Öffentlichkeit

Netzpolitischer Wochenrückblick KW 49: Oh du fröhlicher, Überwachung bringender Uploadfilter

Auf europäischer Ebene war in der letzten Woche richtig was los: Die EU-Mitgliedstaaten segneten Uploadfilter ab. Außerdem sollen Internetdienste künftig schneller Daten ihrer NutzerInnen an alle EU-Behörden rausgeben, während die Justiz- und Innenminister der EU weiter an der Vorratsdatenspeicherung festhalten. Wir legen unsere Ein- und Ausgaben von Oktober offen.

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Bild einer großen Straße im Dunkeln, am Ende leuchtet der Himmel
Kultur

So holen wir uns die smarte Stadt zurück

Für nachhaltige Smart-City-Konzepte braucht es keine mächtigen Privatunternehmen, die die Daten der StadtbewohnerInnen hinter verschlossener Tür sammeln. Vielmehr braucht es offene, freie Systeme und die Möglichkeit, sich zu vernetzen. So können wir die smarte Stadt zurückerobern. Konkrete Ansätze dazu lieferte die ExpertInnen-Runde auf einem Panel der „Bits & Bäume“-Konferenz.

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Amazons Suche nach zweitem Hauptsitz tritt eine Welle der Immobilienspekulation los

Vor einem Jahr kündigte der E-Commerce-Riese Amazon an, dass er einen zweiten Stammsitz in Nordamerika bauen will. Das Hauptquartier in Seattle mit 40.000 Mitarbeiterinnen reicht nicht mehr aus. 238 Städte bewarben sich auf die Ausschreibung (pdf) vom letzten Oktober. Im Januar veröffentlichte das Unternehmen eine Liste von zwanzig Kandidaten. Daraufhin lockten einige von ihnen Amazon mit […]

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Technologie

Googles Smart-City-Projekt in Toronto gerät ins Stocken [UPDATE]

Toronto sollte von der Alphabet-Tochter Sidewalk Labs einen „smarten“ Stadtteil bekommen. Ein Jahr nach dem Start hagelt es breite Kritik aus der Stadtgesellschaft, erste Rücktritte von mit dem Projekt betrauten Personen folgten. Ein neuer Vorschlag zum Umgang mit Daten soll es nun richten.

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Demokratie

Preview #14np: Das ist Netzpolitik – in Berlin

Digitalisierung kennt keine Grenzen – und dennoch leben wir in mehr oder weniger smarten Städten, fördern eine im urbanen Raum verwurzelte Kulturszene oder werden mitunter in Hackspaces sexuell belästigt. Um diese Fragen drehen sich Podiumsdiskussionen und Vorträge auf unserer Konferenz „Das ist Netzpolitik“.

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Axt, Hammer und andere Werkzeuge auf einer Holzoberfläche
Technologie

Preview #14np: Das Internet der uns überwachenden Dinge

Welche Szenarien drohen, wenn vom Aufzug bis zum Vibrator alles am Netz hängt? Was heißt hier eigentlich „smart“? Und wie kann die Vernetzung unserer Städte, Geräte und Fabriken die Luft schonen und das Leben erleichtern? Am 21. September findet unsere Konferenz „Das ist Netzpolitik“ statt. In dieser Reihe stellen wir das Programm vor. Heute: Vernetzte Dinge und smarte Städte.

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Technologie

Interview: Wie Barcelona eine offene „Smart City“ im Dienste des Gemeinwohls plant

Im Interview spricht Francesca Bria, Barcelonas Chief Technology and Digital Innovation Officer, über „Digitale Soziale Innovation“ und passende Strategien, um die lokale Wirtschaft, Privatsphäre und die demokratische Teilhabe der Bürger*innen auch in einer „Smart City“ langfristig zu sichern und zu fördern.

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Nutzerrechte

Sidewalk Labs Toronto-Projekt: Immer noch keine konkreten Aussagen zum Datenschutz

Das Smart-City-Tochterunternehmens von Alphabet möchte der Welt in Toronto zeigen, dass es auch in der Digitalisierung von Städten vorne mitspielt. Als ein Bürger nach dem Speicherort der vielen durch das Projekt erzeugten Daten fragte, blieb das Unternehmen aber stumm.

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Reportage: Das passiert, wenn Bitcoin-Miner deine Stadt übernehmen

Das Politico Magazine hat in seiner März/April-Ausgabe eine längere Reportage über Miner von Kryptowährungen im US-amerikanischen Bundesstaat Washington veröffentlicht. In einer Region drei Autostunden von Seattle entfernt gibt es aufgrund des Columbia River und vieler daran angeschlossener Wasserkraftwerke billigen Strom. Das hat professionelle Miner auf den Plan gerufen, die für ihr ressourcenverschwendendes und spekulatives Geschäftsmodell […]

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Francesca Bria im Interview: „Unsere Smart City ist nicht technologiegetrieben“

Seitdem die Bürgerplattform Barcelona en Comú 2015 in der katalanischen Metropole die städtischen Regierungsgeschäfte in die Hand genommen hat, ändert sich einiges in der Smart City Barcelona. Im Januar war bekannt geworden, dass die Stadtverwaltung in den nächsten Jahren schrittweise auf Open Source Software umstellt, um die Abhängigkeit von großen IT-Unternehmen zu verringern. Francesca Bria […]

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Nutzerrechte

New York City plant Arbeitsgruppe zur Überprüfung von städtischen Algorithmen

Als erste US-amerikanische Stadt plant New York City zum Verwaltungshandeln eingesetzte Algorithmen auf den Prüfstand zu stellen: Experten und Wohltätigkeitsorganisationen sollen Regeln für die Klassifizierung unterschiedlicher Algorithmen entwickeln und Vorschläge machen, wie Bürgerinnen und Bürger Transparenz einfordern können. Dabei gibt es auch Hürden.

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Öffentlichkeit

Netzpolitischer Wochenrückblick KW 48: Geschenke gegen Überwachung

Thomas de Maiziere will Hintertüren in allen digitalen Geräten und mehr Staatstrojaner. In der EU wird wieder über Vorratsdatenspeicherung diskutiert. Apothekenkunden können auch in Zukunft ihren Hustensaft kaufen, ohne dass ihr Gesicht gescannt wird. Und außerdem: Weihnachtszeit ist Spendenzeit, auch wir freuen uns über Geschenke.

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Öffentlichkeit

67. Netzpolitischer Abend: Eine kritische Auseinandersetzung mit „Smart City“

netzpolitik.org und der Digitale Gesellschaft e. V. laden zum Netzpolitischen Abend ein. Dieses Mal gibt es einen Themenschwerpunkt: Aus verschiedenen Perspektiven setzen wir uns kritisch mit dem Thema „Smart City“ auseinander und wollen dabei offene und demokratische Alternativen einer digitalen Stadt vorstellen und diskutieren.

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Technologie

Visionen der digitalen Stadt: Smart, Sharing oder Open?

Smart-City-Konzepte versprechen, urbane Effizienz zu steigern und viele städtische Probleme zu lindern. Die Kritik an digitalen Steuerungsfantasien und dem Ausblenden von Interessenskonflikten wird aber lauter. Alternative Ansätze wie ‚Sharing City’ oder ‚Open City’ betonen die Ambivalenz von Technologie und den Wert digitaler Gemeingüter.

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Nutzerrechte

Verbraucherschützer zu Smart-Home-Geräten: „Dringender Handlungsbedarf“

Der Verbraucherzentrale Bundesverband zitiert Prognosen, nach denen in Deutschland bis 2020 durchschnittlich zehn vernetzte Haushaltsgeräte pro Person vorhanden sein werden. Was für Eigenheiten und blinde Flecken haben diese neuen „Mitbewohner“ und welchen Handlungsbedarf gibt es für welche Akteure?

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Automatische Parkplatzverwaltung: Technisch gar nicht so einfach

Auf einem Park-&-Ride-Parkplatz in Stuttgart hat Bosch versucht, Sensoren zu installieren und damit zu demonstrieren, was „Aktives Parkraummanagement“ heißen kann. Mit Magnetfeld- und Radarerkennung ausgestattete Bodensensoren sollten freie Parkplätze melden. Von solchen Systemen zur „intelligenten innerstädtischen Parkplatzsuche“ erhofft sich nicht nur der Bundestag, dass sie „lange Parkplatzsuchverkehre“ (pdf) verringern könnten. Golem berichtet nun allerdings, dass […]

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Öffentlichkeit

Zur Diskussion: Sechs Anforderungen für Smart Cities

Wir haben in einer Beta-Version Anforderungen an den Diskurs um „Smart Cities“ formuliert und stellen diese zur Diskussion. Unser Ziel ist es, den Diskurs aus einer reinen Effizienzsteigerungslogik herauszuholen und mehr Menschen zu motivieren, sich in die Debatten über Städte der Zukunft einzumischen. Es sind auch unsere Städte.

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