Aus der Reihe
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: BBC: London blasts
: BBC: London blasts Irgendwas ist in London passiert. Was genau, ist zur Zeit noch unklar, es könnte aber auf Terroranschläge hinauslaufen. Die Webseite der BBC berichtet:
Multiple blasts paralyse London
Explosions on the London Underground network and a double-decker bus in the city cause „terrible injuries“.Auf allen Nachrichtensendern im TV läufts auch.
N24: Explosionen in Londoner U‑Bahn: Gesamter Verkehr eingestellt
Spiegel: Bomben in Londoner Bussen und U‑Bahnen – Tote und Verletzte
Tagesschau: Serie von Explosionen erschüttert London
CNN: Multiple explosions rock London
Netzeitung: Explosionen in Londoner U‑Bahn und Bussen: Spekulation um «großen Terroranschlag»Während auf N24 die Reporter auf CSU/Schily Linie schärfere Gesetze fordern und ich auf die ersten Scharfmacher warte (Ist ja Wahlkampf), kommt gerade ein anderer Aspekt ins Spiel: Die Videoüberwachung in London ist gescheitert. All die Überwachung im Londoner ÖPNV hat nichts gebracht. Und die haben dort flächendeckende Videoüberwachung mit CCTV, wovon wir in Deutschland zum Glück noch meilenweit entfernt sind.
Spiegel-Online entwickelt sich gerade zur ersten Informationsquelle. Es gibt auf der Startseite nur noch Artikel über London, der Rest ist von der Startseite verschwunden. Die Tagesschau bezieht sich in den Nachrichten auch schon darauf.
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: Autos klauen und sich dabei filmen lassen
: Autos klauen und sich dabei filmen lassen Die Polizei von British Columbia (Kanada) hat ein tolles „Bait Car Program“. Sie stellen absichtlich Autos mit eingebauten Kameras und allem Schnickschnack auf Parkplätze, die geklaut werden dürfen (Ähnlich wie Honey-Pots). Und warten dann, bis das jemand tatsächlich tut. Das hat zwar noch nichts mit Netzpolitik zu tun, aber sie releasen die Filme unter einer Creative Commons Lizenz, wenn auch im unfreundlichen WMV-Format. Welche Polizei macht das schon?
Videos – WARNING: Baitcar videos contain coarse language.
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: Global Voices Online Interview zu netzpolitik.org
: Global Voices Online Interview zu netzpolitik.org Bevor ich mich gleich für einen Kurzurlaub auf mein Lieblingsfestival ohne Netz bewege: Rebecca MacKinnon, Fellow am Berkman Center for Internet & Society at Harvard Law School, hat mich gestern via Skype für GlobalVoicesOnline im Rahmen der Freedom Blog Awards Berichterstattung zu netzpolitik.org und meiner Arbeit befragt . Das Interview gibt es mittlerweile in englischer Sprache als 27min langes MP3 zum downloaden (13MB). Irgendwann wird auch noch mein Name richtig geschrieben.
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: Geeksta-Rap: Die Uncoolen schlagen zurück
: Geeksta-Rap: Die Uncoolen schlagen zurück Über die Tagesschau bin ich auf einen mir bisher unbekannte Musikstil gestossen: … denn Mathe kann nicht jeder
Sie verbringen das Leben hinter Computern oder im Labor, wagen sich höchstens mal für Rollenspiele und Star-Trek-Conventions aus dem Haus: Die „Nerds“ oder „Geeks“ sind inzwischen weltweit zum Inbegriff des Uncoolen geworden, auch der Internetboom konnte ihr Image nur kurzfristig verbessern. Zwischen ihnen und der glamourösen, sexy Welt der Rapper scheinen Welten zu liegen – zumindest bisher.
Aber nun gibt es Geeksta-Rap. Mit CD-Beschriftungen wie: „Achtung – extrem technische Texte“
So verrät MC Plus+, Rapper und Informatik-Doktorant an der Purdue Univerität dem Magazin „Wired“ stolz, sein komplettes Album mit Hilfe raubkopierter Software eingespielt zu haben. Er weist aber gleichzeitig in seinen Songs aber auch auf mögliche juristische Konsequenzen von Hacker-Attacken hin.
Lustige Sache. Muss ich mir mal anhören. Der Szene fehlen übrigens noch Frauen, um richtig sexy zu werden. Wer hätte das gedacht?
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: Bild warnt vor dem Internet
: Bild warnt vor dem Internet Jetzt muss ich auch mal etwas Bildblog spielen. Die Bildzeitung berichtet über die neue Droge aus dem Supermarkt: Mohnkugeln…! Weiss zwar nicht, was daran neu ist, aber die Message nach dem Artikel ist: Das Internet ist schuld.
3. Verbreitung durch das Internet
Über die Zubereitung der Droge tauschen sich vor allem Jugendliche im Internet aus.
Dr. Felix Tretter (56), Leiter des Fachbereichs Sucht im Bezirkskrankenhaus Haar (Bayern): „Morphin und andere Opiate sind besonders gefährlich, denn sie können abhängig machen. Gab es früher nur lokale Szenen, spricht sich eine neue Droge durchs Internet schneller herum, ist auch kaum kontrollierbar.“
Zu diesem Text kommt man über „Weitere Informationen zur Mohndroge – klicken Sie hier“. Was für ein Blödsinn.
Kleiner Wink mit dem Zaunpfahl: Über Mohn-Kugeln gibts noch nichts bei Wikipedia
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: Irreführende Überschriften
: Irreführende Überschriften Was erwartet man bei folgender Überschrift:
Wikipedia-Nutzer denken sofort an freie Lizenzen, ein Wiki und den Aufbau einer Community. Könnte man sich ja vorstellen, immerhin versucht ja Microsoft relativ verzweifelt, Communityprozesse verstehen und nutzen zu wollen. Aber Pustekuchen. Der dazu passende Artikel will einfach nur erklären, dass MSN zukünftig bei Suchabfragen nach dem Vorbild von Yahoo, welches Wikipedia-Artikel verlinkt, auf Encharta-Artikel verlinken möchte. Also nichts mit der Freigabe von Teilen der Encharta. Prädikat: Irreführend. Und braucht niemand. Wer nutzt schon MSN? Bei meinen Logfiles rangiert die Suchmaschine noch hinter mir unbekannten Suchhelfern.
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: netzpolitik.org gewinnt Freedom Blog Awards
: netzpolitik.org gewinnt Freedom Blog Awards
Es gibt Dinge, die kommen plötzlich und unerwartet. Gerade kam eine Pressemitteilung von Reporter ohne Grenzen, wo die Gewinner der „Freedom Blog Awards“ bekannt gegeben wurden. Ich war ja schon über die Nominierung für den Wettbewerb sehr überrascht, der Weblogs auszeichnet, die sich für Meinungsfreiheit im digitalen Zeitalter einsetzen. Und machte mir als einziges nicht-englischsprachiges Weblog in der Kategorie „Best International Blog“ keinerlei Hoffnungen auf den Gewinn. Aber gerade war es schon ein kleiner Schock, als ich die Mail durchscrollte und dort mein Blog als Gewinner dieser Kategorie stand. Danke!Die Pressemitteilung ist leider noch nicht online, aber die Resultate sind schon online zu sehen.
Die Deutsche Welle hat als Medienpartner des Wettbewerbes einen Artikel veröffentlicht.
Hier sind die Gewinner:
Results of the competition for best blogs defending freedom of expression
Reporters Without Borders selected around 60 blogs that, each in their own way, defend freedom of expression. The organisation then asked Internet-users to vote for the prize-winners – one in each geographical category.
ASIA:
http://www.jeffooi.com
Country: Malaysia, Language: English
An extremely popular blog that takes an independent approach to Malaysian politics and society. Its editor, Jeff Ooi, was threatened with imprisonment, at the beginning of October 2004, because he allowed on his blog a comment „insulting Islam“.AFRICA AND MIDDLE EAST
Joint winners
Shared Pains
http://kabul2.blogsky.com
Country: Afghanistan, Language: Farsi
A blog commenting on Afghanistan’s political and social life with a forthrightness rarely found in this country.And
Al Jinane
http://www.emarrakech.info/prana
Country: Morocco, Language: FrenchA blog run by a Moroccan trying to „understand the complexity of the world“.
EUROPE
ICT lex
http://www.ictlex.net
Country: Italy, Language: Italian
A blog on Internet law and new technologiesAMERICAS
Press Think
http://journalism.nyu.edu/pubzone/weblogs/pressthink
Country: United States, Language: English
A blog run by an American journalist dealing with the media and free expression in the age of the InternetIRAN
Mojtaba Saminejad
http://8mdr8.blogspot.com
Country: Iran, Language: Farsi
A weblog that earned its editor, Mojtaba Saminejad, a two year prison sentence in June 2005 (See: http://www.rsf.org/article.php3?id_article=12563).In a demonstration of solidarity the 10 webloggers named here, who were also nominated for a prize, all voted for Mojtaba. They were: Nikahang, Shabah, Mithras, Khorshidkhanoom, Z8un, Memarian, Ghaja, Webnaameh, Shabnamefekr, Shargi.
INTERNATIONAL
Netzpolitik
https://netzpolitik.org
Country: Germany, Language: German
A blog dealing with open source technologies, Internet-users’ rights and free expression in cyberspace. -
: Flash: Guide to Electronic Music
: Flash: Guide to Electronic Music Ist zwar etwas Off-Topic, aber das hier ist ein verdammt cooler Link: Ishkur’s Guide to Electronic Music. Wer schon immer Probleme damit hatte, bestimmte Musik einem Stil zuzuordnen, findet dort anschauliche Hilfe. Mittels Flash kann man über verschiedene Grundrichtungen wie House, Trance, Techno und Downtempo browsen und erhält weitergehende Topic-Maps mit Unter-Stilen. Dazu gibt es kurze Texte, welche den jeweiligen Stil kulturell und geschichtlich definieren sowie musikalische Beispiele.
Update: Hatte zuerst den falschen Link gesetzt. Ist nun korrekt.
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: Lautgeben – Politik im Hier und Netz
: Lautgeben – Politik im Hier und Netz Samstag Abend wurde die Spreeblick KG der Öffentlichkeit präsentiert. Vorangegangen war eine kleine Kampagne, in der sich die beteiligten Weblogs mit einem Countdown in Reihe schalteten. Die Idee hinter dem Spreeblick-Netzwerk ist ein unabhängiger Weblog-Verlag mit gemeinsamer Vermarktung von Anzeigenflächen. Ich bin dabei und freue mich, „Lautgeben – Politik im Hier und Netz“ bekannt geben zu können. Zusammen mit einigen anderen, darunter u.a. Joerg Olaf Schaefers und Jan Michael Ihl, werden wir das allgemeine politische Geschehen kommentieren. Und uns genau anschauen, wie das Netz für Politik genutzt wird. Wann, wenn nicht jetzt, wäre der richtige Zeitpunkt dafür?
Eigentlich war das Blog für den Wahlkampf2006 unter der Domain wahlkampfblog.de geplant und auch schon aufgesetzt. Die Realität kam schneller als gedacht. Wir hätten das erste Blog in diesem Wahlkampf sein können, aber das war uns nicht so wichtig. Nach der ganzen Inflation an Wahlblogs haben wir uns dann für den besseren Namen entschieden: Lautgeben. Und wir haben gerne auf den gemeinsamen Launch des Spreeblick-Verlages gewartet.
Hier sind die neuen und alten Blogs, die allesamt interessant sind:
Antifreeze
d‑frag
Lautgeben
Spreeblick
Trashkurs
ZoomoNatürlich glauben wir bei Lautgeben nicht daran, mit Blogs reich zu werden. Aber vielleicht reichen ja die Anzeigenerlöse, um einmal im Jahr alle Beteiligten nach Berlin zu holen und gemeinsam eine Party zu feiern. Und wenn nicht, haben wir trotzdem Spass.
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: Umschalten auf Spreeblick
: Umschalten auf Spreeblick Ich empfehle ausdrücklich einen Besuch von Spreeblick…
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: Das Open Source Bier verpasst
: Das Open Source Bier verpasst Globalisierung ist eine lustige Sache. Ich hatte mal vor einiger Zeit über das erste „Open Source Bier“ namens Vores øl geschrieben. Jetzt lese ich gerade auf einer US-amerikanischen Mailingliste, dass dies vor zwei Wochen bei mir um die Ecke in der Berliner Volksbühne als Kunstprojekt präsentiert wurde:
Installation:Superflex – FREE BEERGARTEN
Die dänische Künstlergruppe Superflex (Rasmus Nielsen, Jakob Fenger und Bjørnstjerne Christiansen) thematisiert in ihren Projekten herrschende Ökonomische Strukturen sowie Produktionsabläufe von Waren und schlägt alternative Konzepte vor. Neben dem Vertrieb einer gemeinsam mit afrikanischen Ingenieuren entwickelten Biogas-Produktionseinheit (Supergas) und dem Vertrieb eines mit brasilianischen Kleinbauern produzierten Guarana- getränks (Guarana Power) haben Superflex auch eine eigenes Bier kreiert („Vores øl“ / Unser Bier). Es ist dem Gedanken der „Open Source“ verpflichtet und versteht sich als gegenökonomische Strategie zur Praxis multinationaler Konzerne. „Vores øl“ wurde auf Basis klassischer Brauereikunst entwickelt. Das Rezept für „Vores øl“ ist allgemein zugänglich und kann von jedem verwendet oder modifiziert werden, auch zu kommerziellen Zwecken, unter der Voraussetzung, dass das Produkt als Werk von Superflex ausgewiesen und die genaue Zusammensetzung veröffentlicht wird. Für „Ersatzstadt“ entwickeln Superflex eine Bierstube mit begleitendem Entertainment-Programm. „Unser Bier“ wird hier als Teil einer Surrogat-Ökonomie ausgeschenkt und vertrieben.
FREE BEERGARDEN, die Bierstube von Superflex bleibt über die gesamte Dauer des ErsatzStadt-Wochenendes im Sternfoyer aufgebaut
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: Tolles Comic über Filesharing, Piraten und Künstler
: Tolles Comic über Filesharing, Piraten und Künstler Passend zu den Themen Klagewellen, Piraten und fehlende Innovation gibt es hier ein tolles Comic zur Thematik:

Gefällt mir, schön umgesetzt. Und das Bild ist nur ein kleiner Ausschnitt.
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: Statistik ist schon schwer
: Statistik ist schon schwer Mal schauen, wie lange Spiegel Online bracht, um den Rechenfehler zu finden:
Jeder siebte Befragte (72 Prozent) befürwortete einen Regierungswechsel. Für eine Weiterführung der rot-grünen Koalition plädierten den Angaben zufolge hingegen nur 22 Prozent.
Mittlerweile ist es behoben:
72 Prozent der Befragten sprachen sich für einen Regierungswechsel aus, zwölf Punkte mehr als noch im März dieses Jahres. Für eine Weiterführung der rot-grünen Koalition plädierten den Angaben zufolge hingegen nur 22 Prozent.
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: Castorproteste mit Firefox
: Castorproteste mit Firefox Der Castor rollt wieder und die Anti-Atombewegung wird kreativer. Nun gibt es ein Firefox-Theme für den heimischen Castorprotest:

Lustige Idee.
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: Berlin05 – Festival für junge Politik
: Berlin05 – Festival für junge Politik Zehn Jahr jünger und ich wäre Zielgruppe: Vom 10.–12. Juni findet in das „Berlin05 – Festival für junge Politik“ statt. Die Bundeszentrale für politische Bildung organisiert dieses Festival in Zusammenarbeit mit dem Bundesjugendring und vielen zivilgesellschaftlichen Organisationen. 5000 – 8000 Jugendliche werden erwartet, die für 29 Euro mit der Bahn aus ganz Deutschland an- und zurückreisen können, um daran teilzunehmen. Es gibt ein Konzert mit Tocotronic, den Fantastischen Vier, Klee und weiteren Künstlern, sowie viele Workshops, Vorträge und Diskussionen.
Der Chaos Computer Club baut ein kleines Camp auf und bietet neben Internet ein durchgehendes spannendes Vortragsprogramm. In diesem Rahmen werde ich einen Vortrag über „Linux, Freie Software und Open Source“ halten. Es gibt auch noch eine Podiumsdiskussion zum Thema “ Filesharing nach der Digitalen Revolution“, wo neben mir noch Julius Mittenzwei, Matthias Mehldau und Janko Röttgers teilnehmen. Johnny Haeussler moderiert die Diskussion. Die Grüne Jugend hat mich eingeladen, einen Workshop zu „Politisches Bloggen“ durchzuführen. Wahrscheinlich werde ich auf Einladung des Camp-Radios auch noch einen Vortrag über die Creative Commons Lizenzen halten und bei dem Wikipedia-Zelt soll auch noch was laufen. Ich hoffe, ich bin danach nicht heiser. Finde aber die Idee gut, dass jungen Menschen mit so einem Festival einen Überblick über verschiedenste Politikfelder gegeben wird und mache gerne mit. Unter Kohl gab es das nicht, als ich noch zur Zielgruppe gehört hätte.
Das Programm wird wohl nächste Woche endgültig stehen. Bis dahin sei noch auf das Berlin05-CCC – Wiki und – Weblog verwiesen. Und Tim berichtet auchnoch ausführlich von den Vorbereitungen des „Camp Discordia“.
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: Bei den „Freedom blog Awards“ abstimmen
: Bei den „Freedom blog Awards“ abstimmen
Die meisten werden es schon gelesen haben: netzpolitik.org ist bei den „Freedom Blog Awards“ von Reporter ohne Grenzen in der Kategorie „Best international Blog“ nominiert worden. Der Wettbewerb läuft noch bis zum 1. Juni und jeder Besitzer einer e‑Mailadresse kann dort abstimmen. netzpolitik.org ist als einziges nicht-englischsprachiges Blog in dieser Kategorie nominiert worden. Mit dem Wettbewerb sollen Blogs geehrt werden, die sich für Meinungsfreiheit einsetzen. Insgesamt sind ca. 60 Weblogs in verschiedenen Kontinent-Kategorien nominiert. Viele davon sind echt lesenswert und interessant. Demnächst erscheint noch ein „Guide to Blogging“ von Reporter ohne Grenzen, für das ich gebeten wurde, einen Beitrag beizusteuern. Der Guide soll mit Unterstützung durch die UNESCO in verschiedene Sprachen übersetzt werden und wird sicherlich auch zum downloaden online gestellt. Heise hatte schonmal darüber berichtet: Menschenrechtsorganisation sucht engagierteste Blogger. Über ein bisschen Werbung würde ich mich freuen.
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: Skurrilste Überschrift des Tages
: Skurrilste Überschrift des Tages Den Preis für die skurrilste Überschrift des Tages geht an ZDNet für: „Das Telefonbuch wird Open Source“. Wird es natürlich nicht. Die Datenbank hinter der Webseite wechselt nur von Oracle zu MySQL. Vollkommen irreführend.
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: Iranische Medien kennen keine Satire
: Iranische Medien kennen keine Satire Die Spiegel-Online Satire Spiggl aka Zyn sorgt im Moment für einigen Aufruhr bei iranisischen Medien. Grund ist ein zwei Jahre altes fiktives Interview mit Gerhard Schröder, indem dieser zur atomaren Aufrüstung Deutschlands Stellung nimmt. Spiggl findet das lustig, ich auch:
Wir zum Beispiel finden es gerade äusserst lustig, dass einige iranische Nachrichtendienstleister das Onlineangebot des Nachrichtenmagazines DER SPIEGEL mit der ZYN! Parodie „SPIGGL-Online“ verwechselt haben und damit um ein Haar eine internationale Krise auslösten. Nicht, daß das nicht etwa immer schon ein Ziel verschiedener Redakteure gewesen wäre, aber darum geht es gerade nicht.
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: TV-Duell: Rüttgers vs. Steinbrück
: TV-Duell: Rüttgers vs. Steinbrück Hab mir gerade zufällig die letzte Hälfte des NRW TV-Duells „Rüttgers vs. Steinbrück“ angeschaut. War streckenweise ganz lustig, Rüttgers hat sich ein paar Mal kräftig in die Nesseln gesetzt. Bei bestimmten Fragen musste er seine Spickzettel sortieren, um was sagen zu können. Das Schluss-Statement klang dann eher nach „Herr Wichmann von der CDU“ als nach Aufschwung und neue Ideen. (Übrigens ein grossartiger Film, sollte man gesehen haben) Steinbrück war besser vorbereitet oder hat einfach nur das Glück, im Gegensatz zu Rüttgers telegener und sympathischer rüber zu kommen. Bei einer Antwort von Rüttgers stand er eine halbe Minute lachend da, was nun einerseits als überheblich, andererseits als souverän gesehen werden kann.
Lustig waren da noch die Essener Politikstudenten nach dem Duell, die Analyse betreiben dürften. Entweder waren es unerfahrene Erstsemester und/oder da wurde ein Treffen der Jungen Union befragt. Ich musste mich schon gut wundern, dass alle Rüttgers vorne sahen. Wegen seiner tollen Ausstrahlung und Souveränität. Und fragte mich, ob ich dasselbe Duell gesehen hätte. Für einen grösseren Lacher sorgte dann noch eine Kommunikationstrainerin namens Veronika Langguth, die folgendes erklärte: „Es ist ja so, dass Herr Rüttgers heute Braun gewählt hat, im Gegensatz zum letzten Mal. Und das entspricht ja auch dem, was er nach Aussen repräsentieren möchte.“ Wie war das nochmal mit Friedman und den Katholiken? Eine ausgesuchte Rednerin, die Vorsitzende eines Elternvereins, schaffte dann beinahe alles zu toppen: „Wir müssen die Brutpflege unseres Nachwuchses verbessern“. Genau. Wer auch immer gewählt wird, die Brutpflege muss gefördert werden!
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: Zyn! berichtet über „SCO vs. Linux“
: Zyn! berichtet über „SCO vs. Linux“ Das Online-Satire Magazin Zyn! hat der Real-Satire „SCO vs. Linux“ einen Artikel gewidmet. Und zwar sei man in den Besitz eines 750 Seiten langen Schreibens von SCO an das zuständige Gericht gekommen und zeigt Ausschnitte daraus:
„[…] und dadurch wird ganz klar ersichtlich, dass der Linux-Kernel in der vollen Länge mit dem selben 256 ASCII-Zeichen beschrieben wurde, mit dem auch Unix erstellt wurde. Der verwendete Zeichencode bietet eine hundertprozentige Übereinstimmung, sowohl beim Code als auch bei den Kommentaren.“
…
„[…] sowie auch in der ‚Community-Struktur’ des Linux-Projekts wird ersichtlich, dass der Beklagte IBM ein ganz und gar unpatriotische Ziele mit seinen Linux-Plänen verfolgt. Linux ist der Inbegriff eines neuen und gefährlichen Kommunismus, welcher sich die Zerstörung ureigenster amerikanischer Werte zum Ziel gesetzt hat. An dem Tag, an dem ein amerikanisches Gericht gegen das patriotische Software-Copyright entscheidet, haben die Terroristen gewonnen.“