Aus der Reihe
-
: Bloggen macht sexy?
: Bloggen macht sexy? Medienwissenschaftler scheint ein lustiger Beruf zu sein. Der Medienwissenschaftler Simon Dumenco hat die diskussionswürdige These entwickelt, dass Weblogs lesen sexy macht:
In this week’s Media Guy column for Advertising Age magazine, Dumenco contends that knowledge of the hippest, hottest blogs can increase hook-up opportunities and boost sexual attractiveness. He maintains some people are using niche blogs such as Gawker.com and Defamer.com to gain pop cultural insights that make them more socially desirable and ultimately more likely to get lucky.
Eigentlich bei intern.de gefunden, aber die schaffen es leider nie, eine Original-Quelle anzugeben. Bei intern.de findet sich auch eine Gegenthese eines anderen Wissenschaftlers. Aber ich habe jetzt keine Lust, die Quelle auch noch zu recherchieren.
-
: WM: Straße zwecks Videoüberwachung privatisiert
: WM: Straße zwecks Videoüberwachung privatisiert Das Beispiel schlecht hin, um Gemeingüter und Almenden zu erklären – die Straße – steht in Berlin unter Beschuss: Das jüngst beschlossene Straßenausbau-Beitrags-Gesetz bittet Anwohner zur Kasse, die vom Ausbau einer Straße profitieren. Das ist nicht neues, denn in anderen Bundesländern schon länger üblich. Und irgendwo trifft es ja auch das Prinzip der Almende, da die Anwohner ja auch die jeweils auszubauende Straße am meisten nutzen. Soweit, so fair.
Die neuste Aktion von Berlins Innensenator Körting zeichnet sich durch ausgegorene Dreistigkeit aus: In Berlin ist Überwachung öffentlicher Straßen und Plätze verboten – dies entspricht der Meinung der rot-roten Koalition. Zur WM ist ja ganz viel Sicherheit notwendig – vor allem auf der „Fanmeile“, dem 17. Juni (das ist die große, zentrale Achse Berlins auf der zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule Party sein soll). Herr Körting würde dort gerne Kameras aufhängen. Darf er aber nicht. Hat er sich ja selbst verboten.
Wenn aber private Unternehmen ihr Gelände überwachen dürfen, warum sollte dann nicht die Partymeile für die WM-Zeit über Privateigentum der Partyveranstalter sein? Da gibts doch eh nur Kommerzmist – welche Stadt will damit was zu tun haben? Solche oder ähnliche Gedanken muss sich Herr Körting gemacht haben, um zum dem Schluss zu kommen, das Hausrecht des 17. Junis für den WM-Zeitraum an die drei Partyveranstalter zu übertragen. Willy Kausch (Silvesterparty am Brandenburger Tor), die Gesellschaft Rainer Wohltat und das Eventunternehmen „compactteam“ werden auf ihrem großen Privatgelände in Mitten des Berliner Tiergarten einen Security-Service als Polizeiersatz anheuern, Kameras aufhängen, die Bilder auf Wunsch des Senates hin speichern und wenns brennt die richtige Polizei rufen. (Berliner Zeitung)
Körtings Kalkül scheint auch nach Rekapitulation des „Dussmann-Urteil“ auf zu gehen: Unweit von der Partymeile gibts ein „Kulturkaufhaus“, dem auch der durch seine Ladenfläche überbaute Bürgersteig gehört. Die Überwachungskameras des Hauses dürfen nur seinen Eingang und einen Meter vor dem Schaufenster überwachen. Zumindest sei ein Bereich für Passanten unüberwacht zu lassen. Naja, wenn sich die Veranstalter daran halten, heisst das auch nur: Party, Straße und Würstchenbuden können, aber der Bürgersteig darf nicht überwacht werden.
Ruft jemand mal bitte die Polizei?
-
: Visitenkartenbingo
: Visitenkartenbingo Für alle, die zur Cebit müssen und sich dort langweilen, gibt es jetzt Visitenkartenbingo:
Man gibt bei Messeständen nicht mehr seine eigene Vistenkarte raus, sondern eine vorher von jemand anderem erbeutete. So kämpft man sich denn die Karriereleiter nach oben durch und ergattert immer wichtigere Visitenkarten. Weil je wichtiger man ist, desto wichtiger werden ja auch die Gesprächspartner. Ziel des Spieles ist es am Abend eine möglichst „hochstehende“ Visitenkarte erbeutet zu haben.
[via Real Life via ixs’ Vodkamelone]
-
: Kein RSS für Al-Jazeera
: Kein RSS für Al-Jazeera Da überlegt mensch noch zum Schluss des Tages, was so im RSS-Reader fehlt; fragt sich, ob Al-Jazeera eigentlich nen Newsfeed hat, stellt fest, dass nicht, fragt sich, warum nicht, öffnet die HTML-Source – dabei schon mögliche Antworten auf die Frage „was isn das fürn CMS?“ vor Augen („was selbst gehacktes“, „alte, freie PHP-Software“?) – nein: „Microsoft Visual Studio .Net 7.0“. Na prost Dschihad.
-
: 10 Jahre Telepolis
: 10 Jahre Telepolis Herzlichen Glückwunsch: Das Online-Magazin Telepolis aus dem Heise-Verlag feiert heute zehnjähriges Bestehen. Passend dazu gibt es einen Rückblick: 10 Jahre Telepolis.
-
: Ubiquitäres Computing im Inforadio
: Ubiquitäres Computing im Inforadio Das Inforadio Berlin (UKW 93.1) strahlt gerade eine Sendung aus zum „flächendeckenden“ Computing, auch mit (wenn auch schwachen) kritischen Untertönen.
Insgesamt war die Stoßrichtung unkonkret und von der Richtung her akadamisch-weltfremd. „Die Informatisierung der Gesellschaft“ ist ein schönes Forschungsmotto, ja sicher doch, aber RFID und die Datenspuren, die wir alle so tagtäglich und unfreiwillig hinterlassen geben problemlos mehr Stoff her als akademische Diskussionen, nämlich praktischen Nutzen. Neben Kühlschränken, die automatisch frische Milch nachbestellen und der Servicewerkstatt, der man keinen Kaufbeleg außer dem eingebauten RFID-Chip mehr präsentieren muss (was wir uns als Verbraucher noch nie wirklich gewünscht haben) auch noch universelle Datenformate und eine maschinenbestimmte Kommunikationen – zum Nutzen auch von Geheimdiensten und zur Bildung von Konsumentenprofilen ohne Zustimmung. Verzeiht wenn ich etwas zynisch werde, ich hatte einfach im Beitrag mehr erwartet.Ein netten Aufhänger hatte sich die Redaktion gesucht: das Zitat von Ken Olson, Gründer von DEC, der neben der amüsanten Fehleinschätzung, dass niemand einen Rechner zu Hause haben wolle, Jahre später noch folgendes gesagt hat (bestimmt haben sie das Zitat auch aus der Wikipedia ;)
„I’m quoted all the time as saying (early during the PC revolution) that there was no reason to have a computer in the home. What I said, I said very carefully and knew exactly what I was saying because I had prepared it. I said, ‚I don’t think we want our personal lives run by computer.’ If you steal something from the refrigerator at midnight, you don’t want it entered into the computer.“
Darauf baute ein Gutteil des Beitrags auf, was ich salopp kommentiere: wir wollen beim Datenverkehr nicht ertappt werden, wir wollen nicht belauscht werden, und doch haben wir keine Kontrolle darüber (außer durch totale Entsagung von der Technik). Der Handy-Trick gegen RFID wurde nicht erwähnt, nicht die kommende Vorratsdatenspeicherung, nicht die Alufolie. Nicht der Zuschlag dafür, dass wir das ganze mitfinanzieren. Auch die informationelle Selbstbestimmung kam nicht vor, dafür aber die digitale Langzeitdatenspeicherung und das digitale Vergessen. Bei einer etwa engen Zentrierung auf RFID auch nicht verwunderlich; das mach in etwa soviel Sinn wie allein das unter allgegenwärtige Computer zu subsummieren.
Womöglich wird der Beitrag nochmals wiederholt, ich konnte das gerade nicht beim Sender finden. Es wäre eine Chance gewesen, zumindest eine kritische Stimme unterzubringen, die nicht nur aus der akademischen Elfenbeinwelt kommt. Beispiele und Gegenargumente, sogar aktuelle statt visionäre, gibt es schon heute.
Update: Danke für den Hinweis in den Kommentaren, der Beitrag ist jetzt als MP3 verfügbar.
-
: Spass mit der Tagesschau
: Spass mit der Tagesschau Als ich gerade den Artikel „Brüder in der Sache der Freiheit“ bei tagesschau.de lesen wollte, überraschte mich ein neues Design:

Wie schön, dass der Link „Informationen zum neuen tagesschau.de-Design“ gleich an oberster Stelle steht. Sieht ja recht aufgeräumt aus. Die Startseite gefällt mir aber besser.
-
: WordPress Sicherheitslücken
: WordPress Sicherheitslücken In der WordPress-Software wurden einige Sicherheitslücken gefunden. Bis zur Behebung dieser sollten Kommentare manuell freigeschaltet werden, um schadhaften Code auszufiltern. Gleichzeitig kann man diese auch erstmal durch Codeänderungen fixen. Mehr gibts bei Heise: Sicherheitslücken im Blog-System WordPress.
-
: „Letzte Diktatur Europas“ verbietet nicht-staatliche Presse
: „Letzte Diktatur Europas“ verbietet nicht-staatliche Presse Ebenfalls außerhalb des unaufmerksamen mitteleuropäischen Blickfelds liegen die Verhältnisse in der „letzte[n] Diktatur Europas“. Starke Anschuldigungen erhebt Swiatlana Kurs gegen die Führung in Weißrussland, wo Mitte März Präsidentschaftswahlen stattfinden.
In einem Gastkommentar gibt die weißrussische Journalistin Swiatlana Kurs von Radio Freies Europa die hasserfüllte Stimmungsmache gegen den Westen im Staatsfernsehen wieder und beschreibt die von Amtsinhaber Alexander Lukaschenko veranlassten Repressalien gegen Journalisten und Schriftsteller. „Das Volk kann sich nicht erinneren, jemals von einer derartigen Repressionswelle überrollt worden zu sein. Man hat die nicht-staatliche Presse unterdrückt… Man hat fast alle Nicht-Regierungsorganisationen abgeschafft… Gerichte verbieten sie innnerhalb eines Tages. Gerade wird der Verband der weißrussischen Schriftsteller geschlossen… Seit Stalin ist niemand so mit Schriftstellern umgesprungen.“
Wer polnisch kann möge bitte inhaltlich nachhelfen.
[über den Eurotopics-Newsletter, aus der Gazeta Wyborcza]
-
: Justizgeheimnis und Pressefreiheit in Portugal
: Justizgeheimnis und Pressefreiheit in Portugal Portugal, meist etwas außerhalb des europäischen Blicks, hat auch seine Skandale: die Pressefreiheit ist hier nicht unantastbar, wie es aussieht.
Vergangene Woche hat die portugiesische Polizei, autorisiert von der Justiz, die Redaktionsräume des Boulevardblattes „24 Horas“ durchsucht. Zwei Reporter hatten vor einem Monat Informationen aus einem Untersuchungsbericht über den Pädophilen-Skandal von Casa Pia, in dem Ende 2004 die Urteile gesprochen wurden, veröffentlicht. „Wenn man jemandem mitteilt, dass er abgehört wurde, dann ist das eine Verletzung des Justizgeheimnisses“, kommentiert die Chefredaktion von Diário de Notícias. „Aber das Problem liegt woanders, und zwar in der Interpretation dieses Gesetzes zum Justizgeheimnis… Die Regierung ist dabei, ein regelrechtes Netz von administrativen und rechtlichen Beschränkungen über die Ausübung eines freien und unabhängigen Journalismus zu spannen. Und genau das werden wir mit allen Mitteln bekämpfen.“
Wer kann mehr darüber sagen? Mein portugiesisch ist nicht allzu gut.
[gefunden im Diário de Notícias, über den Eurotopics-Newsletter]
-
: Webmontag: Audio-Mitschnitte
: Webmontag: Audio-Mitschnitte Zum gestrigen Webmontag in Berlin erschienen rund siebzig TeilnehmerInnen, um sich über neue Web-basierte Dienste und aktuellen Entwicklungen rund um das Stichwort „Web 2.0“ zu informieren und auszutauschen.

Das nette Geklöne wurde um mehrere Minivorträge ergänzt, auf deren Mitschnitte wir an dieser Stelle als OGG-Dateien verweisen:

- .berlin – Eine Domainendung für die Stadt/Städte mit Namen „Berlin“ (OGG, 4 MB)
- Lichtmaschine – Ein Video-on-demand System mit netten Features (OGG, 9,5 MB)
- Spotnick – Ein Konzept für ein Online-Spiel mit Realitätsbezug, aka virtuelle Schnitzeljagd (OGG, 4,3 MB)
- Creative Commons – Ein neues Lizenzmodell, voll Web 2.0 kompatibel (OGG, 7,9 MB)
- Google Epic – Kurze Diskussion der deutschsprachigen Übersetzung der Dystopie über Onlineunternehmen (OGG, 1,9 MB)
Ein Echo zum gestrigen Abend gibt es bereits von Metronom und Peter Schink, welcher den Abend moderierte.
-
: Watergate in Ungarn?
: Watergate in Ungarn? Ungarn ist ja eines der umliegenden Länder, wovon man leider wenig Politisches mitbekommt. Bei der Netzeitung habe ich gerade gelernt, dass Ungarn von einer sozialdemokratischen Partei regiert wird, welche 2002 die Konservativen als Regierungspartei ablösten. Nun stehen die nächsten Wahlen an und es gibt einen wasserfesten Skandal, welcher thematisch in dieses Blog passt: Ungarn erlebt sein Watergate.
Und zwar wurde von der konservativen Zentrale aus auf dem Server der sozialdemokratischen Partei eingebrochen und mehr als 3000 Wahlkampfdokumenten kopiert. Dumm nur, dass die Polizei die Angriffe zurückverfolgen konnte. Der konservative Wahlkampfleiter beschwichtigte aber im ungarischen Fernsehen: „Wer auch immer in unserem übermotivierten Wahlkampfteam diesen Fehler begangen hat, die Welt wird dadurch nicht untergehen“. Dann ist ja alles gut.
Update: Bei Telepolis gibt es dazu einen englischsprachigen Artikel: Cyber Politics. Anscheinend wurden der konservativen Partei per Mail Zugangsdaten geschickt, die diese dann nutzten, um die Daten auf ihren Server zu kopieren.
-
: Technorati verstehen?
: Technorati verstehen? Ich verstehe Technorati nicht so richtig. Zumindest einen Dienst und zwar die Funktion „Claim a blog“. Hab ich jetzt endlich mal vor zwei Wochen gemacht. Dazu füllt man ein paar Formulare aus, gibt seinem Blog eine Beschreibung und kann Tags definieren, welche dem Blog zugeordnet werden. Wichtig ist hierfür eine kleine Zeile Code, die man im Template integrieren muss, damit Technorati auch sicher ist, dass man der Besitzer des Blogs ist und keines hijacked.
Soweit, so gut. Allerdings scheint bei mir der Counter für die eingehenden Links zum Zeitpunkt des „Claims“ eingefroren zu sein, obwohl ständig neue Links auftauchen. Ist das jetzt ein Bug oder ein Feature? Vermutlich eher ersteres, denn der Sinn und Zweck dieses Features offenbart sich mir noch nicht. Eine Anfrage an den Technorati-Support blieb leider bisher unbeantwortet. Hat noch jemand Erfahrung damit gemacht?
-
: Fakten, die man nicht braucht
: Fakten, die man nicht braucht „Facts you don’t need to know“ ist ein empfehlenswerter neuer Podcast für die interessante Kurzweile.
-
: Daily Show erklärt Social Networking
: Daily Show erklärt Social Networking Am 15. Februar war in der Daily Show ein sehr amüsantes Feature zum Thema „Social Networking“. Bei Google Videos kann man es sich anschauen und herunterladen.
-
: Inforadio: Urheberrecht für Köche?
: Inforadio: Urheberrecht für Köche? Das Inforadio hat sich mit der Frage beschäftigt, ob es ein Copyright auf Kochrezepte geben sollte: Urheberrecht für Köche?.
Aber nicht jeder Koch hält das für eine durchsetzungsfähige Idee:
Michael Hoffmann: Die Idee finde ich eigentlich sehr gut, aber ich glaube, das wird nicht funktionieren. Ich bin da auch schon ein bisschen tiefer in die Materie gegangen. Ich habe ja ein eingetragenes Markenzeichen und bin da ständig im Kontakt mit meinem Patentanwalt und habe auch diesen mal gefragt, was ist eigentlich, wenn ich ein bestimmtes Gericht schützen lassen will. Und der sagt mir, oftmals ist das im Grundsatz auch möglich, nur wird sich kein Mensch daran halten. Wenn da drin steht „drei Gramm Salz“, dann nimmt der andere vier Gramm und schon hat er nicht mehr das Original benutzt. Das macht also keinen Sinn.
Neben einem Transcript der Sendung findet sich auf der Inforadio-Seite auch noch der Mitschnitt als MP3-Datei.
-
: Filme per Mails verschicken?
: Filme per Mails verschicken? Heise berichtet über „Filmpiraterie im Vorfeld der Oscar-Verleihung“. Allerdings scheint es dabei einen kleinen Übersetzungsfehler gegeben haben. Ich vermute mal, dass die Jury-Kopien der Filme nicht per Mail, sondern per Post verschickt wurden:
Ein digitales Wasserzeichen soll belegen, dass es sich bei der von O. angebotenen Kopie um eine so genannte Screener-Version handelte. Diese werden vor der Oscar-Preisverleihung per Mail an Jury-Mitglieder verschickt. Nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen wurde eine Mail mit dem Musiker-Film abgefangen, bevor sie den Empfänger erreichte.
:-)
-
: Happy Birthday Drupal
: Happy Birthday Drupal 
Die freie Software Drupal ist heute fünf Jahre alt geworden. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stellen an ein Projekt, was meiner Meinung nach noch eine grosse Zukunft hat. Und sehr gut für verschiedene Zwecke einsetzbar ist.
Update: Falsch gelesen. Richtig müsste es heissen „ist heute vor einem Monat fünf Jahre alt geworden“. Aber wieso das Banner in den letzten Wochen nicht zu sehen war, bleibt ungeklärt.
-
: Kein Rotes Kreuz mehr in Ego-Shootern
: Kein Rotes Kreuz mehr in Ego-Shootern Das Rote Kreuz möchte nicht mehr, dass ihr Logo
(der rote Stern)in Ego-Shootern auftaucht, wo man oft sogenannte Health-Packages findet, um den eigenen Protagonisten im Spiel mehr Lebenspunkte zu verschaffen. Mehr dazu bei Heise: Rote Karte für Rotes Kreuz in Gewalt-Videospielen.Allerdings dürfte damit bald Schluss sei, denn die Internationale Rotkreuz-Bewegung wehrt sich inzwischen – unspektakulär aber doch eindringlich – dagegen, dass ihr Schutzzeichen weiter in Videospielen verwendet wird, die gegen die Prinzipien der Organisation verstoßen: Menschliches Leiden überall und jederzeit zu verhüten und zu lindern, Leben und Gesundheit zu schützen und der Würde des Menschen Achtung zu verschaffen. Vorsätze, die Ego-Shooter wohl kaum erfüllen.
