschreibt erstmals im Detail, wie Angreifer mittels Online-Werbung Geräte mit einem Staatstrojaner infizieren. Zu ihrem eigenen Schutz sollten Nutzer*innen Werbung blockieren.

, 25. April 2026 9
Angriff auf Al Jazeera: Der Trojaner kam per Online-Werbung
Eine Fernbedienung, einen Laptop-Tastatur, ein Smartphone mit Logo von Al Jazeera.
Al Jazeera geriet laut Forschenden ins Visier von Staatstrojanern. (Symbolbild)
Angriff auf Al Jazeera:  Der Trojaner kam per Online-Werbung

Unbekannte sollen Geräte des katarischen Nachrichtensenders Al Jazeera mit dem Staatstrojaner Candiru infiziert haben – und zwar über Online-Werbung. Das berichten Forschende der Universität Torotono. Es wäre der erste öffentlich dokumentierte Fall von „AdFection“.

, 25. April 2026
Länderübergreifende Recherche: Palantirs Geschäfte in Europa
Illustration, zeigt Programmfenster, Adler mit Palantir-Logo in den Klauen und das Kapitol
Palantir steht in Europa unter Druck.
Länderübergreifende Recherche:  Palantirs Geschäfte in Europa

Software von Palantir findet sich bei europäischen Streitkräften, bei Polizeien und im Gesundheitssystem. Aber viele Länder suchen nach Alternativen, sie sorgen sich um Abhängigkeiten, Sicherheit und Demokratie. Ein Recherche-Team hat untersucht, wo der Tech-Konzern in Europa Verträge mit Regierungen hat.

, 25. April 2026
Europäischer Datenschutzausschuss: Smartbrillen sind „hohes Risiko für Grundrechte und Freiheiten“
Kamera der Meta-Brille in Nahaufnahme
Überwachungsbrillen wie die von Meta sehen mittlerweile recht normal aus, aber haben eine hochauflösende Kamera und gute Mikrofone verbaut.
Europäischer Datenschutzausschuss:  Smartbrillen sind „hohes Risiko für Grundrechte und Freiheiten“

Europäische Datenschutzbehörden haben erste Leitlinien zu den neuen Überwachungsbrillen veröffentlicht. Sie sehen die Geräte als Bedrohung für die Privatsphäre und fordern insbesondere eine stärkere Kennzeichnung der Geräte, wenn diese filmen und aufnehmen.

, 25. April 2026 1
Person sitzt an einem Schreibtisch und schaut mit aktivierenden offenen Händn in die Kamera. Über dem Bild liegt ein Play-Button um zu zeigen, dass es sich um ein Video handelt was durch klicken abgespielt werden kann.

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  • Degitalisierung: Allmacht und Ohnmacht
    Ein Schachbrett in Nahaufnahme mit einem umgefallenen König.
    Oft folgt dem Zustand vermeintlicher Allmacht allzu schnell eine Ohnmacht.
    Degitalisierung:  Allmacht und Ohnmacht

    Agenten einfach so zu vertrauen, ihnen Allmacht zu geben, ist nie eine gute Idee. Denn am Ende eskaliert entweder ein Computersystem oder echte Agenten spielen ein doppeltes Spiel. Und wir können nur ohnmächtig zuschauen.

    , 11. Oktober 2026 2

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Deutscher Journalistenpreis für Databroker Files: „Großartiges Investigativstück mit hoher gesellschaftlicher Relevanz“
Ein blauer, rechteckiger Kasten auf dem steht: "Deutscher Journalistenpreis. Mit der Kraft des Wortes."
Der Deutsche Journalistenpreis 2026.
Deutscher Journalistenpreis für Databroker Files:  „Großartiges Investigativstück mit hoher gesellschaftlicher Relevanz“

Ingo Dachwitz und Sebastian Meineck wurden für ihre Databroker-Recherche mit dem Deutschen Journalistenpreis geehrt. Die Jury würdigte den Beitrag als „Paradestück für datengetriebenen Journalismus“.

, 25. April 2026 1
Transparenzbericht 2. Quartal 2026: Unsere Einnahmen und Ausgaben – und Gewitterfronten
Ein Gemälde, das einen stürmischen Tag auf dem Land im 18. Jahrhundert zeigt.
Claude-Joseph Vernet, Die vier Zeiten des Tages, Mittag (1757)
Transparenzbericht 2. Quartal 2026:  Unsere Einnahmen und Ausgaben – und Gewitterfronten

Unwetter kommen mal aus heiterem Himmel, mal kündigen sie sich lange vorher an. In beiden Fällen hilft es, gut gewappnet zu sein. Dank eures Rückenwindes sind wir das.

, 25. April 2026
: Databroker Files
Eine einsame Straße in der Dunkelheit. Nebel. Im Hintergrund Zahlenkolonnen am Himmel - Koordinaten.
Geortet. (Die Daten auf dieser Grafik sind zufällig generiert und illustrativ.)
:  Databroker Files

Seit Februar 2024 recherchiert netzpolitik.org mit dem Bayerischen Rundfunk und internationalen Partnern zum unkontrollierten Datenhandel der Online-Werbeindustrie. Die Recherchen zeigen: Genaue Standortdaten exponieren Abermillionen Menschen. Das macht den Datenhandel zur Gefahr, auch für die nationale Sicherheit.

, 25. April 2026
Genug für 600 Millionen Menschen: Warum verbraucht KI so viel Wasser?
Eine Wasserfontäne vor hellblauem Hintergrund
Die Konkurrenz um die lebenswichtige Ressource Wasser nimmt zu.
Genug für 600 Millionen Menschen:  Warum verbraucht KI so viel Wasser?

Künstliche Intelligenz und Rechenzentren brauchen nicht nur sehr viel Strom, sondern auch gigantische Mengen Wasser. Aber warum ist das eigentlich so? Im FAQ geben wir Antworten auf die wichtigsten Fragen und erklären, weshalb das Thema Wasserverbrauch auf die politische Agenda gehört.

, 25. April 2026 26
Misstrauen gegen Arbeitssuchende: Das Schattenboxen mit dem „organisierten Leistungsmissbrauch“
Eine Ampel leuchtet rot,, dahinter ist das braune Gebäude des Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg.
Manche Menschen werden bereits in der Eingangszone von Jobcentern abgewiesen und können keinen Antrag auf Leistungen stellen.
Misstrauen gegen Arbeitssuchende:  Das Schattenboxen mit dem „organisierten Leistungsmissbrauch“

Mit einem neuen Kompetenzzentrum will die Bundesagentur für Arbeit effizienter „organisierten Leistungsmissbrauch“ aufdecken. Fachleute zweifeln, ob das Problem existiert, und befürchten: Insbesondere rassistisch diskriminierte Menschen könnten so ins Visier geraten und nicht die Leistungen bekommen, die ihnen zustehen.

, 25. April 2026 9
Digitales Stalking: „Er wusste immer genau, wo ich war“
Wo sie hingeht, was sie tippt: Über eine Spionage-App auf dem Mobiltelefon bekommt der Stalker alles mit.
Digitales Stalking:  „Er wusste immer genau, wo ich war“

Aikos Ex-Partner verwanzt ihr Handy. Er kann sehen, was sie liest, was sie tippt, wo sie ist. Er lauert ihr immer wieder auf und verfolgt sie bis nach China. Dieser Fall zeigt, wie invasiv und bedrohlich frei verfügbare Spionage-Apps sind.

, 25. April 2026 40