Aus der Reihe

  • : Tucholskys Werke sind gemeinfrei
    Tucholskys Werke sind gemeinfrei

    Der Journalist und Schriftsteller Kurt Tucholsky starb am 21. Dezember 1935. Da die Schutzfrist des deutschen Urheberrechts 70 Jahre nach dem Todesjahr des Urhebers abläuft, sind Tucholskys Werke seit dem 1. Januar 2006 gemeinfrei und damit endgültig in das frei verfügbare Kulturerbe übergegangen.

    Die „taz“ hat das natürlich sofort gemerkt und zitiert Tucholskys Forderung „Macht die Bücher billiger!“. Den jetzigen Preis kann man dann wohl nicht mehr unterbieten: Beim Projekt Gutenberg sind seit dem 1. Januar sein Roman „Schloß Gripsholm“, 16 Essays, neun Gedichte und 60 „kleine Geschichten“ für genau 0 Euro zu haben.

    Vielleicht sollte man einfach mal in der Berliner Tucholskystraße, wo ja auch die meisten Inhalte dieses Blogs entstehen, irgendwie darauf hinweisen, dass der olle Kurt jetzt für jedermann druck- und remixbar ist.

    9. Januar 2006 4
  • : Trackback-Spam
    Trackback-Spam

    Hier trudeln je nach Tageszeit bis zu 60 Trackback-Spams pro Stunde ein. Seitdem ich „Spam Karma 2“ als Plugin einsetze, hab ich den Spam weitestgehend unter Kontrolle. Dafür werden aber gerne auch „richtige“ Kommentare in den Spam-Harvest gepackt, darunter irgendwie immer auch meine eigenen. Auch landen die Daten einiger Spam-Kommentare (ungefragt) in der Whitelist. Also nicht wundern, wenn Ihr kommentiert und eine komische Fehlermeldung erscheint. Die Kommentare sind dann nicht weg, ich muss sie nur manuell freischalten.

    4. Januar 2006 3
  • : Tux zum selbst nähen
    Tux zum selbst nähen

    Wer sich schon immer mal einen Tux selber nähen wollte, findet bei Free-Penguin die passenden Schnittmuster:

    Und ja: Schnittmuster-tauschende Hausfrauen gibt es tatsächlich und die US-Schnittmuster-Industrie hat sie auch schon als Feinde ausgemacht.

    [via Spreeblick]

    3. Januar 2006 3
  • : Menschenrechte und der Krieg gegen den Terrorismus
    Menschenrechte und der Krieg gegen den Terrorismus

    Amnesty International hat eine Karte veröffentlicht, der die Situation von Menschenrechten im „Krieg gegen den Terrorismus“ verdeutlicht:

    Die Karte gibt es als kleines und grosses PDF.

    Die Weltkarte zeigt einige Menschenrechtsverletzungen, die seit dem 11. September 2001 im Zusammenhang mit dem „Krieg gegen den Terrorismus“ begangen bzw. im Rahmen neuer Sicherheitsgesetze zugelassen wurden. Die Angaben beziehen sich v.a. auf Inhaftierungen, Folter und Einschränkungen der Rechte auf Meinungsund Vereinigungsfreiheit. Weltweit weisen Menschenrechtsorganisationen auch auf zahlreiche weitere menschenrechtsrelevante Aspekte hin, z.B. das Vorgehen gegen Ausländer und muslimische Gemeinschaften, unfaire Prozesse gegen Terrorverdächtige und die erweiterte Anwendung der Todesstrafe. Die vorliegenden Informationen stammen nicht ausschließlich aus amnesty-Quellen.

    [via raben.horst]

    2. Januar 2006
  • : Weihnachtslektüre: ICQ-Policy nimmt Copyright an Chats
    Weihnachtslektüre: ICQ-Policy nimmt Copyright an Chats

    Mit einem Instant Messenger können Menschen im Netz schnell Dateien und kurze Botschaften, meist in Form von Chats, untereinander austauschen. Ob Freizeit oder Geschäft – oft werden sehr private Dinge besprochen.

    Aus der Policy des Instant Messengers ICQ aus den USA geht hervor, dass NutzerInnen nicht das Copyright an den Botschaften, die verschickt werden, besitzen. Einige Zeilen zuvor müssen sie zustimmen, dass sie selbst in ihren Äußerungen nicht das UrheberInnenrecht verletzen. Ebenso willigen sie ein, sich nicht über die ICQ privacy and security features hinweg zu setzen.

    Die Abtretung der Copyrights an eigenen Chatnachrichten ist wiefolgt verklausuliert:

    You agree that by posting any material or information anywhere on the ICQ Services and Information you surrender your copyright and any other proprietary right in the posted material or information. You further agree that ICQ Inc. is entitled to use at its own discretion any of the posted material or information in any manner it deems fit, including, but not limited to, publishing the material or distributing it.

    Demnach dürfte, wer in einer Biographie online diskutierte Beziehungsstreitigkeiten abdrucken will, Lizenzgebühren an ICQ bezahlen.

    Wo diese Nutzungsbedingungen nun schon viereinhalb Jahre gelten, verbleibt an diese Stelle nur noch ein freies Instant Messenger Protokoll, wie Jabber zu empfehlen, für es auch viele Clients als Freie Software gibt. Jabber kann auch verschlüsseln. Frohes Fest.

    The ICQ system and the methodology of its operation are protected by US patent No. 6,449,344

    23. Dezember 2005 9
  • : 22c3-Comic: Private Investigations
    22c3-Comic: Private Investigations

    Passend zum bald startenden 22c3 gibt es jetzt auch das erste 112-seitige Comic mit dem Titel „Private Investigations“ zum herunterladen.

    22. Dezember 2005 2
  • : Schöner studieren mit Campus Management?
    Schöner studieren mit Campus Management?

    Wenn man sich in Berlin mit Studenten der Freien Universität unterhält, bekommt man ziemlich häufig den Frust über das neue SAP-System „Campus Management“ zu hören. Dies soll die Uni-Verwaltungsabläufe optimieren,verursacht aber anscheinend nur Stress, Unflexibilität und Chaos. Till Westermayer schreibt in Telepolis darüber: Der Geist in der Maschine.

    22. Dezember 2005 4
  • : Externe Soundkarte unter Linux?
    Externe Soundkarte unter Linux?

    Ich wollte mir mal neues Equipment fürs Podcasten zulegen. Bei einer Sache rätsel ich noch, und zwar brauche ich eine externe Soundkarte. Hierzu finde ich zwar viele Infos in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, allerdings werden diese dort immer nur auf Apple oder Windows eingesetzt. Ich brauche aber ein, die definitiv unter Linux läuft. Deswegen zwei Frage hier:

    Sind die externen Soundkarten hardwareunabhängig oder brauche ich eine bestimmte, die Linux explizit mit Treibern unterstützt?
    Und mit welchen externen Soundkarten habt Ihr gute Erfahrungen gesammelt?

    19. Dezember 2005 6
  • : Digital Rides Management?
    Digital Rides Management?

    Digital Restriction Management war gestern. Wer heute richtig innovationshemmende Kopierschutz-Technologien mit etlichen Kollateralschäden für Kultur und Gesellschaft einsetzen möchte, geht am Besten zu Plus. Dort gibts schon den Nachfolger – Digital Rides Management:


    [via Zeitspuk]

    19. Dezember 2005 1
  • : Musikverkauf online: Mantras wiederholen
    Musikverkauf online: Mantras wiederholen

    Zum Lachen brachte mich gestern die Radiowerbung des Onlinemusikvertriebs Musicload: Das Weihnachtsangebot bietet bis Ende Dezemeber beim „Laden für 10 Euro 10 Prozent und beim Laden für 20 Euro 20 Prozent“ Rabatt. Ob beim „Laden“ für 110 Euro auch 110 Prozent geboten werden, geht aus dem XXX-Mas-Angebot nicht hervor. Jedoch aber, dass das Angebot nur gilt, solange der Vorrat reicht.

    Also, hephep, lieber Weihnachtsmann und beeil Dich, solange die MP3s noch nicht alle sind!

    17. Dezember 2005 5
  • : Podiumsdiskussion: X‑Sites – Sex im Internet
    Podiumsdiskussion: X‑Sites – Sex im Internet

    Wir haben am kommenden Freitag, den 16. Dezember die Podiumsdiskussion: „X‑Sites – Sex im Internet“ bei uns im newthinking store in der Tucholskystr. 48. Die Veranstaltung beginnt um 19h, der Eintritt ist wie immer frei.

    Pornographie und erotische Seiten im Internet (im folgenden: x‑Sites) stellen ein Phänomen von erheblicher Größenordnung dar, nach unterschiedlichen Schätzungen zwischen 20 und 80 % des gesamten Internet-Traffics. Es ist damit klar, dass Millionen von Menschen sich oft oder gar täglich x‑Sites anschauen bzw. sich aktiv an Partner-Suchen, Chats, Blogs, erotischen Literaturforen etc. beteiligen. Jenseits der Anonymität des Nets hingegen scheint das alles kein Thema zu sein.

    Mit der Diskussionsveranstaltung „x‑Sites – Sex im Internet“ wird der Versuch unternommen, sich dieses Phänomens im doppelten Sinne von Aufklärung anzunehmen und einige Spotlights auf dieses genuine Feld zeitgenössischer Kultur zu richten.

    13. Dezember 2005
  • : Lücke im System
    Lücke im System

    Gestern Abend war ich bei der Berliner Premiere von „Lücke im System“. Die Webseite des deutsch-schweizerischen Independent-Film erklärt den Plot in einer kurzen Synapis:

    Am Tag, an dem Alex versucht, ein Virus ins Informatiksystem einer Bank einzuschleusen, verliert er sein Kurzzeitgedächtnis durch einen Autounfall.
    Als er im Krankenhaus erwacht, erklärt man ihm, dass er während zwei Tagen im Koma lag. Was ist passiert?
    Alex macht eine Therapie, um seine Erinnerungen an den Unfallstag zurückzugewinnen. Visionen und Realität beginnen sich für ihn zu einem verwirrenden Knoten zu verflechten.
    Alex versucht, sich daraus zu befreien, doch was er dabei entdeckt, ist eher beunruhigend…
    Der Film ABSOLUT basiert auf wahren Begebenheiten.

    Insgesamt fand ich den Film ganz gut, auch wenn er nicht gerade den Erwartungen gerecht wird, eine wahre Gegebenheit wieder zu geben. Wenn man ihn aber als reine Fiction ansieht und darüber hinweg sieht, dass die „technische Umsetzung“ des Hacks sehr unrealistisch ist, hat man seinen Spass beim sehen. Hier findet man noch eine ausführlichere Beschreibung der Story.

    5. Dezember 2005 1
  • : Deutsche Fußball Liga (DFL) fordert Internet-Zensur
    Deutsche Fußball Liga (DFL) fordert Internet-Zensur

    Im Vorfeld der Fussball-Weltmeisterschaft haben so einige Pressemeldungen ein großes desaströses Potenzial. Diesmal trifft es die Deutsche Fußball Liga, die im Auftrag des DFB mit Verwertungsrechten und dem ‚operativen Geschäft des Lizenzfußballs’ betraut ist. Frisch auf den Tisch gekommen soll eine (berichtete) Forderung der DFL nach einem massiven Eingriff in die freie Infrastruktur des Internets sein:

    Medienberichten zu Folge wollen die Deutschen den Zugang deshalb über die Internet-Access-Provider verbieten.

    Wir finden gerade im Netz keine qualifizierte Quelle für diese Forderung. Evtl. ist ein zitierter Focus-Artikel die Quelle (Vielleicht hat den jemand zur Hand und kann die Behauptung verifizieren?).

    Hintergrund ist eine (Windows only) Software, die bei pplive.com (englisch) zum Download angeboten wird, und mit der man gestreamte Inhalte aus China (hier vom staatlichen Sender CCTV‑5) überall auf der Welt kostenlos empfangen kann. Das Magazin ‚TV Spielfilm’ fasst das ganze so zusammen:

    Auch in Deutschland können die Spiele über eine schnelle DSL-Verbindung kostenlos per Live-Stream angeschaut werden. Die Chinesen begnügen sich nicht einmal mit der Bundesliga – hinzu kommen sogar die Spiele der Champions League und der englischen Premier League. Außerdem können Sendungen des US-Sportskanals ESPN und des US-Kabelsenders HBO über pplive.com verfolgt werden.

    Das geht manchen Deutschen gegen den Strich, genauer diametral gegen die existenzielle Finanzierungsquelle der 1. und zweiten Bundesliga, nämlich die Fernsehübertragungsrechte, wie die Bundesliga-Durchführungsbestimmungen das benennen. Die Forderung nach Zensur durch deutsche Internet-Provider widerspricht nicht nur dem Grundgesetz Artikel 5 (1), sondern ist auch inhaltlich kurzschlüssig. Wie kann man dann zugleich dafür sorgen, dass z.B. in Deutschland lebende chinesische Staatsbürger das von ihren eigenen Steuern bezahlte Fernsehangebot nutzen können?

    Diese Kurzsicht beschränkt sich nicht nur auf die DFL. Auch die europäischen Rechteverwerter stricken bereits an technischen Maßnahmen zur Zensur. In einer sich globalisierenden Welt, positiv als Netz des freien Zugangs verstanden, sollte möglich und legal sein, dass

    … zum Beispiel ein deutscher Fan über eine französische Internetseite den Elitekickern zuschaut. „Wir haben einen Mix aus Sicherheitsmaßnahmen, um das Herkunftsland der Zuschauer festzustellen“, kündigte der Chef der UEFA Media Technologies, Alexandre Fourtoy, an.

    Wie Golem berichtet, ist genau diese Art der (womöglich IP-basierten) Zensur Ziel der UEFA Media Technologies, einer Tochter des europäischen Fußballverbandes. Sie arbeitet nach Focus-Informationen an entsprechenden Lösungen und will eben das ausschließen. Diese Forderung, seitens der UEFA und besonders der DFL, kommen einer ‚chinesischen Mauer’ im deutschen Internet gleich, also einer Mauer gegen chinesische Inhalte.

    28. November 2005 4
  • : Kleine Server-Auszeit heute nachmittag
    Kleine Server-Auszeit heute nachmittag

    Der Server war heute nachmittag mal etwas down. Lag wohl hauptsächlich an einer DDos-Attacke von BoingBoing und anderen Seiten, welche auf die Videoclips der Jam-Session von Richard Stallman und Gilberto Gil verlinkten. Die Webseite des brasilianischen Kulturministerium hat sie mittlerweile auch übernommen.

    Update: Auch die italienische Zeitung „Corriere della Sera“ hat darüber einen Artikel verfasst: Gilberto Gil, jam session con Stallman.

    24. November 2005
  • : PHP-ProgrammiererIn gesucht
    PHP-ProgrammiererIn gesucht

    Mal schauen, ob dieses Weblog auch zur Rekrutierung von neuen Mitarbeitern genutzt werden kann. Wir suchen momentan für ein grösseres Projekt noch mindestens eine/n PHP-Programmierer/In mit MySQL‑, HTML- und CSS-Kenntnissen. Vielleicht findet sich ja unter den Lesern eine Person, die momentan Zeit hat, erstmal als Freelancer für uns arbeiten möchte und später eventuell übernommen werden kann. Da für das Projekt öfters Meetings mit dem Kunden notwendig sind, suchen wir jemanden aus Berlin. Gerne auch Studenten oder Schüler, die über das notwendige Know-How verfügen. Bei dem Projekt geht es um ein kleines Portal System mit 3000 Nutzern, wo in der derzeitigen Phase u.a. ein erweiteres Sicherheits- und Rechtesystem integriert werden soll.

    24. November 2005 1
  • : T‑DSL in Berlin mal wieder ausgefallen
    T‑DSL in Berlin mal wieder ausgefallen

    Und ich wundere mich schon die ganze Zeit, weshalb niemand aus meiner Firma online ist:

    In Teilen von Berlin und dem brandenburgischen Umland kommen die Kunden der Telekom derzeit nicht ins Internet. Die DSL-Wählverbindungen seien teilweise ausgefallen, bestätigte ein Sprecher des Konzerns auf Anfrage der Netzeitung.

    Sobald das Netz in Berlin wieder da ist, gibts hier weitere Interviews, u.a. mit „IP-Justice“, „Reporter ohne Grenzen“ und „Human Rights in China“.

    18. November 2005 1
  • : WSIS: BBC World-Service Interview
    WSIS: BBC World-Service Interview

    Gerade hat der BBC World-Service ein Interview mit mir zu den Ergebnissen des WSIS gemacht. Vor allem ging es um „Internet Governance“. Das Interview wird wohl im Rahmen einer Sendung über den WSIS auf BBC World-Service um 18h CET ausgestrahlt. Es gibt einen Live-Stream der Radiosendung.

    16. November 2005
  • : WSIS: Shuttle-Service
    WSIS: Shuttle-Service

    Ein Service des tunesischen Regierung sind Shuttle-Busse, welche in alle Richtungen fahren und die einzige Möglichkeit darstellen, direkt an den WSIS heran zu kommen. Mit Taxis und ÖPNV kommt man leider nur an die äusserste Sicherheitsgrenze heran. Dort muss man wiederum in Busse umsteigen, die von dort zum Engang fahren. Aber zurück zu den Bussen, für die es sogar Fahrpläne gibt. Einmal die Stunde sollen sie überall ankommen, komischerweise eigentlich überall immer zur vollen Stunde. Das funktioniert natürlich nicht besonders.

    14. November 2005
  • : Neues Design für netzpolitik.org
    Neues Design für netzpolitik.org

    Endlich hat netzpolitik.org ein neues Design. Lange wars schon geplant, aber ständig kamen andere Projekte noch dazwischen. Jetzt haben wir es endlich durchgezogen und das Ergebnis gefällt mir. Vorbild ist dieses Theme, welches unter einer Creative Commons Sharealike-Lizenz steht. Vielen Dank an Thomas und Carsten von newthinking für die Änderungen, passend zu meinem Aufenthalt in Tunis. Zusätzlich zu der Änderung des Design sollen in der nächsten Zeit noch einige Features integriert werden, wofür gerade leider keine Zeit war.

    14. November 2005 16
  • : Steuern sparen in Europa mit Microsoft
    Steuern sparen in Europa mit Microsoft

    Das Microsoft seine europäischen Lizenzen in Irland versteuert, war ja schon länger bekannt. Die Computerwoche hat jetzt genauere Angaben, wie das Steuersparmodell funktioniert:

    Der Trick: Über eine Holding namens Flat Island Co. vergibt Round Island die Lizenzen für Microsoft-Anwendungen im gesamten Emea-Raum. Anschließend leitet die Gates-Company die Lizenzerlöse zurück nach Irland zu Round Island, das nicht einmal 17 Millionen Dollar Steuern an die 20 Länder abführt. Ein Großteil des Gewinns, immerhin 4,1 Milliarden Dollar in 2004, werden zu einem Unternehmenssteuersatz von gerade einmal 12,5 Prozent in Irland versteuert.

    Insgesamt spart Microsoft damit mehr als 500 Millionen Dollar im Jahr. Lesenswert.

    8. November 2005