Dieser Artikel ist mehr als 20 Jahre alt.

Bloggen macht sexy?

Medienwissenschaftler scheint ein lustiger Beruf zu sein. Der Medienwissenschaftler Simon Dumenco hat die diskussionswürdige These entwickelt, dass Weblogs lesen sexy macht: In this week’s Media Guy column for Advertising Age magazine, Dumenco contends that knowledge of the hippest, hottest blogs can increase hook-up opportunities and boost sexual attractiveness. He maintains some people are using niche…

  • Markus Beckedahl

Medienwissenschaftler scheint ein lustiger Beruf zu sein. Der Medienwissenschaftler Simon Dumenco hat die diskussionswürdige These entwickelt, dass Weblogs lesen sexy macht:

In this week’s Media Guy column for Advertising Age magazine, Dumenco contends that knowledge of the hippest, hottest blogs can increase hook-up opportunities and boost sexual attractiveness. He maintains some people are using niche blogs such as Gawker.com and Defamer.com to gain pop cultural insights that make them more socially desirable and ultimately more likely to get lucky.

Eigentlich bei intern.de gefunden, aber die schaffen es leider nie, eine Original-Quelle anzugeben. Bei intern.de findet sich auch eine Gegenthese eines anderen Wissenschaftlers. Aber ich habe jetzt keine Lust, die Quelle auch noch zu recherchieren.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


Veröffentlicht

Kategorie

Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

8 Kommentare zu „Bloggen macht sexy?“


  1. Thomas

    ,

    Wenn „The Advertising Age Magazine“ AdAge ist, dann schu mal hier
    <a href=„http://www.adage.com/news.cms?newsId=48139“>AdAge und Dumenco</a>


  2. markus

    ,

    Danke für die Originalquelle.


  3. Und die Deutschen sind mal wieder die Party-Pooper…

    http://fistfulofeuros.net/archives/000795.php

    September 01, 2004
    Blogging as Substitute?
    by Tobias Schwarz

    „Dr. Bernd Marcus, Prof. Dr. Astrid Schütz und Dipl.-Psych. Franz Machilek are psychology scholars at the Technical University Chemnitz and probably know everything you always wanted to know about bloggers yet never dared to ask. Or so. Well, actually, I don’t know if bloggers were a particularly important part of their study given the saddening size of the German blogosphere.

    Based on 266 questionnaires which the psychologists gathered online they assessed intentions and personality traits of people who own a homepage to answer the question whether “owners of personal websites” are “self-presenters, or people like you and me”. So the question of what exactly differentiates a “personal website” from a blog – as well as the entire “social software” discussion – might be spiced up a little from a psychological point of view.

    Apparently, according to the university’s press release, Prof. Schütz’ team has concluded that people who own homepages – mostly very well educated men, only 13% women – appear to be more uncertain in social conduct, less able to deal with criticism and have a more negative image of themselves than people who have not yet left any trace on a Google harddrive. Prof Schütz therefore assumes that websites are used as a substitute communication-tool because direct interpersonal contacts are more difficult to handle [for a part of] the owners of websites than for other people – even though she explicitly notes that dating is not something web authors have usually in mind.…“


  4. Depressive attraktive Blogger

    Es geht das Gerücht um, dass Bloggen bzw das Lesen der ach so hippen Textgattung sexy macht. Das muss nicht immer stimmen. Wenn in dem Blog die oben angezeigten Google-Anzeigen auftauchen, hat es wohl eher einen morbiden Charakter.…


  5. Ich wäre da vorsichtiger… klar sind Blogs etwas schnelllebiger, und verlangen akademisch nach einer ‚anderen’ Begründung. Aber das zugkräftige Argument muss erst noch kommen, dass Blogger anders sind als etwa Journalisten, Tagebuchschreiber, leicht Extrovertierte… etc etc. Ebenso die LeserInnen: klar lernt man mehr, wenn man mehr liest. Klar scheint das in den guten Fällen durch ins Sozialleben („nur die Guten vielleicht, die erkennt man doch gleich“).

    Aktiv sein und schreiben und sowas alles macht sexy. Aktiv sein und moderne Kommunikationsmittel nutzen macht auch sexy *find*. Aber wo da der echte, un-akademisch begründbare sexy Mehrwert gegenüber Büchern und Tagebüchern ist sollte man mit den Medientheoretikern mal bei einem Kaltgetränk besprechen. Sowas gehört nicht in die Akademie.


  6. SEXY

    Jetzt kommt Leute, ja… jetzt machen wir uns doch mal nix vor. Im Grunde weiss es doch jeder, der einzig wahre Grund warum wir bloggen ist Bloggen macht sexy. Ja, so ist es doch. Manche waren nat

Dieser Artikel ist älter als 20 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.