Aus der Reihe
-
: Die Pro-Linux LoveBox
: Die Pro-Linux LoveBox Pro Linux hat zum ersten April gleich eine ganze LoveBox ins Netz gestellt, denn „Nichtsdestotrotz fühlt sich die Redaktion von Pro-Linux als eine sozial bildende Einrichtung ihrer Verantwortung“:
Mirko Lindner dazu: »Natürlich sind uns die Singles ein besonderes Anliegen. Durch die Bindung vieler Angehöriger der Gruppe der Hacker und Open-Source-Aktivisten an eine Familie erhoffen wir uns, eine rasante Steigerung des Besucherzahlen erreichen zu können. Die paar Jahre, bis der Nachwuchs ins Schulalter kommt, können wir auch noch warten.«
-
: April, April mit Heise
: April, April mit Heise Der heutige Aprilscherz vom Heise-Newsticker ist diese Meldung: Wettrennen um MMS vom Mond. Vodafone und China Mobile im Wettrennen um die erste MMS vom Mond.
Die NASA begrüßte aber auch das chinesische Projekt, erhofft sie sich doch davon einen Schub für ihr Projekt eines interplanetaren IP-Netzes. Auch TCP/IP-Vater Vint Cerf zeigte sich hoffnungsvoll, nun werde endlich der erste Schritte zu einem interstellaren Netzwerk getan, mahnte aber die Einhaltung offener Standards ein.
Auch Telepolis hat einen eigenen Beitrag zum kollektiven Massenwahn und bespricht ein „neues Lizenzierungssystem für preiswerteren Musik- und Filmgenuss“:
„PPP“ sorgt für mehr Gerechtigkeit bei der Vergütung von Künstlern
Bisher zahlt man für CDs und DVDs pro gekauften Datenträger. Dieses System ist hoffnungslos veraltet, denn man kann schamlos die ganze Verwandtschaft einladen oder die Aufnahmen an Freunde verleihen. Dementsprechend teuer sind die Silberscheiben. Singles müssen dagegen für die hemmungslosen sozialen Kontakte von Großfamilien mitzahlen. Nun ist mehr Fairness angesagt.
-
: Personalisierte Google-News
: Personalisierte Google-News Google-News kann nun personalisiert werden. Eigentlich eine prima Idee und in der Praxis einfach gemacht. Ein wenig Social Software ist auch dabei: Benutzerdefinierte Nachrichten können mittels eines Links für Freunde freigegeben werden.
Der Service hat aber meiner Meinung nach noch zwei Nachteile: Die angepassten News werden als Cookies gespeichert. Leert man den Browser-Cache und die Cookies, dann ist alles weg. Und bei Google-News werden in der Default-Einstellung die Suchergebnisse nach „Relevanz“ ausgegeben. Hier sind mir die Algorithmen dahinter unklar und auch nicht besonders logisch. Ich bevorzuge lieber die „Sortierung nach Datum“ für eine chronologische Auflistung der Suchergebnisse. Diese Funktion wird allerdings bei den personalisierten Suchabfragen nicht zur Verfügung gestellt. Schade eigentlich und sollte unbedingt von Google noch eingebaut werden. Dürfte nicht besonders kompliziert sein.
-
: Cisco hat ein Public Affairs Blog
: Cisco hat ein Public Affairs Blog Cisco hat nun ein Public Affairs Blog und sie nennen es das „Cisco Worldwide Government Affairs’ (WWGA) High Tech Policy Web Log“. Hauptthema sind wohl Netzwerksicherheit und Netzregulierung. Ein kleiner Schritt in Richtung transparenteres Lobbying?
-
: Post vom Innenministerium
: Post vom Innenministerium raben.horst hat sich beim Newsletter vom Bundesinnenministerium eingetragen und wundert sich:
Ne, oder? Das kann ja wohl nicht wahr sein. Das Bundesinnenministerium versendet einen eigenen Newsletter. Und was trudelt gerade 2x in meine Inbox? Eine Adressänderungsmitteilung eines Lesers (übrigens aus meiner Heimatstadt). Erstens: Wie kann man nur so … sein und eine Adressänderung an die Newsletteradresse senden, wo man einfach über die Angaben im Header entweder mit der alten abbestellen und der neuen Adresse neubestellen kann oder sich mal die mailman Hilfe zusenden lassen kann? Zweitens: Wie kann man im RZ des Ministeriums nur so … sein und solche Sachen auch noch durchlassen? Mal sehen, was über’s Wochenende noch so über den dollen Newsletter des Bundesinnenministers eintrudelt.
Update: Nun gibts dazu auch den passenden Artikel bei Telepolis:
Das Bundesministerium des Inner betreibt einen Email-Newsletter. Dieser war eher unüblich konfiguriert: Statt dass ein Moderator die Mails für den Newsletter freigibt, gingen die Mails direkt an die Abonnenten. Das Autoreply eines der nach BMI-Angaben 10.000 Abonnenten ging über die Liste, auf der sich dann ein munteres Gespräch mit Spott und guten Ratschlägen für die BMI-Verantwortlichen entwickelte.
-
: Auf der Suche nach der CDU Bundestagsfraktion
: Auf der Suche nach der CDU Bundestagsfraktion Auf der Suche nach mehr Statements zu Softwarepatenten wollte ich die Bundestagsfraktion der CDU besuchen. Nur irgendwie gestaltete sich das anstrengender als gedacht. Zuerst probierte ich www.cdu-fraktion.de und landete bei der CDU-Fraktion in Mecklemburg-Vorpommern. Nicht ganz das, was ich suchte, dort äusserte sich auch niemand zu Softwarepatenten. Der nächste Schritt war also, das Minus in der URL wegzunehmen: www.cdufraktion.de. Dort fand ich zwar auch keine Statement, dafür aber ein ungewohntes Design:

Die Auflösung fand ich dann bei Google: http://www.cducsu.de/ ist die richtige Wahl. Dort fand ich aber auch nichts zu Softwarepatente, sondern nur eine etwas unerfreuliche Meldung, dass die CDU/CSU DNA Tests ausweiten will. Nur gut, dass niemand die Webseite einfach findet.
-
: Denial-of-Service-Attacke auf Heise.de
: Denial-of-Service-Attacke auf Heise.de Heise.de befindet sich seit gestern unter Beschuss einer Denial-of-Service-Attacke. Nachdem Golem früher am Tag schon auf ein Load-Balancing-System hingewiesen hat, hat Spiegel-Online die Presseerklärung des Heise-Verlages veröffentlicht. 10000 Euro gibts für sachdienliche Hinweise.
-
: Heise.de down?
: Heise.de down? Irgendwie ist heute Heise.de weg. Hab ich bisher irgendwie noch nicht erlebt. Ob´s mit der Musikindustrie-Abmahnung zu tun hat? ;)
Update: Nun klappts wieder. War mindestens eine halbe Stunde lang nicht erreichbar…
Noch ein Update: Heise unter DDoS-Beschuss…
-
: Nachrichtenüberblick 14.01
: Nachrichtenüberblick 14.01 Wired: Technology and the Democrats
Wired: They’re Not Worthy
Wired: Hacker ‚Gets More’ From T‑Mobile
Telepolis: Spanien verliert bei Internetnutzung weiter an Boden
Telepolis: Individualitätszumutungen
Heise: Digital Rights Management: Welche Alternativen sind rechtlich möglich?
Golem: Deutscher eSport Bund gegründet
Deutschlandradio: Maut für Musik
-
: Open Source Bier
: Open Source Bier 
Die dänische Brauerei „Vores Oel“ hat ein Bier herausgebracht, welches unter einer Creative Commons-Lizenz steht. Das Rezept ist frei und jeder kann daraus eigenes Bier herstellen und unter denselben Lizenzbedingungen auch vertreiben:
„How can beer be open source?
The recipe and the whole brand of Our Beer is published under a Creative Commons license, which basically means that anyone can use our recipe to brew the beer or to create a derivative of our recipe. You are free to earn money from Our Beer, but you have to publish the recipe under the same license (e.g. on your website or on our forum) and credit our work. You can use all our design and branding elements, and are free to change them at will provided you publish your changes under the same license („Attribution & Share Alike“).“
Willkommen im „Open Source Marketing“.

Dabei muss ich immer an die Flasche Wasser denken, die hier bei uns im Büro als Geschenk von Creative Commons Österreich gelandet ist: „Open Source Water“. Diese wurde für den österreichischen Release der Creative Commons Lizenzen auf der Ars Electronica 2004 abgefüllt und stammt aus einer „freien Quelle“:
-
: Jamba-Story bei Spiegel Online
: Jamba-Story bei Spiegel Online Nach wenigen Wochen hat es Spreeblick mit der „Sendung mit der Maus“-artigen Erzählung über das Geschäftskonzept des Klingeltonanbieters Jamba endlich in die Mainstreammedien geschafft. Spiegel-Online berichtet heute darüber: Blogger heizen Jamba ein.
-
: Informative Bankautomaten
: Informative Bankautomaten 
Eine interessante „Foto-Love-Story“ hat der CCC Ulm auf seine Webseite gepackt. Und zwar geht es darum, wie man mit einem gewöhnlichen Kontoauszugsdrucker mit Informationsterminal unter OS/2 Schach in einer Bank spielen kann.
-
: Spamvermeidung bei WordPress
: Spamvermeidung bei WordPress Das populäre Weblog-Programm WordPress, welches Freie Software ist und auch in diesem Blog eingesetzt wird, hat einen Nachteil: Spammer schiessen sich drauf ein. Dies führte dazu, dass in den letzten Tagen regelrecht Spamattacken auf dieses Weblog geführt wurden, was mein E‑Mailaufkommen ziemlich erhöhte. Eine Möglichkeit wäre, die Kommentare abzuschalten, was ich aber ausschloss und eine Möglichkeit suchte, die Spams rund um „Online Poker“ und „Viagra“ auszusortieren. Der Spamfilter, welcher nach Keywords sucht, klappte irgendwie nicht wirklich. Nun habe ich eine Möglichkeit gefunden, die mir die „Online Poker“-Werbesendungen auszusortiert: Und zwar muss die Datei wp-comments-post.php in einen anderen Dateinamen umgenannt werden. Dazu muss der neue Datei-Name noch in den folgenden Dateien angepasst werden:
- wp-comments.php
- wp-comments-popup.php
- wp-comments-reply.php
Einen Kollateralschaden scheint diese Herangehensweise aber bei den Trackbacks zu verursachen,d iese funktionieren derzeit nicht. Dafür bekomme ich ca. 400 Mails am Tag weniger. Hat jemand vielleicht einen Tip?
-
: The Yes Men hacken Dow Chemicals
: The Yes Men hacken Dow Chemicals „The Yes Men“, eine politische Künstlergruppe aus den USA, haben erneut zugeschlagen und diesmal Dow Chemicals, einen US-Chemiekonzern gehackt. The Yes Men hatten in den vergangenen Jahren mehrmals gefakte Webseiten ins Netz gestellt, u.a. gatt.org und wurden daraufhin des öfteren zu Konferenzen eingeladen. Dort tauchten sie dann in Business-Kleidung auf, und agitierten übertrieben im Namen fremder Organisationen wie der WTO.

Bei der letzten Aktion haben sie die Fake-Seite dowethnics.com online gestellt, die angeblich das Corporate Social Responsibility-Programm von Dow Chemical darstellt. Dow Chemical hatte vor ein paar Jahren die US-Firma Union Carbide aufgekauft, die wiederum vor 20 Jahren für ein riesiges Chemie-Unglück in Indien verantwortlich war. Die BBC wandte sich an die dowethics-Seite und interviewte einen „Yes Men“-Sprecher. Dieser versprach live im Fernsehen ca. 12 Milliarden $ Entschädigung, was zweimal gesendet wurde und um die Welt ging. Nun hat die BBC innerhalb von einem Jahr die zweite Ente (bzw. die erste „Ente“, wie Stefan anmerkte) und Dow Chemical einige Kommunikationsprobleme, der Welt zu erklären, dass man weder rechtlich verantwortbar, noch irgendwas zu zahlen bereit sei.Hier sind einige Links dazu:
Telepolis, Times Online, Wienweb,
Bleibt zu hoffen, dass durch diese Aktion die Wahrscheinlichkeit erhöht ist, dass wir den „Yes Men Movie“ endlich auch mal in Europa sehen können. Diesen gibt es nämlich bisher nur in den USA. Beim Onion A.V. Club gibt es Trailer zu sehen und bei iFilm liegen ein paar Interview-Streams. -
: Netzcheckers: Familienministerium startet „Internet für Anfänger“-Portal
: Netzcheckers: Familienministerium startet „Internet für Anfänger“-Portal Im Rahmen der von Microsoft gesponserten „Jugend ans Netz“-Initiative hat das Familienministerium am Montag „Netzcheckers“ gestartet. (Grandioser Name übrigens, so richtig Jugend-Slang…) Ziel des Portals ist, Jugendlichen den richtigen Umgang mit dem Internet zu erklären.
Dabei gibt es heute im ersten Kurs folgendes zu sehen:

Anscheinend handelt es sich um einen Grundkurs in MySQL. Wie startet man wohl den MySQL-Daemon richtig? Aber muss man denn direkt damit anfangen und nicht erstmal mit anderen Grundlagen?
Update: Mittlerweile ist die Seite sogar seit zwei Stunden komplett weg…
-
: Zivilgesellschaftliches Engagement fördern
: Zivilgesellschaftliches Engagement fördern PublicAction ist ein unterstützenswertes Projekt des Landesjugendring Berlin. Die Idee dahinter ist, dass Schüler in Projektgruppen Organisationen und Initiativen im zivilgesellschaftlichen Bereich besuchen und über deren Arbeit einen Projektbericht schreiben. Eine prima Sache, denn zivilgesellschaftliches Engagement gehört gefördert und Jugendlichen sollte ein Bewusstsein dafür vermittelt werden. So kam es dann, dass vor einem halben Jahr PublicAction Kontakt zum Netzwerk Neue Medien aufnahm, um auch mal das Thema Internet&Gesellschaft dabei zu haben und nicht nur die klassischen Organisationen. Beim ersten Mal klappte es noch nicht, dass sich ausreichend Schüler dafür interessierten, aber vor zwei Wochen kam dann eine Gruppe von sechs mehr oder minder (un-)motivierten 16-jährigen Schülern um 10h morgens zu mir ins Büro. Den Projektbericht haben sie jetzt veröffentlicht, nur irgendwie haben sie das mit dem „Open Source“ verwechselt, was ich ja verstehen kann, denn das Thema Wissensgesellschaft ist für 16-jährige etwas sehr komplex ist, um alles in einer Stunde zu verstehen. Und nun dreht sich der ganz süss geschriebene Bericht, der inhaltlich besser ist als ich bei dem Treffen gedacht habe (11. Klasse halt), um die Organisation „Open Source“.
Der Bericht fängt dann so an:
Netzwerk Neue Medien
Der „Newthinking Store“ ist das weltweit erste Linuxfachgeschäft. Die Räumlichkeiten dieser Firma dienen dem „Open Source“ Projekt.
-
: Terminator Bush?
: Terminator Bush? Lustiges Shockwave-Grafik mit Bush als Hauptdarsteller. Benötigt Shockwave-Plugin. [via codefreak.de)